Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist der Rechtspopulismus

Wir seien links oder sogar linksextrem. Ich soll ein “Gutmensch” sein, was so viel bedeutet wie extrem naiv oder einfach dumm. Das ist eine äußerst merkwürdige Stigmatisierung, denn ich bin lieber ein “Gutmensch” als ein “böser Mensch”. 

Viele Leute, die mit der Welle des deutschen Rechtspopulismus nicht einverstanden sind, werden als “linksversiffter Gutmensch” gebrandmarkt. Wer sich nicht mit der rechtspopulistischen Extremrechtsbewegungen des jeweiligen Landes identifiziert, soll automatisch als “links” oder linksextrem definiert oder besser gesagt disqualifiziert werden.

Ich bin aber weder links noch grün. Auch nicht durch irgendeine Farbe “versifft”. Um mit Sascha Lobo in re.publica[1] zu sprechen: “Das Gegenteil von rechtsextrem ist nicht linksextrem, sondern nicht-rechtsextrem”[2]. Oder wie ich meine: Das Gegenteil von Rechtsextremismus oder von Rechtspopulismus ist nicht Linksextremismus oder Linkspopulismus. Nein, das Gegenteil der extremen Rechten ist die Demokratie. Ja, die liberale und repräsentative Demokratie, die – während des Kalten Krieges – die “freie Welt” so leidenschaftlich verteidigt hat.

“Gut und Böse”

Für die Populisten ist es sehr leicht, die Welt in zwei zu teilen: In “Gut und Böse”. In ihrem Kopfkino sind sie immer “die Guten”. Alle anderen werden als Böse denunziert: Als internationalistisch, universalistisch, kosmopolitisch, kapitalistisch oder neoliberal. In ihren Augen sind wir böse Menschen, die gegen das Volk handeln. Gegen das Volk im völkischen Sinne. Rechte und Neue Rechte seien die Stimme des Volkes und wir sind einfach die “Volksfeinde”.

Ja, sie spalten die Welt, die Gesellschaft, den Staat in zwei Teile. Sie entzweien uns und “entsorgen” Menschen, die nicht zu ihrer Weltanschauung passen. Dazu können wir nur Nein sagen. Wie das Motto einer vor Kurzem in Berlin stattgefundenen Demo sagen wir sehr laut und selbstsicher: “Wir sind Unteilbar”.

Rechte und Neue Rechte beklagen oft, dass wir sie “dämonisieren”. Sie können uns aber problemlos “verteufeln”. Sie können austeilen, aber nicht einstecken. Sie akzeptieren nicht das Kontern und spielen dann sofort das arme Opfer. Sie verunglimpfen alle, die ihnen widersprechen und bezeichnen sie als “grün versiffte Linke”. Das ist äußerst merkwürdig, da sie ständig behaupten, sie seien weder rechts noch links. Mit ihrer Aussage positionieren sie sich aber selbst im rechten Spektrum.

In ihrer eigenen Wahrnehmung meinen sie, über allem zu stehen, über links und über rechts und sowieso über der lauen politischen Mitte. Wenn das so wäre, frage ich mich, warum sie andauernd alle andere als links zu disqualifizieren versuchen.

Der Wunsch mancher Neuen Rechten, alle anderen als links auszusondern, scheint oft unter anderem darauf zurückzuführen zu sein, dass viele rechtsextreme Populisten von heute in Wirklichkeit an politischen und wirtschaftlichen Ideen festhalten, die früher als links galten und in Wirklichkeit links sind.

Ebenso unterstützen ehemalige Marx-Anhänger aktuelle rechtpopulistische Bewegungen. Das ist eigentlich kein Wunder, denn eine ganze Menge extremer Ideen wurden und werden von “beiden Seiten” vertreten. Mir fallen Themen wie Staatswirtschaft, Protektionismus, staatliche Überschuldung, diese für mich unerklärliche Sehnsucht nach wirtschaftlicher Autarkie, die Verachtung der sog. Eliten oder “die, da oben”, National-Patriotismus und die Ablehnung der Globalisierung und der sog. “Finanzelite” ein.

Mitglieder von der einen und der anderen Seite sind daher relativ austauschbar. Sogar das Thema Nationalismus scheint manche Linke mit einem (rechts)populistischen Drall nicht zu stören. Die wiederholten Einladungen von Alexander Gauland (AfD) an Sahra Wagenknecht (Die Linke), sich seiner Partei anzuschließen, sind bezeichnend dafür. Übrigens, Wagenknecht hat die oben genannte Berliner Veranstaltung mit dem Motto “Unteilbar” öffentlich abgelehnt.

Pluralismus und Freiheit

Für den Populismus soll die Gesellschaft nicht plural sein. Rechtspopulisten verabscheuen den Pluralismus und versuchen, ihn abszuschaffen, was eindeutig demokratiefeindlich ist[3]. Sie hassen unsere bunte, weltoffene und multikulturelle Welt. Ihre Weltanschauung ist verschlossen, kleinkariert und ziemlich düster.

Nein, die Gesellschaft soll weiter vielfältig und multikullturell bleiben. Pluralismus ist nicht tolerierbar sondern es ist wünschenswert. Vielfalt ist kein geringeres Übel. Wir lieben den Pluralismus, die Vielheit. Diversity ist für uns ein schönes Wort. Ja, wir sind “Unteilbar”, aber auch vielfältig. Uniformierung jeder Art ist uns zuwider. Das habe ich als Kind in Zeiten des Kalten Krieges gelernt, und ich weiß es nicht, warum das nicht mehr gelten soll.

Das bedeutet keineswegs, Karl Poppers Paradox der Toleranz zu vergessen. Wir dürfen die Intoleranten nicht tolerieren. Diejenigen, die die freie und offene Gesellschaft durch ein kollektivistisches, totalitäres und autoritäres Gesellschaftsmodell ersetzen wollen, können wirklich nicht toleriert werden. Mit Popper können wir uns laut sagen: “Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren”[4][5].

Oder wie Aleida Assmann in der Paulskirche warnte: “Nicht jede Gegenstimme verdient Respekt”. In der Tat: “Sie verliert diesen Respekt, wenn sie darauf zielt, die Grundlagen für Meinungsvielfalt zu untergraben. Demokratie lebt nicht vom Streit, sondern vom Argument”[6].

Diversität, Gleichberechtigung, und Gender sind Begriffe, die unsere Freunde aus dem rechten Spektrum verschmähen. Sie wollen eine Gesellschaft, in der alle gleich sind. Gleich im Sinne einer Uniformierung. Nicht gleich vor dem Gesetz. Vor dem Gesetz sollen nicht alle gleich sein: Männer und Frauen nicht und Mitglieder des jeweiligen Volkes und Nicht-Mitglieder auch nicht. Leute, die wie sie denken, und Andersdenkende sollen auch nicht die gleichen Rechte haben. Das ist der Kern der sog. Illiberalität.

Mitglieder des einen Volkes sollen gleich sein. Innerhalb des Volkes herrscht Homogenität. Unter den Völkern herrscht Heterogenität. Das ist nichts anders als die Ideologie des Ethnopluralismus oder ein neues Apartheid auf Weltebene[7].

Mein Volk soll frei sein. Dass jedes Mitglied der Gesellschaft frei ist, ist für sie irrelevant. Ich denke anders: In einer offenen Gesellschaft kann der Einzelne sich in Freiheit entfalten. Anders als die Rechten meine ich, dass ich nicht auf meine individuelle Freiheit verzichten soll, weil “mein Volk” schon Freiheit genießt.

Die Neue Rechten sprechen viel zu viel über Freiheit, aber die Freiheit ist für sie nicht die individuelle Freiheit jedes Menschen, sondern die Freiheit der Gruppe, die Freiheit des Volkes (des eigenen Stammes). Nicht der Mensch ist frei, sondern das Volk. Ja, mehr als ein Hauch von Ethnopluralismus ist allgegenwärtig.

Liberal-konservativ gegen jeden Totalitarismus

Nein, wir sind nicht links geworden. Alle diejenigen, die in Zeiten des Kalten Krieges antikommunistisch waren (antikommunistisch, aber nicht Antikommunisten, denn Menschenfeindlichkeit ist immer schlecht). Alle diejenigen, die sich früher Liberal-konservativ  nannten, die die Freie Welt, die offene Gesellschaft verteidigt haben, haben sich nicht entstellt oder verstellt.

Das Gegenteil des Kommunismus ist nie der Faschismus gewesen. Das Gegenteil des Kommunismus war immer die Demokratie. Weltoffenheit, open society, die freie, liberale und plurale Gesellschaft, waren damals die Themen. Kommunismus und Faschismus sind Formen des Totalitarismus, gegen die Konservativ- und Liberal-Demokraten im 20. Jahrhunderts tapfer gekämpft haben.

Liberal-konservativen waren nie auf der Seite der Autokraten. Sie waren immer ihre Gegner. Nie auf der Seite eines ehemaligen KGB-Offiziers. Nie auf der Seite des Totalitarismus. Und es wäre ein echter Verrat an den damaligen Idealen, wenn wir uns auf die Seite der Neuen Rechten, der Populisten aus dem rechtsextremen Spektrum schlagen würden. Der Kampf unserer Eltern und Großeltern wäre sinnlos gewesen wenn ein Totalitarismus durch einen anderen ersetzt worden wäre.

Liberal-Konservativen haben dem Kommunismus den Stirn geboten, nicht um in einer “illiberalen” Gesellschaft osteuropäischer Prägung zu enden. Nein, wir haben das Recht und die Pflicht, unser freiheitliches und demokratisches System zu verteidigen. Wie es“der Westen” damals getan hat. Illiberalismus ist keine Alternative, Illiberalismus ist lediglich ein neuer Totalitarismus.

 Wir verteidigen heute die freie Gesellschaft. Genau wie zur Zeit des Kalten Krieges unsere Eltern und Großeltern die offene Gesellschaft gegen den Totalitarismus verteidigt haben. Machen wir uns keine Illusionen, die Widersacher der freiheitlichen demokratischen Grundordnung schlafen nicht, sie haben nur ihre Kleider gewechselt. Sie tragen heute keinen ungepflegten Bart oder lange Haare, sondern Karosakko und Hosenanzug. Und eventuell eine Glatze…

 

Karl Popper

Nach Popper ist die die Stammesgemeinschaft das Gegenteil der offenen Gesellschaft. Der Philosoph erinnert uns: “Liebe deinen Nächsten, sagt die Heilige Schrift, und nicht Liebe deinen Stamm”[8].

(Apropos: Der Staat ist nicht die Fortsetzung der Familie. Der Staat ist keine Großfamilie, kein Stamm und keine Ethnie. Familie und Staat sind wesentlich, essentiell andersartig. Der Staat ist kein Stamm und auch keine “große Familie”).

Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist eine Gesellschaft oder ein Volk, zu dem nur einige Menschen gehören dürfen. Eben diejenigen Menschen, die zum Stamm gehören. Also zum Volk im völkischen Sinne. Und wo alle andere aus ethnischen oder ideologischen Gründen “draußen bleiben müssen”.

Unsere weltoffene Gesellschaft ist an sich eine multikulturelle und vielfältige Gemeinschaft, zu der jeder oder jede gehören kann, wenn er oder sie das Grundgesetz – also die Staatsverfassung – respektiert und verteidigt[9]. Das ist mehr oder weniger, was wir seit den 1970er Jahren Verfassungspatriotismus nennen. Eine wichtige politische Erfindung oder Entdeckung des 20. Jahrhunderts.

In einer pluralen Gesellschaft gibt es keine “Volksfeinde”. Jeder einzelne darf denken, was er oder sie will. Und infolgedessen auch handelt. Handeln immer aber innerhalb der weiten Planken der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Wir konkurrieren mit unseren Meinungen auf dem demokratischen Marktplatz der Ideen. Wir haben politische Konkurrenten, mit denen wir sehr gut befreundet sein können. Politik ist nicht alles und drängt sich nicht in alle Aspekten des Lebens. Wenn alles politisch wird, wenn die Politik “total” wird, ist der Totalitarismus nicht mehr ante portas, sondern er ist da.

Wir haben keine Feinde, die wir “jagen” oder “zur Rechenschaft ziehen müssen”[10]. Oder die wir einfach “zerstören”[11] sollen, ein Begriff, den leider viele im Internet benutzen. Menschen zu jagen oder sie an der Grenze abzuschießen, ist einfach menschenfeindlich.

Ich darf Assmann noch mal zitieren: “Pöbeleien oder gar eine Eskalation polarisierender Symbole wie in Chemnitz führen in einen Zustand allgemeiner Verwirrung, legen die Demokratie lahm und machen sie betriebsunfähig für wichtige Aufgaben”[12]. Ist das, was sie wollen, wenn sie zum Widerstand[13] gegen den demokratischen Staat aurufen? Oder wenn sie versichern, dass wir schon im Bürgerkrieg leben und sogar Waffen zur Selbstverteidigung kaufen müssen?

Religionsfeindlichkeit

Die populistischen Gruppierungen der Neuen und der alten Rechten sind religionsfeindlich[14]. Das passt gar nicht zu der Selbststilisierung zu Verteidigern der freien Welt[15]. Die echten Verteidiger der freien Welt während des Kalten Krieges haben sehr hart für die Religionsfreiheit in den totalitären Regimen gekämpft. Man kann sagen, das war ihnen heilig.

Sollen wir heute die positive und auch die negative Religionsfreiheit aufopfern, nur weil die Neuen rechten den Islam verbieten und uns eine Art “Kultur-Christentum” aufnötigen wollen? Zusammen mit dem Islam würden sie am liebsten auch alle andere Religionen schmähen[16] und am liebsten verbieten? Übrig würde im besten Fall eine Art “Deutsche Kirche” nach historischem Muster bleiben.

Alles, was Rechtspopulisten gegen den Islam vorbringen, ist ihr Recht. Aber wenn Gruppierungen wie Pegida das Christentum auszunutzen versuchen, haben sie mit dem Christentum nichts am Hut. Und es ist gut, dass die beiden großen Kirchen diese Tatsache in aller Deutlichkeit und mit der notwendigen Schärfe klar und deutlich machen.

Pegidisten nennen sich Retter des Abendlandes. Aber wie Wolfgang Schäuble in seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit erklärte: “Die Humanität verlangt von uns, Menschen zu helfen. Das ist christliches Abendland”[17]. In der Tat bedeutet christliches Abendland nicht, auf Flüchtlinge zu schießen oder sie im Meer sterben zu lassen. Ganz im Gegenteil[18].

