Bye bye…

Ja, ich habe das Opus Dei verlassen. Nach über 30 Jahren war es für mich nicht einfach. Als die Leute mich fragten “warum?”, habe geantwortet: wegen der klerikalen Mentalität und der fehlenden laikalen Mentalität. Ich möchte euch ein wenig mehr darüber erzählen. Es fällt mir nicht einfach diese Zeilen zu schreiben. Es ist für micht schmerzhaft. Ich habe mich entschieden, euch das Wesentliche zu erklären[1]. Ich schreibe lieber einen Blogbeitrag. Vielleicht kann ich doch ein wenig helfen.

Tja, man sagt, dass wir Chilenen besonders laikal, säkular seien. Und dass  die chilenischen Mitglieder des Werkes noch laikaler sind. Ich würde sagen, irgendwann – nach 20 Jahren in Deutschland – hatte ich genug von der Einheitsparteimentalität, die ich eingeatmet habe.

Der Gründer des Opus Dei sagte oft: “Ein Gegenstand, der für die einen konkav ist, ist für andere konvex. Vieles hängt vom Blickwinkel ab, und es ist nötig, dass solche Blickwinkel, solche Teilwahrheiten, sich addieren”. Davon, also von dieser Einstellung habe ich leider in meinen deutschen Jahren sehr wenig gesehen. Der Geist des Opus Dei ist ein Geist der Offenheit, der Vielfalt, der Toleranz, des Pluralismus. Ich habe aber sehr lange diesen Geist nicht gesehen…

Wir sind frei, um zu denken, was wir wollen, das hat Escrivá betont. Er sprach von der Freiheit der Kinder Gottes. “In keiner Weise mischt sich das Opus Dei in die rein zeitlichen Belange ein. Wenn jemand dies nicht versteht, dann vielleicht deshalb, weil er die persönliche Freiheit nicht begreift oder weil es ihm an Unterscheidungsvermögen fehlt”. Wie ich diese Zeilen liebe…”[2]. Und wie leid es mir tut, dass diese Freiheit nicht gelebt wird. Ich bin als Freigeist erzogen worden, und ich dachte der Pluralismus sei beim Opus Dei nicht nur toleriert, sondern stark gewollt worden. Keine Intoleranz oder Fanatismus[3]. Und das im vollen Einklang mit dem Vatikanum II.

Ich wurde oft getröstet: “die Leute kommen aus einem klerikalen Milieu, durch unsere Ausbildung werden sie irgendwann aber verstehen”. Ich habe genau das Gegenteil beobachtet. Man kann von Menschen, die in einer absoluten klerikalen Gesellschaft aufgewachsen sind, die Freiheit der Kinder Gottes (in den Bereichen Politik, Kultur, Kunst, Philosophie, Lebensart, usw.) verstehen und leben, nicht verlangen.

Es kann nicht sein, dass jemand aus der Asesoria (Leitung der Frauen) nach Kreuzweingarten (Einkehrhaus) fährt und dort die Damen einlädt, eine Petition gegen die Doppelte Staatsangehörigkeit zu unterschreiben. Das war zu der Zeit der Kampagne “Kinder statt Inder”. Das kann sie in ihrer “Freizeit” tun, aber nicht als Vertreterin der Leitung des Opus Dei in Deutschland nebenbei.

Dass ich andauernd, von Numerarier/Innen Mails zur Unterstützung von Frau von Beverförde und ihrer politischen Anliegen bekommen habe, ist auch nicht in Ordnung.

Als vor kurzem eine meiner Schwestern sagte, dass sie Pegida gut findet, war da für mich eine rote Linie überschritten[4].

Vásquez de Prada erzählt in seinem Buch, dass der Gründer (Dialog mit einem Taxifahrer) sagte, dass wir alle verschiedene Meinungen haben können, wir können darüber reden (debattieren) und uns untereinander überzeugen oder auch nicht. Wenn wir uns nicht gegenzeitig überzeugen, sind wir auch glücklich, bleiben wir weiter befreundet und leben im Frieden Gottes miteinander, auch wenn wir anderer Meinungen sind. In meinen Augen ist das das Fundament der Demokratie. Als ich einen Vortrag gehalten habe, wusste kein Mitglied des Werkes über diese “Anekdote” Bescheid. Über diese pluralistische Haltung habe ich in den letzten Jahren sehr wenig gesehen.

Jahrelang habe ich in der jährlichen Tagung darunter gelitten, dass beim Mittag- und Abendessen, beim Kaffetrinken, Spaziergängen usw. die Themen der Damen vorwiegend kirchlicher Natur waren. Kinder und Küche waren auch beliebt. Für mich super langweilig. Übrigens, als Laienorganisation ist die Geschichte des Werkes nicht die Geschichte seiner Priester. Politik war lange Zeit ja ein Männerthema. Allerdings waren alle auf der konservativen Linie der CDU[5].

Und das bis vor ein paar Jahren… Heute ist die “Merkel-CDU” ja nicht mehr konservativ genug. Anfang der 90er Jahren habe selbst erlebt, was jemandem geschieht, der sich traut, eine andere Meinung zu äußern. Siehe:  “Laden Sie immer Ausländer zu ihren Veranstaltungen ein…!?” (Die Initiative Junge Familien war eine Initiative von Leute aus meinem Zentrum).

In den letzten Jahren wurde das Thema Islam zunehmend für mich ein Problem. Ich habe mehrmals “Nostra Aetate” gelesen und versuche sie zu leben. Jutta Burggraf hatte über die Multi-Kulti-Gesellschaft[6] geschrieben. Ihre Artikel waren und sind für mich ein Leuchtturm. Ich lebe in einem Viertel mit vielen Muslimen, für mich ist das kein abstraktes Thema..

Irgendwann auf meiner jährlichen Tagung behauptete der Priester während des Theologieunterrichts, dass Mohamed seine Verkündigungen direkt vom Teufel  erhalten habe. Das war mir echt zu viel. Ich war die einzige Tagungsteilnehmerin, die sich gemeldet hat und ihm in freundlicher Weise widersprochen hat und die Nostra Aetate erwähnte.

Allmählich fand ich nicht mehr lustig, dass spanische Mitglieder des Werkes mit, denen ich zu tun hatte, andauernd despektierlich über die “Moros” sprachen. Eine aus einem amerikanischen Land stammende Numerarierin hat mir anvertraut, dass sie entsetzt war über alles, was in dem Studienzentrum über Muslime und andere Ausländer gehört hat. Übrigens, sie heißen Muslime und nicht Mohamedaner.

Als jemand mich fragte, ob ich glaube, dass die “Moros” unsauber sind, fand ich das einfach krank. (Als Juristin weiß ich, dass die “Mauren” es eben waren, die das Wasserrecht nach Spanien brachten. Das bedeutet,  die “Mauren” hatten ein Regelwerk über die Wasserbenutzung – unentbehrlich für die Landwirtschaft – an die Spanier weitergegeben).

Dass eine muslimische junge Frau (Grüne) in meinem Zentrum mal war, fand ich gut. Das war leider eine einmalige Sache. Alles was nicht erzkonservativ ist, hat wenig Platz. Das ist nicht richtig, denn das Opus Dei durfte sich nicht mit einer bestimmten politisch-kulturellen Richtung, Lage oder Gruppe identifizieren, sondern sollte pluralistisch, vielfältig und offen für alle sein. “Sich wie ein Fächer öffnen” wo alle einen Platz haben können, sagte der Gründer.

Die Thematik der Ökumene war für mich auch ein Thema. Für die anderen aber keins. Für den Gründer des Opus Dei war die Ökumene auch äußerst wichtig.[7] Jutta Burggraf hatte ein Buch zu diesem Thema geschrieben.[8] An diesem Buch habe ich auch mitgearbeitet.

