Religionsverbotgesetz Eine europäische Dystopie

Hintergrund

Der Prozess, der zu dem umstrittenen europäischen Gesetz von 2030 führte, begann viele Jahrzehnte zuvor. Man kann aber festhalten, dass die entscheidenden Ereignisse, die schließlich zu der Verabschiedung führten, innerhalb von drei Jahren, und zwar ab 2027, stattfanden.

Im Jahr 2027 ereignete sich in Madrid ein islamistischer Terroranschlag von großem Ausmaß mit mehr als 11.000 Toten. Eine Reihe von Explosionen erschütterte die spanische Hauptstadt und berührte Europa und die ganze Welt. Die Terroristen platzierten Tonnen von Sprengstoff in verschiedenen Teilen der Stadt, ohne dass die Geheimdienste den Anschlag verhinderten. Es wird vermutet, dass Geheimdienste – auf hoher Befehlsebene – von Personen der extremen anti-islamischen Rechten unterwandert waren, die einen Angriff der Muslime ausnutzen wollten.

Nach diesem großen Angriff folgten in ganz Europa Aktionen, deren Ziel sowohl die Zurückweisung des Terrorismus der europäischen Muslime als auch die Rache von Gruppen, die sich der islamischen Religion widersetzten. Europäische Muslime distanzierten sich von dem Terror, der angeblich auf ihrer Religion beruhte, und bestanden darauf, dass Terroristen nicht “in ihrem Namen” handeln. Der berühmte und altgediente hashtag #NotInMyName wurde verwendet.

Im Jahr 2028 fand ein weiterer Anschlag in Berlin statt, die den Weg für eine neue Gesetzgebung bahnte. Eine Gruppe von Christen der beiden großen deutschen Konfessionen (katholisch und evangelisch) führte eine koordinierte Aktion durch, bei der mehrere Moscheen in der deutschen Hauptstadt durch Sprengstoffangriffe zerstört wurden. Es gab insgesamt 6.000 Tote und doppel zu viele Verletzte. Dieser Tag ist als Black Friday von Berlin bekannt. Die deutsche Polizei warnte vor der Gefahr; aber er konnte es nicht aufhalten.

Die Gruppe, die das Massaker an den Moscheen am Schwarzen Freitag in Berlin durchführte, war bekannt wie “ad maiorem dei gloriam”-Zelle oder AMDG. Die Aufrufe der Hierarchie der Kirchen zur Gewaltfreiheit lehnten die fanatischen ultrakonservativen Gruppierungen ab.

Christen beider Konfessionen bildeten eine neue identitäre Ökumene. Die katholischen Gruppen beschuldigten Papst Valentin, ein Anti-Papst zu sein. Die fanatischen Evangelikalen, die durch ein Magazin und in sozialen Netzwerken organisiert waren, beschuldigten die evangelischen Bischöfe, Abtrünnige des wahren Glaubens oder Ketzer zu sein. Der neue Glaube – von den Beobachter der Szene neue Ökumene der extremen Rechten, genannt – ist eine Mischung aus katholischen, evangelischen und orthodoxen Elementen mit einem großem traditionalistischen Einfluss.

Am Montag nach dem Black Friday beschlagnahmte die gleiche Gruppe christlicher Extremisten ein Militärfahrzeug – ein Armeeoffizier gehörte zur AMDG-Zelle – und feuerte eine Rakete auf den Bundestag, so dass – obwohl sie behaupten, dass dies nicht ihre Absicht war – zerstörte das Gebäude, fiel auseinander, weil die Rakete an einer Stelle auf dem Dach explodierte, die der Schlüssel zum Erhalt der Konstruktion war. Weil in diesen Augenblicken eine Plenarsitzung des Parlaments stattfand, starben 90% der deutschen Abgeordneten, darunter Bundeskanzler Alexander Pilz. Anschließend hat sich der Bundestag aufgelöst.

Pilz – der aus einer Familie von Russlanddeutschen stammte, die in den 1990er Jahren in das Land eingewandert waren – gehörte einer rechtsextremen Partei an und war der erste Kanzler dieser Richtung in Deutschland nach 1945. Er war jedoch nicht einer der extremsten seiner Partei und hatte eine versöhnliche Haltung gezeigt.

Es gab viele andere Scharmützel zwischen christlichen und muslimischen Gruppen, die leider ganze Stadtteile in verschiedenen europäischen Städten verheerten. Die Konfrontationen erreichten sogar Gruppen der jüdischen Gemeinde, wo auch Verteidigungsgruppen organisiert waren, von denen die wichtigste die so genannten “Makkabäer” war, die sich über ganz Europa ausbreiteten.

Sogar einige europäische Buddhisten schlossen sich dem bewaffneten Kampf an, besonders eine Gruppe, die von einem ehemaligen deutschen Polizisten angeführt wurde, die das Ende des buddhistischen Pazifismus verkündete. In einigen Städten mit reichlich persischer Einwanderung wurden “Zoroastrische Zellen” organisiert. Jesiden schlossen sich sog. “Sportklubs” an, die in allgemeinen “Kinder von Melek Taus” genannt wurden.

Manche sprechen von einem echten Bürgerkrieg religiösen Ursprungs. Die Gewalt nahm in den Städten zwischen den verschiedenen Gruppen und Zellen zu, die sich mit einigen Mafia-Chefs verbündeten. Dies erhöhte das Gefühl von Instabilität und Gewalt der Bürger.

Summa summarum gab es drei entscheidende Ereignisse: das Attentat in Madrid, den schwarzen Freitag in Berlin und die Auflösung des Bundestages. Von diesem Moment an kann gesagt werden, dass ein Punkt ohne Rückkehr erreicht wurde. Viele Leute begannen, die Situation mit dem Dreißigjährigen Krieg zu vergleichen. Bücher und Filme erschienen über diesen alten Krieg der europäischen Konfessionen im 17. Jahrhundert. In ihren Analysen wurden die politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die sie verursachten und begleiteten, beiseite gelassen und sich nur auf das religiöse Thema konzentriert. Das erzürnte noch mehr die Geister.

Krieg aller gegen alle

Nach und nach war die Position derer, die behaupteten, dass die Terroranschläge verschiedener religiöser oder antireligiöser Gruppen unerträglich waren und dass Religion nur Gewalt hervorrief, kristallisiert. Es wäre besser, alle Religionen zu verbieten, damit es kein Blutvergießen mehr geben würde. Dies war das Hauptargument für die Verabschiedung des Gesetzes: Es sei besser, keine Religion zu haben, da es unmöglich sei, eine Religion zu bevorzugen. Und eine Gleichheit sei unmöglich. Ohne Religion wären Sicherheit und Frieden gewährleisten. Sicherheit und Frieden seien wichtiger als eine vermeintliche Religionsfreiheit, die nur Ursache von Kriegen, Zerwürfnis und Verfeindung ist.