Die Religionsvielfalt ist eine wesentliche Säule der pluralen Gesellschaft. Die offene Gesellschaft setzt die positive und negative Religionsfreiheit unbedingt voraus. Es handelt sich nicht nur um ein Verfassungskonzept. Religionsfreiheit setzt voraus, dass man die Religion oder Konfession des anderen respektiert, toleriert und sogar befördert. Der militante Atheismus hatte viel zu tun mit den alten Totalitarismen des 20. Jahrhunderts und nichts mit der freien Gesellschaft.

Ja, in einem Punkt muss ich den Rechten Recht geben: Ich muss anerkennen, dass heutzutage die Kategorien Links und Rechts nicht viel sagen. Weil “die Gräben längst nicht mehr zwischen Links und Rechts verlaufen”. Nein, sie verlaufen eher “zwischen Liberalen und Autokratie-Anhängern”[19]. Also zwischen der rechten Minderheit und der demokratischen Mehrheit der Gesellschaft.

Ich rede einmal in der Woche mit einer 95-Jährigen. Sie warnte mich vor dem neuen Aufstieg eines “kleinen Hitlers”, wie sie sich ausdrückt. Letzte Woche hat Papst Franziskus in Rom gewarnt, “jungen Menschen sollten die Geschichte des 20. Jahrhunderts mitsamt der beiden Weltkriege kennen, so dass sie nicht dieselben Fehler begingen und wüssten, wie Populismus sich ausbreite”[20].

Zusammenfassend: Egal ob du mehr liberal oder mehr konservativ bist. Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist eine populistische politische Ordnung. Liberal-konservative akzeptieren keinen Totalitarismus, sei es der braune oder der rote Totalitarismus. Eine totalitäre und unfreie, eine sog. “illiberale” Gesellschaftsordnung liegt eben in den Antipoden der freien, demokratischen und offene Gesellschaft. Die populistische Gefahr kommt heute in der ganzen Welt eben von der rechten Seite.


[1] Die AfD fordert, der Konferenz re:publica die öffentlichen Fördergelder zu entziehen.

[3] Lobo spricht über “die gezielte, demokratiefeindliche Abschaffung des Pluralismus”. Siehe “Lügenpresse” ist keine Medienkritik

[4] Karl Popper, “Die offene Gesellschaft und ihre Feinde”.

[5] “We should therefore claim, in the name of tolerance, the right not to tolerate the intolerant”.

[8] Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, 1975, S. 146.

[9] “Was uns zu Amerikanern macht, das ist die Verfassung”, sagte der irischstämmige Rechtsanwalt James Donovan zu dem deutschstämmigen CIA-Agenten Hoffman -in dem Film “Bridge of Spies”. Er hat Recht.

[10] Tweet von AfD Uwe Junge, MdL

[11] Sie sprechen oft von “Zerstörung” und beziehen sich auf Menschen, die sie zerstören wollen. Siehe screenshot als Beispiel.

[13] Oft schreiben sie “Wiederstand” 😉 Ja, deutsche Sprache, schwere Sprache 😉

[14] Wie der Präsident des Maram Stern Vorsitzender des Jüdischen Weltkongresses über die AfD eundeutig behauptet: RECHTSPOPULISMUS »Keinen Koscherstempel« Reaktionen auf angekündigte Gründung einer jüdischen Vereinigung in der AfD 

[15] Es gibt in Deutschland ein Blog mit dem Titel “Freie Welt”.

[17] “Die Humanität verlangt von uns, Menschen zu helfen. Das ist christliches Abendland. Das verbindet uns. Es ist der Kern des Sozialstaatsprinzips. Das gilt für Bürger in persönlichen Notlagen. Und es gilt für Menschen, die bei uns Schutz suchen”. 3. Oktober 2018 Rede von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble am „Tag der deutschen Einheit“ in Berlin

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Alemania oscura, en Dresden

A comienzos de esta semana, tuvó lugar en Dresden, la celebración oficial del aniversario de la Unidad de Alemania. Un aniversario más… same procedure as every year, podríamos decir. Pero, esta vez, no fue así; lamentablemente no fue -como todos los años- una fiesta alegre y pacífica.

Cada año, la festividad central es organizada por un país federal (Land, Bundesland) y esta vez, le tocaba a Sachsen. Lo que no deja de ser super complicado, ya que Sajonia -y especialmente su capital, Dresden- es el lugar de nacimiento y supervivencia de movimientos de extrema derecha radical, como Pegida y otros grupos similares y donde la AfD tiene representación parlamentaria. (Aunque, en realidad, no se necesita la AfD para una política populista de extrema derecha, la democracia cristiana sajona basta para ello).

Junto con la Alemania luminosa que celebraba la Unidad lograda en un proceso pacífico entre los años 1989 y 1990, y que culminó con la llamada Reunificación o Wiedervereinigung (la unión entre la República federal de Alemania y la República democrática alemana, donde tenemos que tomar el adjetivo democrático con beneficio de inventario). Junto a la Alemania luminosa, se hizo presente en Dresden la Alemania oscura.

Sí, con motivo de la Celebración, pudimos observar en vivo y en directo o bien en los múltiples videos que conservan las penosas imágines y los gritos injuriosos, a una turbamulta enardecida que, como río fuera de cauce, afluye por las calles de Dresden, para insultar a los políticos que pasaban frente a ellos en dirección a los actos de celebración. Ahí estaban los representantes de la Alemania oscura: los partidarios de Pegida, los de la nueva derecha, los de la AfD, y quién sabe de qué otro sombrío movimiento (grupos de canaradería, movimiento del 1%, etc.).

La polícía no contuvo a la turba que gritaba -en el dialecto de Honecker y de su camarilla- que los políticos habían traicionado al pueblo. Gritaba e injuriaba a los representantes de la República federal, del estado democrático, liberal y abierto tan detestado por Alemania oscura. Son los mismos que hace algunos meses paseaban por las calles de Dresden con sendas horcas: una horca para la demócrata cristiana Merkel y otra para su vicecanciller socialdemócrata, Sigmar Gabriel.

La verde Claudia Roth trató de conversar con los manifestantes; pero no la dejaron hablar, no la escucharon, quisieron hacerla callar levantando más la voz. Terminaron gritándole que se fuera (hau ab!). Pero siempre hay algunos ingenuos que sostienen que se debe dialogar con la Alemania oscura. ¡Por favor! Si la Alemania oscura no quiere, no puede dialogar. La Alemania oscura es una Alemania gritona, exaltada, intolerante. La intimidación que practican es primitiva; pero lamentablemente es efectiva[1].

Especialmente deplorable es que, al ver a una persona de color que se dirigía a un servicio religioso de acción de gracias por la Unidad alemana, la canallada de extrema derecha comenzó a hacer ruidos que ellos consideran como gritos de un simio y a moverse como ellos creen que se mueven los monos. Igualmente deplorable es que la sobrina de un embajador africano invitado a la celebración, contó que varias personas le habían dicho que ella -debido al color de su piel.- no tenía nada que hacer en Dresden. La señora del ministro de economía comezó a llorar; pero, a quién le importa… Una de las características de la Alemania oscura es su falta absoluta de empatía.

La policía de Sachsen no sólo no hizo nada. Se apostó a lo largo del camino que debían recorrer los políticos; pero sin protegerlos. Por lo que, durante toda esta semana, ha sido sumamente criticada. Y eso que había sido autorizada ninguna manifestación en ese lugar -sí en otro-. Incluso, una unidad les prestó un altavoz y uno de los uniformados les deseó -por parlante- que tuviaran un “día muy exitoso”. Hace algunois meses circulaba un chiste: “¿Cuál es el teléfono de Pegida en Sachsen? -Es el 110”. (El 110 es el número de emergencia de la policía en Alemania).

Antes, se decía que el estado estaba ciego del ojo izquierdo… Eso puede haber sido válido para los anos 60 o 70. Lo que es hoy en día, parece que la policía de Sajonia estuviera totalmente ciega del ojo derecho. Sacha Lobo, conocido columnista de Spiegel cuenta en una de sus columnas que un alto policía sajón, le dijo que él pensaba que una cuarta parte de los policías de Sajonia eran nazi[2]. Si fuera cierto, sería horrible.

Uno de los slogans más suaves que gritaba La turbamulta enardecida, que afluía por la calles de Dresden, era “Merkel muss weg!”[3] esto es: Merkel se tiene que ir. Pero no se tiene que ir a la casa, no simplemente renunciar. Merkel tiene que ser borrada, eliminada del mapa. O, como dice el político de la AfD, Höcke: “a Merkel la tienen que sacar de la cancillería federal con una camisa de fuerza”[4] y su colega del mismo partido von Storch agrega: “…y subirla a un avión para llevársela a Chile”[5].

Me he preguntado muchas veces esta fijación que tiene mucha gente con Chile. ¿Será por los Honecker? ¿Quieren seguir su ejemplo? ¿O por Walter Rauff, el inventor de los buses de exterminio de enfermos psíquicos por medio del gas[6]? Sé que von Storch anunció, en privado, que ella piensa irse a Chile…[7] [8] Los partidarios de Alemania oscura quieren huir de Alemania luminosa. Espero que nunca lleven su oscuridad a Chile.

Es cierto que los manifestantes en Dresden eran pocos… 100, 300… Pero bastaron para echar a perder la fiesta de la Unidad alemana. Esta gente es como el rey Midas pero al revés: todo lo que tocan no se convierte en oro, sino en estiércol. Son pocos; pero están en todas partes. Es gente comprometida. En el lado contrario, veo mucha tibieza, mucha inacción, mucho conformismo y, sobre todo, una gran comodidad.

Los pegidistas y los partidarios de la AfD generalmente es gente de la clase media, que no sufre pobreza; de manera que no se puede decir que el suyo sea un problema social. Más bien creo que padecen de miedo, de envidia y de intolerancia. Es gente que nunca comprendió la democracia posterior a 1945. Los nuevos grupos de Alemania oscura rechacen implícita o explícitamente la Reunificación. Siguen soñando con un Führer, lo que explica su predilección por ej., por Putin, por ellos admirado y al que piden ayuda en sus pancartas. El fin de semana en Dresden, gritaban “Merkel a Siberia, Putin a Berlin”[9]. Aunque esto parezca sátira, no lo es. Por el momento, Alemania oscura llama a ofrecer resistencia a niuestra democracia liberal. Prefieren la democracia iliberal, como la llama el PM húngaro Viktor Orbán. Resistencia o Widerstand[10] -al que llama Kubitschek- fue uno de los slogans más escuchados en Dresden.

Pero no sólo gritaban e injuriaban a los políticos y al público, sino que la turbamulta se ensañaba también con los periodistas. Sí, Alemania oscura ha creado su propio mundo. Leen sus propios medios y rechazan a todos los demás; a la prensa tradicional que descalifican como “prensa de la mentira” (Lügenprese, término empleado tanto por los nazis, como por la extrema derecha de los años 1920-30). Tienen sus propios blogs como “Mundo libre” de los Storch, que no puede ser menos libre y más tendencioso. O un diario como la “Libertad joven”[11], que actúa como bisagra entre la extrema derecha y el conservantismo. Revistas como “El nuevo orden”, donde ciertos católicos (lamentablemente también gente del Opus Dei o cercana) escriben y leen[12]. Y sus propias editoriales como Kopp (entre paréntesis, creado por un policía[13] en retiro para publicar libros sobre OVNIs). Etc., etc.

Así, se han ido encerrando en un mundo paralelo, totalmente extremo, alejado de la realidad que vivimos la gente común y corriente; pero claro, ellos no son común y corriente, sin que creen saber más que los demás. Cuando tú los contradices, siempre te pueden decir que tú estás completamente engañada por Merkel, la CIA o quién sabe por quién. O que los aviones lanzaron demasiadas hormonas de la felicidad y por eso, no puedes pensar críticamente[14]. Sí,para qué les cuento acerca de las teorías de la conspiración en que creen[15]. La conspiranoia abierta o velada es una característica de la Alemania oscura.

Por definición, ellos se consideran dueños de la verdad. Si hasta la consigna de la AfD habla de tener valor para la verdad[16]. Claro, piensan que poseen la verdad completa, que les pertenece y que todos los demás -los de la Alemania luminosa- estamos equivocados. Ellos son los únicos que conocen la verdad, la verdad única que poseen absolutamente. Caen con ello, en un nuevo gnosticismo.

Antes eran los judíos y el capitalismo anglosajón, los culpables de todo. Hoy los culpables de todas las desgracias del pueblo alemán (me pregunto de cuáles) son los refugiados, los extranjeros, la Unión Europea, el capitalismo judío anglo-sajón, la globalización y un gran etcétera.

Sobre su antisemitismo, ellos saben que, atacando a los judíos únicamente se pueden ganar el rechazo de la mayoría y, por ello, sustituyen a los árabes por los judíos. El rechazo a los musulmanes, les abre la puerta al centro de la sociedad[17]. El antisemitismo se las cerraría. De la judeofobia de antes, pasan a la islamofobia. Claro que, cuando tienen la oportunidad, muestran la hilacha y se lanzan también contra los judíos, como ha ocurrido en innumerables ocasiones en los últimos años.

La oscuridad de Alemania va de la mano con el pesimismo cultural: el mundo es malo y va para peor…En esto caen, paradojalmente demasiados cristianos, que olvidan que el mundo es bueno, porque salió de las manos de Dios. Los señores de la oscuridad están convencidos que vendrá una gran crisis, una especie de gran explosión, tipo nuevo big bang y entonces, todo será mejor. Se acabarán los malos o se los llevarán con la camisa de fuerza…

Se creará entonces un cielo nuevo, una tierra nueva, un Occidente nuevo, una Alemania nueva. Estamos frente a una especie de milenarismo secular. Entonces se acabarán los problemas que nos ha traído el parlamentarismo y sobrevendrá una nueva organización política con hombres y alguna mujer, a la cabeza, que realmente sepan lo que es bueno para el pueblo. Sin check and balances y sin parlamentarismo.

Sí, será una democracia nueva, no parlamentaria, con un Führer a la cabeza y muchos plebiscitos que demuestren que el pueblo lo apoya. La televisión e internet serán controlados por ellos que fijarán cuotas de programas patrióticos a los pocos medios privados que se permitan. La educación escolar tendrá por objeto despertar el patriotismo en los educandos. Y no habrá gender, ni homosexualidad, ni menos aún cuota femenina. Cada mujer tendrá, por lo menos tres niños como han anunciado los paladines de la AfD. En esto se parecen mucho al primer ministro turco, Erdogan, quien exigió 3,5 niños por mujer.

