Bye bye…

Ja, ich habe das Opus Dei verlassen. Nach über 30 Jahren war es für mich nicht einfach. Als die Leute mich fragten “warum?”, habe geantwortet: wegen der klerikalen Mentalität und der fehlenden laikalen Mentalität. Ich möchte euch ein wenig mehr darüber erzählen. Es fällt mir nicht einfach diese Zeilen zu schreiben. Es ist für micht schmerzhaft. Ich habe mich entschieden, euch das Wesentliche zu erklären[1]. Ich schreibe lieber einen Blogbeitrag. Vielleicht kann ich doch ein wenig helfen.

Tja, man sagt, dass wir Chilenen besonders laikal, säkular seien. Und dass  die chilenischen Mitglieder des Werkes noch laikaler sind. Ich würde sagen, irgendwann – nach 20 Jahren in Deutschland – hatte ich genug von der Einheitsparteimentalität, die ich eingeatmet habe.

Der Gründer des Opus Dei sagte oft: “Ein Gegenstand, der für die einen konkav ist, ist für andere konvex. Vieles hängt vom Blickwinkel ab, und es ist nötig, dass solche Blickwinkel, solche Teilwahrheiten, sich addieren”. Davon, also von dieser Einstellung habe ich leider in meinen deutschen Jahren sehr wenig gesehen. Der Geist des Opus Dei ist ein Geist der Offenheit, der Vielfalt, der Toleranz, des Pluralismus. Ich habe aber sehr lange diesen Geist nicht gesehen…

Wir sind frei, um zu denken, was wir wollen, das hat Escrivá betont. Er sprach von der Freiheit der Kinder Gottes. “In keiner Weise mischt sich das Opus Dei in die rein zeitlichen Belange ein. Wenn jemand dies nicht versteht, dann vielleicht deshalb, weil er die persönliche Freiheit nicht begreift oder weil es ihm an Unterscheidungsvermögen fehlt”. Wie ich diese Zeilen liebe…”[2]. Und wie leid es mir tut, dass diese Freiheit nicht gelebt wird. Ich bin als Freigeist erzogen worden, und ich dachte der Pluralismus sei beim Opus Dei nicht nur toleriert, sondern stark gewollt worden. Keine Intoleranz oder Fanatismus[3]. Und das im vollen Einklang mit dem Vatikanum II.

Ich wurde oft getröstet: “die Leute kommen aus einem klerikalen Milieu, durch unsere Ausbildung werden sie irgendwann aber verstehen”. Ich habe genau das Gegenteil beobachtet. Man kann von Menschen, die in einer absoluten klerikalen Gesellschaft aufgewachsen sind, die Freiheit der Kinder Gottes (in den Bereichen Politik, Kultur, Kunst, Philosophie, Lebensart, usw.) verstehen und leben, nicht verlangen.

Es kann nicht sein, dass jemand aus der Asesoria (Leitung der Frauen) nach Kreuzweingarten (Einkehrhaus) fährt und dort die Damen einlädt, eine Petition gegen die Doppelte Staatsangehörigkeit zu unterschreiben. Das war zu der Zeit der Kampagne “Kinder statt Inder”. Das kann sie in ihrer “Freizeit” tun, aber nicht als Vertreterin der Leitung des Opus Dei in Deutschland nebenbei.

Dass ich andauernd, von Numerarier/Innen Mails zur Unterstützung von Frau von Beverförde und ihrer politischen Anliegen bekommen habe, ist auch nicht in Ordnung.

Als vor kurzem eine meiner Schwestern sagte, dass sie Pegida gut findet, war da für mich eine rote Linie überschritten[4].

Vásquez de Prada erzählt in seinem Buch, dass der Gründer (Dialog mit einem Taxifahrer) sagte, dass wir alle verschiedene Meinungen haben können, wir können darüber reden (debattieren) und uns untereinander überzeugen oder auch nicht. Wenn wir uns nicht gegenzeitig überzeugen, sind wir auch glücklich, bleiben wir weiter befreundet und leben im Frieden Gottes miteinander, auch wenn wir anderer Meinungen sind. In meinen Augen ist das das Fundament der Demokratie. Als ich einen Vortrag gehalten habe, wusste kein Mitglied des Werkes über diese “Anekdote” Bescheid. Über diese pluralistische Haltung habe ich in den letzten Jahren sehr wenig gesehen.

Jahrelang habe ich in der jährlichen Tagung darunter gelitten, dass beim Mittag- und Abendessen, beim Kaffetrinken, Spaziergängen usw. die Themen der Damen vorwiegend kirchlicher Natur waren. Kinder und Küche waren auch beliebt. Für mich super langweilig. Übrigens, als Laienorganisation ist die Geschichte des Werkes nicht die Geschichte seiner Priester. Politik war lange Zeit ja ein Männerthema. Allerdings waren alle auf der konservativen Linie der CDU[5].

Und das bis vor ein paar Jahren… Heute ist die “Merkel-CDU” ja nicht mehr konservativ genug. Anfang der 90er Jahren habe selbst erlebt, was jemandem geschieht, der sich traut, eine andere Meinung zu äußern. Siehe:  “Laden Sie immer Ausländer zu ihren Veranstaltungen ein…!?” (Die Initiative Junge Familien war eine Initiative von Leute aus meinem Zentrum).

