Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist der Rechtspopulismus

Wir seien links oder sogar linksextrem. Ich soll ein “Gutmensch” sein, was so viel bedeutet wie extrem naiv oder einfach dumm. Das ist eine äußerst merkwürdige Stigmatisierung, denn ich bin lieber ein “Gutmensch” als ein “böser Mensch”. 

Viele Leute, die mit der Welle des deutschen Rechtspopulismus nicht einverstanden sind, werden als “linksversiffter Gutmensch” gebrandmarkt. Wer sich nicht mit der rechtspopulistischen Extremrechtsbewegungen des jeweiligen Landes identifiziert, soll automatisch als “links” oder linksextrem definiert oder besser gesagt disqualifiziert werden.

Ich bin aber weder links noch grün. Auch nicht durch irgendeine Farbe “versifft”. Um mit Sascha Lobo in re.publica[1] zu sprechen: “Das Gegenteil von rechtsextrem ist nicht linksextrem, sondern nicht-rechtsextrem”[2]. Oder wie ich meine: Das Gegenteil von Rechtsextremismus oder von Rechtspopulismus ist nicht Linksextremismus oder Linkspopulismus. Nein, das Gegenteil der extremen Rechten ist die Demokratie. Ja, die liberale und repräsentative Demokratie, die – während des Kalten Krieges – die “freie Welt” so leidenschaftlich verteidigt hat.

“Gut und Böse”

Für die Populisten ist es sehr leicht, die Welt in zwei zu teilen: In “Gut und Böse”. In ihrem Kopfkino sind sie immer “die Guten”. Alle anderen werden als Böse denunziert: Als internationalistisch, universalistisch, kosmopolitisch, kapitalistisch oder neoliberal. In ihren Augen sind wir böse Menschen, die gegen das Volk handeln. Gegen das Volk im völkischen Sinne. Rechte und Neue Rechte seien die Stimme des Volkes und wir sind einfach die “Volksfeinde”.

Ja, sie spalten die Welt, die Gesellschaft, den Staat in zwei Teile. Sie entzweien uns und “entsorgen” Menschen, die nicht zu ihrer Weltanschauung passen. Dazu können wir nur Nein sagen. Wie das Motto einer vor Kurzem in Berlin stattgefundenen Demo sagen wir sehr laut und selbstsicher: “Wir sind Unteilbar”.

Rechte und Neue Rechte beklagen oft, dass wir sie “dämonisieren”. Sie können uns aber problemlos “verteufeln”. Sie können austeilen, aber nicht einstecken. Sie akzeptieren nicht das Kontern und spielen dann sofort das arme Opfer. Sie verunglimpfen alle, die ihnen widersprechen und bezeichnen sie als “grün versiffte Linke”. Das ist äußerst merkwürdig, da sie ständig behaupten, sie seien weder rechts noch links. Mit ihrer Aussage positionieren sie sich aber selbst im rechten Spektrum.

In ihrer eigenen Wahrnehmung meinen sie, über allem zu stehen, über links und über rechts und sowieso über der lauen politischen Mitte. Wenn das so wäre, frage ich mich, warum sie andauernd alle andere als links zu disqualifizieren versuchen.

Der Wunsch mancher Neuen Rechten, alle anderen als links auszusondern, scheint oft unter anderem darauf zurückzuführen zu sein, dass viele rechtsextreme Populisten von heute in Wirklichkeit an politischen und wirtschaftlichen Ideen festhalten, die früher als links galten und in Wirklichkeit links sind.

Ebenso unterstützen ehemalige Marx-Anhänger aktuelle rechtpopulistische Bewegungen. Das ist eigentlich kein Wunder, denn eine ganze Menge extremer Ideen wurden und werden von “beiden Seiten” vertreten. Mir fallen Themen wie Staatswirtschaft, Protektionismus, staatliche Überschuldung, diese für mich unerklärliche Sehnsucht nach wirtschaftlicher Autarkie, die Verachtung der sog. Eliten oder “die, da oben”, National-Patriotismus und die Ablehnung der Globalisierung und der sog. “Finanzelite” ein.