Debe ser terrible pertenecer a la Alemania oscura. Creer que vivimos en una dictadura, que hay que combatir, incluso con las armas o mediante actos de sabotaje. Que Merkel es una agente de la CIA o de la internacional judía o islamista, que tiene ojos de reptil… que quiere reemplazar a la población alemana por árabes y otros extranjeros. Que la Unión Europea es una segunda Unión Soviética. Que la globalización es tan mala (en esto coinciden con la extrema izquierda). Que vivimos en un mundo de injusticia, donde no existe el estado de derecho. Que nos domina el lobby homosexual. Que el pueblo va a morir (ver mi columna Etnocidio o la muerte del pueblo).

Debe ser horrible estar convencidos que vivimos en una especie de Mordor, la tierra de la oscuridad, dominada por Sauron. Para ellos, Merkel es Sauron y los refugiados sirios, son los orcos.


[2] Ver columa de Sascha Lobo en Spiegel Die geleugnete Krankheit (La enfermedad negad o la enfermedad que se niega). El columnista dice que, hace algún tiempo, un policía de alto rango le confidenció que una cuarta parte de los policías de Sajonia son nazis” (“Vor einiger Zeit habe ich mit hochrangigen Polizeikräften gesprochen, die sich hinter den Kulissen erstaunlich offen äußern. “Ein Viertel der sächsischen Polizisten sind Nazis”).

[3] Ver el excelente comentario de Thomas Schmid: In Dresden erklang die Sprache des Dritten Reiches (en Dresden suena el lenguaje del tercer reich).

[6] Para matar a los enfermos psíquicos dentro de Alemania, que, según la ideología nacional socialistas, eran improductivos, Rauff ideó un sistema muy “económico”: una manguera que transportaba el anhídrido carbónico desde el tubo de escape hacia el interior del bus, donde habían subido a los enfermos psíquicos. Las ventanas de los buses estaban tapadas o pintadas, para que no se viera lo que ocurría dentro de ellos. La masacre sistemática y organizada desde Berlín, de enfermos mentales fue -como la llama el historiador Götz Aly- un ensayo general del Holocausto. Un pueblo que deja matar a sus propios familiares, no ofrecería resistencia ante el asesinato de millones de judíos.

[7] Y la semana pasada, un profesional alemán de mediana edad y muy simpático conmigo, me dijo que él también pensaba huir a Chile, huyendo de los árabes en Alemania. Yo le comenté que se preparara bien, ya que en Chile existe la comunidad palestina más grande existente en el mundo, fuera de Palestina 😉

[8] Es, por lo demás, una vergüenza inmensa es que esta política populista von Storch tenga una bandera chilena en su oficina y que se fotografíe, en el marco de reuniones políticas, con la bandera de Chile. Si yo fuera embajadora, escribiría, al menos, una nota de protesta.

[9] “Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin”.

[10] Los partidarios de estos grupúscullos muchas veces se equivocan y escriben Wiederstand y no Widerstand, ya que el idioma alemán parece que es algo que no dominan demasiado bien.

[12] La última vez que estuve en mi centro de la Obra en Bonn, tenían encima de la mesa un número de esta revista pseudo-religiosa, dirigida por un dominicano. No creo que esta sea la lectura adecuada para una persona de mentalidad laical y que ama el mundo apasionadamente. Muy por el contrario.

[14] Conspiranoia de los chemtrail

[15] Miren no más, este video de la editorial Kopp: Der kleine Mann beim Kongress des Kopp-Verlags

[16] Mut zur Wahrheit, valentía para la verdad es la consigna de la AfD.

Un fantasma recorre Europa, el fantasma del etnopluralismo

Como toda palabra que contiene en sí la voz pluralismo, el término etnopluralismo suena -en principio- muy bien. Sólo en principio, ya que el etnopluralismo es uno de las ideologías más importantes de la “nueva derecha” europea, con su pléyade de movimientos populistas, extremistas, radicales, ultraconservadores, nacional conservadores, etc. Como pueden ver, el concepto etnopluralismo es, podríamos decir, de amplio espectro.

El etnopluralismo tiene sus orígenes en la ideología nacionalista del siglo 19 y de la primera mitad del 20. Especialmente en la llamada Revolución Conservadora de la década de 1920 en Alemania. En aquel entonces, se creía que sólo grupos humanos homogéneos podían desarrollar una cultura propia y por ello, debería evitarse la “mezcla de razas” que sería la causa de la muerte del pueblo, etnocidio o Volkstod.

Luego de la experiencia nacional socialista, estas ideas se dejaron de lado en Alemania. Sin embargo, esta ideología logró un renacimiento con la llamada Nouvelle Droite o nueva derecha francesa, especialmente liderada por Alain de Benoist[1], quien logró difundir estas ideas entre un público más amplio[2].

Ettimológicamente, la voz etnopluralismo se compone de dos partes: del griego ethnos, esto es, pueblo y del latín pluralis, plural o pluralidad[3]. Con ella, no se designa una especie de multiculturalidad dentro de una sociedad, sino más bien todo lo contrario. Se plantea la necesidad de la homogeneidad dentro de la sociedad. El pluralismo se daría sólamente entre las culturas, razas o sociedades culturales cerradas que estarían obligadas a conservar su identidad[4], en realidad, no podrían hacer otra cosa, ya que, si se mezclaran, morirían. Las cuolturas deben vivir distanciadas unas de otras y no mezclarse[5]. Esta es la condición sine quanon de la convivencia pacífica entre los pueblos.

Tales ideas fueron reimportadas a Alemania, en 1973, por el sociólogo alemán Henning Eichberg (hoy profesor de deporte en una universidad danesa[6]). Después de militar en grupos de la extrema derecha alemana[7], Eichberg habría abandonado este sector dos años después de emigrar a Dinamarca, para acercarse a la izquierda. Hay personas que dudan de esta conversión.

Eichberg acuña el término etnopluralismo y explica que, debido a las diversas condiciones geográficas y climáticas en que viven, los pueblos son muy diferentes entre sí. De ahí nace una pluralidad que es indispensable proteger. Esta particularidad o pecularidad cultural sería destruida con la mezcla de etnias, que conducirían a que el idividuo perdiera su identidad y esto llevaría finalmente a la muerte del pueblo (lo que decíamos más arriba acerca del etnocidio o Volkstod).

Para Eichberg, no existen los individuos en sí, sino sólo existen alemanes, franceses o israelíes. Se reemplaza así los derechos individuales por los derechos de la colectividad. En consecuencia, ell etnopluralismo niega la universalidad de los derechos de la persona. En lo político. su objetivo es reemplazar el sistema parlamentario por una democracia orgánica, de la cual salga un Führer carismático que guíen al pueblo[8]. No sé por qué esto me parece muy conocido…

Una de las mejores definiciones de etnopluralismo, es la del artículo de un joven que salió del colegio el 2015 🙂 Traduzco[9]:

“El llamado etnopluralismo pertenece al núcleo del contenido de la nueva derecha. De acuerdo a él, cada pueblo tiene el derecho a mantener a su sociedad libre de influencias externas. Las características diferenciales no se basan en una clasificación biologista en razas, sino en la pertenencia a una cultura. Las influencias extranjeras se perciben como una amenaza para su propia identidad cultural. Los críticos ven en etnopluralismo un racismo sin razas, ya que en él se hallan elementos esenciales del racismo clásico el que, sin embargo, renuncia a la terminología propia del racismo clásico, como el concepto de raza”.

Sí, los etnopluralistas de hoy ya no hablan más de raza[10], sino que de cultura. que es el concepto con el que sustituyen la voz “raza”. Se habla por tanto, de un racismo sin razas. Es el viejo racismo en nuevos vestidos[11]. Fredrickson explica acertadamente que el concepto de cultura se ha conviertido en equivalente funcional del antiguo de raza[12]. Las características “culturales” de una nación o pueblo son fijadas como si fueran cualidades biológicas e inmutables[13]. Como dice Liane Bednarz, estamos frente a un verdadero Apartheid a nivel mundial[14]. Un apartheid según el cual, las “culturas” deben permanecer homogéneas dentro de sí.

Como dicen los pegidistas (del movimiento Pegida), podemos ir de vacaciones a otros países; pero no debemos mezclarnos con sus habitantes que pertenecen a otra cultura. Todos tienen que quedarse en su habitat natural o Lebensraum. Es un poco el slogan de la NPD alemana: “no estamos contra los extranjeros, amamos a los extranjeros; pero en el extranjero”[15].

El etnopluralismo rechaza ardientemente la globalización. Repudia igualmente las sociedades multiculturales como la norteamericana. Para los etnopluralistas y otros extremistas de derecha europeos, Estados Unidos es el mal supremo.

Asimismo, esto explica el rechazo a los equipos de fútbol europeos multiétnicos (recordemos el tweet de Storch a que el próximo equipo alemán sea uno “nacional”). O el tweet de 4 de julio de 2014[16],  durante el Mundial de fútbol, del periodista Alexander Kissler, en que alaba el equipo de Rusia, por ser -según Kissler- el único que no tiene un equipo multiétnico.

Mientras más homogénea sea una cultura -dicen- será más solidaria y capaz de soportar y de rendir más[17]. Por ello, Björn Höcke se refiere a la sociedad solidaria intacta (intakte Solidargemeinschaft)[18], para referirse a lo que el etnopluralismo desesaría para Alemania: una cultura cerrada. No es la sociedad abierta en que vivimos después de Popper. Höcke señala que la defensa de la diversidad etnocultural tiene la más alta prioridad[19].

Los movimientos de extrema derecha donde se ha desarrollado el etnopluralismo pertenecen al inventario político de los países industrializados de Europa occidental. En ellos, el porcentaje de trabajadores extranjeros llega al 10% aproximadamente[20]. Para reinstaurar una sociedad heterogénea, los inmigrantes deberían regresar al país de donde vinieron. Especialmente grave es esto, considerando que también los hijos, nietos y bisnietos deberían ser repatriados. Personas que nacieron y crecieron en el país, que viven y trabajan en él, tendrían que ser explusados. Si esto no es racismo, no sé cómo llamarlo.

No es posible pasar a ser parte de otra “cultura”, no es posible “cambiar su raza”[21], perdón: su “cultura”. El etnopluralismo es contrario a toda “mezcla”, de manera que rechaza por tanto toda inmigración[22]. Da lo mismo que sea un sólo extranjero o un millón. No se trata de fijar una cuota máxima (al estilo de la Obergrenze de la CSU de Baviera), sino que todo extranjero debe ser rechazado. Por ello, el político de la llamada “Alternativa para Alemania” (en adelante AfD), Höcke exigía ya el 2014 (antes de la división del partido), detener la pérdida de la propia identidad y la defensa de la diversidad etnocultural que, según él, debe tener prioridad absoluta[23].

El etnopluralismo rechaza la integración de personas provenientes de otras regiones y de otras culturas. Ya que, las culturas o naciones perderían así su identidad y su particulturalidad cultural. De tal forma, esta vieja ideología sirve a la extrema derecha que habla de la preservación de la identidad nacional[24]. La política de la AfD Storch ha rechazado pública y abiertamente la integración de los refugiados, dice que no necesitan integrarse a la sociedad y la sociedad no los debe integrar[25].

A diferencia de los neonazis que se consideran superiores a los extranjeros, teóricamente la nueva derecha no considera a otras “culturas” necesariamente inferiores, sino sólo exige que no “se mezclen”[26]. En otras palabras, todos los pueblos serían iguales; pero sólo si permanecen encerrados sobre sí[27]. Sin embargo, en la práctica, se parte de la base de un mayor valor del propio pueblo[28]. Por ello, Michael Miersch llama a esta postura, arrogancia o engreimiento monocultural[29].

Los etnopluralistas toman ideas de la etología (rama de la biología que estudia el comportamiento de los animales en su medio natural[30]) y tratan de traspasar o proyectar las observaciones hechas en el “reino animal”, a la comunidad humana. Según ellos, nuestro comportamiento natural exige que rechacemos al extranjero. Y nuestra solidaridad se limita a nuestro grupo, a nuestra etnia o pueblo o cultura. La xenofobia sería algo totalmente natural y que no se puede contrarrestar[31].

Si el punto de referencia no es el individuo sino que el pueblo al que pertenecemos, no nos puede extrañar que el etnopluralismo sea virulentamente antilberal. Como dice la páginaKontrakultur[32], en un artículo sin firma titulado “El etnopluralismo y el mundo multipolar”[33] (donde se cita a Alexander Dugin, llamado el “ideólogo del Kremlin): “los días del liberalismo están contados”. Y califica al liberalismo como viejo podrido y en proceso de desmoronarse. Su gran pecado habría sido intentar destruir el orden natural de los pueblos[34]. De pasada, ataca al capitalismo, a Occidente y al universalismo[35].

Las palabras del Papa Francisco -quien condensa y resuma la doctrina católica sobre el tema- con motivo de la entrega del Premio Carlo Magno son, para mí, muy claras y contradicen absolutamente la ideología etnopluralista:

“Las raíces de nuestros pueblos, las raíces de Europa se fueron consolidando en el transcurso de su historia, aprendiendo a integrar en síntesis siempre nuevas las culturas más diversas y sin relación aparente entre ellas. La identidad europea es, y siempre ha sido, una identidad dinámica y multicultural (…). El rostro de Europa no se distingue por oponerse a los demás, sino por llevar impresas las características de diversas culturas y la belleza de vencer todo encerramiento”[36].


[1] También conocido por sus pseudónimos Fabrice Laroche oder James Barney, Robert de Herte.

[2] Tengo que confesar que, en algún momento de fines de los 70, encargué los libros de Benoist, un poco por curiosidad, un poco porque conocía a gente en Chile que los idealizaba con entusiasmo, como algo nuevo, una alternativa. Poco después, los tiré a la basura, cuando me di cuenta del bullshit que contenían, de lo que hoy me arrepiento, ya que, como objeto de investigación, serían hoy interesantes, para mí o para estudiosos de la historia de los movimientos de extrema derecha en Europa.

[3] Ethnopluralismus en el glosario de la Bundeszentrale für politische Bildung.

[5] Nada de matrimonios entre miembros de distintas culturas, pueblos o “razas”. En el fondo, se vuelve a la eugenesia que creíamos ya superada por la historia.