Das Niveau der gesellschaftlichen Entwicklung in der Mitte des 21. Jahrhunderts ermöglichte, auf die Religionen vollständig zu verzichten. Dass Europa definitiv in die positivistische Ära der Geschichte eingetreten sei, so die These von August Comte, die auf einmal populär wurde. Die vollständigen Werke des französischen Soziologen des 19. Jahrhunderts, der als überzeugter Religionskritiker bekannt ist, erreichten den Status eines europäischen Bestsellers, man sagt, dass sie viele verkauft haben; aber sie lesen wenig…

Der Leviathan von Thomas Hobbes wurde zu dieser Zeit ebenfalls sehr viel verkauft und wurde ebenfalls ein europäischer Bestseller. Die Verleger stritten sich darum, wer die schönste Ausgabe gemacht hatte, und es gab viele Sammler von Leviathan-Büchern ganzen Kontinent. Es gab sogar Ausstellungen von Büchern und Wettbewerben darüber, welche Ausgabe die schönste war. Papierbücher erlebten in dieser Zeit allgemeine eine Renaissance.

Im Jahr 2029 wurde Europa von einem sehr harten Winter heimgesucht, der zu einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise führte; Lebensmittel mussten aus anderen Kontinenten importiert werden. Gleichzeitig erhöhte Russland die Gaspreise; Europa war weiter abhängig von russischen Öl. All dies führte zu einer Wirtschaftskrise und zu verarmten Bevölkerungsschichten, insbesondere im Süden und Osten der Europäischen Union, wo sich die Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte konzentrieren und damit diejenigen mit den meisten Stimmen. Das Plündern von großen und kleinen Lebensmittelläden war das tägliche Brot für die hungrige Europäern.

Die Aufrufe von Papst Valentin II. – der erste chinesische Papst in der Geschichte, Lui Yuang Wang ist sein chinesischer Name – zu Toleranz, Liebe und Verständnis wurden von extremen Gruppen von europäischen Christen ignoriert, die die traditionellen Werte des Christentums (besonders die Nächstenliebe) als ein Symbol der Schwäche betrachten. Sogar Valentins Begegnungen mit dem Dalai Lama, der gegen das Gesetz zum Religionsverbot die Europäer umstimmen wollte, erreichten nicht den erwarteten Effekt.

Sonntag für Sonntag wurde in den Kirchen gegen Gewalt und für Verständnis zwischen den Religionen gepredigt. Aber die extremen christlichen Gruppen riefen dazu auf, nicht zur Kirche zu gehen, und organisierten pseudoreligiöse Zeremonien, die im Internet übertragen wurden, wo sie gegen alle Religionen außer ihrer eigenen agitierten. Oder einfach gegen alle Religionen, einschließlich der eigenen. Menschen, die seit ihrer Kindheit nicht zum Gottesdienst gegangen sind, haben den die im Internet übertragenen Zeremomien und Riten gesehen und gehört. Sie hörten den neuen Laienpredigern und ein paar ehemaligen Pastoren zu, die die Amtskirchen als Verräterinnen am Christentum und an der nationalen Identität angriffen. Und an alle anderen Religionen. Andere Religionen organisierten auch Zeremonien im Internet; aber keine waren so erfolgreich wie die der Christen.

Der religiöse Kampf zwischen extremistischen Gruppen in der Gesellschaft war so bitter, dass es den meisten Gläubigen nicht genügte, eine gemäßigte Tendenz zu haben. “Extremisten gewinnen immer”, erklärt der österreichische Analyst Max Jandl.

Die Volksabstimmung

Das Gesetz, das alle Religionen verbietet, wurde Ende 2029 in einer Volksabstimmung angenommen. Das vorgeschlagene Gesetz gewann mit einem niedrigen Ergebnissen von 50,2%. Der Text sagt:

“Jeder religiöse Glaube ist ausnahmslos verboten. Seine Ausübung, Verbreitung, Verteidigung oder jeder Akt der Verehrung wird mit einer Strafe nicht unter zehn Jahren Haft oder der endgültigen Verbannung vom europäischen Kontinent bestraft, abhängig von der Schwere der Übertretung.

“Als Verbreitung eines religiösen Glaubens wird Folgendes angesehen: ein religiöses Buch zu besitzen, wie insbesonder die Bibel, den Koran und den Talmud, sowohl in Teilen als auch in seiner Gesamtheit.

“Innerhalb der nächsten fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes werden alle sogenannten heiligen Bücher aller Religionen und Konfessionen konfisziert und vernichtet. Die Aktionen werden sowohl von der Nationalpolizei jedes Landes als auch von der europäischen Bundespolizei durchgeführt. Nur zwei Kopien von jedem der Bücher, die als heilig gelten, werden an den europäischen Universitäten, die es wünschen, hinterlegt. Sie bleiben unter Verschluss, und die Studierenden können nicht darauf zugreifen, es sei denn, sie haben eine schriftliche Genehmigung des jeweiligen Professors, Dozenten oder des Ethikrats der jeweiligen Universität oder Hochschul-Cluster. Einzelheiten werden durch nationales Recht geregelt.

“Die Behörden, die das Internet kontrollieren, müssen alle vorhandenen digitalen Kopien vernichten und den Zugriff auf digitalisierte Bücher in anderen Kontinenten verhindern und die Seiten zensieren, die sie online anzeigen. Ein Verstoß gegen diese beiden letztgenannten Bestimmungen wird wie im ersten Absatz dieses Artikels auch mit einer Haftstrafe nicht unter zehn Jahren Haft oder der lebenslangen Verbannung sanktioniert.

“Jede religiöse oder kultische Handlung ist verboten, sowohl in Bezug auf Geburt, Tod oder Ehe. Der Verstoß gegen diese Bestimmung wird ebenfalls mit zehn Jahren Haft oder lebenslanger Verbannung bestraft.

“Die Indoktrination von Minderjährigen – einschließlich der eigenen Kinder – wird mit dem vorherigen Strafsatz und auch mit dem Verlust der elterlichen Sorge über die eigenen Kinder bestraft. Religiöse Eltern dürfen keinen Kontakt mit ihren Kindern unterhalten. Der Nationalstaat muss die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit Minderjährige im nationalen Patriotismus und im europäischen Suprapatriotismus erzogen werden.

“Dieses Gesetz wird am 1. Januar 2031 vollständig und endgültig in Kraft treten. Der Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2030 und dem 31. Dezember 2030 wird als Übergangszeit betrachtet, in der die Staaten der Europäischen Union alle Maßnahmen treffen und alle Gesetze erlassen müssen, damit alle Religionen ab dem 1. Januar 2031 ausnahmslos verboten bleiben”.

Die Verteidiger der Religionen oder der Religionsfreiheit behaupteten während der Kampagne vor der Volksabstimmung, dass sie die große Mehrheit seien und niemals eine Volksabstimmung verlieren würden, die so absurd ist wie die damals vorgeschlagene. Es wird angenommen, dass dieser Umstand – die Zusicherung, dass sie gewinnen würden – viele Anhänger des “Nein zum neuen Gesetz” dazu gebracht hat, nicht zu wählen. Deren Enthaltung steht im Gegensatz zur intensiven Mobilisierung der Befürworter des “Ja zum neuen Gesetz gegen die Religionen”.