Aber gerade in Deutschland – dem Land der Reformation – kannte niemand zum Beispiel die “Gemeinsame Erklärung zur lutherisch-katholischen Verständigung in Fragen der Rechtfertigungslehre”. Von interkonfessionellen Dialog war auch nie die Rede[9]. Als ich vorgeschlagen habe, die gemeinsame Erklärung zu lesen, wurde mir gesagt, dass es nicht nötig ist… In diesen ganzen Jahren in Deutschland, habe ich in den “Bildungsmittel” nie über Ökumene gehört, es wurde kein Wort darüber verloren. (Mein Mann wurde durch mich evangelischer Mitarbeiter). Am Anfang meines Lebens in Deutschland wurde mir sogar empfohlen, nicht an evangelischen Gottesdiensten teilzunehmen, meinen Mann dort hin nicht zu begleiten, da “du in diesem Fall mitmachst”.

In den 90er und in den Nullerjahren war in jedem Vortrag die Rede über “die Gefahren des Internets”. Das ist auch sehr typisch für eine alternde Gruppe: Überall vor Gefahren zu warnen und nicht die Chancen zu sehen. Ich habe mich immer dagegen erfolglos gewehrt. Überall sieht man Gefahr, überall ist alles oder vieles negatives… Sorry, aber das ist nicht der Geist des Opus Dei. Das ist nicht laikal, das ist nicht säkular. Das nenne ich eher Kulturpessimismus.

Irgendwann haben aber die deutschen Mitglieder Facebook entdeckt. Wie sich die Leser/innen vorstellen können, äußerte ich meine Meinung zu politischen, kulturellen oder ähnlichen Themen. Die Folge war, dass manche von denen, die mit mir “befreundet” waren, andauernd meine fragende oder kritische Bemerkungen löschten oder mir nicht “besonders nette” Privatnachrichten schickten. Mit anderen Worten, wenn sie nicht mit mir einverstanden waren – das passierte sehr oft -, statt sich öffentlich mit mir zu unterhalten, schickten sie mir Privatnachrichten. Von Streitkultur keine Spur…

 “Aber Gott hat das Opus Dei nicht dazu entstehen lassen, dass die Rechtgläubigkeit in der Kirche bewahrt werde, sondern um den Menschen klar zu machen, dass diese Welt, in der wir leben, gut ist, und dass die Menschen in ihr Gott finden können und sie durch eine gemäße Handhabung der irdischen Wirklichkeiten in Kontakt mit Gott treten”. [10] Mittlerweile habe ich verstanden, dass viele Leute mehr interessiert waren, eben eine vermeintliche Rechtsgläubigkeit zu bewahren, als den Geist des Opus Dei in die Welt zu brigen.

Die Welt der Arbeit, unsere Welt, die Welt von heute, davon war kaum die Rede – obwohl die Heiligung der Arbeit zum Kern des Werkes gehört. (Ich habe in den letzten Jahren einen Vortrag über die Arbeit gehalten, mehr zu diesem Thema habe ich kaum gehört). Die Bezeichnung “das Werk” stammt von dem Begriff Werkstatt und nicht von dem des Netzwerkes, wie irrtümlicherweise manchmal behauptet wird. Das Opus Dei als ein Netzwerk zu sehen, wäre absolut falsch und ein unerlaubtes und unethischer Versuch, eine geisltiche Organisation zu instrumentalisieren.

Es kann nicht nicht sein, wenn die Person, die den Kreis hält, eben nicht aus den Schriften des Gründers oder des Prälaten liest sondern aus der erzkonservativen Zeitschrift “Vatikan” (ist der Name so oder ähnlich?) vorliest bzw. zitiert. Es kann auch nicht sein, dass in einem Kreis über gute und schlechte Bischöfe gesprochen wird. In der Kirche soll es keine Parteien (Kapellchen, “capillitas” nannte sie der Gründer[11]) geben. Wir sind weder von Paulus noch von Apollos, würde ich sagen[12]. Die “katholische Zeitung” für Deutschland “Tagespost” liegt überall in den Häuser ‘rum.  Ich würde sagen, das ist nicht die Lektüre für einen laikalen Mensch.

Beiträge aus Kath.Net – die ich in meinen Zentrum bekommen habe – sind auch nicht die Lektüre eines säkularen Menschen, der mitten in der Welt lebt und seine Zeit liebt. Als ich zum letzten Mal in meinem Zentrum war, lag auf dem Tisch ein Exemplar der Zeitschrift “Die Neue Ordnung”, dessen Chefradakteur Wolfgang Ockenfels auch “Junge Freiheit”[13]-Autor ist. Keine Medien, die wir als Prachtexemplare bezeichnen können in der Verteidigung der Offenheit, der Toleranz und des Pluralismus.

Jutta Burggraf hat sehr viel zum Thema Gender geschrieben. Ich habe für sie darüber recherchiert. Ich bin keine Expertin, weiß aber, worum es geht und habe auch die Schriften von Jutta zum Thema Gender korrigiert.

Aber die Art und Weise, in der heute zum Thema Gender gesprochen wurde finde ich nicht richtig[14]. Ich habe die Meinung von Birgit Kelle in Internet gelesen und ein paar ihrer Vorträge in youtube gesehen[15]. Anfang des Jahres 2015 war sie im Zentrum “Müngersdorf” und hat dort einen Vortrag gehalten und wurde gelesen und hochgelobt. Es ist mein gutes Recht, mit den Ideen von Frau Kelle (auch Autorin der “Jungen Freiheit”) nicht einverstanden zu sein. Das macht aus mir keine Ketzerin oder was ähnliches. Ich bin für die Frauenquote und denke nicht, dass sie “das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau” sei.

Außerdem denke ich, dass es keine typischen Frauen- bzw. Männerberufe gibt. Ich finde total in Ordnung, dass eine Frau beruflich arbeitet und dass sie und ihr Mann die Kinder in eine KiTa schicken. Ihre abschätzige Facebook-Kommentare über Homosexuelle kann ich nicht teilen[16]. Ich denke auch nicht, dass Jungen und Mädchen, Frauen und Männer so unterschiedlich sind; ich weiß. dass, das eine Art Dogma ist. Ich war in einer gemischten Schule und habe weder Traumata noch andere Probleme. Ich habe meine Kinder “geschlechtsneutral” erzogen und sie sind gut “gelungen”. Übrigens, diese ewigen Diskussionen mit meinen Brüder und Schwester darüber, ob eine verheiratete Frau (eine Single hat ja auch keine Alternative) arbeiten darf oder nicht, sind im 21. Jhdt. absoluter Unsinn.

Das Thema Familie ist wichtig, aber es kann auch nicht sein, dass die Familie eine Art Religion wird. Der Familialismus ist für mich das absolute Gegenteil einer gesunden Familie[17]. Vor einigen Jahren wurde ich zurechtgewiesen weil ich Eva Herman nicht gut fand, weil ich mit ihr  nicht einverstanden war.

Als ich mal etwas wahrscheinlich zu diesem Themenkomplex in einem einfachen Facebook-Status geschrieben habe, wurde ich schroff zurechtgewiesen[18]. Erstaunlicherweise wurde mir nicht gesagt, was ich genau geschrieben haben soll[19]. Nur im allgemeinen etwas gegen Frau Kelle und gegen “die” Russen bzw. Putin… Wie bitte! 😛 [20].

In den letzen Jahren scheint die “Gender-Ideologie” das wichtigste Thema zu sein. Die Gender-Thematik kann Angelegenheit für Spezialisten/innen sein, ist aber nicht wesentlicher Teil des katholischen Glaubens. Sie kann auch nicht die wichtigste Frage sein. Von Gender Mainstreaming will ich wirklich nicht mehr hören. Von einem Mainstream der Medien auch nicht[21].

Es gibt viel Wichtigeres als altbackene Themen und sinnlose Debatten! Papst Franziskus lenkt die Kirche in eine andere Rictung…! Ich möchte keine Zeit und keine Energien mehr verlieren.

Ich denke stark an seine Wörter in “Evangelii Gaudium” 63: “der selbstbezogene und prometheische Neu-Pelagianismus derer, die sich letztlich einzig auf die eigenen Kräfte verlassen und sich den anderen überlegen fühlen, weil sie bestimmte Normen einhalten oder weil sie einem gewissen katholischen Stil der Vergangenheit unerschütterlich treu sind. Es ist eine vermeintliche doktrinelle oder disziplinarische Sicherheit, die Anlass gibt zu einem narzisstischen und autoritären Elitebewusstsein, wo man, anstatt die anderen zu evangelisieren, sie analysiert und bewertet und, anstatt den Zugang zur Gnade zu erleichtern, die Energien im Kontrollieren verbraucht”.