[6] Escribe también bajo los pseudónimos Hartwig Singer y Thorsten Sievers.

[7] Su vida en Alemania, de la cual habla abundantemente Wikipedia, está marcada por la participación en actividades políticas de extrema derecha.

[8] Para esta introducción histórica, he segudo, sobre todo el artículo de a Christian Faludi, historiador de la Universidad de Jena, Ethnopluralismus für Fortgeschrittene (etnopluralismo para adelantados).

[9] Florian Bunes, Die Vorboten der rechten Revolution (Los precursores de la revolución de derecha), en Firstlife: “Inhaltlicher Kern der Neuen Rechten ist der sogenannte Ethnopluralismus. Demnach habe jedes Volk das Recht, seine Gesellschaft von fremden Einflüssen freizuhalten. Das Unterscheidungsmerkmal liegt dabei nicht in einer biologistischen Einordnung in Rassen, sondern in der Zugehörigkeit zu einer Kultur. Fremde Einflüsse werden als Gefährdung der eigenen kulturellen Identität wahrgenommen. Kritiker sehen im Ethnopluralismus einen Rassismus ohne Rassen, da wesentliche Merkmale des klassischen Rassismus auch im Ethnopluralismus zu finden seien, dieser jedoch auf historisch vorbelastete Termini wie eben den Rassenbegriff verzichte”.

[10] Sobre el tema “raza”, invito a leer mi columna Nos guste o no, en realidad todos somos africanos

[11] Según Markus Schäfert del Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz: El movimiento identitario es etnopluralista, no es nacionalista. Estamos frente a un racismo en un nuevo envoltorio (“Die IB ist ethnopluralistisch, nicht nationalistisch, unterm Strich haben wir es hier aber mit einem neu verpackten Rassismus zu tun)”. Artículo en Die Welt Die hippen Hetzer

[12] George M. Frederickson, Rassismus, Reclam 2004. Página 194.

[13] George M. Frederickson, Rassismus, Reclam 2004. Epílogo: Racismo al comienzo del siglo 21. Páginas 191 en adelante.

[14] Hass und Ausgrenzung – Sprache als Kampfmittel der neuen Rechten in ARD: “Ein gutes Beispiel dafür ist sowas wie Ethnopluralismus. Das hört sich erst mal nicht so schlimm an, ist aber faktisch eine weltweite Apartheid”.

[15] “Wir sind keine Ausländerfeinde, wir lieben das Fremde – in der Fremde”. Del proyecto escolar de la NPD En otras palabras, esto es lo que esta gente quiere inculcar a los niños.

[16] Lamentablemente, la cuenta de Kissler está cerrada; pero aquí hay otro screenschot.

[17] Was bedeutet Ethnopluralismus? en Netz gegen Nazis.

[18] Björn Höcke, Auf bestem Weg zur Volkspartei, en The European.

[19] Höcke en Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil), en la revista de Kubitschek, Sezession. “Verteidigung der ethnokulturellen Diversität höchste Priorität”.

[20] Armin Pfahl-Traughber, Zur Ideologie des “Ethnopluralismus”: Das Volk als Subjekt, en Netz gegen Nazis

[21] Ethnopluralismus, en el glosario de la Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. “Es ist nicht möglich Teil einer anderen Kultur zu werden, so wie es nichtmöglich ist, seine Rasse zu wechseln”.

[22] Liane Bednarz, Wider die Gewöhnung an die Verrohung, en Carta.

[23] Liane Bednarz, Wenn Lucke geht, bleibt Höcke El artículo en The European, es de mayo de 2015. Sólo puedo decir: Lucke se fue o más bien, lo echaron y se quedó Höcke. 

[24] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[25] AfD will Flüchtlingen die Integration verweigern en talshow en televisión. Ver, asimismo su video donde lo sostiene: Flüchtlinge müssen nicht integriert werden

[26] Liane Bednarz, Die konservativ-revolutionäre Versuchung (la tentación de la revolución conservadora). Cuaderno 132, páginas 9 y siguientes.

[27] Liane Bednarz, Hass und Ausgrenzung – Sprache als Kampfmittel der neuen Rechten in ARD. “alle Völker sind gleich viel wert, aber nur solange sie unter sich bleiben”. “Ein gutes Beispiel dafür ist sowas wie Ethnopluralismus. Das hört sich erst mal nicht so schlimm an, ist aber faktisch eine weltweite Apartheid. Man sagt nicht mehr, die Deutschen sind die Herrenrasse und alle anderen sind schlechter, sondern man sagt, alle Völker sind gleich viel wert, aber nur solange sie unter sich bleiben”.

[28] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[29] “Monokultureller Dünkel”, en su memorable artículo Na dann ohne mich (Entonces, sigan si mí) con el cual el conocido periodista se despidió del blog Achse des Guten (eje del bien) por la línea que había tomado.

[30] Etología en Wikipedia.

[31] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[32] El sociólogo Andreas Kemper me dice en un tweet que el responsable de la página es Daniel Fiß de los nacionalies y socialistas de Rostock (Nationalen Sozialisten Rostock). Más información sobre él aquí

[33] Ethnopluralismus und die multipolare Welt Significativo es que el cuadro que “adorna” el artículo es El Garito o sala de juegos, del pintor francés Jean-eug Ne Buland

[34] “Das universalistische Streben des westlichen Liberalismus ist vergleichbar mit einem alten Rentner, der versucht die Alters und Krankheitserscheinungen mittels Faltenlifting und Feierexzesse zu übertünchen. Auch das Grundgerüst der liberalen Postmoderne ist alt, morsch und brüchig. Einzig und allein geopolitische Hegemonieansprüche, versuchen die letzten Machtfetzen vom Schein einer globalen Autorität zu wahren. Innerlich sind die Tage des Liberalismus jedoch gezählt, da in seiner Konsequenz alle natürlichen Ordnungen und Völkergemeinschaften zu zerstören, er schon bald sich selbst auffressen wird. Denn die kapitalistischen Prozesse sind inzwischen zu einem Automatismus geworden, die sich jeglicher menschlicher Kontrolle und Beherrschbarkeit entziehen.”

[35] Mi columna sobre el tema universalismo: El universalismo y los refugiados

Femonacionalismo, hombres extranjeros y un poco de publicidad

Hay gente que está convencida que la sociedad alemana -o Europea, según el caso- es una especie de Olimpo, donde se respeta a la mujer. A ella, habrían llegado hombres de las cavernas a violarlas y a acosarlas. Sin embargo, cuando se denuncian diez violaciones por día en el Oktoberfest de München[1]: , cuando las cifras de violaciones no denunciadas que tienen lugar durante ese evento, llega diariamiento a 200[2]. Entonces, ¿de qué Olimpo me están hablando…[3]

Pero claro cuando los culpables del acoso masivo de la Noche de Año nuevo en Colonia[4] son mayoritariamente extranjeros, surge una serie de defensores autóctonos de la mujer, en las filas de la llamada nueva derecha[5] y de los conservadores tradicionales. Ellos salen a defender a la mujer, lo que en realidad, nunca antes habían hecho.

Son los mismos que se ríen a carcajadas en las charlas de Akip Pirincci, cuando este autor, uno de los predilectos de los sectores ultraconservadores (y de Pegida y AfD), llama a las mujeres alemanas como “material de masturbación”[6]. Parece que los señores no se dieran cuenta que Pirincci está hablando de sus propias hijas, sus nietas y eventualmente incluso sus cónyuges.

No sé si llamarlo incoherencia, doble moral o de otra forma. Algo así como maldad o estupidez. Para estos sectores, la suerte o la desgracia de la mujer nunca ha sido un tema importante[7]. Pero claro, si se puede atacar a los extranjeros, a los refugiados, a los musulmanes, ahí están siempre listos para hacerlo. Para eso, todo vale.

Anke Domscheit-Berg tiene razón: hemos estado ocupados con los agresores de la Noche de Año nuevo en Colonia y hemos dejado totalmente de lado a las víctimas[8]. No se trata, en primer término, de los derechos de la mujer y de su protección, sino sólo de los agresores.

Pese a ello y con todo lo repelente que me resulta que los partidarios del llamado femonacionalismo se hayan lanzado sobre los extranjeros para “proteger a sus mujeres” en ese arcaico gesto propio de pueblos de la Antigüedad. Puede ser que la instrumentalización del asoso sexual masivo que tuvo lugar la noche de año nuevo en Colonia sirva al menos, para que las cosas cambien y las nuevas generaciones crezcan más sanamente que las anteriores.

El femonacionalismo es la ultilización o aprovechamiento del feminismo -de la defesa feminista de la mujer- con fines nacionalistas, xenófobos o racistas. Son femonacionalistas quienes sostienen que la propia etnia es la única que trata correctamente a la mujer. Y los extranjeros, no.

Algunos femonacionalistas se basan en un cierto fundamentalismo cristiano y hablan de la dignidad de la mujer[9], como si ésta consistiera solamente en que nos vistiéramos con faldas largas y anchas y que no habláramos con hombres. Perdón, pero, en este punto, son iguales a los fundamentalistas islámicos. Les diría que la dignidad de la mujer parte de la base de que la mujer se haga respetar y que, de niguna manera, el respeto hacia ella, depende de la ropa que lleva puesta o no lleva puesta[10]. En este mismo sentido, la mujer nunca es culpable, ni de que la acosen sexualmente. La dignidad de la mujer y el respeto hacia ella no depende ni de su ropa, ni de su maquillaje, ni del trabajo que realice[11], ni de su actitud, ni de la hora a la que salga de su casa o regrese a ella.

Nadie puede obligar a una mujer a vestirse de tal o cual forma, a ponerse o no ponerse tan o cual prenda. La mujer es absolutamente libre en este sentido. Puede ser una expresión de autodeterminación participar en una manifestación de las desnudas femmes ucranianas, como ponerse un chador. La antigua generación de las feministas intentó darnos instrucciones de cómo vestirnos; pero la nueva generación reconoce la gran riqueza de la pluralidad  y diversidad de la vestimenta. Con el Papa emérito Benedicto, pienso que ni siquiera se puede prohibir la burka[12] ni el birkini.

Por último, la publicidad de mujeres con piernas abiertas en Alemania y otros países de Europa (no todos, en Malta, nunca he visto este tipo de propaganda) es lo menos respetuoso de la mujer que una se pueda imaginar. La mujer no es un adorno masculino, ni un objeto de utilidad social.

No se puede dejar de lado que, a este modelo de mujer corresponde un modelo de hombre. La imagen machista del hombre, la contrapartida de la imagen sexualizada de la mujer, tampoco es buena para él. Esto lo dijo claramente el Papa Juan Pablo II (a ver si alguien puede buscar la cita).

Aunque no hay que creer que la publicidad en que se desprecia a la mujer, se burla de ella, es sólo aquella en que se muestra su popó, sus labios sensuales u otra parte… No las palabras también pueden herir. Hace algún tiempo, una conocida marca de relojes sacó afiches que que se mostraba sólo un reloj y el slogan era: Fast so schön wie eine Frau, tickt aber richtig! Casi tan bello (el reloj) como una mujer; pero hace tic (se comporta) correctamente…

“La mujer, según la publicidad, vale cuando es joven y bella, cuando es una buena ama de casa y cuando cumple su rol de ser objeto sexual”, nos explica la boliviana Lucía Guamán Gavilano[13]. Prosigue: “En gran parte de las publicidades se muestra una violencia hacia la mujer, especialmente simbólica; el hombre tiene poder sobre ella; se transmiten estereotipos basados en la inferioridad de este género; no se presenta participación en igualdad de condiciones en todos los ámbitos de la sociedad”.

La publicidad no existiría si tales imágenes o slogans no interesaran a sus destinatarios. Tanto a hombres como, lamentablemente, también a mujeres. No podemos culpar siempre a la publicidad; la publicidad está hecha para las sociedades a las que está dirigida. Si no llegara a los consumiodores, no tendría éxito y sería reemplazada por otra. No culpemos a la publicidad, los responsables somos nosotros.


[1] La abogado Christina Clemm cuenta en un artículo de Die Zeit: Cuando era una mujer joven, a fines de los 80, postuló para trabajar como camarera en la Oktoberfest de München. Nuestro futuro jefe nos instruyó: ‘agarrar el pecho o el popó es parte de la fiesta. No quiero -prosiguió- ninguna cachetada, ni una reacción histérica de parte de Uds.’. No sé si este tipo de instrucciones todavía existe, ya sea en el Oktoberfest o en alguna feria. Que este tipo de puntos de vista no existieran más, sería un progreso”.

Sind wir über Nacht zu einer feministischen Nation geworden? “Als junge Frau Ende der 1980er Jahre hatte ich mich einmal beim Münchner Oktoberfest als Bedienung beworben. Von unserem künftigen Chef wurden wir damals darauf hingewiesen, dass Anfassen an Brust und Po dazugehöre – “ich möchte dann keine Watschen oder so eine hysterische Reaktion von euch sehen!” Ich weiß, dass es solche Anweisungen noch heute gibt, sei es auf dem Oktoberfest oder auf Messen. Wenn solche Ansichten nicht mehr tragbar wären, wäre das ein Fortschritt.”

[3] La primera vez que me acosaron sexualmente fue a bordo de un avión de la Lufthansa y el (mal)hechor fue un ingeniero alemán (los ingenieros alemanes siempre han sido considerados la crème de la crème de la sociedad alemana). Yo tenía 16 años y viajaba a Alemania por intercambio escolar. El ingeniero alemßan sabía que yo era menor de edad. Yo pensaba que era como mis tíos y amigos de mis papás… Pero no, era un hombre machista y sexista incapaz de contenerse.

[6] Gefährliche Bürger: Die neue Rechte greift nach der Mitte, Liane Bednarz, Christoph Giesa, Hanser Literaturverlage 2015, págs. 19 y 20.

[7] Por eso mismo, algunas feministas tematizaron que, en la segunda mitad de la década de los 90, los demócrata cristianos (en Alemania, son los conservadores) hayan votado en contra de la ley que castigaba el delito de violación en el matrimonio. Claro, porque en la sociedad burguesa, la mujer siempre debía estar disponible para el hombre. Siempre tenía que “serle útil”. Publicaron la lista de los diputados que votaron en cotra de la reforma legal. Son los mismos que hoy se levantan como defensores de la mujer frente a los extranjeros, a los refugiados sirios, a los norafricanos… quién sabe quién más que manoseó a mujeres en Colonia.