Was werden die Religionen tun?

Unsicher ist das Schicksal der Gläubigen der Naturreligionen. Die europäische extreme Rechte beharrt darauf, dass die ursprünglichen Religionen Europas nicht unter das religiöse Verbot fallen, und erwarten daher einen großen Aufschwung in der Verehrung Odins, Mars’ und Afrodite. In Nordeuropa nimmt eine wichtige Bewegung von Menschen, die sich als Druiden betrachten und stolz ihre langen Bärte und seltsamen Kleider durch die Straßen der Städte tragen, Gestalt an. Sogar in Frankreich und Belgien ist der Kult von Asterix und Obelix entstanden (Comicfuguren aus dem 20. Jahrhundert). Es scheint, dass sie nicht wissen, dass der Name des Druiden der Karikatur Miráculix und nicht Ásterix ist. Es wird behauptet, dass das Gesetz nur als Verbot für nicht-europäische Religionen ausgelegt werden sollte.

Die Buddhisten bestehen ihrerseits darauf, dass sie nicht religiös und deshalb von dem neuen Gesetz nicht betroffen sind, da es in ihrem Glauben keinen persönlichen Gott gibt. Ihr Nirvana ist nicht mit dem christlichen Himmel gleichzusetzen. In den meisten europäischen Staaten wird jedoch angenommen, dass das Gesetz auch den Buddhismus verbietet. Es wird gewarnt: unter dem Auftreten des Buddhismus können sich die alten Religionen verbergen.

Papst Valentin ruft Katholiken und Christen im Allgemeinen dazu auf, Menschen nicht zu verurteilen, die dem Gesetz zugestimmt haben, da sie glauben, etwas gutes zu tun und die Gewalt und Gesetzlosigkeit so zu beenden.

Eine weitere Frage ist, wohin sich der Vatikan bewegen wird, wenn jede Religion in Europa verboten ist. Die Vatikanstadt kann als extraterritorial betrachtet werden; aber die Christen aus anderen Kontinenten wird nicht möglich sein, nach Rom zu pilgern. Ebenso wäre es sehr schwierig, eine globale Religion von einer isolierten Exklave aus zu regieren. Der Dalai Lama bietet Tibet als neuen Sitz des Vatikans an. Die chinesischen Behörden sehen diesen Vorschlag positiv – obwohl der Vorschlag aus dem Mund des Dalai Lama kommt -, da sie glauben, ihr Land kann so einen größeren Einfluss in der Welt haben.

Die Deutsche Evangelische Kirche (klein aber reich) wird nach Nord- und Südamerika auswandern. Es wird erwartet, dass sich ihr Kopf im Süden Chiles oder in Argentinien etabliert, was noch nicht entschieden ist. Ihr Mangel an Zentralisierung wird als ein Grund für ihre schwache Opposition gegen extreme und antireligiöse Gruppen innerhalb der Gesellschaft angesehen und eine Ursache des Erfolg der “Ja zum neuen Gesetz gegen die Religionen”-Lagers angesehen. Man hofft, einen Umzug werde das Regieren der evangelischen Kirche und ihr Oberhaupt bestärken.

In einigen Ländern werden Massenveranstaltungen in Fußballstadien und anderen Sportarten organisiert, in denen Tausende von Menschen gemeinsam die Religion ablehnen, zu der sie gehörten.

Der Exodus und seine Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen

Das Gesetz wird am 1. Januar 2031 in Kraft treten; aber seine unmittelbaren Auswirkungen sind bereits spürbar. Es gibt einen Exodus jüdischer Bürger nach Israel, Nord-, Süd- und Zentralamerika. Große christliche Gruppen fliehen oder bereiten sich darauf vor. Ihre bevorzugten Ziele sind auch Nord- und Südamerika; Indien und Afrika, wo viele von ihnen herkommen, oder ihre Familien und Vorfahren. Muslime flüchten bevorzugt in Länder in Asien und Afrika. Wer zwei Pässe hat, ist in einer vorteilhaften Situation. Im Moment platzt der Schwarzmarkt der gestohlenen Pässe.

Ein großer Geldtransfer begleitet die Auswanderung, was die europäische Wirtschaftskrise weiter verschärft. Dennoch begrüßen die europäischen Staaten die Konfiskation ohne das Recht auf Entschädigung der Vermögenswerte der verschiedenen Kirchen, die in den Gesetzen der meisten Länder festgelegt sind. Auch die Konfiszierung von Synagogen, Moscheen und Kulturzentren. Die Säle der Zeugen Jehovas und vieler anderer. Verlage, Schulen und Universitäten in kirchlicher Trägerschaft, jüdische Gemeinden und muslimischen Gemeindezentren. Alles gehört jetzt zum Staat, der damit ein wenig die Probleme der Wirtschaftskrise zu bewältigen hofft.

Experten sagen, dass mit dem Metall von Glocken und heiligen Gefäßen der Metallpreis weltweit fallen wird. Es wird sogar angenommen, dass seltene Metalle aus religiösen Ornamenten gewonnen werden können, woran eine Mehrheit zweifelt. Der Experte David Eggert glaubt, dass sich die Krise verschärfen wird, da der Goldpreis fallen wird und nicht mehr der sichere Hafen sein kann, ein Zufluchtsort für Anleger, die nicht mehr auf den Euro oder andere instabile Währungen setzen. Wir stehen daher vor einem Feedback-Prozess, der die Krise verschärfen wird und damit Instabilität und Unsicherheit hervorruft.

Die Länder, in die die europäischen Flüchtlinge fliehen, haben Aktionen organisiert, um die besten Köpfe anzuziehen. Für die Jüngsten und die Gesündesten. Die europäischen Häfen und Flughäfen sind voller armer alter Menschen, die Europa nicht verlassen können, weil sie kein Land empfangen will. In einigen Ländern, wie Griechenland, der Türkei und Kroatien, ist die Situation dramatisch. Ältere Menschen aus Nordeuropa, die über etwas mehr Geld verfügen, kaufen sich einfach ein Aufenthaltsvisum in einem Land ihrer Wahl.

Die Kommunistische Partei Chinas kann sich nicht zwischen der Förderung der Einwanderung von Christen, Juden und europäischen Muslimen oder einem Einwanderungsverbot entscheiden. Argumente gibt es in einem und in einem anderen Sinne. Ebenso der Umstand, dass der Papst ein Chinese ist, hat dem Christentum in China einen großen Aufschwung gegeben.

Einige juristische und verfassungsrechtliche Gesichtspunkte

Ein Bereich, der zuvor dem Gesetz widersprach, behauptet, dass “das Gesetz jetzt ein gültiges Gesetz ist” und jeder Widerstand wäre falsch. Da das Gesetzgebungsverfahren bei der Entstehung des neuen Gesetzes erfüllt wurde, kann das neue Gesetz kein ungerechtes Gesetz sein. Es kann überhaupt nur gerechte Gesetze geben. Überlegungen, die über das rein Gesetzliche hinausgehen, gelten für sie als religiös.