In den letzten Jahren wurde das Thema Islam zunehmend für mich ein Problem. Ich habe mehrmals “Nostra Aetate” gelesen und versuche sie zu leben. Jutta Burggraf hatte über die Multi-Kulti-Gesellschaft[6] geschrieben. Ihre Artikel waren und sind für mich ein Leuchtturm. Ich lebe in einem Viertel mit vielen Muslimen, für mich ist das kein abstraktes Thema..

Irgendwann auf meiner jährlichen Tagung behauptete der Priester während des Theologieunterrichts, dass Mohamed seine Verkündigungen direkt vom Teufel  erhalten habe. Das war mir echt zu viel. Ich war die einzige Tagungsteilnehmerin, die sich gemeldet hat und ihm in freundlicher Weise widersprochen hat und die Nostra Aetate erwähnte.

Allmählich fand ich nicht mehr lustig, dass spanische Mitglieder des Werkes mit, denen ich zu tun hatte, andauernd despektierlich über die “Moros” sprachen. Eine aus einem amerikanischen Land stammende Numerarierin hat mir anvertraut, dass sie entsetzt war über alles, was in dem Studienzentrum über Muslime und andere Ausländer gehört hat. Übrigens, sie heißen Muslime und nicht Mohamedaner.

Als jemand mich fragte, ob ich glaube, dass die “Moros” unsauber sind, fand ich das einfach krank. (Als Juristin weiß ich, dass die “Mauren” es eben waren, die das Wasserrecht nach Spanien brachten. Das bedeutet,  die “Mauren” hatten ein Regelwerk über die Wasserbenutzung – unentbehrlich für die Landwirtschaft – an die Spanier weitergegeben).

Dass eine muslimische junge Frau (Grüne) in meinem Zentrum mal war, fand ich gut. Das war leider eine einmalige Sache. Alles was nicht erzkonservativ ist, hat wenig Platz. Das ist nicht richtig, denn das Opus Dei durfte sich nicht mit einer bestimmten politisch-kulturellen Richtung, Lage oder Gruppe identifizieren, sondern sollte pluralistisch, vielfältig und offen für alle sein. “Sich wie ein Fächer öffnen” wo alle einen Platz haben können, sagte der Gründer.

Die Thematik der Ökumene war für mich auch ein Thema. Für die anderen aber keins. Für den Gründer des Opus Dei war die Ökumene auch äußerst wichtig.[7] Jutta Burggraf hatte ein Buch zu diesem Thema geschrieben.[8] An diesem Buch habe ich auch mitgearbeitet.

Aber gerade in Deutschland – dem Land der Reformation – kannte niemand zum Beispiel die “Gemeinsame Erklärung zur lutherisch-katholischen Verständigung in Fragen der Rechtfertigungslehre”. Von interkonfessionellen Dialog war auch nie die Rede[9]. Als ich vorgeschlagen habe, die gemeinsame Erklärung zu lesen, wurde mir gesagt, dass es nicht nötig ist… In diesen ganzen Jahren in Deutschland, habe ich in den “Bildungsmittel” nie über Ökumene gehört, es wurde kein Wort darüber verloren. (Mein Mann wurde durch mich evangelischer Mitarbeiter). Am Anfang meines Lebens in Deutschland wurde mir sogar empfohlen, nicht an evangelischen Gottesdiensten teilzunehmen, meinen Mann dort hin nicht zu begleiten, da “du in diesem Fall mitmachst”.

In den 90er und in den Nullerjahren war in jedem Vortrag die Rede über “die Gefahren des Internets”. Das ist auch sehr typisch für eine alternde Gruppe: Überall vor Gefahren zu warnen und nicht die Chancen zu sehen. Ich habe mich immer dagegen erfolglos gewehrt. Überall sieht man Gefahr, überall ist alles oder vieles negatives… Sorry, aber das ist nicht der Geist des Opus Dei. Das ist nicht laikal, das ist nicht säkular. Das nenne ich eher Kulturpessimismus.

Irgendwann haben aber die deutschen Mitglieder Facebook entdeckt. Wie sich die Leser/innen vorstellen können, äußerte ich meine Meinung zu politischen, kulturellen oder ähnlichen Themen. Die Folge war, dass manche von denen, die mit mir “befreundet” waren, andauernd meine fragende oder kritische Bemerkungen löschten oder mir nicht “besonders nette” Privatnachrichten schickten. Mit anderen Worten, wenn sie nicht mit mir einverstanden waren – das passierte sehr oft -, statt sich öffentlich mit mir zu unterhalten, schickten sie mir Privatnachrichten. Von Streitkultur keine Spur…

 “Aber Gott hat das Opus Dei nicht dazu entstehen lassen, dass die Rechtgläubigkeit in der Kirche bewahrt werde, sondern um den Menschen klar zu machen, dass diese Welt, in der wir leben, gut ist, und dass die Menschen in ihr Gott finden können und sie durch eine gemäße Handhabung der irdischen Wirklichkeiten in Kontakt mit Gott treten”. [10] Mittlerweile habe ich verstanden, dass viele Leute mehr interessiert waren, eben eine vermeintliche Rechtsgläubigkeit zu bewahren, als den Geist des Opus Dei in die Welt zu brigen.