Mitglieder von der einen und der anderen Seite sind daher relativ austauschbar. Sogar das Thema Nationalismus scheint manche Linke mit einem (rechts)populistischen Drall nicht zu stören. Die wiederholten Einladungen von Alexander Gauland (AfD) an Sahra Wagenknecht (Die Linke), sich seiner Partei anzuschließen, sind bezeichnend dafür. Übrigens, Wagenknecht hat die oben genannte Berliner Veranstaltung mit dem Motto “Unteilbar” öffentlich abgelehnt.

Pluralismus und Freiheit

Für den Populismus soll die Gesellschaft nicht plural sein. Rechtspopulisten verabscheuen den Pluralismus und versuchen, ihn abszuschaffen, was eindeutig demokratiefeindlich ist[3]. Sie hassen unsere bunte, weltoffene und multikulturelle Welt. Ihre Weltanschauung ist verschlossen, kleinkariert und ziemlich düster.

Nein, die Gesellschaft soll weiter vielfältig und multikullturell bleiben. Pluralismus ist nicht tolerierbar sondern es ist wünschenswert. Vielfalt ist kein geringeres Übel. Wir lieben den Pluralismus, die Vielheit. Diversity ist für uns ein schönes Wort. Ja, wir sind “Unteilbar”, aber auch vielfältig. Uniformierung jeder Art ist uns zuwider. Das habe ich als Kind in Zeiten des Kalten Krieges gelernt, und ich weiß es nicht, warum das nicht mehr gelten soll.

Das bedeutet keineswegs, Karl Poppers Paradox der Toleranz zu vergessen. Wir dürfen die Intoleranten nicht tolerieren. Diejenigen, die die freie und offene Gesellschaft durch ein kollektivistisches, totalitäres und autoritäres Gesellschaftsmodell ersetzen wollen, können wirklich nicht toleriert werden. Mit Popper können wir uns laut sagen: “Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren”[4][5].

Oder wie Aleida Assmann in der Paulskirche warnte: “Nicht jede Gegenstimme verdient Respekt”. In der Tat: “Sie verliert diesen Respekt, wenn sie darauf zielt, die Grundlagen für Meinungsvielfalt zu untergraben. Demokratie lebt nicht vom Streit, sondern vom Argument”[6].

Diversität, Gleichberechtigung, und Gender sind Begriffe, die unsere Freunde aus dem rechten Spektrum verschmähen. Sie wollen eine Gesellschaft, in der alle gleich sind. Gleich im Sinne einer Uniformierung. Nicht gleich vor dem Gesetz. Vor dem Gesetz sollen nicht alle gleich sein: Männer und Frauen nicht und Mitglieder des jeweiligen Volkes und Nicht-Mitglieder auch nicht. Leute, die wie sie denken, und Andersdenkende sollen auch nicht die gleichen Rechte haben. Das ist der Kern der sog. Illiberalität.

Mitglieder des einen Volkes sollen gleich sein. Innerhalb des Volkes herrscht Homogenität. Unter den Völkern herrscht Heterogenität. Das ist nichts anders als die Ideologie des Ethnopluralismus oder ein neues Apartheid auf Weltebene[7].

Mein Volk soll frei sein. Dass jedes Mitglied der Gesellschaft frei ist, ist für sie irrelevant. Ich denke anders: In einer offenen Gesellschaft kann der Einzelne sich in Freiheit entfalten. Anders als die Rechten meine ich, dass ich nicht auf meine individuelle Freiheit verzichten soll, weil “mein Volk” schon Freiheit genießt.

Die Neue Rechten sprechen viel zu viel über Freiheit, aber die Freiheit ist für sie nicht die individuelle Freiheit jedes Menschen, sondern die Freiheit der Gruppe, die Freiheit des Volkes (des eigenen Stammes). Nicht der Mensch ist frei, sondern das Volk. Ja, mehr als ein Hauch von Ethnopluralismus ist allgegenwärtig.