Andere versuchen, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte dazu zu bringen, sich gegen das Gesetz zu entscheiden. Aber der Gerichtshof hat sich bereits für unzuständig erklärt, diese Angelegenheit zu lösen. Kein Professor wagt es, ein Gutachten gegen das Gesetz zu erstellen. Und zwar aus Angst, für das Verbrechen “Verteidigung eines religiösen Glaubens” verurteilt zu werden. Gleiches gilt für Richter aller Instanzen.

Der Versuch, die Anwendung des Rechts nur auf außereuropäische Religionen, insbesondere auf die sogenannten “Semiten” zu beschränken, war bislang weder auf der Ebene der nationalen Gesetzgebung noch der administrativen Hermeneutik erfolgreich, noch wurde sie von irgendeinem Gericht akzeptiert .

Befürworter des Gesetzes leugnen, dass es mit ihm die Religionsfreiheit endet. Im Gegenteil: jetzt werde es die einzige wahre Freiheit geben. Die Freiheit, die “wahre Wahrheit” und nicht eine Religion zu wählen, ist die einzige echte Freiheit.

Die nationalen Gesetze, die in Kürze in Kraft treten, verbieten denjenigen, die bestraft werden bei einer eventuellen Auswanderung aus dem europäischen Territorium, seine Güter und Habe nehmen, die sowieso von den Nationalstaaten konfisziert werden müssen. Es ist erlaubt, nur einen Koffer mit dem Nötigsten für die Reise mitzunehmen. Noch umstritten ist, ob Migranten ihre heiligen Bücher mitnehmen können oder ob sie in Europa bleiben müssen, um eingeäschert zu werden.

Umweltgruppen schlagen vor, den Begriff “Verbrennung der heiligen Bücher” breit zu interpretieren, damit das Papier der Bücher recycelt werden können. So wird die Emission von Kohlendioxid, das die Umwelt schädigt, reduziert.

Einige Leute kündigen an, sie würden untertauchen und ihre religiösen Überzeugungen im Katakomben-Stil auf europäischen Territrorien weiter ausüben. Die große Mehrheit will aber fliehen; sie will nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch vor allem ihre Kultur und ihre heiligen Bücher mitnehmen. In mehreren Ländern wurde eine Steuer auf Auswanderung  und Hindernisse für die Mitnahme von Gütern oder Geld vom Kontinent eingeführt.

Marta Salazar, Korrespondentin in Europa, Berlin 2030. Wir werden weiterhin über das Thema berichten

Advertisements

La ley que prohíbe la religión

Antecentes

El proceso que llevó a la controvertida ley europea de 2030 comenzó muchas décadas antes; pero, se puede decir que los hechos decisivos que llevaron finalmente a su dictación, tuvieron lugar en el lapso de tres años, a partir de 2027.

En efecto, el año 2027 tuvo lugar en Madrid un atentado terrorista islámico de grandes proporciones y más de quince mil muertos. Una serie de explosiones sacudió la capital española conmoviendo a Europa y al mundo entero. Los terroristas colocaron toneladas de explosivos en distintos lugares de la ciudad, sin que los organismos de seguridad e inteligencia pudieran hacer nada para evitarlo. Se sospecha que órganos de inteligencia estarían infiltrados -a alto nivel de mando- por personas de extrema derecha anti-islámica que querían sacar partido de un atentado protagonizado por musulmanes.

A este gran atentado, siguieron -en toda Europa- acciones no sólo de repudio por parte de musulmanes europeos, sino también de venganza por parte de grupos contrarios a la religión islámica. Musulmanes europeos se distanciaron del terror basado supuestamente en su religión e insisten que los terroristas no actúan en “su nombre”. El famoso #NotInMyName

En 2028, tuvo lugar en Berlín, otro de esos hechos que allanó definitivamente el camino hacia la nueva legislación. Un grupo de cristianos procedentes de las dos grandes confesiones existentes en Alemania (católica y evangélica), realizó una acción coordinada en que destruyó, mediante atentados explosivos, varias mezquitas de la capital alemana. Dejando un total de seis mil muertos. Se lo conoce como el Viernes negro de Berlín. La policía advirtió del peligro; pero fue incapaz de impedirlo.

El grupo que protagonizó la masacre de las mezquitas o Viernes negro de Berlín era conocido como Célula ad maiorem dei gloriam o AMDG. Los llamados de la jerarquía de las iglesias, para que sectores fanáticos, generalmente ultraconservadores, dejaran de lado la violencia fueron rechazados de plano. Cristianos de las dos confesiones se unieron en un nuevo ecumenismo más bien identitario. Los grupos católicos que formaban parte de este llamado nuevo ecumenismo de extrema derecha, acusaban al Papa Valentín de ser un anti-Papa. Los evangélicos fanáticos, organizados en torno a una revista y en páginas de redes sociales, acusaban a los obispos evangélicos de ser apóstatas de la fe verdadera o herejes. Su nueva fe es una mezcla de elementos católicos, evangélicos y ortodoxos, con gran influencia lefevbrista o tradicionalista.

El lunes siguiente al Viernes negro, este mismo grupo de extremistas cristianos se adueñó de un vehículo militar -un oficial del Ejército pertenecía a la célula AMDG- y disparó un misil contra el Bundestag, de tal modo que -aunque aseguran que no era su intención- destruyó el edificio, al desmoronarse debido a que el misil explotó en un lugar del techo que era clave para sostenerlo. Como, en esos momentos, se realizaba una sesión plenaria del Parlamento, murió el 90% de los diputados alemanes, incluyendo al canciller Alexander Pilz.

Pilz -que procedia de una familia de alemanes de Rusia que inmigró al país en la década de 1990- pertenecía a un partido de extrema derecha y era el primer canciller de esa tendencia en Alemania; sin embargo, no era de los más extremos de su partido y había mostrado una actitud conciliadora.

Hubo muchas otras escaramuzas entre grupos cristianos y grupos musulmanes, lamentablemente devastaron sectores enteros en diferentes ciudades europeas. Los enfrentamientos alcanzaron incluso a grupos de la comunidad judía, donde también se organizaron grupos de defensa, de ellos el más importante es el llamado “de los Macabeos”, que se extendió por toda Europa. Hasta algunos budistas europeos se sumaron a la lucha armada, especialmente un grupo encabezado por un ex-policía alemán que anunció el fin del pacifismo budista. En algunas ciudades con abundante inmigración persa, se organizaron “células de Zoroastro”. Yesidas se unieron en grupos de camuflados como clubes deportivos, llamados “Hijos de Melek Taus”.

Algunos hablan de una verdadera guerra civil de origen religioso. La violencia aumentó en las ciudades entre los diversos grupos y células que, muchos de ellos, se unieron con alguna mafia. Esto aumentó el sentimiendo de inestabilidad y violencia de los ciudadanos.