Die Welt der Arbeit, unsere Welt, die Welt von heute, davon war kaum die Rede – obwohl die Heiligung der Arbeit zum Kern des Werkes gehört. (Ich habe in den letzten Jahren einen Vortrag über die Arbeit gehalten, mehr zu diesem Thema habe ich kaum gehört). Die Bezeichnung “das Werk” stammt von dem Begriff Werkstatt und nicht von dem des Netzwerkes, wie irrtümlicherweise manchmal behauptet wird. Das Opus Dei als ein Netzwerk zu sehen, wäre absolut falsch und ein unerlaubtes und unethischer Versuch, eine geisltiche Organisation zu instrumentalisieren.

Es kann nicht nicht sein, wenn die Person, die den Kreis hält, eben nicht aus den Schriften des Gründers oder des Prälaten liest sondern aus der erzkonservativen Zeitschrift “Vatikan” (ist der Name so oder ähnlich?) vorliest bzw. zitiert. Es kann auch nicht sein, dass in einem Kreis über gute und schlechte Bischöfe gesprochen wird. In der Kirche soll es keine Parteien (Kapellchen, “capillitas” nannte sie der Gründer[11]) geben. Wir sind weder von Paulus noch von Apollos, würde ich sagen[12]. Die “katholische Zeitung” für Deutschland “Tagespost” liegt überall in den Häuser ‘rum.  Ich würde sagen, das ist nicht die Lektüre für einen laikalen Mensch.

Beiträge aus Kath.Net – die ich in meinen Zentrum bekommen habe – sind auch nicht die Lektüre eines säkularen Menschen, der mitten in der Welt lebt und seine Zeit liebt. Als ich zum letzten Mal in meinem Zentrum war, lag auf dem Tisch ein Exemplar der Zeitschrift “Die Neue Ordnung”, dessen Chefradakteur Wolfgang Ockenfels auch “Junge Freiheit”[13]-Autor ist. Keine Medien, die wir als Prachtexemplare bezeichnen können in der Verteidigung der Offenheit, der Toleranz und des Pluralismus.

Jutta Burggraf hat sehr viel zum Thema Gender geschrieben. Ich habe für sie darüber recherchiert. Ich bin keine Expertin, weiß aber, worum es geht und habe auch die Schriften von Jutta zum Thema Gender korrigiert.

Aber die Art und Weise, in der heute zum Thema Gender gesprochen wurde finde ich nicht richtig[14]. Ich habe die Meinung von Birgit Kelle in Internet gelesen und ein paar ihrer Vorträge in youtube gesehen[15]. Anfang des Jahres 2015 war sie im Zentrum “Müngersdorf” und hat dort einen Vortrag gehalten und wurde gelesen und hochgelobt. Es ist mein gutes Recht, mit den Ideen von Frau Kelle (auch Autorin der “Jungen Freiheit”) nicht einverstanden zu sein. Das macht aus mir keine Ketzerin oder was ähnliches. Ich bin für die Frauenquote und denke nicht, dass sie “das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau” sei.

Außerdem denke ich, dass es keine typischen Frauen- bzw. Männerberufe gibt. Ich finde total in Ordnung, dass eine Frau beruflich arbeitet und dass sie und ihr Mann die Kinder in eine KiTa schicken. Ihre abschätzige Facebook-Kommentare über Homosexuelle kann ich nicht teilen[16].

Ich denke auch nicht, dass Jungen und Mädchen, Frauen und Männer so unterschiedlich sind; ich weiß. dass, das eine Art Dogma ist. Ich war in einer gemischten Schule und habe weder Traumata noch andere Probleme. Ich habe meine Kinder “geschlechtsneutral” erzogen und sie sind gut “gelungen”. Übrigens, diese ewigen Diskussionen mit meinen Brüder und Schwester darüber, ob eine verheiratete Frau (eine Single hat ja auch keine Alternative) arbeiten darf oder nicht, sind im 21. Jhdt. absoluter Unsinn.

Das Thema Familie ist wichtig, aber es kann auch nicht sein, dass die Familie eine Art Religion wird. Der Familialismus ist für mich das absolute Gegenteil einer gesunden Familie[17]. Vor einigen Jahren wurde ich zurechtgewiesen weil ich Eva Herman nicht gut fand, weil ich mit ihr  nicht einverstanden war.

Als ich mal etwas wahrscheinlich zu diesem Themenkomplex in einem einfachen Facebook-Status geschrieben habe, wurde ich schroff zurechtgewiesen[18]. Erstaunlicherweise wurde mir nicht gesagt, was ich genau geschrieben haben soll[19]. Nur im allgemeinen etwas gegen Frau Kelle und gegen “die” Russen bzw. Putin… Wie bitte! 😛 [20].

In den letzen Jahren scheint die “Gender-Ideologie” das wichtigste Thema zu sein. Die Gender-Thematik kann Angelegenheit für Spezialisten/innen sein, ist aber nicht wesentlicher Teil des katholischen Glaubens. Sie kann auch nicht die wichtigste Frage sein. Von Gender Mainstreaming will ich wirklich nicht mehr hören. Von einem Mainstream der Medien auch nicht[21].