[9] A este tema me referí en mi artículo del 2013: Mujer, piensa en tu dignidad y hazte respetar

La vieja y la nueva derecha en Alemania ¿Qué nos diría Sebastian Haffner?

Para entender el presente, hay que conocer el pasado. Para pensar el futuro, es indispensable comprender el presente.

Mi primer libro de Sebastian Haffner fue un regalo de Jutta Burggraf: Germany. Jekyll and Hyde, en que Haffner/Pretzel hace un sociograma de la sociedad alemana de la época del nacional socialismo y explica -para el público británico- cómo y por qué el pueblo alemán cayó en las redes del totalitarismo nazi.

Desde ese, mi primer libro, he leído muchos otras obras del pensador alemán. Una de ellas es Anmerkungen zu Hitler[1], traducido al inglés como The Meaning of Hitler, desconozco si hay traducción al castellano[2].

Nuestro autor explica que “la República de Weimar no fue destruida por una crisis económica, ni por el desempleo”. Estos factores contribuyeron a su ruina. Sin embargo, un estado no se desmorona debido a una crisis económica, ni siquiera a un desempleo masivo. Como no ocurrió con los Estados Unidos durante la Gran Depresión entre 1930 y 1933, con sus trece millones de personas sin trabajo.

“La República de Weimar fue destruida por la decidida determinación de la derecha de Weimar de abolir el estado parlamentario en favor de uno estado autoritario cuya concepción no tenían clara”. Sí, la República de Weimar no fue destruida por los nacional socialistas, que la encontraron ya destruida cuando Hitler se convirtió en canciller federal. Hitler y sus nazis se limitaron a sacae del poder a quienes la habían destruido.

Hay que tener presente que el libro en comento es de 1978, esto es, apareció durante la República de Bonn. Su autor explica: “La diferencia más grande entre Bonn y Weimar es que la fuerza -de la derecha alemana que rechazaba el estado- y que destruyó la República de Weimar, no existe más”. Se refieren al estado liberal, parlamentario, democrático, occidental de Weimar.

En otras palabras, la derecha alemana que rechazaba el orden estatal de Weimar -se encuentra, en la República de Bonn- incorporada a las fuerzas políticas constitucionales y que apoyan la existencia de la República que surgió después de la II Guerra.

Haffner explica que la derecha alemana que, en su competencia con Hitler -competencia que finalmente perdió- finalmente se “convirtió” y aceptó el régimen parlamentario de Bonn y la democracia parlamentaria, pluralista y liberal. La misma que había rechazado en Weimar, con terribles consecuencias, ya que algunos de los representantes de la llamada Revolución Conservadora, en su intento de ser oposición, fueron asesinados por los nazis que -por así decirlo- los sobrepararon. Otros se incorporaron al estado nacional socialista sin más.

Haffner habla de una conversión. En otras palabras, la derecha alemana aprendió que era mejor medirse, en el juego de interacción y de cambio entre gobierno y oposición, incluso con partidos de izquierda incorporados todos al juego parlamentario, que intentar competir con un líder populista de un estado autoritario y demagógico. Así, vemos a las fuerzas políticas destructoras de Weimar -antiliberales, antidemocráticas y antiparlamentarias- incorporadas al juego democrático de Bonn.

La derecha alemana pasó pues de ser la competencia del nacional socialismo, a aceptar ser gobierno o ser oposición, en un fair play democrático, cuyas reglas se hallaban establecidas en la Constitución de 1949. ¿Cómo se operó este cambio de los partidarios de la Revolución conservadora, de ser un grupúsculo antiliberal, antidemocrático y antiparlamentario, a incluirse dentro del juego democrático de la Post guerra en Alemania?

Haffner explica: “La fundación de la Unión demócrata cristiana alemana, como una fusión del Zentrum católico y de los antiguos partidos de la derecha, marcan este cambio”. Explica que estamos frente a un verdadero Sinneswandel, que lleva consigo un rechazo o distanciamiento de todo lo anterior. Compara este suceso de importancia secular con la transformación de la Social democracia, desde ser un partido revolucionario a convertirse en uno parlamentario, que acepta el juego democrático.

La República federal tuvo algo de lo que Weimar carecía: una derecha democrática. La República de Bonn no era sólo sostenida por una coalición de centro-izquierda, sino por todo el espectro político. Salvo grupúsculos radicales.

En consecuencia, el camino que -en la década de los 30- abrió paso a Hitler, quedó, cerrado. en Bonn. Y esto, desde su esctructura interna. De manera que Bonn fue un estado democrático mucho más fuerte que Weimar.

Me pregunto cómo analizaría Haffner la situación actual en Alemania, en que, en la República de Berlín, existe une nueva derecha alemana[3], antidemocrática, antiliberal, antiemancipación, antifeminista, autoritaria, anti-americana, anti-internacionalista, anti-OTAN, anti-occidental y pro-Putin. Que, aunque tenga sólo el 10 o 15% del electorado, es muy peligrosa. Ya por la llamada dinámica del extremismo de derecha, que empieza siendo relativamente moderado, para radicalizarse cada día más. A ella me referí en mi artículo de la semana pasada: El surgimiento de una nueva derecha en Alemania


[1] El texto on line, en PDF en Anmerkungen zu HItler

[2] Al parecer, fue traducido al castellano el 2003, bajo el título Anotaciones sobre Hitler.

[3] AfD, Pegida, Sezession y otros.

El surgimiento de una nueva derecha en Alemania

Es preocupante lo que pasa en Alemania. Tengo que aclarar que la derecha alemana poco y nada tiene que ver con lo que nosotros llamamos derecha en otras latitudes, por ejemplo en Latinoamérica, donde la derecha es más lo que yo llamaría un sector liberal-conservador. Esto es, liberal en lo económico; pero valórico en lo moral: sobre todo valores que tienen que ver con la dignidad, la libertad y la vida de la persona humana.

La nueva derecha que ha surgido en Alemania es autoritaria -no extraña su cercana a Putin[1]-, sufre de euroesceptiscismo que va de la mano de su nacionalismo y su consiguiente oposición a la Unión Europea. Es antiamericana (anti Estados Unidos). Es profundamente antiliberal, es antidemocrática, es familialista, homofóbica, anti-igualitaria, indentitaria, islamofóbica y parte de ella, es antisemita. Y es völkisch, palabra alemana que designa una suerte de predilección por su propio pueblo (en sentido biologista y darwinista), en desmedro de los demás.

Un sector de ella, acepta las consignas del movimiento libertario (mala caricatura del liberalismo), que repite sin entender mucho de qué se trata. Su libertarianismo es más bien un reflejo antiestatista, un rechazo al estado liberal democrático; no al estado autoritario que ellos añoran y proponen.

Cuando Merkel estuvo en Budapest, el entonces nuevo presidente Viktor Orbán dijo -durante la conferencia de prensa conjunta- que él no estaba de acuerdo con la democracia liberal. A lo que Merkel respondió que ella no conocía ninguna otra forma de democracia que la democracia liberal. El ideal orbaniano precisamente es el de un estado autoritario al estilo de Putin, de quien es igualmente su gran aliado. El sistema ruso actual es lo que la ciencia política llama una democracia guiada o bien, una democracia simulada. O simplemente, democratura. Este es el ideal de los sectores de la nueva derecha alemana.

El rechazo al liberalismo va de la mano con el rechazo de la Ilustración y de la cultura que podríamos llamar propia del mundo libre, de Europa Occidental y de los Estados Unidos. La nueva derecha es marcadamente anti-americana, más todavía mientras su Presidente sea Barack Obama. Si el presidente fuera del tea party, es seguro que se le pasa su antiamericanismo.

Hablan de Abendland; pero nunca hablan del Westen, con cuyo sistema político no se identifican. Se identifica más bien con una especie de tercera vía que debería conducir -en su teoría- al famoso cesaropapismo que muchos de ellos anhelan y que -esperan- será realidad en una o dos generaciones. Como dice Höcke (de la AfD), su horizonte temporal no es de la siguiente elección, sino es el largo plazo.

Lo del Westen y el Abendland tengo que explicarlo muy brevemente. Los puntos cardinales son norte, sur, este (Westen) y oeste (Osten). El Oeste es el Occidente, el mundo libre de la época de la Guerra fría. En contraposición al Este, que estaba aglutinado en torno al socialismo, en sus diversas expresiones. Pero, en alemán, existe además el Abendland, en contraposición al Morgenland. Abendland es el concepto usado por Spengler en su “Decadencia de Occidente” que en alemán se llama decadencia del Abendland. Para ellos, Morgenland (país donde sale el sol, Oriente) es el país de los árabes y musulmanes en general[2].

Spengler, al igual que Carl Schmitt , es uno dos de los autores más populares en la intelectualidad de la nueva derecha. Ambos pertenecen a la llamada Revolución conservadora de los años 1920 en Alemania. La nueva derecha trata así de empalmar con la historia alemana inmediatamente anterior a Hitler. Como es obvio, de acuerdo a su pensamiento nacionalista, prefieren que se los identifique con esos autores alemanes y no con la Nueva Derecha francesa de los años 70.

La Revolución conservadora de la época de Weimar fue precursora directa o indirectamente del nacional socialismo. Algunos de sus autores se incorporaron al gobierno de Hitler, temporal o definitivamente. Otros pagaron incluso con sangre su oposición. Fueron detractores y destructores de la democracia de Weimar, partidarios de un gobierno autoritario de contornos poco definidos, enemigos de la democracia liberal y del régimen parlamentario. Anti-igualitarios, elitistas y nacionalistas.

Se puede tener una idea más o menos bueno o más o menos mala de estos políticos y pensadores de la década del 20. En aquel entonces, no sabíamos todo lo que sabemos hoy, en que juzgamos la historia desde nuestra perspectiva a posteriori. Pero intentar resucitar estos autores, recurrir a ellos e incluso usar su terminología para nuestro tiempo, es, por lo menos enfermizo. Nada peor que las personas que se erigen en voceros del pasado. Me pregunto si el pasado hablaría hoy con esa misma voz que le dan los ultraconservadores[3]. Me inclino a pensar que no.

La islamofobia es una de las peores características de la nuena derecha y quizás, la característica que los une a todos en su paupérrima diversidad. Ese odio enfermizo al Islam y a los musulmanes que llevó a terroristas como Breivik a asesinar a 77 personas, después de leer blogs demenciales como gates of vienna o al espanol la yihad de eurabia[4]. Los autores de estos blogs son, a mi modo de ver, autores intelectuales de tales crímenes. Sí, las palabras matan

Al igual que ocurrió hace una década en otros países, en Alemania de hoy, los blogs simplones y las páginas mal escritas reúnen a la masa partidaria de los planteamientos de ultraderecha. Forman así un mundo paralelo, que va de la mano con la descalificación de la prensa, de los grandes diarios y revistas que llama prensa de la mentira o Lügenpresse. Lügenpresse es un término tomado directamente de la verborragia nacional socialista. La descalificación de los medios va de la mano de la descalificación de los periodistas que son incluso atacados físicamente en sus manifestaciones. Para no hablar de los mensajes groseros e hirientes que envían y publican. Si algún periodista tiene un apellido extranjero o la piel más morena, se pueden imaginar lo que escriben en sus mortíferos comentarios

Parte de esta nueva derecha es antisemita. Aunque trata de congraciarse con los judíos y de azuzarlos contra los musulmanes. Pero, como los judíos tampoco son tontos no caen en la trampa. Salomon Korn advierte que se trata de instrumentalizar a los judíos, intentando incluirlos en un frente común contra los musulmanes[5]. Extraña alianza.

Ruth Klüger explicó que si ella, en años anteriores, no había accedido a la invitación del Bundestag[6], lo había hecho este año, motivada por la apertura de las fronteras alemanas, que generosamente recibió a los refugiados sirios que se hallaban en Hungría[7]. Preguntan a la escritora sobreviviente del Holocausto, si no tiene miedo del eventual antisemitismo de los refugiados. Responde que es preferible ayudar a las personas y correr ese riesgo antes de dejarse llevar por el miedo y no ayudarlos. Tiene toda la razón.

Sí, es preocupante lo que pasa en Alemania. No podemos hablar cínicamente de una “normalidad europea”. No porque muchos países a nuestro alrededor tengan movimientos ultra conservadores de extrema derecha, nosotros también deberíamos tenerlos. No podemos aceptar esta lógica simplona, menos aún conociendo la historia del siglo 20 en Alemania.

Pero tampoco podemos olvidar que, dentro de todo lo malo que es el avance de estos grupos, la AfD (Alternativa para Alemania, que no es una alternativa) reúne sólo -y, en el peor de los casos- a un escaso 10% del electorado. Diez por ciento, como máximo. El editor Jakob Augstein, hace ver que el 90% de la gente no está de acuerdo con ese partido[8].

Sería menos preocupante si no existiera una cierta dinámica del extremismo de derecha[9], que empieza siendo relativamente moderado, para radicalizarse cada día más. Muchas veces, sin que sus partidarios estén muy conscientes de las posiciones cada vez más drásticas de sus dirigentes o “pensadores” (si es que se puede hablar de pensamiento). Hay una peligrosa inercia del mal en esta dinámica.

El avance de estas “ideas” ha ido acompañado de un envenenamiento de la vida política, de la vida pública e incluso de la vida privada. En vez de intercambiar ideas y de contraponerlas, hemos llegado a un punto en que no se puede contradecir en lo más mínimo a los adeptos a la nueva derecha. Si lo haces, arriesgas primero que ellos se autovictimicen (hacerse la víctima es una de las características de estos grupitos) y segundo, que te acusen de difamarlos (Diffamierung, difamación es una de sus palabras preferidas, pertenece al código secreto de estos sectores). Para qué hablar de la delación, de la denuncia (de que muchos de nosotros hemos sido víctimas).

Después te dirán que careces sentido común (gesunder Menschenverstand es otra de las palabras propias del código de los reaccionarios. Carl Schmitt la usaba profusamente; me he dado el trabajo de leer algunos de sus libros). Pueden decirte que eres ingenua, que eres un Gutmensch (ver mi columna Prefiero ser buena persona). Que eres liberal de izquierda, otro concepto que usan para descalificar a sus adversarios. Que eres Verde (como si esto fuera un insulto). O simplemente que tienes demasiadas hormonas de la felicidad.