Liberal-konservativ gegen jeden Totalitarismus

Nein, wir sind nicht links geworden. Alle diejenigen, die in Zeiten des Kalten Krieges antikommunistisch waren (antikommunistisch, aber nicht Antikommunisten, denn Menschenfeindlichkeit ist immer schlecht). Alle diejenigen, die sich früher Liberal-konservativ  nannten, die die Freie Welt, die offene Gesellschaft verteidigt haben, haben sich nicht entstellt oder verstellt.

Das Gegenteil des Kommunismus ist nie der Faschismus gewesen. Das Gegenteil des Kommunismus war immer die Demokratie. Weltoffenheit, open society, die freie, liberale und plurale Gesellschaft, waren damals die Themen. Kommunismus und Faschismus sind Formen des Totalitarismus, gegen die Konservativ- und Liberal-Demokraten im 20. Jahrhunderts tapfer gekämpft haben.

Liberal-konservativen waren nie auf der Seite der Autokraten. Sie waren immer ihre Gegner. Nie auf der Seite eines ehemaligen KGB-Offiziers. Nie auf der Seite des Totalitarismus. Und es wäre ein echter Verrat an den damaligen Idealen, wenn wir uns auf die Seite der Neuen Rechten, der Populisten aus dem rechtsextremen Spektrum schlagen würden. Der Kampf unserer Eltern und Großeltern wäre sinnlos gewesen wenn ein Totalitarismus durch einen anderen ersetzt worden wäre.

Liberal-Konservativen haben dem Kommunismus den Stirn geboten, nicht um in einer “illiberalen” Gesellschaft osteuropäischer Prägung zu enden. Nein, wir haben das Recht und die Pflicht, unser freiheitliches und demokratisches System zu verteidigen. Wie es“der Westen” damals getan hat. Illiberalismus ist keine Alternative, Illiberalismus ist lediglich ein neuer Totalitarismus.

 Wir verteidigen heute die freie Gesellschaft. Genau wie zur Zeit des Kalten Krieges unsere Eltern und Großeltern die offene Gesellschaft gegen den Totalitarismus verteidigt haben. Machen wir uns keine Illusionen, die Widersacher der freiheitlichen demokratischen Grundordnung schlafen nicht, sie haben nur ihre Kleider gewechselt. Sie tragen heute keinen ungepflegten Bart oder lange Haare, sondern Karosakko und Hosenanzug. Und eventuell eine Glatze…

 

Karl Popper

Nach Popper ist die die Stammesgemeinschaft das Gegenteil der offenen Gesellschaft. Der Philosoph erinnert uns: “Liebe deinen Nächsten, sagt die Heilige Schrift, und nicht Liebe deinen Stamm”[8].

(Apropos: Der Staat ist nicht die Fortsetzung der Familie. Der Staat ist keine Großfamilie, kein Stamm und keine Ethnie. Familie und Staat sind wesentlich, essentiell andersartig. Der Staat ist kein Stamm und auch keine “große Familie”).

Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist eine Gesellschaft oder ein Volk, zu dem nur einige Menschen gehören dürfen. Eben diejenigen Menschen, die zum Stamm gehören. Also zum Volk im völkischen Sinne. Und wo alle andere aus ethnischen oder ideologischen Gründen “draußen bleiben müssen”.

Unsere weltoffene Gesellschaft ist an sich eine multikulturelle und viefältige Gemeinschaft, zu der jeder oder jede gehören kann, wenn er oder sie das Grundgesetz – also die Staatsverfassung – respektiert und verteidigt[9]. Das ist mehr oder weniger, was wir seit den 1970er Jahren Verfassungspatriotismus nennen. Eine wichtige politische Erfindung oder Entdeckung des 20. Jahrhunderts.