En suma, hubo tres acontecimientos cruciales: el de Madrid y el Viernes negro de Berlín y la descruccón del Bundestag. A partir de ese momento, se puede decir que se llegó a un punto de no retorno. Mucha gente comenzó a comparar la situación con la Guerra de los Treinta Años. Aparecieron libros y películas sobre esa antigua guerra de religión europea. En sus análisis, se dejaba de lado los factores políticos y económicos que la ocasionaron y acompañaron, concentrándose únicamente en el tema religioso. Lo que encrispó aún más los ánimos.

Guerra de todos contra todos

Poco a poco, se fue cristalizando la posición de quienes sostenían que los atentados terroristas de diferentes grupos religiosos o anti-religiosos eran ya insoportables y que la religión sólo causaba violencia. Que era mejor prohibir a todas las religiones para que no hubiese más derramamiento de sangre. Este fue el argumento central para la aprobación de la Ley. Algunos decían que era mejor no tener ninguna religión ya que era imposible preferir una sobre otras.

Que el nivel de desarrollo de la sociedad a mediados del siglo 21 permitía prescindir ya totalmente de las religiones, al menos de las tradicionales. Que Europa habóa entrado definitivamente, a la era positivista de la historia, según la tesis de August Comte, que se popularizó. Las obras completas del sociólogo francés del siglo 19, conocido como crítico acérrimo de la religión, alcanzaron el status de best seller europeo, se dice que se vendían mucho; pero se leían poco…

El Leviathan de Tomas Hobbes fue igualmente muy vendido en esta época, convirtiéndose igualmente en un best seller europeo. Las editoriales se peleaban por quién hacía la edición más bonita y surgieron coleccionistas de Leviatanes. E incluso se realizaron exposiciones de libros y concursos acerca de qué ejemplar era el más hermoso.

En el 2029, Europa se vió azotada por un invierno muy duro, que ocasionó un encarecimiento de los alimentos, debiendo ser importados de otros continentes. A su vez, Rusia subió los precios del gas. Todo esto, llevó a una crisis económica y empobreció a vastos sectores de la población, especialmente en el Sur y en el Este de la Unión Europea, que es donde se concentran los países con más densidad poblacional, los que tienen más votos. Saqueos de grandes y de pequeños almacenes era el pan de cada día entre los hambrientos europeos.

Los llamados del Papa Valentín II (el primer Papa chino de la historia; Lui Yuang Wang es su nombre chino) a la tolerancia, al amor y a la compresión fueron desoídos por los grupos extremos de entre los cristianos, quienes consideran los tradicionales valores del cristianismo como símbolo de debilidad. Ni siquiera los encuentros de Valentín con el Dalai Lama, que llamó a votar en contra de la Ley, lograron el efecto de moderación que esperaban.

Domingo a domingo, se predicaba en las iglesias contra la violencia y a favor del entendimiento y el ecumenismo entre las religiones. Pero los grupos extremos llamaban a no ir a la iglesia y organizaban ceremonias pseudo-religiosas que se transmitían por internet, donde se azuzaba contra todas las religiones, salvo la propia. O simplemente contra todas las religiones, incluyendo la propia. Gente que no iba a misa desde su niñez, no se perdía servicio religioso dominguero donde escuchaba a los nuevos predicadores laicos, que atacaban a las iglesias como traidoras al cristianismo y a la identidad nacional. Y a todas las demás religiones. Otras religiones organizaron también ceremonias por internet; pero ninguna tuvo tanto éxito.

Fue tan enconada la lucha religiosa entre grupos extremistas existentes en la sociedad que no bastó que la mayoría de los creyentes fuera de tendencia moderada. “Siempre ganan los extremistas”, explica el analista austriaco Max Jandl.

El plebiscito  

La ley que prohíbe todas las religiones fue votada en un plebisicto a fines del 2029. La propuesta de ley ganó por un escaso 50,20%. El texto dice:

“Queda absolutamente prohibida toda creencia religiosa. Su ejercicio, propagación, defensa de la misma y todo acto de culto será sancionado con entre diez años de prisión y destierro definitivo del territorio europeo, según la gravedad de la infracción.

“Se considera propagación de una creencia religiosa el poseer un libro religioso, como la biblia, el corán, el talmud y todos los otros similares, tanto en parte, como en su totalidad.

“Dentro de los próximos cinco años a partir de la entrada en vigencia de esta ley, se confiscarán e incinerarán todos los llamados libros sagrados, de todas las religiones y confesiones. Labor que será llevada a cabo por la policía nacional de cada país y por la policía federal europea. Sólo se depositarán dos ejemplares de cada uno de los libros considerados sagrados, en las universidades europeas que lo deseen. Allí permanecerán bajo llave y no podrán acceder a ellos los estudiantes, salvo que tengan un permiso especial del catedrático respectivo. Detalles administrativos, serán regulados por la ley nacional.  

“Las autoridades que controlan el internet deberán destruir todos los ejemplares digitales que existan. E impedir el acceso a libros digitalizados en otros continentes, censurando las páginas que los exhiban en línea. Una violación de estas dos últimas disposiciones será igualmente sancionada con entre diez años de prisión y destierro definitivo, como en el primer párrafo de este artículo.

“Se prohíbe toda acción religiosa o de culto, tanto en lo relativo al nacimiento, como a la muerte o al matrimonio. La infracción de esta disposición se sancionará igualmente con diez años de prisión y destierro definitivo.

“El adoctrimamiento de los menores de edad -incluyendo el de los propios hijos- será sancionado con la pena anterior y además con la pérdida de la potestad sobre los hijos que pasará al estado nacional. El estado nacional se encargará de tomar las medidas necesarias para que los menores de edad sean educados en el patriotismo nacional y en el suprapatriotismo europeo. Se deberá decretar la prohibición de que padres religiosos tengan contacto con sus hijos.

“Esta ley entrará completa y definitivamente en vigencia el 1° de enero de 2031. El periodo entre el 1° de enero de 2030 y el 31 de dieciembre de 2030, se considera un periodo transitorio en que los estados a la Unión Europea deberán tomar todas las medidas y promulgar todas las leyes que sean necesarias para que toda religión quede absolutamente proscrita a partir de la primera fecha mencionada en este párrafo”.  

Los defensores de las religiones o de la libertad religiosa sostuvieron durante la campaña previa al plebiscito que ellos eran la gran mayoría y que nunca perderían un plebiscito tan absurdo como el propuesto. Se supone que esta circunstancia -la seguridad de que ganarían- llevó a muchos partidarios del “no a la nueva ley” a no votar. Su abstención contrasta con la intensa movilización de los partidarios del “sí a la nueva ley”.

¿Qué harán las religiones?

Incierta es la suerte de los creyentes de religiones naturales. La extrema derecha europea insiste en que las religiones originarias de Europa no caen bajo la prohibición religiosa, de manera que esperan un gran auge del culto a Odin. Y a otros dioses, Marte, Zeus, etc. En el norte de Europa, ha comenzado a gestarse un importante movimiento de personas que se consideran druidas y muestran con orgullo sus largas barbas y extrañas vestimentas por las calles de las ciudades. Incluso en Francia y Bélgica ha surgido el culto a Ásterix y Óbelix. Parece que no saben que el nombre del druida de la caricatura es Miráculix y no Ásterix. Se dice que la ley debe interpretarse como prohibitiva sólo de las religiones no europeas.