Es gibt viel Wichtigeres als altbackene Themen und sinnlose Debatten! Papst Franziskus lenkt die Kirche in eine andere Richtung…! Ich möchte keine Zeit und keine Energien mehr verlieren.

Ich denke stark an seine Wörter in “Evangelii Gaudium” 63: “der selbstbezogene und prometheische Neu-Pelagianismus derer, die sich letztlich einzig auf die eigenen Kräfte verlassen und sich den anderen überlegen fühlen, weil sie bestimmte Normen einhalten oder weil sie einem gewissen katholischen Stil der Vergangenheit unerschütterlich treu sind. Es ist eine vermeintliche doktrinelle oder disziplinarische Sicherheit, die Anlass gibt zu einem narzisstischen und autoritären Elitebewusstsein, wo man, anstatt die anderen zu evangelisieren, sie analysiert und bewertet und, anstatt den Zugang zur Gnade zu erleichtern, die Energien im Kontrollieren verbraucht”.

Allmählich wurde die Welt, unsere Welt, unsere Zeit, die Gesellschaft, Europa so schlecht gemacht, dass man sich wie die Rebellen vor dem Todesstern fühlen konnte. Statt eine hoffnungsvolle und optimistische Weltsicht zu verbreiten (wie der Gründer es tat), wurde eine düstere Darstellung der Welt. Weltfremdheit und Kulturpessimismus sind so vorprogrammiert.

Ich hörte immer wieder, wie schlecht unsere Welt ist. Wie kann ich eine Welt lieben, die so schlecht ist. Ja ja, früher war alles besser. Wenn ich meine Zeit nicht liebe, bin ich nicht laikal. “Der säkulare Mensch wehrt sich nicht gegen das Neue. Er weiß, dies gehört dazu, zur Geschichte. Die Geschichte ist der zeitliche Raum, in dem sich die Existenz abspielt. Eine positive Haltung zur jeweiligen geschichtlichen Zeit, mit ihren Bräuchen, ihrer Denkweise, ihren Kulturausprägungen (…) gehört zum Wesen der säkularen Haltung eines konsequent denkenden Christen in der Welt. Denn ‘Gott ist uns in allem gleich geworden außer der Sünde’ “.

Unsere Gesellschaft ist nicht schlecht. Mit Gauck denke ich, “Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten”[22]. Ich denke, es gibt schlechte, aber auch gute Dinge in unserer westlichen Gesellschaft, es gehört aber zur “katholischen Nase”, diese Gabe der Unterscheidung zu realisieren.

Manchmal gegen den Strom schwimmen, manchmal aber mit dem Strom. Manchmal ist es gut und notwendig als Christ oder Christin gegen den Strom zu schwimmen, Geisterfahrer/in zu werden, das brauchen wir aber nicht. Eine infantile trotzige Haltung ist nicht unser Weg. Wenn aber alles so schlecht ist, braucht man nichts zu unterscheiden. “Unsere Welt verändert sich ständig, dies gehört zu ihrem Wesen. Wer dies nicht sehen will und immer nach dem Alten fragt, als hätte die Geschichte ihm etwas gestohlen, der ist und denkt nicht säkular”.

Ja, wer die eigene Zeit nicht liebt, liebt auch nicht die Welt. “Die Liebe zur Welt ist nicht statisch zu verstehen. Sie umfängt die Welt in ihrer dynamischen Struktur. Wichtiger Bestandteil der Welt ist ihre Veränderbarkeit”. Die Liebe zur Welt ist wesenstliches Teil des Charisma des Opus Dei. Das wollte leider kaum jemand hören.

Wer sich in eine Art Parallelwelt einkapselt, ist nicht nur nicht attraktiv, sondern verlässt den Weg des Opus Dei. Der Gründer empfiehlt uns unsere Welt zu lieben, die Welt und keine Parallelwelt. Ich liebe die Welt, ich bleibe in der Welt 🙂


[4] Wenn in meinem Kreis darüber gesprochen wird, dass ein Jounalist über ein Kind (Enkelsohn eines Freundes von ihm) behauptet, dass das Kind wie ein “Türkenkind” aussieht und alle lachen darüber (allgemeine Heiterkeit) – das ist zumindest Alltagsrassismus. 

In diesem Moment, dachte ich noch mal an den Escrivá. Er hat Mitglieder des Werkes in Rom stark zurechtgewiesen, als sie über einen Schwarzen lachten, den sie auf einem Foto sahen. Er erklärte ihnen, dass alle Menschen Kinder Gottes sind und man darf niemanden aus rassistischen Gründen auslachen.

Mich hat  besonders schockiert, dass über Jahre hinweg das Buch von Thilo Sarrazin “Deutschland schafft sich ab” erst im Wohnzimmer des Hauses, und danach in Sekretariat zu sehen war. Ich weiß, dieses Buch nicht kritisch gelesen wurde, sondern um “sich zu informieren” – wurde mir erklärt, als ich fragte.

[5] Irgendwann kamen Freunde (Männer) zu mir nach einem Einkehrtag und sprachen begeister von einem Mann, der teilgenommen hat und munter über Ernst Jünger erzählt hat. Er war ein “Jünger-Fan”.