Allmählich wurde die Welt, unsere Welt, unsere Zeit, die Gesellschaft, Europa so schlecht gemacht, dass man sich wie die Rebellen vor dem Todesstern fühlen konnte. Statt eine hoffnungsvolle und optimistische Weltsicht zu verbreiten (wie der Gründer es tat), wurde eine düstere Darstellung der Welt. Weltfremdheit und Kulturpessimismus sind so vorprogrammiert.

Ich hörte immer wieder, wie schlecht unsere Welt ist. Wie kann ich eine Welt lieben, die so schlecht ist. Ja ja, früher war alles besser. Wenn ich meine Zeit nicht liebe, bin ich nicht laikal. “Der säkulare Mensch wehrt sich nicht gegen das Neue. Er weiß, dies gehört dazu, zur Geschichte. Die Geschichte ist der zeitliche Raum, in dem sich die Existenz abspielt. Eine positive Haltung zur jeweiligen geschichtlichen Zeit, mit ihren Bräuchen, ihrer Denkweise, ihren Kulturausprägungen (…) gehört zum Wesen der säkularen Haltung eines konsequent denkenden Christen in der Welt. Denn ‘Gott ist uns in allem gleich geworden außer der Sünde’ “.

Unsere Gesellschaft ist nicht schlecht. Mit Gauck denke ich, “Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten”[22]. Ich denke, es gibt schlechte, aber auch gute Dinge in unserer westlichen Gesellschaft, es gehört aber zur “katholischen Nase”, diese Gabe der Unterscheidung zu realisieren.

Manchmal gegen den Strom schwimmen, manchmal aber mit dem Strom. Manchmal ist es gut und notwendig als Christ oder Christin gegen den Strom zu schwimmen, Geisterfahrer/in zu werden, das brauchen wir aber nicht. Eine infantile trotzige Haltung ist nicht unser Weg. Wenn aber alles so schlecht ist, braucht man nichts zu unterscheiden. “Unsere Welt verändert sich ständig, dies gehört zu ihrem Wesen. Wer dies nicht sehen will und immer nach dem Alten fragt, als hätte die Geschichte ihm etwas gestohlen, der ist und denkt nicht säkular”.

Ja, wer die eigene Zeit nicht liebt, liebt auch nicht die Welt. “Die Liebe zur Welt ist nicht statisch zu verstehen. Sie umfängt die Welt in ihrer dynamischen Struktur. Wichtiger Bestandteil der Welt ist ihre Veränderbarkeit”. Die Liebe zur Welt ist wesenstliches Teil des Charisma des Opus Dei. Das wollte leider kaum jemand hören.

Wer sich in eine Art Parallelwelt einkapselt, ist nicht nur nicht attraktiv, sondern verlässt den Weg des Opus Dei. Der Gründer empfiehlt uns unsere Welt zu lieben, die Welt und keine Parallelwelt. Ich liebe die Welt, ich bleibe in der Welt:)


[4] Wenn in meinem Kreis darüber gesprochen wird, dass ein Jounalist über ein Kind (Enkelsohn eines Freundes von ihm) behauptet, dass das Kind wie ein “Türkenkind” aussieht und alle lachen darüber (allgemeine Heiterkeit) – das ist zumindest Alltagsrassismus. 

In diesem Moment, dachte ich noch mal an den Escrivá. Er hat Mitglieder des Werkes in Rom stark zurechtgewiesen, als sie über einen Schwarzen lachten, den sie auf einem Foto sahen. Er erklärte ihnen, dass alle Menschen Kinder Gottes sind und man darf niemanden aus rassistischen Gründen auslachen.

Mich hat  besonders schockiert, dass über Jahre hinweg das Buch von Thilo Sarrazin “Deutschland schafft sich ab” erst im Wohnzimmer des Hauses, und danach in Sekretariat zu sehen war. Ich weiß, dieses Buch nicht kritisch gelesen wurde, sondern um “sich zu informieren” – wurde mir erklärt, als ich fragte.

[5] Irgendwann kamen Freunde (Männer) zu mir nach einem Einkehrtag und sprachen begeister von einem Mann, der teilgenommen hat und munter über Ernst Jünger erzählt hat. Er war ein “Jünger-Fan”.

[6] Buch: “Vivir y convivir en una sociedad multicultural”. Meine Kurzrezension in Istmo, México.

[7] “Heiliger Vater, im Werk haben schon immer alle Menschen, ob sie nun katholisch sind oder nicht, einen Platz gefunden, an dem sie sich wohlfühlen; den Ökumenismus habe ich nicht erst von Eurer Heiligkeit gelernt”. Escrivá, Gespräche, 22.

[9] Apropos “Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass ein aufrichtiger Dialog unter den Menschen verschiedenen Glaubens wirklichen Frieden und wahre Gerechtigkeit hervorbringe” ist die Allgemeine Gebetsmeinung des Papstes Franziskus für Januar 2016.

[10] Säkularität Immer wenn ich ein Zitat zwischen “Anführungszeichen” schreibe und keine Fußnote schreibe bzw. keinen Link setze, habe ich den Text aus diesem Artikel entnommen.

[11] Als Clique übersetzt, Weg 963.

[12] 1.Korinther 3,5

[13] Die “Junge Freiheit” hat bekannterweise diese unselige Scharnierfunktion zwischen Ultrakonservativismus und Rechtsextremismus. 

[14] Dass ein Priester in einem Theologie-Unterricht den Witz erzählte, “wenn man Claudia Roth sieht, hat man einen guten Grund schwul zu werden” fand ich abartig und unwürdig eines Priesters.

[15] Anfang Januar 2016 in der “Welt” eine Antwort zu Kelles Äußerungen zur Silvesternacht in Köln; Warum wir dieses Mal keinen #aufschrei brauchen. Ich bin mit Hannah Lühmann absolut einverstanden und kann ihren Leitartikel nur empfehlen.

[16] Als ich in Santiago lebte, lernte ich die Liebe und Respekt zu Homosexuellen von einem Mitglied des Opus. Sie war eine Sachbearbeiterin in einer großen Firma, die versucht hat, einer lesbischen Freundin zu helfen. Und sie hat sich sehr geärgert, als die Freundin diskriminiert wurde und ihre Arbeit verlor, weil sie Lesbin war.

[17] Die Seite erziehungstrends . net habe ich vor langer Zeit nicht mehr gelesen. Es lohnt sich wirklich nicht.

[18] Die Person, die mit mir darüber gesprochen hat, hat keinen Facebook-Account. Als ich fragte, wie sie dann meine Status lesen konnte,  antwortete sie: “Ich habe mich mit einem fremden Account angemeldet.” 

[19] Ein Freund von mir kommentierte: “wie bei des spanischen Inquisition, wo du nicht wusstest, was oder wo du etwas falsch gemachat hast, wurdest aber beschuldigt”.

[20] Auf dem Tisch in meinem Zentrum lagen im Wohnzimmer sowohl die Bücher von Kelle und von der Putin-Versteherin Krone-Schmalz.

[21] Dass ein Priester versucht, mich zu überzeugen, dass die Medien “von oben”, von “bösen Kräften” kontrolliert werden, fand ich grausam verschwörungstheoretisch.

La noche de año nuevo en Colonia y las feministas alemanas

A partir de la horrible Noche de Año nuevo en que hordas de extranjeros borrachos habrían manoseado (incluso se habla de una “violación técnica”) a mujeres alemanas (de nacionalidad alemana, algunas eran de ascendencia extranjera, lo que, en realidad, no importa), parece que hasta los sectores más conservadores se han vuelto feministas. Sí, todos quieren defender a nuestras mujeres frente a los refugiados, que serían todos sexistas.