Por su parte, los budistas insisten en que ellos no son religiosos en el sentido que prohíbe la nueva ley, ya que en su fe no existe un dios personal. Y que el Nirvana no es el Cielo. Sin embargo, en la mayoría de los estados europeos, se piensa que la Ley prohíbe también el budismo. Se advierte que tampoco se admitirá que bajo la apariencia de budismo, se oculten las viejas religiones.

Desde Roma, el Papa Valentín llama a los católicos y cristianos en general, a no condenar a las personas partidarias de la Ley, ya que ellos creen hacer algo bueno, porque nadie actúa suponiendo que hace algo malo. Una pregunta adicional es a dónde se trasladará el Vaticano si se prohíbe la religión en Europa. La Ciudad del Vaticano puede considerarse como extraterritorial; pero los peregrinos no podrán acudir a Roma. Asimismo, sería muy difícil gobernar una  religión global desde un exclave aislado. El Dalai Lama ofrece el Tibet como nueva sede del Vaticano. Las autoridades chinas ven con buenos ojos esta proposición -pese a venir del Dalai Lama- ya que piensan que así su país ejercerá mayor influencia en el mundo.

La Iglesia evangélica alemana partirá hacia Norte y Sudamérica. Esta previsto que su cabeza se instale en el sur de Chile o bien en Argentina, lo que aún no está decidido. Esencial -se dice- será reforzar el gobierno y la cabeza de la misma. Su falta de centralizacón es considerada una de las razones de su débil oposición a los grupos extremos y antirreligiosos dentro de la sociedad.

El éxodo y sus efectos en la economía y finanzas

La ley entrará en vigencia el 1° de enero de 2031; pero sus efectos inmediatos ya se dejan sentir. Se oberva un éxodo de ciudadanos judíos a Israel y a Norte, Sud y Centroamérica. Grandes grupos cristianos huyen o se preparan para ello. Sus destinos preferenciales son también América del Norte y del Sur; la India y Africa, de donde proceden muchos de ellos, o sus familias y antepasados. Musulmanes huyen preferentemente a países del Asia y de África. Quien tiene dos pasaportes están en una situación de ventaja. En estos momentos, bulle el mercado negro de pasaportes robados.

Un gran traspaso de dinero acompaña la emigración, lo que agrava aún más la crisis europea. Pero los estados europeos ven con buenos ojos la confiscación sin derecho a indemnización, de los bienes de las distintas iglesias, establecida en las legislaciones de la mayoría de los países. Asimismo, la confiscación de sinagogas y de mezquitas y centros culturales. De salones del reino de los testigos de Jehová y un gran etcétera. Editoriales, colegios y universidades de las iglesias, de las comunidades judías y de las musulmanas pasarán al estado que, con ello, va a poder sobrellevar un poco los problemas causados por la crisis económica. Esto es bien visto por los partidarios de la ley que dicen que ahora sí Europa saldrá adelante, también en lo económico.

Expertos sostienen que con el metal de campanas y vasos sagrados, bajará el precio de los metales en todo el mundo. E incluso, se piensa que tal vez se puedan obtener metales raros de los ornamentos religiosos, lo que una mayoría pone en duda. El experto David Eggert opina que la crisis será agravada, ya que el precio del oro bajará y ya no podrá ser el puerto seguro, refugio de inversionistas que ya no apuestan por el euro o por otras monedas sobremanera inestables. Estamos pues frente a un proceso de retroalimentación de la crisis y de una situación de gran inestabilidad e incertidumbre.

Los países que acogen a los refugiados europeos han organizado verdaderas acciones para atraer a los mejores cerebros. A los más jóvenes y a los menos enfermos. Los puertos y aeropuertos europeos están llenos de ancianos pobres que no pueden dejar Europa, por no tener país alguno que los reciba. La situación es dramática en algunos países, como Grecia, Turquía y Croacia. En tanto que ancianos con más dinero, procedente del Norte de Europa, simplemente, compran una visa de estadía en algún país de su elección.

El Partido comunista chino no se decide entre promover la inmigración de cristianos, judíos y musulmanes europeos o no hacerlo. Argumentos hay en uno y en otro sentido. Asimismo, la circunstancia de que el Papa sea chino, ha dado al cristianismo un gran auge en la nación asiática.    

Algunos aspectos jurídico-constitucionales

Un sector que antes era contrario a la ley sostiene que “la ley es la ley”, ya que fue aprobada de acuerdo a las normas europeas para los plebiscitos y que ellos la aceptan y abandonan la religión. No puede haber una ley injusta, argumentan. En algunos países, se organizan actos multitudinarios en estadios de fútbol y otros deportes, en que miles de personas abjuran colectivamente de la religión a la que pertenecían, cualesquiera que haya sido.

Otros intentan que la Corte europea de derechos humanos decida en contra de la ley. Pero la Corte ya se declaró incompetente para resolver esta materia. Ningún profesor o profesora de prestigio se atreve a elaborar un informe de peritos contra la ley, por temor a ser juzgados por el delito de defensa de alguna creencia religiosa. Lo mismo atañe a jueces de toda instancia.

El intento de restringir la aplicación de la ley sólo a religiones extra-europeas, especialmente a las llamadas “semitas” no ha tenido éxito hasta ahora, ni a nivel de legislación nacional, ni de hermenéutica administrativa, como tampoco ha sido acogida por los tribunales.

Los partidarios de la ley niegan que con ella se termine con la libertad religiosa, puesto que ahora existirá una verdadera libertad, la libertad de escoger la verdad y no la religión. Esta libertad sería la correcta.

Las legislaciones nacionales que entrarán dentro de poco en vigencia, prohíben a los sancionados con la pena de expulsión del territorio europeo, lleven consigo sus bienes que serán confiscados por los estados nacionales. Se admite llevar sólo lo puesto y una maleta con lo indispensable para el viaje hacia el país que los acoge. Un tema muy debatido es si los emigrantes pueden llevar con ellos sus libros sagrados o éstos tienen que permanecer en Europa para ser incinerados.

Un debate adicional es el planteado por grupos ecologistas que proponen interpretar el término “incineración” de los libros sagrados en forma amplia, permitiendo que éstos sean reciclados y con ellos se haga nuevo papel. Por lo demás, se reduce así la emisión de óxido de carbono o anhídrido carbónico que daña el medio ambiente.

Algunos pocos anuncian que entrarán en la clandestinidad y seguirán practicando sus creencias religiosas al estilo catacumba. Pero la gran mayoría, pretende huir llevando con ellos no sólo todo el dinero que puedan, sus hijos y su cultura, sino también sus libros sagrados. En varios países, se ha establecido un impuesto a la emigración y trabas para sacar bienes o dinero del continente.