[6] Buch: “Vivir y convivir en una sociedad multicultural”. Meine Kurzrezension in Istmo, México.

[7] “Heiliger Vater, im Werk haben schon immer alle Menschen, ob sie nun katholisch sind oder nicht, einen Platz gefunden, an dem sie sich wohlfühlen; den Ökumenismus habe ich nicht erst von Eurer Heiligkeit gelernt”. Escrivá, Gespräche, 22.

[9] Apropos “Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass ein aufrichtiger Dialog unter den Menschen verschiedenen Glaubens wirklichen Frieden und wahre Gerechtigkeit hervorbringe” ist die Allgemeine Gebetsmeinung des Papstes Franziskus für Januar 2016.

[10] Säkularität Immer wenn ich ein Zitat zwischen “Anführungszeichen” schreibe und keine Fußnote schreibe bzw. keinen Link setze, habe ich den Text aus diesem Artikel entnommen.

[11] Als Clique übersetzt, Weg 963.

[12] 1.Korinther 3,5

[13] Die “Junge Freiheit” hat bekannterweise diese unselige Scharnierfunktion zwischen Ultrakonservativismus und Rechtsextremismus. 

[14] Dass ein Priester in einem Theologie-Unterricht den Witz erzählte, “wenn man Claudia Roth sieht, hat man einen guten Grund schwul zu werden” fand ich abartig und unwürdig eines Priesters.

[15] Anfang Januar 2016 in der “Welt” eine Antwort zu Kelles Äußerungen zur Silvesternacht in Köln; Warum wir dieses Mal keinen #aufschrei brauchen. Ich bin mit Hannah Lühmann absolut einverstanden und kann ihren Leitartikel nur empfehlen.

[16] Als ich in Santiago lebte, lernte ich die Liebe und Respekt zu Homosexuellen von einem Mitglied des Opus. Sie war eine Sachbearbeiterin in einer großen Firma, die versucht hat, einer lesbischen Freundin zu helfen. Und sie hat sich sehr geärgert, als die Freundin diskriminiert wurde und ihre Arbeit verlor, weil sie Lesbin war.

[17] Die Seite erziehungstrends . net habe ich vor langer Zeit nicht mehr gelesen. Es lohnt sich wirklich nicht.

[18] Die Person, die mit mir darüber gesprochen hat, hat keinen Facebook-Account. Als ich fragte, wie sie dann meine Status lesen konnte,  antwortete sie: “Ich habe mich mit einem fremden Account angemeldet.” 

[19] Ein Freund von mir kommentierte: “wie bei des spanischen Inquisition, wo du nicht wusstest, was oder wo du etwas falsch gemachat hast, wurdest aber beschuldigt”.

[20] Auf dem Tisch in meinem Zentrum lagen im Wohnzimmer sowohl die Bücher von Kelle und von der Putin-Versteherin Krone-Schmalz.

[21] Dass ein Priester versucht, mich zu überzeugen, dass die Medien “von oben”, von “bösen Kräften” kontrolliert werden, fand ich grausam verschwörungstheoretisch.

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¿En qué se parecen John Boehner y yo?

El fin de semana, leí que Renunció el republicano John Boehner, que lloró durante el discurso del Papa, y hablan de un ‘efecto Francisco’ 1.En efecto, jefe de la fracción del Partido Republicano en la Cámara de Diputados estadounidense y Speaker de la misma. Descendiente de inmigrantes irlandeses y alemanes, según Wikipedia.

La Nación nos dice que el Papa Francisco remeció a Boehner (fue el remezón final, ya que hacía tiempo que tenía problemas con el ala derecha de su partido, especialmente con el tea party) con “su mensaje de evitar la trampa de la polarización y la radicalización ideológica, para trabajar a favor de las soluciones políticas de quienes esperan una respuesta”. Y más adelante: “el fastidio que viene experimentado Boehner por los sectores de ultra derecha del partido, promotores de bloqueos legislativos y de parálisis de la administración para petardear iniciativas del presidente Barack Obama”.

Mutatis mutandi, es lo que he vivido -más bien sufrido- en Alemania, en una organización católica a la que pertenecía y que acabo de dejar. En Alemania, existe una intelectualidad católica conservadora que muy está imbuida por estos ideales ultra conservadores y la organización de “nutre” de esas aguas, esto es, sus adherentes salen de ahí y no del mundo del trabajo, del mundo del deporte, no vienen del mundo… En tales condiciones, no me extraña que se forme una especie de sociedad paralela. Esta intelectualidad se ha unido insana e insantamente con sectores de extrema derecha y/o de la llamada nueva derecha. Y el ambiente de la organización está empapado de esa atmósfera.  (Ver mi artículo ¿Una pelea de familia?).

Tampoco puedo esperar algo distinto cuando sus miembros leen, por ejemplo, al darwinista social Thilo Sarrazin2. Si alguien está fascinado/a por autores cuyas obras proclaman a los musulmanes (como hace Sarrazin), al gender y a la homosexualidad (como hacen muchos otros) como los grandes problemas de nuestra época (cómo si no hubiera otros problemas, como si no hubiera otros libros) y buscan consuelo y ayuda en Putin (el libro de la veterana pro-Putin Krone-Schmalz también circula entre los miembros de la organización). El tema de la familia es importante, muy importante; pero entre sectores conservadores del cristianismo alemán, se ve a la familia como un absoluto, como una especie de religión. Es esto lo que se llama el familialismo, el familialismo patriarcal y es en lo que, lamentablemente, a mi modo de ver, también han caído los miembros de la organización3.