La semana pasada, mucha gente hacía ver que los mismos grupos que votaron en contra de la ley que castiga la violación en el matrimonio, quienes insinúan o dicen abiertamente que es la mujer la culpable de que la violen (o la acosen) ya que ella “provoca” a los hombres (esto incluso dió origen a un hashtag en Twitter), todoe ellos, ahora se han vuelto feministas y defienden a la mujer.

Por otra parte, acusan a las feministas -entre quienes me cuento- de haberse quedado calladas y de no haber dicho nada sobre el tema, porque los delincuentes habrían sido extranjeros. Sí, es cierto, el feminismo ha defendido tradicionalmente a la mujer y a los extranjeros. Y por eso, me parece que no ha reaccionado de la misma forma en que han reaccionado los sectores más conservadores y la extrema derecha (en su insanta alianza) quienes nunca han sido defensores de la mujer; pero que hoy pretendern convertirse en sus grandes defensores, sólo de la mujer alemana, claro…

Acusan, además, a la prensa de no haber dado antes la información de lo ocurrido en Colonia la noche de ano nuevo. La noticia salió aproximadamente el martes (o el lunes en la noche), no el domingo. ¿Por qué? Acusan a la policía y al gobierno de la ciudad de Colonia y de NRW de haber tapado la información para proteger a los extranjeros.

Extranjeros -refugiados- que serían, de por sí, un montón de violadores que no respetan a la mujer. Esto sería intrínseco a su cultura, inferior y musulmana. Es lo que llamamos el femonacionalismo, esto es, la utilización o aprovechamiento del feminismo -de la defensa feminista de la mujer- con fines nacionalistas, xenófobos o racistas.

Ya… Ahí tenemos la causa de todo: los hombres son norafricanos y por tanto musulmanes. Por eso, ni respetan a la mujer occidental, ni nuestra cultura de emancipación. Dicen los extremistas de derecha y los ultra-conservadores, sus nuevos amigos y aliados.

Vamos por parte… El que la noticia haya llegado a la prensa tan tarde, se debe, a mi modo de ver, en segundo lugar, a que la policía de Colonia emitió, la noche del domingo, un comunicado de prensa, en que dijo que la noche había sido tranquila y pacífica y que todos se habían divertido mucho. Lo que es una falsedad, ya que, la misma policía, había dicho que habían tenido que evacuar la plataforma frente a la catedral de Colonia, ya que algunos de los participantes, en vez de lanzar fuegos artificiales al cielo, se los lanzaban entre ellos. Quienes conozcan Rhenania, podrán entender cómo pasó esto.

Y, en primer lugar, porque ese fin de semana, la prensa y la opinión pública, estuvimos concentrados en la noticia, según la cual y de acuerdo a información de un servicio secreto extranjero, terroristas islámicos habrían planeado un atentado en la estación central de München. Y esa noticia y su cobertura, desplazó a todas las demás.

Vi en directo y completa la conferencia de prensa que dió la alcaldesa de Colonia, el jefe de la policía y otro personero más. Dijeron abiertamente que, según informes de testigos, las hordas masculinas formadas en torno a la estación central se veían como norafricanos o árabes. En ningún momento, esto nadie lo ocultó.

Express (diario amarillista de Colonia) entrevistó a un policía que les pasó un informe propio en que decía que los participantes en los grupos de hombres jóvenes y borrachos serían refugiados que se habrían burlado de la policía rompiendo el papel que les dan las autoridades, para explicar que su asilo está en proceso.

Un colega abogado que estuvo esa noche en Colonia, nos contó que el problema era que habían demasiados borrachos y que los borrachos estaban demasiado borrachos. Explica -y tiene razón- que los musulmanes -si es que eran musulmanes- no están acostumbrados a tomar alcohol.

En el código ético de los periodistas y en instrucciones de la policía alemana “para proteger a los inocentes”, se dice que no se debe informar sin razón de la nacionalidad de delincuentes, sobre todo cuando ellos pertenecen a minorías o grupos discriminados. De manera que tampoco me habría parecido adecuado que hubieran dicho: “se trata de refugiados sirios”. Además, en el momento de la conferencia de prensa no había certeza acerca de quienes acosaron a las mujeres. En realidad, aún no se sabe a ciencia cierta. Tener apariencia de árabe es una descripción un poco vaga.

Lo que sí nos quedó claro a quienes vivimos live la conferencia de prensa es que los grupos de extranjeros estaban allí, que eran alrededor de mil. Lo que dijeron las autoridades es que no se sabía si esos grupos habían sido quienes habían acosado a las mujeres o había sido otra gente. Probablemente, pienso yo, muchos de los acosadores -tal vez no todos- fueron los lamentablemente tan comunes ladrones de la estación central de Colonia, que trataron así de distraer a las mujeres para robarles el celular o la billetera[1]. En las estaciones de trenes de Rhenania, tenemos un grave problema en este sentido. También en la de Bonn, me consta.

Y aquí llegamos a otro tema: el del acosos sexual. El acoso sexual no es delito en Alemania. Esto es algo que lamentamos las feministas; pero que los grupos ultraconservadores y los extremistas de derecha nunca han lamentado.

El acoso sexual no es delito en casi ningún país del mundo… En casi ninguno, con la elogiable cuasi-excepción de Perú que publicó una ley administrativa contra el acoso el año pasado[2]. En Perú, el acoso sexual tampoco es un delito; pero al menos, es una falta, castigada con una sanción, que va de amonestación a la multa. Quién lo hubiera creído: Perú a la cabeza de la defensa de la dignidad de la mujer. ¡Bien!

La abogado penalista, feminista y experta en el tema y que asesora al Ministerio de Justicia (en manos socialdemócratas y antes, liberales) en la modificación de la ley de delitos sexuales, Christina Clemm, habla sobre esto en Die Zeit. La entrevista tiene un título muy significativo:Sind wir über Nacht zu einer feministischen Nation geworden? = ¿Nos hemos convertido en un país feminista de la noche a la manana? Dice Clemm:

“Para explicarlo con un ejemplo: una mujer que se encuentra dentro de una multitud, y que es tocada de pronto en senos, en el trasero entre las piernas e incluso debajo de la ropa, en la vagina no está ante una situación penada por la ley”.

Y prosigue: “Si no hay violencia, ni amenaza y la mujer no se halla en una situación de indefensión. La mujer es rodeada por un grupo de personas. Ella dice que no es divertido y llora; pero los  acosadores se ríen y continúan realizando con sus acciones sexuales. Si los acosadores no aplican violencia adicional. si no sujetan o golpean a la mujer, si no le dicen que la van a matar o le van a pegar, si ella, teóricamente puede irse y si ella -por ej., porque está asustada- no se defiende, esto, en Alemania no es penado por la ley. Estamos ante un vacío legal”.[3]

Concluye: “Después de todo lo que, hasta ahora, sabemos (…)  me parece poco probable que las graves agresiones sexuales, sean delitos en el derecho penal vigente en Alemania. En la ley penal, sólo son castigadas las acciones contra la voluntad de otra persona, cuando han sido realizadas con violencia, amenaza de violencia actual contra la vida o la integridad física o perpetrado mediante el aprovechamiento de una situación de vulnerabilidad o contra personas incapaces de ofrecer resistencia.[4] Si alguna mujer presenta un hematoma, tal vez sea más fácil probar un delito.

Ya es hora de reformar la legislación relativa a los delitos sexuales en el derecho penal. Hasta ahora, la última reforma propuesta (tímida) ha sido bloqueada en la Cancillería alemana; en otras palabras: en la oficina de la misma Merkel. No por Merkel misma -espero- sino por su partido: la conservadora democracia cristiana. Parece que ahora, después de los lamentables hechos de Colonia, han dejado de bloquear el proyecto. Es lamentable que haya tenido que haber un masivo acoso sexual para que ello suceda.

Los extremistas de derecha van más allá y sostienen que las mismas mujeres alemanas han sido las culpables de su indefensión, ya que -en su lógica infantil- son ellas las mujeres emancipadas las que no quieren ser defendidas y no permiten al hombre que se desarrolle como un potente defensor, según un ideal masculino francamente arcaico. Esto, que suena tan ridículo, es algo que ellos afirman realmente, no se me ocurre a mí[5].