Marta Salazar, corresponsal en Europa, Berlín 2030. Seguiremos informando sobre el tema… 

La Nueva guerra fría

¿Estaremos realmente frente a una nueva guerra fría? EEUU acaba de declarar persona non grata a 35 diplotámticos rusos y lo mismo casi hizo Rusia[1]. Es muy fácil, muy simple comparar la situación actual frente a Rusia con la Guerra fría que vivimos en la segunda mitad del siglo 20, entre los llamados dos bloques. Pero ¿será una comparación correcta?

Pienso que la mayor diferencia es que Rusia está hoy aislada, sola en el mundo. Hace no mucho tiempo (cuando disentir no era aún tan difícil para los ciudadanos rusos), una periodista de esa nacionalidad posteó en Twitter una foto del embajador ruso ante las Naciones Unidas y en la sala plenaria. La periodista comentó que a su alrededor no había nadie sentado. Agregó que a eso ha conducido la política de Putin: al total aislamiento de su país[2].

Bueno, no exageremos, Rusia tiene algunos aliados de ocasión e incluso permanentes. A veces Irán -interesada en la tecnología atómica rusa-; a veces China[3]… que además, es aliada de todos los que hacen negocios con ella, y de nadie. Se puede decir que China es aliada sólo de sí misma. Anne Applebaum @anneapplebaum hace ver acertadamente que lo que une a las elites rusa y china es su rechazo a las instituciones democráticas y liberales de Europa occidental, de EEUU, de Japón y de donde sea[4].

Al igual que Rusia, China es miembro permanente del Consejo de Seguridad, donde veta animadamente todo tipo de resoluciones, muchas veces, secundando a Rusia, como ha ocurrido reiteradamente en resoluciones sobre Siria. En realidad, China no apoya a Putin, sino que sostiene una política de absoluta no intervención en otros países. Si aceptara una intervención, debería admitir que otros países juzgaran la política interna de China, con sus violaciones a los derechos fundamentales.

Argentina (duranté el régimen de los Kirchner) y Cuba fueron sus aliados hasta hace poco. Hoy siguen siéndolo Venezuela y Nicaragua, países sin peso en el concierto internacional. Pseudo-incondicionalmente. la apoyan Bielorrusia y Kirgistán, a quienes no les queda otra alternativa, como integrantes de la Unión Eurásica, imitación de la Unión Europea, pero comandada desde Moscú. Los únicos aliados incondicionales de Rusia son Abjasia y Osetia del Sur. Regiones que no son reconocidas por (casi) nadie como países independientes. Simplemente, porque no lo son. En derecho, siguen siendo parte de Georgia, pese a su anexión de facto.

Cuba era su aliada, antes de que Obama anunciara el fin del embargo y visitara la isla. Evidentemente que, para los cubanos, EEUU es un millón de veces más atractivo que Rusia. Por mucho que Putin y el Patriarca Kirill inauguren una iglesia ortodoxa tras otra en la isla caribeña: la rígida Ortodoxia y el animismo cubano simplemente, “no pegan”.

Evidentemente, países como Kasajstán y Bielorrusia apoyan a Rusia en foros internacionales; pero hay que reconocer que eso lo hacen muy a regañadientes y porque son parte de la ya mencionada Unión de Eurasia. Entre paréntesis, yo diría que Putin y Lukaschenko son más rivales que aliados y, si se apoyan, es por razones estratégicas y de dependencia económica.

Bien distinta era la situación de la década de los ‘50, ‘60 ó ‘70, durante la primera y en realidad única Guerra fría, cuando regiones enteras integraban el bloque que consideraba a la Unión Soviética como su hermana mayor, su ídolo y ejemplo a seguir. Dentro del bloque se hallaban países como Siria[5], tenerlo presente es indispensable para comprender la terrible y dolorosa crisis actual en Siria.

Por otra parte, a diferencia de lo que ocurría durante la Guerra fría, Rusia tiene hoy muy poco que ofrecer al mundo. De partida, no tiene una ideología que esté interesada en propagar, como antes, cuando la URSS propiciaba la expansión del marxismo y de la revolución universal. Hoy en día, en vez de partidos políticos marxistas, neo-marxistas o filo-marxistas en todo el mundo, que intentan expandir una gran utopía mundial, Rusia mantiene a una gran cohorte de lobbystas, defendiendo los intereses económicos de sus oligarcas y de empresas estatales en diferentes países.

Aunque el número de sus lobbystas está rápidamente disminuyendo y es sustituido por pseudo-preiodistas de medios financiados por el estado ruso o por oligarcas proclives a Putin. Gente más dedicada a la desinformación que a la información[6].

Rusia propaga hoy por el mundo una extraña mezcla entre la nostalgia de la URSS leninista (no olvidemos que Putin considera que la caída de la Unión Soviética es la mayor tragedia, catástrofe geopolítica del siglo 20[7]), el culto a Stalin y la devoción a la Iglesia ortodoxa, aparte de la homofobia, y el llamado familialismo, que disfrazan como defensa de la familia tradicional, con los que se quiere congraciar con grupos de extrema y/o ultra-ultraconservadores de Europa occidental.

La desmembración -disolución de un estado y su reparto entre estados sucesores[8]– de la URSS es, en Rusia actual, un gran trauma, sobre todo para la jerarquía política y para la oligarquía económica. Su lectura consiste en comparar la caída de la URSS con el Tratado de Versailles, que fundó un orden internacional que llevaba en sí el germen de una nueva guerra[9]. Es bien peligrosa esta comparación, porque, en el fondo sirve para justirficar una nueva gran guerra o muchas guerras pequeñas, o escaramuzas, conflictos congelados, anexiones (como la de Crimea, Osetia o Abjasia) o intervenciones como en Siria o en Ucrania.

En la época de la Guerra fría -cuando demócratas y comunistas se enfrentaban por la hegemonía en el mundo- los cristianos eran más bien los enemigos naturales del comunismo soviético. Hoy, demasiados conservadores han pactado con los enemigos de la democracia y se han convertido inexplicablemente, en los más grandes amigos del oficial de la KGB, experto en desinformación Wladimir Putin[10]. Colectividades como la AfD alemana, la FPÖ austriada, el partido de Le Pen en Francia y Orbán en Hungría son sus mejores aliados en las capitales occidentales.

Paradojalmente o no, hoy no necesitamos a los grupos de extrema izquierda -reducidos a la insignificancia- ya que sus banderas son hoy llevadas en alto por grupos de extrema derecha. Incluso, grupúsculos del llamado catolicismo de extrema derecha ha caído en la trampa y admira más a Putin y al Patriarca Kirill (cabeza de la Iglesia ortodoxa, Patriarcado de Moscú) que al Papa Francisco, a quien desprecia abierta o solapadamente.

Por otro lado, para Rusia, la tesis de la nueva Guerra fría es la expresión de una especie de dolor fantasma[11]. Rusia de Putin no es el Imperio soviético, ni tampoco el de los zares y esto le duele mucho, son dolores nostálgico-imperiales.