Sí, estos grupitos sufren de conspiranoia y una de las teorías de la conspiración más frecuente es aquella según la cual, los aviones lanzan en secreto (todos los aviones, también los de pasajeros) hormonas de la felicidad sobre la población (teoría del chemtrail). Así, todos estaríamos felices y no nos preocuparíamos de los problemas reales del mundo. Una amiga mía opina que, a juzgar por la cara de los habitantes de Alemania, deberían lanzar mucho más hormonas de la felicidad 😉

Otra de las características de la nueva derecha es su aparente acercamiento al cristianismo. Aquí llegamos a un capítulo para mí muy doloroso[10]. De la mano de esta supuesta cercanía a la fe cristiana -más bien es una forma de clericalismo, primado de la política sobre la religión- va también su pesimismo cultural[11]. Esa desconfianza en el futuro, salvo en el que ellos nos proponen. Ese rechazo de nuestro tiempo, de nuestra era y de parte de nuestro pasado. Ese esperar que venga una catástrofe muy grande, que haya una especie de big bang después del cual todo sea creado nuevamente. Unos cielos nuevos y una tierra nueva, a la imagen y semejanza de un modelo autoritario de vida y de gobierno. ¿Me pregunto cuánto de milenarismo hay en esta utopía? Yo diría que “some people are actually afraid of being too happy because they think something tragic is going to happen soon. This is known as cherophobia”.

Sí, ha surgido una insana alianza entre grupúsculos cristianos ultraconservadores y grupos políticos de extrema derecha. Esto es algo alarmante -que perjudica enormemente a la Iglesia- y que incluso observo entre mis conocidos desde hace ya tiempo. Este fenómeno fue analizado de manera brillante en el ensayo publicado por la Fundación demócrata cristiana Konrad Adenauer el verano pasado[12].

Cómo podía ser de otra forma si estos grupos políticos de extrema derecha ofrecen a los cristianos ultraconservadores lo que ellos no encuentran en otros partidos: rechazo al aborto, un supuesto fortalecimiento de la familia, pero en el sentido del familialismo. Pocas cosas hay más destructoras de la familia que el familiamismo. Y, sobre todo, un gran rechazo -otro elemento en común con Putin[13]– frente a la homosexualidad en particular y al llamado gender, en general[14].

Jutta Burggrag y Enrique Sueiro expresan con claridad, en su artículo conjunto Ser y parecer defensores de la vida: “defender la vida y, de hecho, atacarla”, parece ser la premisa de estos sectores. No se puede querer defender la vida de quién está aún en el vientre materno; pero atacarla cuando es la vida de un refugiado, por ejemplo[15]. Hay una gran falta de coherencia entre los detractores del aborto que no son siempre, partidarios de la vida. No, “necesitamos una fidelidad creativa a principios comunes, de manera que seamos y parezcamos defensores de la vida, de todas las vidas”.

En esta instrumentalización del cristianismo han caído vastos sectores del movimiento evangelical (protestante) y también los ahora llamados Rechtskatholiken[16] (que yo traduciría como católicos de extrema derecha). Son pocos; pero hacen mucho ruido, tienen muchos medios, poder e influencia. Algunos de ellos tienen incluso -por su apellido o familia- prestigio social[17]. Se enquistan en grupos católicos a los que utilizan, a veces sin que ellos mismos se den ni cuenta. Espero que no se den cuenta, porque si se dan cuenta y lo aceptan sería moralmente mucho peor[18].

Pese a que se autoconsideran la vanguardia, la punta de lanza o el último bastión del cristianismo, se oponen abierta o solapadamente, a la jerarquía de la Iglesia. Se puede decir que se hallan en abierta contradicción frente a la Iglesia en Alemania, que se ha posicionado firme, fuerte y claramente contra estos sectores, por toda su carga xenófoba, totalitaria y anticristiana. Pero están tan fanatizados que están convencidos que su lucha es análoga a la de los rebeldes frente a la estrella de la muerte… (en la nueva película, se habla de la Resistencia frente al Nuevo orden).

A propósito, la nueva derecha, los nuevos adherentes a la Revolución conservadora están convencidos de que ellos ejercen resistencia frente a un sistema de gobierno totalitario que consideran similiar al de la Unión soviética o al de Hitler. Hablan de un quiebre del derecho[19], que justificaría su resistencia[20].

Muchos dce ellos, sostienen que Alemania es un país “ocupado”, que no puede decidir por sí mismo, sino que Obama decide por ellos y Angela Merkel es una marioneta de Obama. Otros van más allá y ven en los ojos de los políticos, ojos de reptiles, de manera que aseguran que los políticos -especialmente Merkel- son robots controlados por fuerzas extrañas y por eso, tienen ojos de reptil 😛

Demás está decir que un tipo de planteamiento del tipo “somos la resistencia a la opresión y llamamos a la desobediencia”es sumamente peligroso. En base a él, se puede justificar cualquier cosa, de partida los ataques a los hogares de refugiados o las puñaladas a la alcaldesa Reker[21].

Pienso que, como dice el arzobispo Koch: “También puede ser una expresión de caridad/misericordia, hablar de manera inequívoca y sin ambigüedades y dejar claro dónde están los límites que no vamos a superar”[22]. Sí, así es. Igualmente, como señalan Giesa y Bednarz en su libro “Ciudadanos peligrosos”[23], es importante volver a respetar los tabúes, hay cosas que simplemente no se aceptan, porque son simplemente inadmisibles. El verde Cem Özdemir comentaba que él explicaba con gusto la política de asilo del gobierno; pero si una persona viene y dice que los asilados son un paquete de basura (Dreckspack), como hizo públicamente el jefe de Pegida, con esa persona no tenemos la menor necesidad de hablar, ni de explicarle nada[24].

Está bien, muy bien que la Iglesia de Erfurt apague sus luces para no servir de escenario a las manifestaciones semanales de la AfD. El obispo y el pueblo cristiano sólo pueden ser consecuentes en esto. Y los fieles cristianos, deberíamos defenderlos[25]. Yo aprendí que había que defender a la Iglesia siempre y en todo lugar. Pero hay demasiada gente que parece haberlo olvidado.  La Iglesia y sus pastores, nuestros pastores, reciben hoy en Alemania, los más virulentos ataques de los nuevos enemigos del cristianismo[26], que se cubren con piel de oveja e intentan presentarse como más cristianos que los mismos pastores. Sólo puedo recordarles -y recordarme a mí misma- que no es el discípulo más que el Maestro.


[1] Los afiches “Putin ayúdanos” en las manifestaciones de Pegida son ya tradicionales.

Asimismo, esta cercanía se explica también debido al financiamiento de la AfD por parte de Rusia. Ver: “AfD bekommt Geld von Netzwerken, die mit Russland im Zusammenhang stehen” 

Moskau und die AfD Lucke: “Hoher Spendeneingang” der letzten Wochen

Ver reportaje del Tagesschau sobre el financiamiento de partidos de extrema derecha en Europa occidental, incluyendo a la AfD: Was Russland mit Europas Rechtsparteien verbindet 

Recién leo en la prensa rusa que Le Pen trata de que Rusia, le conceda un nuevo préstamos, esta vez, por un monto de, por lo menos, 27 millones de euros. Ver Партия Марин Ле Пен «рассматривает возможность» взять еще один русский «кредит» = “El partido de Marine Le Pen está intentando obtener otro crédito de Rusia”. Para las elecciones de 2017. se puede decir que, después del préstamo ruso de fines del 2014, la crítica ya nada importa.

[2] Curiosamente o no, se considera que la cultura espanola es oriental. Dada su influencia árabe.

[3] Ver el análisis del autor liberal Clemens Schneider, en mi columna Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta

[4] Sobre el autor de este lamentablemente extremadamente exitoso blog espanol (lo que no habla bien de Espana), ver mis artículos sobre Carlos Andrés

[6] Su alocución ante el Bundestag con motivo del Día en que se recuerda a las víctimas del Holcausto es impresionante. Recomiendo verla y escucharla: Prof. Dr. Ruth Klüger zur Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus ( Bundestag, 27.1.2016)

[7] Hungría no quería recibirlos y les dió un trato pésimo. Ellos querían pasar a Alemania y Berlín, de acuerdo con el canciller austriado, aceptó recibirlos, por lo que Hungría los dejó pasar.

Vean como los tratan los policías húngaros: los tienen encerrados y les lanzan los paquetes de alimentos, como si fueran animales. El video fue grabado en secreto: Lager in Ungarn: “Ein Ort für Tiere, nicht für Menschen”

[8] “Wenn Sie zehn Prozent Leute haben, die die AfD wählen, haben Sie 90 Prozent, die die AfD nicht wählen”, en “Angela Merkel hat kein großes Interesse an Integration”

[9] Esta dinámica es un tema del cual se ha llamado mucho la atención. Recomiendo el llamado del Profesor Hajo Funke, sobre cómo defender la democracia frente a la AfD: DEMOKRATIE VERTEIDIGEN. DIE RECHTSRADIKALE AFD STELLEN | EIN APPELL

[10] Cuando tienes una conocida a la que estimas y que, apenas se sube a tu auto, comienza a hablar mal de los musulmanes y a renglón seguido, te dice que ella es partidaria de Pegida. O cuando vas a un retiro y lo único que hace una de las participantes es hablar de la AfD positivamente. Y un gran etcétera. 

Toda separación es siempre dolorosa. Pero, si soy consecuente, no tengo alternativa.

[11] “In der katholischen Zeitschrift „Die neue Ordnung“ etwa wird regelmäßig in scharfem Ton gegen die Bundeskanzlerin polemisiert. Man bemüht dabei den Kulturpessimisten Oswald Spengler, der in den 20er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts den Untergang des Abendlandes prognostizierte, und den Staatsrechtler Carl Schmitt, der den Ausnahmezustand so schätzte und die parlamentarische Demokratie für ein misslungenes Regiment von Schwächligen hielt. Die Zeitschrift kritisiert in ihren aktuellen Ausgaben den „Humanitarismus“ ebenso wie den Universalismus, der zugunsten einer neuen Attraktivität des Eigenen relativiert werden müsse”. Cita del emblemático artículo de Thomas Schmid en Die Welt: Neuer deutscher Hass 

Traduzco: “En la revista católica „Die neue Ordnung“ (el nuevo orden) por ejemplo, se polemiza en un tono muy fuerte contra la canciller. Para ello, se recurre a los pesimistas culturales Oswald Spengler, quien, en los anos 20 del siglo pasado, predijo la caída de Occidente. Y se recurre también al constitucionalista Carl Schmitt, quien apreciaba sobremanera el estado de emergencia y sostenía que la democracia parlamentaria era un régimen fracasado, propio de los débiles. La revista critica, en su actual edición el „humanitarismo“, tal como el universalismo, en virtud de los cuales, se relativiza lo propio”.

Sólo puedo decir que la descripción de Thomas Schmid es benévola para lo que la revista realmente es y propaga.

[12] El ensayo de Liane Bednarz y Andreas Püttmann, aparecido como pdf en la Fundación Adenauer, de la CDU: Monitor Religion und Politik: Unheilige Allianzen: Radikalisierungstendenzen am rechten Rand der Kirchen.

Lamentablemente, no está on line. Y nunca lo estuvo, a diferencia de lo que señaló erróneamente Jürgen Liminski, con cuya señora me unía una relación de amistad que igualmente se malogró, lo que no fue mi responsabilidad: ella me excluyó de su grupo de amigos.

[13] Sobre el acercamiento a Rusia de parte de estos grupos, recomiendo, entre otros muchos: Putins nützliche Idioten, del mismo Andreas Pütmman.

En este acercamiento, me parece que juega un rol importante ese amor incontrolado de cristianos católicos romanos conservadores por la llamada “divina liturgia” que sería -me explicaron- la misa de los ortodoxos, con mucho incienzo, cantos y poca o nada, participación del pueblo.

Los status de algunas personas de estos sectores el fin de semana en Facebook, en que saltaban de alegría por el encuentro del Papa Francisco -a quien no le tienen nada de cariño- con el Patriarca de Rusia, Kyrill, mostraban generalmente al Patriarca harto más que al Papa.

Facebook es la red social preferida por estos grupos ultraconservadores y de extrema derecha, lo que hace desagradable entrar a Facebook-Alemania.

[17] Andreas Kemper se ha referido a la participación de la nobleza alemana en este network.

[18] No cren que este es un fenómeno tan sólo alemán. En España, los hay muy parecidos en la organización hazte oir y en su flilial internacional citizengo.

[20] Götz Kubitschek, por ej., llama a ofrecer resistencia, Widerstand y a la desobediencia civil. Dice, eso sí, que debe ser paífica y sin violencia.

[21] Ver mi columna Alemania apuñalada

Un joven amigo mío, de papá alemán y mamá africana (ella es médico y trabaja como tal), me contaba que a su hermana, un hombre le habían advertido la semana pasada que bajara del bus, porque él no estaba dispuesto a “compartir el bus con una negra”. Esto no habría sido posible antes del surgimiento de Pegida y de la AfD.

[22] “Es kann auch ein Ausdruck von Barmherzigkeit sein, unmissverständlich und eindeutig zu reden und deutlich zu machen, wo Grenzen sind, die wir nicht überschreiten werden, etwa im Hinblick auf die Würde eines jeden Menschen, auch des Flüchtlings”.

[23] Gefährliche Bürger de Liane Bednarz y Christoph Giesa.

[24] Ver mi artículo No, simplemente no

[25] Ver artículo de Liane Bednarz en el FAS, Die Radikalen, sobre todo lo que dice sobre los mails llenos de odio que envían a los obispos que le hacen frente a este movimiento: Eine Flut von Hassmails.

[26] Tradicionales son las pancartas y los gritos llamando a colgar a algún obispo de sus testículos. Amenaza que va más allá de ser un simple chiste de mal gusto. 

Frauke Petry, de la AfD, parece haberse especializado en atacar a la Iglesia. Su recriminación de ayer: “Entre tanto, los funcionarios de las iglesias alemanas (se refiere a obispos y arzobispos) levantan su voz ostensiblemente más para defender más a los musulmanes que a sus propios hermanos en la fe” (“Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder“).

Bye bye…

Ja, ich habe das Opus Dei verlassen. Nach über 30 Jahren war es für mich nicht einfach. Als die Leute mich fragten “warum?”, habe geantwortet: wegen der klerikalen Mentalität und der fehlenden laikalen Mentalität. Ich möchte euch ein wenig mehr darüber erzählen. Es fällt mir nicht einfach diese Zeilen zu schreiben. Es ist für micht schmerzhaft. Ich habe mich entschieden, euch das Wesentliche zu erklären[1]. Ich schreibe lieber einen Blogbeitrag. Vielleicht kann ich doch ein wenig helfen.