Mucha gente dice que “machismo hay en todas partes” y que, por tanto, no se puede culpar a los extranjeros de él. Es cierto, como dice Sabine Hark, el sexismo se expresa de forma diferente en Marruecos y en Finlandia[6]. Y en Alemania, de otra, diría yo. Pero sigue siendo machismo. El caso de los Pickup-Artist que ha llegado con fuerza a Alemania es uno de los peores ejemplos que nos podamos imaginar[7].

El fin de semana, escuchaba a una feminista que sostenía que decir que violencia sexualizada hay en todas partes, es tanto como decir que no se deje suelto al ladrón, porque robos siempre han existido y seguirán existiendo[8]. Sí y no. Pienso que el machismo, el sexismo y el acoso sexual -una de las más claras expresiones del sexismo y del machismo- sí hay que combatirlo, en todas partes y frente a todos, frente a finlandeses, marrocanos y a alemanes[9].

Lo que no podemos es hacer como si el machismo, el sexismo, el acoso sexual fuesen sólo un problema es países árabes, musulmanes o un tema de los extranjeros en general (los sudeuropeos tienen esa mala fama). Hacerlo equivale a ver el mundo desde nuestra propia imagen de él. Cuando llegaron los guest workers italianos, en la década del 60, igualmente, se decía que ellos violarían a las mujeres alemanas por su distinta manera de entender la familia, la sexualidad, las relaciones hombre-mujer, etc. Hoy el enemigo ya no es “el italiano”, sino “el refugiado”.

Menos aún, podemos aprovecharnos de lo que ha pasado e instrumentalizar a la mujer -que conservadores han tenido descuidada desde siempre- y usarla para justificar el racismo y la xenofobia. Esto es femonacionalismo. Justo los mismos que proponen que la mujer permanezca en la casa, cuidando a sus niños y a su marido y no saque la cabeza fuera de la cocina, ni estudie una profesión[10], los que están en contra de los jardines infantiles. Los mismos partidarios de una sociedad patriarcal parecen haberse vuelto feministas de la noche a la mañana.

En una charla que Jutta Burggraf sostuvo en mi casa y que yo luego traduje al castellano, la teóloga alemana dice[11]: “No necesitamos pensar en las mujeres cubiertas por un velo, como en Arabia Saudita, ni al pueblo africano de los Lyélas, que consideran a las mujeres como la parte más importante de la herencia (…) no necesitamos ir tan lejos. Basta mirar a Europa. ¿Se respeta a la mujer en la sociedad, en las familias?” Jutta responde: “También hoy día se la considera, en innumerables avisos publicitarios, en el cine, en revistas del corazón y en conversaciones de sobremesa, como un ser no muy capaz intelectualmente, como un elemento de decoración y de exhibición, como mero objeto de deseo masculino”. Duras palabras, pero verdaderas. Me pregunto cuánta gente que otrora admiraba a Jutta sería capaz de pronunciar estas frases hoy. Me temo que muy poca o nadie.

“¿No ocurre con cierta frecuencia que un hijo, sólo porque es varón, después de un suculento almuerzo dominical, se siente frente al televisor junto a su padre, mientras las hijas ‘desaparecen’, junto con su madre en dirección a la cocina? ¿O que una joven madre, que trabaja fuera de la casa, se las tenga que arreglar sola con las labores domésticas y más encima sea enjuiciada, pues no se preocuparía lo suficiente de su marido -que trabaja a tiempo parcial- y de sus hijos y que además sea criticada por no tener la casa limpia? ¡Cuántas mujeres casadas, que carecen de ingresos propios deben mendigar de sus maridos un poco de dinero[12] y no tienen acceso a la cuenta bancaria, ni participación en las decisiones pecuniarias de la propia familia! Concedo que estas cuestiones pueden ser superficiales; sin embargo, demuestran cuánta -o cuán poca- comprensión y cariño reciben las mujeres, a menudo, en una situación difícil.” No me digan que no reconocen la realidad alemana…

Evidentemente, no se trata de realizar una competencia por determinar quién es menos feminista y más patriarcal. Probablemente, en Europa occidental sí estamos, en general, más adelantados que en los países árabes. Sí, yo creo que el progreso y me atrevo a hablar así. Basta ver que aquí hay homosexuales… Ups! En esto, tanto musulmanes extremos como ultraconservadores europeos están unidos en contra de los homosexuales. Pero seamos un poco más consecuentes. No es correcto usar a la mujer para combatir a los extranjeros y desprestigiar a los refugiados. Estamos contra el machismo; pero también estamos contra el racismo y la xenofobia.

La escritora alemana Regina Schleheck cuenta que ella estuvo esa noche en la estación central de Colonia. Su artículo (primero apareció en Facebook como una nota en su perfil, donde lo vi por primera vez y lo compartí) en Huffington Post se titula: Ich war in der Kölner Horrornacht am Bahnhof, das habe ich erlebt = Yo estuve en la noche del horror en la estación de Colonia y esto es lo que viví.

Ella cuenta que la estación estaba llena, ya que había gente que caminaba por los rieles, por lo que la Compañía de ferrocarriles no dejaba pasar a los trenes hacia los andenes. (Entre paréntesis, me pregunto, donde estaba la poliicía federal en ese momento, que es la encargada de las estaciones de trenes. Por qué no sacaba a la gente de los rieles). La estación se llenaba cada vez más de personas que no podía abandonarla. Al mismo tiempo, los borrachos pululaban vomitando por la estación.

Schleheck explica que estaba rodeada de hombres, ella piensa que eran, en un 90% de origen árabe (por su apariencia). Los hombres, pese a lo apretado de la multitud, intentaban no acercar mucho sus cuerpos al de ella. En un momento en que “cuerpos venían de todas partes”, los hombres árabes, la cubrieron con sus brazos para protegerla. Trataban de informarse de a dónde iba ella, cuál era su tren, para poder ayudarla. Para mí, eso es humanidad.

Interesante es también leer el relato de la norteamericana Caitlin Duncan en el NYT[13], quien cuenta que, ante al acoso masivo y el intento de robarle, por parte de “juerguistas borrachos”, “dijo haber sido rescatada por un grupo de solicitantes de asilo sirios”. Esto es, por refugiados. Hesham Ahmad Mohammad es uno de ellos, profesor de escuela básica en Alepo, Siria, que se había reunido en Colonia para pasar las vacaciones con otros refugiados sirios repartidos por Alemania. Ella dice que un “desconocido se le acercó, fue un rayo de bondad en la más sombría de las situaciones”.

Me recuerda lo que dice el cardenal Woelki sobre el tema[14], cuando concluye su mensaje en youtube, diciento que “tenemos que reconocer en todos a nuestras hermanas y hermanos, sólo así lograremos iluminar la noche más oscura”[15].

Respondiendo a la pregunta inicial, a mi modo de ver, las feministas alemanas sí hablaron sobre el tema. También yo lo hice en la medida de mis humildes posibilidades. Pero no desde la perspectiva femonacionalista. No, no utilizamos el feminismo, no defendemos a la mujer, la dignidad de la mujer, con fines racistas.

Esto es lo que yo veo que sí hacen los grupos de extrema derecha y ultraconservadores. Para ellos, me parece que la protección de la mujer es lo que menos importa. Lo más importante; lo que más les interesa es sacar provecho político contra los refugiados. Un claro caso de oportunismo.

No, las feministas no se quedaron calladas, no nos quedamos en silencio. Ellas no hablan sólo para desacreditar a los refugiados, sino siempre cuando mujeres u hombres son acosados o abusados. No aprovechamos, ni abusamos de ningún hombre o mujer para transmitir mensajes de odio xenófobo.

Con Marina Weisband (inmigrante judía de Ucrania), sólo puedo decir[16]: “no entiendo cómo se puede aprender tan poco de la historia. Que, de un grupo de personas, tomemos sólo algunos de ellos como ejemplo (negativo), tan sólo porque son horribles y que traspasemos la atrocidad a todo el grupo”[17].