Cuando yo vivía en Chile, tenía un pololo cercano a grupos del nacional catolicismo espanol, del hispanismo histórico que alaba a Espana tradicionalista sobre manera (revista Verbo, etc). Cuando conocí la organización en Chile, me advirtieron -con mucha razón- que los católicos podíamos tener diferentes opiniones en materia política y que la mentalidad de partido único -de los ultraconservadores del grupo- era algo afortunadamente superado después del Concilio Vaticano II, a cuya enseñanza contribuyó el mensaje del fundador de la organización. Por tanto y en forma consecuente con lo que aprendí, me alejé de estos grupos ultraconservadores. No después de explicarle a uno de sus pensadores (al cura Lira) por qué lo hacía. Y de qué él lo aceptara amable y públicamente.

De manera que la organización a la que pertenecí durante varias décadas (y a la que ingresé siendo estudiante, en Chile), me hizo ver que el catolicismo oficial de partido único ultraconservador, nacionalista y agresivo frente a las minorías -cualesquiera que ellas sean- es un error incompatible con la doctrina católica. Que hay que abrirse “como un abanico” a todos, sin negar la propia fe. (Entre paréntesis, a mi modo de ver, esto es lo esencial del ecumenismo, tan importante para Alemania4).

Y todo, para que después, en Alemania, se me presentara esta misma doctrina “ultra” poco menos que como la gran alternativa católica. Por favor…

Muchas veces, al cuestionar estas cosas, me dijeron que la gente ya cambiaría al recibir la formación adecuada en la organización. Pero lo que yo vi, fue que ocurría exactamente lo contrario: la gente permanecía clerical y mantenía su mentalidad de partido único ultraconservador y la organización se descarrilaba raudamente en esa misma dirección. Una amiga me dijo que no conocían otra cosa, por eso eran tan… tan clericales; pero ya cambiarían. Escribí notas, cartas, hablé con gente, di charlas… Pero me quedé siempre con la impresión de que la gente no podía entender el mensaje laical, el espíritu libérrimo de los hijos e hijas de Dios. Muy por el contrario. Y no se le puede pedir peras al olmo, esto sería una injusticia.

De un tiempo a esta parte, estos grupos “ultras” (uso esta voz en concordancia con lo que expliqué más arriba), tampoco se quedan atrás en la virulencia con que atacan al “enemigo”. El rival político, el contendiente, la persona que piensa distinto, es mirada como enemiga. No se acepta su opinión, se borran sus comentarios en blogs (me ha pasado con personas de la organización), en Facebook (también me ha pasado). Facebook -otrora combatido como peligrosa novedad- se ha convertido hoy un lugar virtual dominado por la tercera edad que añora los tiempos pasados.

Este es un “reduccionismo simplista que divide la realidad en buenos y malos; permítanme usar la expresión: en justos y pecadores” (Cfr: El discurso completo del papa Francisco en el Congreso de EEUU).

De la apertura de mente de que hablaba Jutta Burggraf, nada. De ese “nadie es totalmente blanco, ni totalmente negro, todos somos grises, como los burritos” que le escuché a Jutta, de eso, poco queda. De este amar la libertad, tampoco… (y no sólo la de los taxistas).

Tengo que ser consecuente y defender mi libertad y la libertad de otros. Me permito citar a la comunista alemana de comienzos del siglo 20, Rosa Luxemburg, cuando dice “la libertad es siempre la libertad de quienes piensan distinto que yo (“Freiheit, ist immer die Freiheit des Andersdenkenden”). En varias oportunidades, tuve que defender la libertad y dignididad de otros y, como Uds. saben, yo soy una persona con fuertes o firmes convicciones, no soy liberal nihilista, como se llama muchas veces a personas sin principios. Ni tampoco soy Linksliberal, como me han llamado últimamente.

De Bernardino Bravo, aprendí que había dos formas de clericalismo: uno con preeminencia de la política sobre la religión y otro, con preeminencia de la religión sobre la política. En ambos casos, se usa y abusa de la religión para fines políticos. De Joaquín García-Huidobro, aprendí que esto se llama “La tentación del poder“. Y me prometí a mí misma, hablar, hablar, y escribir y escribir sobre el tema. Lo que no he dejado de hacer durante todos estos años en Alemania.

Teóricamente, la institución a la que pertenecía también estaba en eso y sus ideales se identificaban con defender la libertad de todos a pensar como quisieran en materia temporal. Lo que uno/a ve como cóncavo, era visto, desde el otro lado, como convexo. Teóricamente no más…

Sí, teóricamente, porque en la práctica, las cosas eran diferentes. Soy un Wortmensch, una persona de la palabra y especialmente de la palabra escrita en papel. Leo muchos libros, (casi) todo lo que cae en mis manos. Los libros de la organización los leí, hice apuntes, di charlas… Y vi que la realidad es muy diferente.