Tja, man sagt, dass wir Chilenen besonders laikal, säkular seien. Und dass  die chilenischen Mitglieder des Werkes noch laikaler sind. Ich würde sagen, irgendwann – nach 20 Jahren in Deutschland – hatte ich genug von der Einheitsparteimentalität, die ich eingeatmet habe.

Der Gründer des Opus Dei sagte oft: “Ein Gegenstand, der für die einen konkav ist, ist für andere konvex. Vieles hängt vom Blickwinkel ab, und es ist nötig, dass solche Blickwinkel, solche Teilwahrheiten, sich addieren”. Davon, also von dieser Einstellung habe ich leider in meinen deutschen Jahren sehr wenig gesehen. Der Geist des Opus Dei ist ein Geist der Offenheit, der Vielfalt, der Toleranz, des Pluralismus. Ich habe aber sehr lange diesen Geist nicht gesehen…

Wir sind frei, um zu denken, was wir wollen, das hat Escrivá betont. Er sprach von der Freiheit der Kinder Gottes. “In keiner Weise mischt sich das Opus Dei in die rein zeitlichen Belange ein. Wenn jemand dies nicht versteht, dann vielleicht deshalb, weil er die persönliche Freiheit nicht begreift oder weil es ihm an Unterscheidungsvermögen fehlt”. Wie ich diese Zeilen liebe…”[2]. Und wie leid es mir tut, dass diese Freiheit nicht gelebt wird. Ich bin als Freigeist erzogen worden, und ich dachte der Pluralismus sei beim Opus Dei nicht nur toleriert, sondern stark gewollt worden. Keine Intoleranz oder Fanatismus[3]. Und das im vollen Einklang mit dem Vatikanum II.

Ich wurde oft getröstet: “die Leute kommen aus einem klerikalen Milieu, durch unsere Ausbildung werden sie irgendwann aber verstehen”. Ich habe genau das Gegenteil beobachtet. Man kann von Menschen, die in einer absoluten klerikalen Gesellschaft aufgewachsen sind, die Freiheit der Kinder Gottes (in den Bereichen Politik, Kultur, Kunst, Philosophie, Lebensart, usw.) verstehen und leben, nicht verlangen.

Es kann nicht sein, dass jemand aus der Asesoria (Leitung der Frauen) nach Kreuzweingarten (Einkehrhaus) fährt und dort die Damen einlädt, eine Petition gegen die Doppelte Staatsangehörigkeit zu unterschreiben. Das war zu der Zeit der Kampagne “Kinder statt Inder”. Das kann sie in ihrer “Freizeit” tun, aber nicht als Vertreterin der Leitung des Opus Dei in Deutschland nebenbei.

Dass ich andauernd, von Numerarier/Innen Mails zur Unterstützung von Frau von Beverförde und ihrer politischen Anliegen bekommen habe, ist auch nicht in Ordnung.

Als vor kurzem eine meiner Schwestern sagte, dass sie Pegida gut findet, war da für mich eine rote Linie überschritten[4].

Vásquez de Prada erzählt in seinem Buch, dass der Gründer (Dialog mit einem Taxifahrer) sagte, dass wir alle verschiedene Meinungen haben können, wir können darüber reden (debattieren) und uns untereinander überzeugen oder auch nicht. Wenn wir uns nicht gegenzeitig überzeugen, sind wir auch glücklich, bleiben wir weiter befreundet und leben im Frieden Gottes miteinander, auch wenn wir anderer Meinungen sind. In meinen Augen ist das das Fundament der Demokratie. Als ich einen Vortrag gehalten habe, wusste kein Mitglied des Werkes über diese “Anekdote” Bescheid. Über diese pluralistische Haltung habe ich in den letzten Jahren sehr wenig gesehen.

Jahrelang habe ich in der jährlichen Tagung darunter gelitten, dass beim Mittag- und Abendessen, beim Kaffetrinken, Spaziergängen usw. die Themen der Damen vorwiegend kirchlicher Natur waren. Kinder und Küche waren auch beliebt. Für mich super langweilig. Übrigens, als Laienorganisation ist die Geschichte des Werkes nicht die Geschichte seiner Priester. Politik war lange Zeit ja ein Männerthema. Allerdings waren alle auf der konservativen Linie der CDU[5].

Und das bis vor ein paar Jahren… Heute ist die “Merkel-CDU” ja nicht mehr konservativ genug. Anfang der 90er Jahren habe selbst erlebt, was jemandem geschieht, der sich traut, eine andere Meinung zu äußern. Siehe:  “Laden Sie immer Ausländer zu ihren Veranstaltungen ein…!?” (Die Initiative Junge Familien war eine Initiative von Leute aus meinem Zentrum).

In den letzten Jahren wurde das Thema Islam zunehmend für mich ein Problem. Ich habe mehrmals “Nostra Aetate” gelesen und versuche sie zu leben. Jutta Burggraf hatte über die Multi-Kulti-Gesellschaft[6] geschrieben. Ihre Artikel waren und sind für mich ein Leuchtturm. Ich lebe in einem Viertel mit vielen Muslimen, für mich ist das kein abstraktes Thema..

Irgendwann auf meiner jährlichen Tagung behauptete der Priester während des Theologieunterrichts, dass Mohamed seine Verkündigungen direkt vom Teufel  erhalten habe. Das war mir echt zu viel. Ich war die einzige Tagungsteilnehmerin, die sich gemeldet hat und ihm in freundlicher Weise widersprochen hat und die Nostra Aetate erwähnte.

Allmählich fand ich nicht mehr lustig, dass spanische Mitglieder des Werkes mit, denen ich zu tun hatte, andauernd despektierlich über die “Moros” sprachen. Eine aus einem amerikanischen Land stammende Numerarierin hat mir anvertraut, dass sie entsetzt war über alles, was in dem Studienzentrum über Muslime und andere Ausländer gehört hat. Übrigens, sie heißen Muslime und nicht Mohamedaner.

Als jemand mich fragte, ob ich glaube, dass die “Moros” unsauber sind, fand ich das einfach krank. (Als Juristin weiß ich, dass die “Mauren” es eben waren, die das Wasserrecht nach Spanien brachten. Das bedeutet,  die “Mauren” hatten ein Regelwerk über die Wasserbenutzung – unentbehrlich für die Landwirtschaft – an die Spanier weitergegeben).

Dass eine muslimische junge Frau (Grüne) in meinem Zentrum mal war, fand ich gut. Das war leider eine einmalige Sache. Alles was nicht erzkonservativ ist, hat wenig Platz. Das ist nicht richtig, denn das Opus Dei durfte sich nicht mit einer bestimmten politisch-kulturellen Richtung, Lage oder Gruppe identifizieren, sondern sollte pluralistisch, vielfältig und offen für alle sein. “Sich wie ein Fächer öffnen” wo alle einen Platz haben können, sagte der Gründer.

Die Thematik der Ökumene war für mich auch ein Thema. Für die anderen aber keins. Für den Gründer des Opus Dei war die Ökumene auch äußerst wichtig.[7] Jutta Burggraf hatte ein Buch zu diesem Thema geschrieben.[8] An diesem Buch habe ich auch mitgearbeitet.

Aber gerade in Deutschland – dem Land der Reformation – kannte niemand zum Beispiel die “Gemeinsame Erklärung zur lutherisch-katholischen Verständigung in Fragen der Rechtfertigungslehre”. Von interkonfessionellen Dialog war auch nie die Rede[9]. Als ich vorgeschlagen habe, die gemeinsame Erklärung zu lesen, wurde mir gesagt, dass es nicht nötig ist… In diesen ganzen Jahren in Deutschland, habe ich in den “Bildungsmittel” nie über Ökumene gehört, es wurde kein Wort darüber verloren. (Mein Mann wurde durch mich evangelischer Mitarbeiter). Am Anfang meines Lebens in Deutschland wurde mir sogar empfohlen, nicht an evangelischen Gottesdiensten teilzunehmen, meinen Mann dort hin nicht zu begleiten, da “du in diesem Fall mitmachst”.

In den 90er und in den Nullerjahren war in jedem Vortrag die Rede über “die Gefahren des Internets”. Das ist auch sehr typisch für eine alternde Gruppe: Überall vor Gefahren zu warnen und nicht die Chancen zu sehen. Ich habe mich immer dagegen erfolglos gewehrt. Überall sieht man Gefahr, überall ist alles oder vieles negatives… Sorry, aber das ist nicht der Geist des Opus Dei. Das ist nicht laikal, das ist nicht säkular. Das nenne ich eher Kulturpessimismus.

Irgendwann haben aber die deutschen Mitglieder Facebook entdeckt. Wie sich die Leser/innen vorstellen können, äußerte ich meine Meinung zu politischen, kulturellen oder ähnlichen Themen. Die Folge war, dass manche von denen, die mit mir “befreundet” waren, andauernd meine fragende oder kritische Bemerkungen löschten oder mir nicht “besonders nette” Privatnachrichten schickten. Mit anderen Worten, wenn sie nicht mit mir einverstanden waren – das passierte sehr oft -, statt sich öffentlich mit mir zu unterhalten, schickten sie mir Privatnachrichten. Von Streitkultur keine Spur…

 “Aber Gott hat das Opus Dei nicht dazu entstehen lassen, dass die Rechtgläubigkeit in der Kirche bewahrt werde, sondern um den Menschen klar zu machen, dass diese Welt, in der wir leben, gut ist, und dass die Menschen in ihr Gott finden können und sie durch eine gemäße Handhabung der irdischen Wirklichkeiten in Kontakt mit Gott treten”. [10] Mittlerweile habe ich verstanden, dass viele Leute mehr interessiert waren, eben eine vermeintliche Rechtsgläubigkeit zu bewahren, als den Geist des Opus Dei in die Welt zu brigen.

Die Welt der Arbeit, unsere Welt, die Welt von heute, davon war kaum die Rede – obwohl die Heiligung der Arbeit zum Kern des Werkes gehört. (Ich habe in den letzten Jahren einen Vortrag über die Arbeit gehalten, mehr zu diesem Thema habe ich kaum gehört). Die Bezeichnung “das Werk” stammt von dem Begriff Werkstatt und nicht von dem des Netzwerkes, wie irrtümlicherweise manchmal behauptet wird. Das Opus Dei als ein Netzwerk zu sehen, wäre absolut falsch und ein unerlaubtes und unethischer Versuch, eine geisltiche Organisation zu instrumentalisieren.

Es kann nicht nicht sein, wenn die Person, die den Kreis hält, eben nicht aus den Schriften des Gründers oder des Prälaten liest sondern aus der erzkonservativen Zeitschrift “Vatikan” (ist der Name so oder ähnlich?) vorliest bzw. zitiert. Es kann auch nicht sein, dass in einem Kreis über gute und schlechte Bischöfe gesprochen wird. In der Kirche soll es keine Parteien (Kapellchen, “capillitas” nannte sie der Gründer[11]) geben. Wir sind weder von Paulus noch von Apollos, würde ich sagen[12]. Die “katholische Zeitung” für Deutschland “Tagespost” liegt überall in den Häuser ‘rum.  Ich würde sagen, das ist nicht die Lektüre für einen laikalen Mensch.

Beiträge aus Kath.Net – die ich in meinen Zentrum bekommen habe – sind auch nicht die Lektüre eines säkularen Menschen, der mitten in der Welt lebt und seine Zeit liebt. Als ich zum letzten Mal in meinem Zentrum war, lag auf dem Tisch ein Exemplar der Zeitschrift “Die Neue Ordnung”, dessen Chefradakteur Wolfgang Ockenfels auch “Junge Freiheit”[13]-Autor ist. Keine Medien, die wir als Prachtexemplare bezeichnen können in der Verteidigung der Offenheit, der Toleranz und des Pluralismus.

Jutta Burggraf hat sehr viel zum Thema Gender geschrieben. Ich habe für sie darüber recherchiert. Ich bin keine Expertin, weiß aber, worum es geht und habe auch die Schriften von Jutta zum Thema Gender korrigiert.

Aber die Art und Weise, in der heute zum Thema Gender gesprochen wurde finde ich nicht richtig[14]. Ich habe die Meinung von Birgit Kelle in Internet gelesen und ein paar ihrer Vorträge in youtube gesehen[15]. Anfang des Jahres 2015 war sie im Zentrum “Müngersdorf” und hat dort einen Vortrag gehalten und wurde gelesen und hochgelobt. Es ist mein gutes Recht, mit den Ideen von Frau Kelle (auch Autorin der “Jungen Freiheit”) nicht einverstanden zu sein. Das macht aus mir keine Ketzerin oder was ähnliches. Ich bin für die Frauenquote und denke nicht, dass sie “das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau” sei.

Außerdem denke ich, dass es keine typischen Frauen- bzw. Männerberufe gibt. Ich finde total in Ordnung, dass eine Frau beruflich arbeitet und dass sie und ihr Mann die Kinder in eine KiTa schicken. Ihre abschätzige Facebook-Kommentare über Homosexuelle kann ich nicht teilen[16].

Ich denke auch nicht, dass Jungen und Mädchen, Frauen und Männer so unterschiedlich sind; ich weiß. dass, das eine Art Dogma ist. Ich war in einer gemischten Schule und habe weder Traumata noch andere Probleme. Ich habe meine Kinder “geschlechtsneutral” erzogen und sie sind gut “gelungen”. Übrigens, diese ewigen Diskussionen mit meinen Brüder und Schwester darüber, ob eine verheiratete Frau (eine Single hat ja auch keine Alternative) arbeiten darf oder nicht, sind im 21. Jhdt. absoluter Unsinn.

Das Thema Familie ist wichtig, aber es kann auch nicht sein, dass die Familie eine Art Religion wird. Der Familialismus ist für mich das absolute Gegenteil einer gesunden Familie[17]. Vor einigen Jahren wurde ich zurechtgewiesen weil ich Eva Herman nicht gut fand, weil ich mit ihr  nicht einverstanden war.

Als ich mal etwas wahrscheinlich zu diesem Themenkomplex in einem einfachen Facebook-Status geschrieben habe, wurde ich schroff zurechtgewiesen[18]. Erstaunlicherweise wurde mir nicht gesagt, was ich genau geschrieben haben soll[19]. Nur im allgemeinen etwas gegen Frau Kelle und gegen “die” Russen bzw. Putin… Wie bitte! 😛 [20].