En suma, pienso que es inaceptable instrumentalizar el sufrimiento de las mujeres esa noche del horror -como la llama Schleheck- para fomentar la xenofobia. Como decía alguien en días pasados, “si los alemanes pensamos que estando solos, se solucionarán todos nuestros problemas, nos equivocamos. En ese momento, sólo comenzarían…”

Estamos contra el sexismo, contra la violencia y el acoso sexual -venga de donde venga- y estamos también contra la xenofobia y el racismo…


[1] Testimonio de la estudiante estadounidense Caitlin Duncan en el New York Times In New Year’s Melee in Cologne, a Migrant Was One Woman’s Savior: “One man grabbed my hat, took it off my head,” she began. “Someone else came around the back of me and grabbed me,” she added, “I guess looking for something in my pockets. I turned around, you know, to push him off me because he’s touching me. I turned to get my hat back, put it on; someone else tried to kiss my face and to kiss my neck. I pushed him away and yelled, ‘What’s wrong with you?’”.

 

[3] Um es mit einem Beispiel zu veranschaulichen: Eine Frau*, die sich in einer Menschenmenge befindet, wird plötzlich am Busen, am Hintern, zwischen den Beinen, ja sogar unterhalb der Kleidung an der Scheide angefasst – das ist heute nicht strafbar. Keine Gewalt, keine Drohung, keine schutzlose Lage. Die Frau* wird dann von mehreren Personen umringt. Sie sagt, dass das nicht lustig sei, sie weint, doch die Angreifer lachen und führen sexuelle Handlungen an ihr durch. Wenn die Angreifer keine darüber hinausgehende Gewalt anwenden, wenn sie die angegriffene Frau* also nicht festhalten oder schlagen, wenn sie ihr nicht sagen, dass sie sie töten oder schlagen werden, wenn sie theoretisch gehen könnte und sie sich dennoch – etwa aus Angst – nicht wehrt, nicht geht, dann ist das heute in Deutschland nicht strafbar. Eine Schutzlücke.

[4] Nach dem, was ich bisher an Berichten von Augenzeug_innen und ersten Ermittlungsberichten gehört und gelesen habe, kam es zu gravierenden sexuellen Übergriffen, es scheint mir aber eher unwahrscheinlich, dass hier viele Sexualstraftaten im Sinn des geltenden deutschen Strafgesetzes verübt wurden. Strafbar sind sexuelle Handlungen gegen den Willen der anderen Person nämlich nur dann, wenn sie mit Gewalt, Drohung mit gegenwärtiger Gewalt für Leib oder Leben oder unter Ausnutzung einer schutzlosen Lage verübt werden oder bei widerstandsunfähigen Personen.

[6] Sexismus manifestiert sich in Finnland anders als in Marokko, existieren tut er dennoch in beiden Gesellschaften. En el artículo de Die Zwit, ya enlazado Sind wir über Nacht zu einer feministischen Nation geworden?

[7] El artículo de Wikipedia en alemán: Seduction Community

[9] La primera vez que yo sufrí de acoso sexual fue a bordo de un avión de la Lufthansa, por parte de un respetable ingeniero alemán, a la edad de 16 años. Yo viajaba sola (en un grupo de niños; pero mis compañeros estaban sentados en otra parte del avión).. El “ingeniero alemán” es una figura de culto en Alemania.

[10] Una persona importante de la organización a la que me refiero en mi artículo ¿En qué se parecen John Boehner y yo? me comentó (una vez que se dignó a hablar 5 minutos conmigo, sólo porque mi marido había ido a buscar un trozo de carne en el asado a donde nos habían invitado) que una mujer sólo debería estudiar una profesión fácil que le sirviera después para cuidar a los niños.

[11] Esta y la siguiente cita es del artículo EL FEMINISMO, ¿DESTRUYE LA FAMILIA? JUTTA BURGGRAF, en la revista Humanistas 7, Santiago de Chile. Yo hice la traducción. Pueden leer el original alemán en: Zerstört Der Feminismus die Familie?

[12] Lo de mendigar dinero del marido me lo contó ella personalmente. Se trataba de una amiga suya que se casó, no siendo ya la más joven, dejó su profesión y por lo tanto, no tenía dinero propio y debía mendigarlo al marido que no se lo daba. Al final, ella terminó separándose de su marido. Y esto en Alemania de fines del siglo XX y comienzos del XXI.

[17] Ich verstehe nicht, wie man aus der Geschichte so wenig lernen kann. Dass wir eine Gruppe von Menschen nehmen, uns lauter Beispiele raussuchen, warum einige von denen schrecklich sind und diese Schrecklichkeit auf die ganze Gruppe übertragen.

Prefiero ser buena persona

Yo también soy una buena persona, un Gutmensch. Me lo han dicho repetidas veces durante los últimos dos o tres años[1]. No, no necesitan felicitarme por ello… La voz Gutmensch se ha convertido -en el vocabulario de la insana e insanta alianza entre extremistas de derecha y ultraconservadores cristianos- en un insulto, en un disparate, en una grosería, en una palabra llena de odio.

Ayer, esta palabra fue “coronada” como la no-palabra (Unwort) del año 2015[2]. Las razones que dió el jurado: “como Gutmenschen son específicamente insultados quienes trabajan ad honorem ayudando a los refugiados y quienes se oponen a los ataques a los hogares de refugiados. Con las palabras Gutmensch, Gutbürger (buen ciudadano) o bonhomía (Gutmenschentum), tolerancia y disponibilidad a ayudar (Hilfsbereitschaft[3]) se califica por igual, como ingenuo, tonto y que no tiene idea del mundo (weltfremd), como dominado por el síndrome de los que quieren ayudar (Helfersyndrom) o como expresión de imperialismo moral” [4].

Se descalifica, más bien… Sí, este párrafo me hace pensar en Donald Trump, más que en John Boehner (ver mi columna ¿En qué se parecen John Boehner y yo?).

Ya el 2011, Gutmensch fue una de las palabras del año[5], “con el término Gutmensch, especialmente en foros de internet, se ataca de tal manera -con sorna y malicia- el ideal ético de la persona buena (des „guten Menschen“) para difamar a quienes no piensan como ellos, sin considerar sus argumentos y para descalificarlos como ingenuos”[6].

El Slaby Grossmann[7], considerado el mejor diccionario castellano-alemán no tiene la palabra (al menos, la edición que yo tengo, del tiempo del colegio). Tampoco está en el anexo. Así que voy a tener que explicárselas yo.

Gutmensch se compone de dos palabras (el idioma alemán aglutina), de gut, bueno, buena y Mensch, ser humano, hombre y mujer. En suma, Gutmensch designa a un hombre, a una mujer buenos.

Hasta donde yo sé, ser bueno, es bueno… Esto es, ser bueno no es malo. Yo no soy relativista. Por ello, cuando me “insultan” diciendo que soy un Gutmensch, les respondo que prefiero ser una buena persona a ser una mala persona, en alemán: lieber Gutmensch als Bösmensch 😉

Si ser una buena persona fuera algo malo, querría decir que estamos muy mal. Como escribió alguien en algún editorial hace pocos meses, significaría que nuestra sociedad está podrida. Gracias a Dios, la mayoría de los alemanes de hoy, son Gutmenschen, que ayudan a los demás (especialmente a los refugiados[8]). Nuestra sociedad no está podrida, ni son una mayoría quienes califican, descalifican como “hombres buenos” a los demás. (Como tampoco son una mayoría quienes se “informan” leyendo a Sarrazin[9]).

A fines del año 2015, alguien me comentaba que Alemania era hoy, ayudando a los refugiados, más cristiana que nunca. No deja de tener razón. A comienzos del 2016 y pese a las reacciones al acoso sexual de año nuevo en Colonia, me parece que esto sigue siendo así.

¿Quienes son las personas que descalifican a los demás, como si ser una persona que pasa por la vida haciendo el bien[10], fuese una persona mala? Para responder a esta pregunta, propongo continuar leyendo el comunicado de prensa: “El concepto de “buena persona” (Gutmensch) no florece solamente en el sector del populismo de derecha como un concepto de lucha, sino también entre los periodistas de medios importantes, como una crítica generalizada a un conformismo del bien”[11] y cita un artículo del Handelsblatt.