Defendí a la organización durante toda mi vida (escribí muchas “cartas al director”, en varios países del mundo). En la época de la película de Dan Brown (yo era la bloguera Maria Magdalena y estaba en la primera línea en Alemania, di una entrevista a un diario suizo muy leído) y no escatimé esfuerzos ni horas de sueño, para defender a la organización y su mentalidad laical). Sí, no soy una persona cobarde, ni poco comprometida. Ni tibia…

Sin embargo, tengo que reconocer que perdí la batalla, ya que lo que leí en el papel escrito -como Wortmensch- es totalmente diferente, es casi lo contrario de lo que yo veo en la realidad. La Libertad vivida, de la que hablaba Jutta Burggraf no es tal 5. Se corta con la misma tijera, se iguala, se arrasa. Se cortan las alas a la libertad de expresión, a la libertad de pensamiento. La presión es demasiado grande… De la apertura de mente, lamentablemente, poco vi; de cerrazón, vi mucho más 😦

Sí, la presión es grande cuando eres la única persona y los demás tratan de explicarte que tú estás mal. Puede ser cierto que yo esté mal y los demás bien, es precisamente eso lo que defiendo: que haya muchas opiniones distintas. Pero eso es muy difícil cuando quienes sostienen una opinión (por muy minoritaria que sea dentro de la sociedad6) se consideran portadores de la única verdad católica y de la única interpretación del mundo posible. Hay como un complejo de elegidos, de ser el último bastión de la fe en el mundo.

Pero les aseguro que después de escuchar al Papa Francisco (por lo demás, nada de muy querido en los grupos ultraconservadores alemanes, parece que no todos los papas son “el dulce Cristo en la tierra”; al igual que muchos de los obispos, en torno a quienes se hacen grupitos, capillitas… y los unos se consideran buenos y los otros malos; cómo era lo de “yo soy de Apolos, yo de Cefas”) no me queda la menor duda de que yo quiero caminar junto a Pedro.

Quiero caminar con la Iglesia y no perderme en tortuosas y absurdas discusiones acerca de la dictadura del mainstream, del control de la prensa por parte de oscuros poderes o del lobby homosexual, de la islamización de occidente, ni contra el Gender (ver mi columna ¡Es el Gender! Y ahora, ¿quién podrá defendernos?), ni contra las nuevas tecnologías (en los años cero, se advertía -en por lo menos, la mitad de las charlas- sobre los peligros de internet), contra los teléfonos celulares, ni contra los microondas (según algunos, supuestos destructores de la familia), contra la educación sexual en los colegios, contra las mamás que trabajan fuera de la casa, contra las guarderías infantiles (sería de “ley natural” que las mamás cuiden a los niños chicos en edad pre-escolar personalmente), en contra, en contra, en contra; peligro, peligro, peligro.

Hay temas inmensa, pero inmesamente más importantes. Estas materias pueden ser para entendidos, para expertos que tengan diversas posiciones; pero no pueden dominarlo todo, no pueden dominar todo el discurso católico, ni las conversaciones de sobremesa y las de mesa, las de pasillo y las del paseo (en las convivencias, que muchas veces, más parecen disconvivencias).

Eso no es el quid del cristianismo, eso no es el cristianismo, ni es eso a lo que nos llama el Santo Padre. No puede ser que, de largos discursos y encíclicas se tome -en el mejor de los casos- sólo algún párrafo que nos interese y lo demás, más numeroso, se deje de lado, como si no existiera, se pase en silencio. Estamos ante una verdadera obsesión, ante una especie de fijación freudiana por estos tópicos, que hace que todos los otros asuntos sean dejados de lado. De partida los temas de la protección del medio ambiente (Laudato Si) y del del ecumenismo, tan importante para Alemania y Europa del Norte.

Y todo en tono negativo y de enfrentamiento a la sociedad mayoritaria. Puede ser que haya muchas cosas, muy malas en nuestra sociedad; pero no todas son malas. La “nariz cristiana” consiste en reconocer qué cosas son buenas y no en estar siempre rememorando la historia, recordando glorias pasadas y tiempos mejores, donde todo era fantástico (Ver el extraordinario artículo Sakularitat. Sí, parece que no sólo yo me doy cuenta de lo que pasa).

No, Eva Herman no es lo nuestro. El renegar de nuestro tiempo y añorar tiempos pasados ya es enfermo de por sí; pero añorar la época de Hitler (como la admirada Herman), es más que enfermo. Sin embargo, los defensores y admiradores de la sra. Herman no faltan entre los miembros de la organización, incluso uno (y uno muy importante) se enojó conmigo, en cierta ocasión, por decirle que yo pensaba totalmente distinto a Herman en el tema familia y mujer. Asimismo, se puede estar o no de acuerdo con la tesis de Eva; sin embargo, escribir artículos elogiándola sobremanera (como hizo otro, igualmente importante) y no decir una sola palabra distanciándose de sus alabanzas a la familia y la mujer en la época nacional socialista, me parece, por lo menos, inapropiado. (Eva Herman trabaja hoy para Russia Today7)).