La semana pasada, en el marco de la larga conferencia de prensa (dura varias horas) que Putin concede año a año, un periodista le preguntó qué se siente ser el hombre más influyente del mundo[12]. De partida, como dice Smirnova, Putin no es el hombre más influyente del mundo. Pienso que la pregunta revela más bien una inconsciente identificación con él. Algo así como: Putin es Rusia o -en el mejor de los casos- la representa y “cada uno de nosotros, los ciudadanos rusos, somos Putin”. “Si él es influyente e importante, también yo lo soy”[13].

En realidad, el único poder que queda a Rusia es su derecho a veto en el Consejo de Seguridad. Derecho que, ni siquiera le es propio, sino que heredó de la URSS[14]. De ahí que Putin use su veto una y otra vez, casi siempre sin sentido… vetando resoluciones, da más o menos lo mismo cuáles. el veto es una demostración de poder.

La profesora Kadri Liik[15] explica que a Rusia le conviene propagar la tesis de una nueva guerra fría[16]. Y por eso, es parte de su estrategia, divulgar la existencia de un sinnúmero de paralelos entre la Guerra fría y la llamada Nueva guerra fría. Esto, por varias razones. Tal vez la que yo considero más banal es que así une a sus ciudadanos en torno a los gobernantes, por aquello que la teoría política alemana llama el sindrome de Galtieri, en que se crea un enemigo o rival externo, para reunir, para aglomerar a la propia población en torno al gobierno, con el fin de defenderse de supuestos ataques exteriores. Ataques que, en realidad, no existen.

Liik hace ver que la supuesta Nueva guerra fría es asimétrica, ya que Rusia y Occidente no están al mismo nivel. Existe en un desnivel, en favor de Occidente, del otrora llamado mundo libre. Pero, como Putin se maneja muy bien en conflictos asimétricos, la tesis de la Nueva guerra fría alarga la vida a su régimen[17]. Aglutina al pueblo ruso en torno a la jerarquía. No sé si se han dado cuenta que desde hace más de un año, apenas hay protestas contra el gobierno en Moscú y otras ciudades. Y los pocos opositores, terminan o en la cárcel o en la tumba, como Nemzow[18].

Por último, una de las mayores diferencias con la Guerra fría de antaño es que en aquel entonces, al menos, los acuerdos internacionales se respetaban. Ambos bloques trataban de antenerse a reglas mínimas de convivencia. Hoy, Rusia de Putin, interpreta las reglas de la forma que más le acomode.

En suma, hay bastantes razones para disentir de la tesis, según la cual, estamos ante una Nueva guerra fría. Pienso que no podemos caer en el juego, no podemos volver atrás en el tiempo; no retrocedamos a los 50, 60, ni a los 70. La cortina de hierro, gracias a Dios, ya cayó, por mucho que algunos intenten levantarla nuevamente. Estoy segura que no lo lograrán. Claro que esto no es automático, depende de nosotros que no lo logren. Estoy segura que el sentido común pesa más que las fantasías de grandeza imperial o de cualquier otro tipo. La paz es el camino.


[1] El ministro del Exterior Sergei Lawrow anunció la expulsión de 35 diplomáticos estadounidenses. Putin lo contradijo (teóricamente) y decidió que no habrá expulsión de norteamericanos. Como dice la periodista alemana Golineh Atai ‏@GolinehAtai, están jugando al Good Cop Bad Cop.  

[2] Lamentablemente no tengo ni screenshot. Ni me acuerdo de su nombre exacto. Sigo a muchos ciudadanos y ciudadanas rusas en Twitter. Confieso que soy rusófila y por eso, me duele aún más lo que ocurre….

[3] Si China firmó un contrato quasi secreto con Rusia para abastecimiento de energía, lo hizo, aprovechándose se Rusia, impuso un precio muy bajo (las partes no han dicho cuál es el precio, es secreto) a Rusia.

[4] Applebaum, en en el Washington Post, China and Russia bring back Cold War tactics, va más allá y plantea una segunda tesis ”But the elites of both of these countries do have one thing in common: They dislike the institutions of liberal democracy as practiced in Europe, the United States, Japan and elsewhere, and they are determined to prevent them from spreading to Moscow or Beijing. These same elites believe that Western media, Western ideas and especially Western capitalism — as opposed to state capitalism — pose a threat to their personal domination of their economies. They want the world to remain safe for their particular form of authoritarian oligarchy, and they are increasingly prepared to pay a high price for it.”

[5] Siria figura en el mapa como uno de los aliados de la URSS durante la Guerra Fría. Ver el artículo La URSS y los paises arabes durante la Guerra Fria, de Olga Ulianova,  “Siria apoyaba a la URSS en todos los temas de la contraposición internacional bipolar”.

“El posicionamiento de Siria, como principal socio soviético en la región en la primera mitad de los setenta, tenia como antecedentes el inicio de cooperación en los años cincuenta y su ampliación en la siguiente década A partir de 1967 se establecen vínculos a nivel de partidos entre el BAAS y el PCUS”.

[6] No deja de ser sorprendente la “noticia difundida hoy por medios rusos”, de acuerdo a la cual, 700 mil alemanes habrían abandonado Alemania, huyendo de la canciller Merkel y de sus refugiados. Citan a Lutz Bachmann, el fundador de Pegida (organización de extrema derecha xenófoba).  

[7] El escritor ruso Sergej Lebedev hace ver que, si la URSS habría subsistido, Putin hubiese llegado -en el mejor de los casos- a ser un general de la KGB en su provincia natal, Leningrando. Nada más. Ver Ende der Sowjetunion vor 25 Jahren Kollaps einer Weltmacht (Fin de la Unión Soviética hace 25 años. El colapso de una potencia mundial).

[8] Ver mi artículo Consideraciones acerca del actual desarrollo de la doctrina de la sucesión de Estados en el derecho internacional, en la Revista de Derecho Público de la Facultad de Derecho de la Universidad de Chile. Página 28.

[9] Ver, del historiador Michael Stürmer, Geschichte endet nie (la historia no termina nunca), en Die Welt (papel), 28.12.2016. Página 2.

[11] So viel Krise war nie, editorial de Michael Stürmer, de esta semana en Die Welt.

[12] “Estar sentado en el sillón del hombre más influyente del mundo” es la traducción textual. Ver Wie Putin sein fast perfektes Jahr 2016 feiert (Como celebra Putin su año casi perfecto) de la periodista Julia Smirnova, @smirnova_welt en Twitter.

[13] Mutatis mutandi, es lo que promete Trump con su Make America great again. Todos quieren ser grandes, ricos, poderosos e influyentes, como Trump.

[14] En su calidad de una de las potencias ganadoras de la II Guerra.

[15] Senior policy fellow del European Council on Foreign Relations. @KadriLiik en Twitter.

[16] Su artículo “Mit Russland reden, aber wie?” (Hblar con Rusia, pero ¿cómo hacerlo?. En la revista Internationale Politik N° 3 del año 71. Mayo Junio 2016. Páginas 8 y siguientes.

[17] Ver artículo de Liik, página 13 y siguientes.

[18] Boris Jefimowitsch Nemzow asesinado en Moscú en febrero de 2015.