Ellos piensan que sólo ellos conocen la verdad y son realistas; todos los demás, seríamos ingenuos (tendríamos “mentalidad de boy scout”, diríamos en Chile y Argentina). Hace algunas semanas, una amiga (con esas amigas…) me dijo que yo tenía demasiadas hormonas de la felicidad[12], otro tópico de los extremistas ultraconservadores que va por la misma línea de los Gutmenschen.

En suma, este de la buena persona (Gutmensch) es un concepto utilizado especialmente por sectores de extrema derecha populista y ultraconservadora[13], por describirla de alguna manera. Incluso, por el ultraconservadurismo “cristiano”, por los llamados Evangelikalen (protestantes y que nadie toma mucho en cuenta) y los católicos de derecha (Rechtskatholiken) que son una especie de nacionalcatólicos alemanes, un grupo pequeño, pero que se hace notar.

Cuál triste paradoja, la Asociación de periodistas alemanes nos explica[14] que, por primera vez, la palabra fue usada para designar a los partidarios del Cardinal von Galen, el León de Münster, quien luchó contra el exterminio de la vida sin valor (lebensunwerten Lebens) , esto es, contra el asesinato de discapacitados[15] mental y físicamente realizado por los nacional socialistas[16].

En el documento que cito (de 2006), la Asociación de periodistas alemanes hace ver que Hitler, en sus discursos y en “Mi lucha” también usaba el prefijo gut (bueno) de manera peyorativa. Para él,  gente bien intencionada y de buen carácter (gutmütige Menschen) son los enemigos del pueblo alemán[17].

El término buen hombre, buena mujer, buena persona ha sido secuestrado por la extrema derecha, con una intención precisa: denunciar como un principiante tonto e ingenuo a quienes no estén de acuerdo con ellos y su lógica propia de “matones de colegio” (así les llama el diario alemán taz[18]). Las buenas personas nos dejaríamos llevar por nuestros sentimientos y no seríamos racionales. Sólo ellos son racionales.

Se ha convertido en un concepto de lucha extremista que se utiliza de manera inflacionaria para denunciar a quienes propongan diferenciar, a quienes sean empáticos o intenten actuar de forma razonable. Quienes (des)califican así a otras personas lo hacen desde una perspectiva de supuesta superioridad de quien ve más allá y conoce las causas de lo que ocurre y lo puede explicar. Los hombres y mujeres buenos, no lo podríamos explicar. No sé si les ha tocado interactuar con gente así… A mí, sí.

“Noble es el hombre, servicial y bueno”, escribió Goethe al inicio de su poema Das Göttliche[19] en 1873. No puede haber mayor contraposición… Prefiero a Goethe.


[1] “Antifa” (antifascista), “Linksliberal” (liberal de izquierda) e incluso comunista son igualmente vocablos usados por ese tipo de personas.

[3] Se podría hablar de altruísmo, de generosidad y los cristianos hablaríamos de magnanimidad.

[4] Als „Gutmenschen“ wurden 2015 insbesondere diejenigen beschimpft, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen. Mit dem Vorwurf „Gutmensch“, „Gutbürger“ oder „Gutmenschentum“ werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert.

[6] Mit dem Ausdruck Gutmensch wird insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des „guten Menschen“ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren.

[7] “Diccionario de las lenguas española y alemana en dos tomos”.

[9] Ver la nota a pie de página número 2 de mi columna sobre John Boehner

[10] Recuerdo lo que dice Forja 1.054 “…Y así, saborearás la alegría del buen hijo de Dios, que pasa por la tierra con errores, pero haciendo el bien.”

[11] Der Ausdruck „Gutmensch“ floriert dabei nicht mehr nur im rechtspopulistischen Lager als Kampfbegriff, sondern wird auch von Journalisten in Leitmedien als Pauschalkritik an einem „Konformismus des Guten“ benutzt.

[12] Según una muy popular (en Alemania) teoría de la conspiración, el gobierno mundial nos arrojaría oxitocina desde los aviones, para que siempre estemos felices, no nos demos cuenta de lo que “los de arriba” hacen con nosotros y no protestemos. Sólo un puñado de elegidos -no me cuento entre ellos- se da realmente cuenta de lo que pasa.    

[15] No me gusta la palabra “discapacitados”; pero me temo que es la que se usa oficialmente. La escribo de manera “provisoria” y para que se entienda la traducción.

[16] Erstmals findet sich das Wort als Bezeichnung für die Anhänger von Kardinal Graf Galen, der gegen die Vernichtung lebensunwerten Lebens , also die Tötung körperlich und geistig Behinderter durch die Nationalsozialisten (schließlich mit Erfolg) gekämpft haben.

[17] Adolf Hitler hat in seinen Reden und in Mein Kampf ebenfalls die Vorsilbe gut als abwertend verwendet. So sind für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes.

Neruda, la violación de la mujer tamil y Mahatma Gandhi

Esta semana, un@ de mis amig@s compartió este link: Neruda y su relato de cuando violó a una mujer Tamil en Ceilan En un principio, me pareció que se estaba culpando al Nobel chileno de una barbaridad que él no podía haber cometido. ¡Cómo podría haber hecho algo así…! Tal vez, alguien quiere desprestigiarlo…

Cuál no sería mi decepción: no me costó más de dos minutos -o menos- encontrar el texto del libro de donde fueron tomadas las citas y… Mayor decepción aún: Neruda mismo escribe y describe la violación de una mujer tamil de la “casta” de los parias, o sea inferior, una violación realizada por él mismo.

El poeta concluye su relato -un episodio más en su vida- con las frías palabras “No se repitió la experiencia”. Como se se tratara de un experimento químico o como si la mujer, fuese una rata de laboratorio que participa en algún ensayo con fines científicos. No, la mujer no tenía la intención de participar en ninguna experiencia con el joven chileno al servicio de la diplomacia de mi país, en un lejano lugar de Asia; pero Neftalí la obligó a ello.

El relato (horrible[1]) aparece en su obra autobiográfica Confieso que ha vivido, de que tanto escuché hablar, siempre con tanta fruición y a tantas personas. Al leerlo, ¿no les llamó la atención, no les provocó repugnancia, no les causó repudio y no los llamó a rechazar la violación de la que nos cuenta en la página 44?[2]

La mujer era una empleada de su casa. La que quitaba la basenica (una especie de basenica, pero de madera). Esta era una tarea que recaía sobre la casta de los parias. Cuando la veía venir por las mañanas, Pablo Neftalí la consideraba hermosa como una “diosa” (Quién sabe si las diosas serán hermosas). Se imaginan al “diplomático” despertando de su sueño y pasándose películas eróticas con una hija de aquel país extranjero, donde ella ocupaba el lugar más bajo en una sociedad donde tu lugar estaba predeterminado de por vida al momento de nacer.

¿También Uds. piensan en Dominique Strauss-Kahn? Yo sí… Menos mal que vivimos en otro tiempo… La violación de la empleada del hotel de Nueva York, le costó a DSK, el puesto, la fama y la familia. A Neruda no le costó ni siquiera un cargo de conciencia.

Dice que le habló y le dejó regalos (la estrategia del dadivoso). Ella no respondió, ni se relacionó con él por ninguna vía, de ninguna manera. Ni lo miró siquiera. Tampoco en el momento en que él la estaba violando. Ella lo ignoró por completo. La joven mujer que despertaba los deseos sexistas de Neftalí Reyes era una mujer pobre y sin derechos, simplemente una paria, perteneciente a una “raza inferior”.

Puede ser que en un país haya gente considerada, en una época y por un grupo étnico como sin valor, infrahumanos (como decían los nazis). Experiencia hay mucha: judíos, africanos, gitanos, latinos, árabes, etc., etc. Incluso indios americanos. Inclusive mujeres americanas[3].

Como una diosa de “raza tamil” la describe Reyes. Ya el hablar de razas me resulta chocante. No hay razas[4]; eran otros tiempos y hasta los más adelantados marxistas creían en “las razas”. Afortunadamente, hemos avanzado y prgresado en todos estos anos.