In den letzen Jahren scheint die “Gender-Ideologie” das wichtigste Thema zu sein. Die Gender-Thematik kann Angelegenheit für Spezialisten/innen sein, ist aber nicht wesentlicher Teil des katholischen Glaubens. Sie kann auch nicht die wichtigste Frage sein. Von Gender Mainstreaming will ich wirklich nicht mehr hören. Von einem Mainstream der Medien auch nicht[21].

Es gibt viel Wichtigeres als altbackene Themen und sinnlose Debatten! Papst Franziskus lenkt die Kirche in eine andere Richtung…! Ich möchte keine Zeit und keine Energien mehr verlieren.

Ich denke stark an seine Wörter in “Evangelii Gaudium” 63: “der selbstbezogene und prometheische Neu-Pelagianismus derer, die sich letztlich einzig auf die eigenen Kräfte verlassen und sich den anderen überlegen fühlen, weil sie bestimmte Normen einhalten oder weil sie einem gewissen katholischen Stil der Vergangenheit unerschütterlich treu sind. Es ist eine vermeintliche doktrinelle oder disziplinarische Sicherheit, die Anlass gibt zu einem narzisstischen und autoritären Elitebewusstsein, wo man, anstatt die anderen zu evangelisieren, sie analysiert und bewertet und, anstatt den Zugang zur Gnade zu erleichtern, die Energien im Kontrollieren verbraucht”.

Allmählich wurde die Welt, unsere Welt, unsere Zeit, die Gesellschaft, Europa so schlecht gemacht, dass man sich wie die Rebellen vor dem Todesstern fühlen konnte. Statt eine hoffnungsvolle und optimistische Weltsicht zu verbreiten (wie der Gründer es tat), wurde eine düstere Darstellung der Welt. Weltfremdheit und Kulturpessimismus sind so vorprogrammiert.

Ich hörte immer wieder, wie schlecht unsere Welt ist. Wie kann ich eine Welt lieben, die so schlecht ist. Ja ja, früher war alles besser. Wenn ich meine Zeit nicht liebe, bin ich nicht laikal. “Der säkulare Mensch wehrt sich nicht gegen das Neue. Er weiß, dies gehört dazu, zur Geschichte. Die Geschichte ist der zeitliche Raum, in dem sich die Existenz abspielt. Eine positive Haltung zur jeweiligen geschichtlichen Zeit, mit ihren Bräuchen, ihrer Denkweise, ihren Kulturausprägungen (…) gehört zum Wesen der säkularen Haltung eines konsequent denkenden Christen in der Welt. Denn ‘Gott ist uns in allem gleich geworden außer der Sünde’ “.

Unsere Gesellschaft ist nicht schlecht. Mit Gauck denke ich, “Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten”[22]. Ich denke, es gibt schlechte, aber auch gute Dinge in unserer westlichen Gesellschaft, es gehört aber zur “katholischen Nase”, diese Gabe der Unterscheidung zu realisieren.

Manchmal gegen den Strom schwimmen, manchmal aber mit dem Strom. Manchmal ist es gut und notwendig als Christ oder Christin gegen den Strom zu schwimmen, Geisterfahrer/in zu werden, das brauchen wir aber nicht. Eine infantile trotzige Haltung ist nicht unser Weg. Wenn aber alles so schlecht ist, braucht man nichts zu unterscheiden. “Unsere Welt verändert sich ständig, dies gehört zu ihrem Wesen. Wer dies nicht sehen will und immer nach dem Alten fragt, als hätte die Geschichte ihm etwas gestohlen, der ist und denkt nicht säkular”.

Ja, wer die eigene Zeit nicht liebt, liebt auch nicht die Welt. “Die Liebe zur Welt ist nicht statisch zu verstehen. Sie umfängt die Welt in ihrer dynamischen Struktur. Wichtiger Bestandteil der Welt ist ihre Veränderbarkeit”. Die Liebe zur Welt ist wesenstliches Teil des Charisma des Opus Dei. Das wollte leider kaum jemand hören.

Wer sich in eine Art Parallelwelt einkapselt, ist nicht nur nicht attraktiv, sondern verlässt den Weg des Opus Dei. Der Gründer empfiehlt uns unsere Welt zu lieben, die Welt und keine Parallelwelt. Ich liebe die Welt, ich bleibe in der Welt 🙂


[4] Wenn in meinem Kreis darüber gesprochen wird, dass ein Jounalist über ein Kind (Enkelsohn eines Freundes von ihm) behauptet, dass das Kind wie ein “Türkenkind” aussieht und alle lachen darüber (allgemeine Heiterkeit) – das ist zumindest Alltagsrassismus. 

In diesem Moment, dachte ich noch mal an den Escrivá. Er hat Mitglieder des Werkes in Rom stark zurechtgewiesen, als sie über einen Schwarzen lachten, den sie auf einem Foto sahen. Er erklärte ihnen, dass alle Menschen Kinder Gottes sind und man darf niemanden aus rassistischen Gründen auslachen.

Mich hat  besonders schockiert, dass über Jahre hinweg das Buch von Thilo Sarrazin “Deutschland schafft sich ab” erst im Wohnzimmer des Hauses, und danach in Sekretariat zu sehen war. Ich weiß, dieses Buch nicht kritisch gelesen wurde, sondern um “sich zu informieren” – wurde mir erklärt, als ich fragte.

[5] Irgendwann kamen Freunde (Männer) zu mir nach einem Einkehrtag und sprachen begeister von einem Mann, der teilgenommen hat und munter über Ernst Jünger erzählt hat. Er war ein “Jünger-Fan”.

[6] Buch: “Vivir y convivir en una sociedad multicultural”. Meine Kurzrezension in Istmo, México.

[7] “Heiliger Vater, im Werk haben schon immer alle Menschen, ob sie nun katholisch sind oder nicht, einen Platz gefunden, an dem sie sich wohlfühlen; den Ökumenismus habe ich nicht erst von Eurer Heiligkeit gelernt”. Escrivá, Gespräche, 22.

[9] Apropos “Wir beten zu Gott, unserem Vater, dass ein aufrichtiger Dialog unter den Menschen verschiedenen Glaubens wirklichen Frieden und wahre Gerechtigkeit hervorbringe” ist die Allgemeine Gebetsmeinung des Papstes Franziskus für Januar 2016.

[10] Säkularität Immer wenn ich ein Zitat zwischen “Anführungszeichen” schreibe und keine Fußnote schreibe bzw. keinen Link setze, habe ich den Text aus diesem Artikel entnommen.

[11] Als Clique übersetzt, Weg 963.

[12] 1.Korinther 3,5

[13] Die “Junge Freiheit” hat bekannterweise diese unselige Scharnierfunktion zwischen Ultrakonservativismus und Rechtsextremismus. 

[14] Dass ein Priester in einem Theologie-Unterricht den Witz erzählte, “wenn man Claudia Roth sieht, hat man einen guten Grund schwul zu werden” fand ich abartig und unwürdig eines Priesters.

[15] Anfang Januar 2016 in der “Welt” eine Antwort zu Kelles Äußerungen zur Silvesternacht in Köln; Warum wir dieses Mal keinen #aufschrei brauchen. Ich bin mit Hannah Lühmann absolut einverstanden und kann ihren Leitartikel nur empfehlen.

[16] Als ich in Santiago lebte, lernte ich die Liebe und Respekt zu Homosexuellen von einem Mitglied des Opus. Sie war eine Sachbearbeiterin in einer großen Firma, die versucht hat, einer lesbischen Freundin zu helfen. Und sie hat sich sehr geärgert, als die Freundin diskriminiert wurde und ihre Arbeit verlor, weil sie Lesbin war.

[17] Die Seite erziehungstrends . net habe ich vor langer Zeit nicht mehr gelesen. Es lohnt sich wirklich nicht.

[18] Die Person, die mit mir darüber gesprochen hat, hat keinen Facebook-Account. Als ich fragte, wie sie dann meine Status lesen konnte,  antwortete sie: “Ich habe mich mit einem fremden Account angemeldet.” 

[19] Ein Freund von mir kommentierte: “wie bei des spanischen Inquisition, wo du nicht wusstest, was oder wo du etwas falsch gemachat hast, wurdest aber beschuldigt”.

[20] Auf dem Tisch in meinem Zentrum lagen im Wohnzimmer sowohl die Bücher von Kelle und von der Putin-Versteherin Krone-Schmalz.

[21] Dass ein Priester versucht, mich zu überzeugen, dass die Medien “von oben”, von “bösen Kräften” kontrolliert werden, fand ich grausam verschwörungstheoretisch.

Alemania apuñalada

Henriette Reker repartía ayer por la mañana, rosas en una plaza de Colonia-Braunfels. Era el último día de la campaña electoral que la directora de temas sociales de la ciudad de Colonia, en realidad, ya tenía ganada (según las encuestas). Independiente, apoyada por la CDU, la FDP, los Verdes y asociaciones de electores independientes. Se enfrenta al candidado social demócrata. Reker es la candidata de los partidos que la AfD y otros grupos llaman “Altparteien”, esto es, los partidos antiguos; no los nuevos como se autodenimonan ellos.

Al querer entregar una rosa, un hombre le enterró este cuchillo (tenía consigo un segundo cuchillo) en el cuello (y, al parecer, también en el abdomen), hiriendo igualmente a otras personas. Entre ellas, a Anette von Waldow, política liberal (FDP) que recibió dos puñaladas.

El atentado -un verdadero amok- fue perpetrado por un hombre de 44 años, de profesión maestro pintor, pero que no trabaja desde hace años, vive de la ayuda social (sin familia). “Tenía que hacerlo” (Ich musste es tun), “yo los defiendo a todos ustedes” (ich schütze euch alle), “lo hice por la política de los refugiados de Reker” (ich habe das wegen der Flüchtlingspolitik getan), “Merkel, Reker, inundación de refugiados” (Merkel, Reker, Flüchtlingsschwemme).

Flüchtlingsschwemme, Flüchtlingsflut (marea de refugiados) y otros términos similares son propios del vocabulario de los grupos de extrema derecha y que ya han conquistado un porcentaje importante del centro de la sociedad e incluso de grupúsculos “cristianos”. La populista de derecha AfD (la falsa alternativa para Alemania) también emplea esta terminología. Al igual que la NPD.

La frase que aún no hemos podído descrifrar es “yo salvo al mesías” (ich rette den Messias). Lo que sí está claro es el background religioso de esta afirmación. Quién sabe qué blogs pseudo cristianos o qué llamados a defender el occidente cristiano escuchó este maestro pintor, para salir de su timidez y querer salvar a los alemanes de la “marea de refugiados”.

La candidata Reker, como encargada de los temas sociales en el municipio de la ciudad de Colonia, era la responsable de la ayuda para los refugiados. Aunque no estaba trabajando como tal, debido a su candidatura, su apertura frente a los refugiados es indudable y está expresada en su programa. Lo pueden ver aquí en su página

Reker había sido atacada ya desde el insano e insanto blog “politically incorrect” (PI). Con cuyo fundador, me avergüenzo haber tenido contacto blogosférico alguna vez. Evidentemente, no hay link, porque no contribuyo a aumentar su tráfico. Además, tengo responsabilidad con respecto a los links que coloco.

Pienso que, quien siembra el odio, es corresponsable de estos hechos de violencia. Como señalé en Alemania ardiente, también las palabras pueden matar… Quienes están sentados detrás de sus laptops, tablets o iPhones (sin saber siquiera que Steve Jobs era hijo de un refugiado sirio en los EEUU) y, desde allí, siembran un clima de odio y de violencia (y no de paz y alegría) tienen la indudable responsabilidad como autores intelectuales. Como autores intelectuales de graves delitos, como en este caso.

En la conferencia de prensa de ayer en la tarde (del jefe de la policía, del fiscal jefe de Colonia y del alcalde de Colonia; transmitida en directo en internet), la policía y el fiscal señalaron claramente que estamos ante un atentado con una motivación xenofóbica. El odio a los extranjeros -especialmente a los refugiados- fue causa esencial del delito que cometió este hombre de 44 años. Esto, de acuerdo a sus declaraciones, tanto en el lugar y momento de los hechos, como posteriormente,

La nueva derecha, rinde fruto… Los enemigos de la sociedad abierta tienen éxito (relativo) en su campaña de azuzamiento y de odio contra los refugiados y, en general, contra los extranjeros. Cuando ellos dicen que los refugiados y, en general, los extranjeros, tenemos que someternos a la ley alemana, parece que olvidan que quienes no se someten a la ley y el orden son, como en este caso, sus mismos lectores, correligionarios, adeptos o como quieran llamarlos.

La semilla de Pegida (con su horca, reservada para Merkel y Gabriel), la de los antiamericanos, anti-TTIP y su guillotina, la de Pro NRW, de la AfD y de los “camaradas” rinden fruto. Un fruto estéril (contradictio in adiecto), seco, yermo, muerto… Un fruto de muerte, de violencia, de odio, de oscuridad, no es Alemania luminosa, sino ocura, muy oscura. Me pregunto si estos grupos ya se han distanciado del hecho de sangre… Me temo que no. Lo que abundan en internet, son las teorías de la conspiración provenientes de estos grupúsculos.

En el marco de la revolución conservadora, se entiende la incitación a la desobediencia civil de Kubitschek, el llamado a que todo arda, de Höcke. Sí, la convocatoria a que se liquide a los “antiguos políticos” (simbolizado gráficamente en horcas y guillotinas) de los “antiguos partidos”, que se derribe a los traidores al pueblo (Volksverräter, el grito de Pegida, de Hogesa y otros) tiene efecto, un efecto aniquilador. El cataclismo se aproxima, después de él, en el marco de un proceso de palingénesis, renacerá la nueva sociedad libre de plagas y animales dañinos (Schädlinge, como les llaman ellos).

Estos mismos grupúsculos sostienen que se deberían suspender las elecciones de hoy en Colonia. Pienso que no. Que la mejor manera de responder a este ataque a la democracia, es precisamente, que las lecciones tengan lugar hoy, como estaban planeadas.

Sí, tenían razón Bednarz y Giesa cuando nos decían que los ciudadanos preocupados son, en realidad, ciudadanos muy peligrosos. Bajarle el nivel a su peligrosidad, como todo si fuera una simple “pelea de familia” es, por lo menos, irresponsable. Más razones aún para comprar su libro: Gefährliche Bürger.