Ninguno de nosotros ha comido la fe con una cucharita, como para imponerla a los demás. Peor aún menos, podemos imponer la propia opinión y hacerla pasar por la fe de la Iglesia. Si algo aprendí de Bernardino Bravo fue a decir “yo pienso, yo opino” y no aseverar simplemente “esto es así y no es de otra forma”. Pero, como me decía una amiga espanola: dogmatizan en cosas que no tienen importancia y pasan por alto lo que es realmente importante.

Si quiero ser consecuente, no me queda más alternativa que -con gran dolor en el alma- renunciar a la organización, dejarla, abandonarla… Después de más tres décadas es duro. Es un gran sufrimiento; pero yo no tengo vocación de Juana de Arco para sacrificarme… Ni tampoco de inspectora municipal para andar siempre corrigiendo a los demás. No. Prefiero empaparme con la luz de Alemania luminosa, no vivir en una sociedad paralela y llamar hermanos a los refugiados y no estar pensando siempre en que son “moros” que vendrán a imponer la sharia 😉

Sí, me fui; pero no doy gracias a Dios, ni estoy feliz de ello… Tal vez mis nietos (no los tengo y faltan muchos años para que ellos nazcan, pero pienso en el futuro), puedan retomar mi camino. Porque el camino es bueno; pero este tiempo de prueba es -al menos para mí- demasiado largo.

Supongo que todos saben que la organización a la que me refiero es el Opus Dei, cuando recuerdo lo que su fundador nos dice y cuando lo confronto con la realidad, sólo puedo entristecerme profundamente, porque me temo que lo que yo he vivido en Alemania, es exactamente lo contrario a esto que su fundador dice que debería ocurrir: “Desde el mismo momento en que se acercan a la Obra, todos los socios conocen bien la realidad de su libertad individual, de modo que si en algún caso alguno de ellos intentara presionar a los otros imponiendo sus propias opiniones en materia política o servirse de ellos para intereses humanos, los demás se rebelarían y lo expulsarían inmediatamente”8. Aquí pasó al revés… 😦

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1 Ver video Papa Francisco hace llorar a presidente del Congreso de Estados Unidos John Boehner

Cuando lo cuestioné, me dijeron que era para informarse… yo diría que Sarrazin contribuye más bien a desinformarse.

No me malentiendan, no quiero establacer una especie de nuevo index de libros, nada más lejos de la mentalidad abierta y liberal de mi colegio y mi familia; pero depende de si lees un libro porque estás de acuerdo con él, a priori, y te formas según lo que su autor, su autora te dicen; es muy distinto a si lo lees con espíritu crítico. De esto último, lamentablemente veo poco y nada.

Personas de la organización (como personas privadas) me dicen que no puedo ser fan de Guido Westerwelle por ser homosexual. En esto, pregunté, en su momento a Jutta, quien me tranquilizó y me dijo que no veía problema en ello. Ni partidaria de la FDP (partido liberal alemán). Los chilenos somos muy liberales. Pero mis críticos sí pueden estar a favor de colectividades populistas de ultra derecha, como la AfD (Alternative für Deutschland) o abiertamente xenófobas, como Pegida. Que un miembro de la organización sostenga una “Laudatio” a la más prominente de las promintentes representantes de la nueva Derecha alemana es, para mí, insoportable.

3 Estoy segura que, si esta corriente sigue creciendo, la Iglesia no tardará mucho en hacer ver el error del familialismo y como es, en realidad, contrario a la idea cristiana de la familia. Ya he leído algo sobre el tema, de un obispo alemán. Tal vez, más adelante, pueda escribir sobre ello.

Tomé conscientemente la decisión de dejar la organización durante el mes de septiembre, ya que preferí no imaginarme lo que iban a comentar durante la celebración del sínodo en Roma sobre la familia. Yo preferiría dejar más libre al Espíritu Santo, en el convencimiento de que es Él quien guía a la Iglesia y de que el Sínodo no es un parlamento en que unos y unas estan a favor o son partidarios de tal o cual obispo que representa tal o cual posición.

4 Trabajé con Jutta Burggraf en su libro Conocerse y comprenderse: una introducción al ecumenismo y preparé su versión para la Biblioteca de Autores cristianos.

5 Tuve la inmensa e inmerecida suerte de contribuir también en este libro

6 Me dice mucho que las autoridades alemanas acaben de anunciar que cerrarán una academia de estudios (ultra conservadora), con nivel universitario (en Weilheim-Bierbronen), entre otras razones, porque tiene sólo nueve estudiantes. Evidentemente, es impensable que una universidad pueda tener el nombre de tal con sólo nueve estudiantes. Y es impensable que el futuro del ultraconservantismo alemán dependa de nueve estudiantes.

7 Los grupos ultraconservadores europeos -entre quienes sea alínean demasiados miembros de la organización apoyan hoy denodadamente a Putin, en quienes ven la salvación de la familia y el adalid de la lucha contra los homosexuales. Incluso se acercan al dictador de Bielorrusia, Lukaschenko. Sobre el tema ver (sobre artículos de Hazte oir): 1) Putin, defensor de los cristianos 2) Los Provida felicitan a Putin y organizan un Congreso de las familias en Moscú (Rusia) 3) Hazte oir alaba a Lukaschenko

8 Ver capítulo 2 de Conversaciones, número 28.