Neruda era comunista. Y al decir “comunista”, no me refiero a una persona de izquierda a la que se trata de desprestigiar o difamar senalando que “es un comunista”. Neftalí Reyes Basoalto fue un político chileno, miembro del partido comunista de nuestro país e incluso, senador de ese partido por Tarapacá y Antofagasta. Fue pre-candidato a la Presidencia de la República por ese partido y embajador en Francia. Y un gran etcétera. ¿No estaban los comunistas de parte de los más pobres, de los más indefensos, de los sin derechos, de los proletarios que no tenían nada más que su prole y por eso, se llaman así…? Nuevamente me decepcionas Neruda.

Me llaman la atención dos cosas. Primero. Me pregunto en qué país vivimos para que nadie se dé cuenta, hasta ahora, de que el escritor cuenta -en uno de sus libros más conocidos- que violó a una mujer y nadie repudie este hecho. ¡En qué país vivimos, para que un montón de gente a mi alrededor haya leído este libro y nadie diga nada! En qué país, en qué mundo machista y patriarcal hemos sobrevivido hasta ahora para que todos hayan pasado por alto que Neruda -admirado por tantos- relate esta violación y parece que a nadie le importara. Después no nos quejemos de la violencia de género y de los femicidios.

Segund0. Contrariamente a lo que podríamos haber temido, no es la izquierda quien defiende a Neruda y lo absuelve de su violación, sino la extrema derecha libertaria, representada por algunos usuarios de Twitter que me han senalado, durante estos últimos días cosas tan insólitas como “No fue violación…. tampoco abuso de poder… fue una relación consentida y deseada por ambos…”[5].

 El sostener que, si una mujer no se defiende con dientes y uñas frente al violador, esto es, si no lo ataca y lo rechaza con violencia, consiente, es una vieja artimaña del chauvinismo. Generalmente, si una mujer rechaza por la fuerza al violador, éste responde igualmente con violencia, con más violencia.

Durante la historia, ha habido muchas mujeres que se han sometido y se siguen sometiendo al violador, para no provocar una escalación. Por eso, que el derecho penal de países civilizados no exige que la mujer se resista violentamente para tipificar el delito de violación. El consentimiento no se supone que viene dado por la falta de violencia por parte de una mujer que prefiere -por las razones que sea- no defenderse; pero ello, de ninguna manera significa consentir. Sostenerlo es, desde todo punto de vista, una barbaridad y un absurdo.

Afirmar que la mujer paria[6], acostumbrada a vivir en una sociedad para la cual, ella era verdaderamente “inexistente”, consintió en la violación porque Neruda relata que ella dejó que él la llevara a su cama “sin una sonrisa”, sin hablar palabra y, probablemente sin mirarlo, es más que un absurdo, es realmente maldad. Hay gente muy cruel.

“Permaneció todo el tiempo con sus ojos abiertos, impasible”. Perdón, pero ¿esto es consentimiento…? “El encuentro fue el de un hombre con una estatua”, sorry ¿las estatuas pueden consentir? Definitivamente no. Me parece que la respuesta es clara: absolutamente no. Como para que no quedara la menor duda de que no había consentimiento, Neruda explica: “Hacía bien en despreciarme”. ¡Cómo no lo iba a despreciar si él la estaba violando…! ¡Y quizás qué más le hizo él…! Del relato se desprende que él la acosaba a diario sexualmente[7].

No podemos olvidar que los parias carecían absolutamente de derechos, de manera que la mujer violada por el cónsul tampoco podía resistir, no podía defenderse. Tenía -por ser paria- que dejar que él hiciera con ella lo que quisiera: que la violara. Para eso estaba… Y para recoger excrementos…

Qué distinta es la actitud de Mahatma Gandhi frente a los llamados intocables. El líder de la India -uno de los hombres más admirables del siglo 20- exigió que se reconocieran los derechos de los llamados parias y se los tratara de igual a igual. Puso especial interés en que se acabara con los abusos cometidos contra las mujeres parias. “Por respeto y consideración hacia los intocables, Gandhi dispuso que no vaciaran los orinales de su familia, y él mismo se hizo cargo de esta tarea”[8]. En eso mismo estaba la chica tamil cuando Neruda la violó…

Gandhi llamaba a los parias o dalit, Harijan, esto es, hijos de Dios o seres de Dios o bien, hombres y mujeres de Dios. ¡Qué distinto es Gandhi a Neruda! En este punto, y en muchos otros. Sólo puedo concluir: cuando no se respeta la dignidad de una mujer -o de un hombre-, cuando se lo ve como un ser inferior, como una criatura infrahumana, entonces, puedes abusar de ella como quieras, sin el menor remordimiento de conciencia. Escribir lo que hiciste en un libro y mostrarlo a los demás, a quienes, si tampoco respetan la dignidad humana, les dará lo mismo que alguien se vanaglorie de haber violado a una mujer considerada por ellos, inferior.

Cuántos Nerudas quedan todavía en el mundo… Yo preferiría que hubiese más Gandhis.


[1] No me gusta usar demasiados adjetivos en mis artículos; pero esta vez, no puedo evitarlo. “Horrible” es el calificativo más suave en que pienso para describir la situación.

[2] Ver Cuando Pablo Neruda violó a una mujer “inferior” 

“Entró por el fondo de la casa, como una estatua oscura que caminara, la mujer más bella que había visto hasta entonces en Ceilán, de la raza tamil, de la casta de los parias. Iba vestida con un sari rojo y dorado, de la tela más burda. En los pies descalzos llevaba pesadas ajorcas. A cada lado de la nariz le brillaban dos puntitos rojos. Serían vidrios ordinarios, pero en ella parecían rubíes.

“Se dirigió con paso solemne hacia el retrete, sin mirarme siquiera, sin darse por aludida de mi existencia, y desapareció con el sórdido receptáculo sobre la cabeza, alejándose con su paso de diosa.

“Era tan bella que a pesar de su humilde oficio me dejó preocupado. Como si se tratara de un animal huraño, llegado de la jungla, pertenecía a otra existencia, a un mundo separado. La llamé sin resultado. Después alguna vez le dejé en su camino algún regalo, seda o fruta. Ella pasaba sin oír ni mirar. Aquel trayecto miserable había sido convertido por su oscura belleza en la obligatoria ceremonia de una reina indiferente.

“Una mañana, decidido a todo, la tomé fuertemente de la muñeca y la miré cara a cara. No había idioma alguno en que pudiera hablarle. Se dejó conducir por mí sin una sonrisa y pronto estuvo desnuda sobre mi cama. Su delgadísima cintura, sus plenas caderas, las desbordantes copas de sus senos, la hacían igual a las milenarias esculturas del sur de la India. El encuentro fue el de un hombre con una estatua. Permaneció todo el tiempo con sus ojos abiertos, impasible. Hacía bien en despreciarme. No se repitió la experiencia”.

[3] Ver “Lo que sucede es que esta señora no sabe que si los españoles tomaron indias, fue porque allí no habían monas” Acerca de la experiencia racista de otra Nobel, pero esta vez mujer, Gabriela Mistral en Espana.

[4] Sobre el tema, pueden ver el artículo Menschenrassen.

[5] El autor del comentario se hace llamar “soy derecho tuitero” (@Ligethev) y, en su bío, expresa que es “Liberal, Democrático, Anticomunista, Justiciero y anti corrupción”. O sea, un típico libertario.

[6] Wikipedia en castellano nos enseña: “Los dalitss (parias, mlechas) son los intocables, una clase tan baja que se considera fuera de los varnas. Los hinduistas consideran que los dalits son tan bajos como perros y para sobrevivir suelen trabajar en los espacios laborales permitidos por el sistema de castas, como el de recoger excrementos humanos con las manos. Adicionalmente los niños suelen limpiar los váteres del colegio al que acuden”.

[7] Gracias a Maritza Lamour ‏@mariiitaamari, por sus argumentos en este sentido. (“la tome firmemente y hacia bn despreciarme osea es consentido eso – consentida solo me miraba ,parecia q estaba con una estatua se aprovecho”). Y gracias también a Miguel Fluckiger Sta ‏@sta_miguel.

[8] Cfr. Heimo Rau: “Gandhi”, pág. 41.