In einer pluralen Gesellschaft gibt es keine “Volksfeinde”. Jeder einzelne darf denken, was er oder sie will. Und infolgedessen auch handelt. Handeln immer aber innerhalb der weiten Planken der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Wir konkurrieren mit unseren Meinungen auf dem demokratischen Marktplatz der Ideen. Wir haben politische Konkurrenten, mit denen wir sehr gut befreundet sein können. Politik ist nicht alles und drängt sich nicht in alle Aspekten des Lebens. Wenn alles politisch wird, wenn die Politik “total” wird, ist der Totalitarismus nicht mehr ante portas, sondern er ist da.

Wir haben keine Feinde, die wir “jagen” oder “zur Rechenschaft ziehen müssen”[10]. Oder die wir einfach “zerstören”[11] sollen, ein Begriff, den leider viele im Internet benutzen. Menschen zu jagen oder sie an der Grenze abzuschießen, ist einfach menschenfeindlich.

Ich darf Assmann noch mal zitieren: “Pöbeleien oder gar eine Eskalation polarisierender Symbole wie in Chemnitz führen in einen Zustand allgemeiner Verwirrung, legen die Demokratie lahm und machen sie betriebsunfähig für wichtige Aufgaben”[12]. Ist das, was sie wollen, wenn sie zum Widerstand[13] gegen den demokratischen Staat aurufen? Oder wenn sie versichern, dass wir schon im Bürgerkrieg leben und sogar Waffen zur Selbstverteidigung kaufen müssen?

Religionsfeindlichkeit

Die populistischen Gruppierungen der Neuen und der alten Rechten sind religionsfeindlich[14]. Das passt gar nicht zu der Selbststilisierung zu Verteidigern der freien Welt[15]. Die echten Verteidiger der freien Welt während des Kalten Krieges haben sehr hart für die Religionsfreiheit in den totalitären Regimen gekämpft. Man kann sagen, das war ihnen heilig.

Sollen wir heute die positive und auch die negative Religionsfreiheit aufopfern, nur weil die Neuen rechten den Islam verbieten und uns eine Art “Kultur-Christentum” aufnötigen wollen? Zusammen mit dem Islam würden sie am liebsten auch alle andere Religionen schmähen[16] und am liebsten verbieten? Übrig würde im besten Fall eine Art “Deutsche Kirche” nach historischem Muster bleiben.

Alles, was Rechtspopulisten gegen den Islam vorbringen, ist ihr Recht. Aber wenn Gruppierungen wie Pegida das Christentum auszunutzen versuchen, haben sie mit dem Christentum nichts am Hut. Und es ist gut, dass die beiden großen Kirchen diese Tatsache in aller Deutlichkeit und mit der notwendigen Schärfe klar und deutlich machen.

Pegidisten nennen sich Retter des Abendlandes. Aber wie Wolfgang Schäuble in seiner Rede zum Tag der deutschen Einheit erklärte: “Die Humanität verlangt von uns, Menschen zu helfen. Das ist christliches Abendland”[17]. In der Tat bedeutet christliches Abendland nicht, auf Flüchtlinge zu schießen oder sie im Meer sterben zu lassen. Ganz im Gegenteil[18].

Die Religionsvielfalt ist eine wesentliche Säule der pluralen Gesellschaft. Die offene Gesellschaft setzt die positive und negative Religionsfreiheit unbedingt voraus. Es handelt sich nicht nur um ein Verfassungskonzept. Religionsfreiheit setzt voraus, dass man die Religion oder Konfession des anderen respektiert, toleriert und sogar befördert. Der militante Atheismus hatte viel zu tun mit den alten Totalitarismen des 20. Jahrhunderts und nichts mit der freien Gesellschaft.

Ja, in einem Punkt muss ich den Rechten Recht geben: Ich muss anerkennen, dass heutzutage die Kategorien Links und Rechts nicht viel sagen. Weil “die Gräben längst nicht mehr zwischen Links und Rechts verlaufen”. Nein, sie verlaufen eher “zwischen Liberalen und Autokratie-Anhängern”[19]. Also zwischen der rechten Minderheit und der demokratischen Mehrheit der Gesellschaft.

Ich rede einmal in der Woche mit einer 95-Jährigen. Sie warnte mich vor dem neuen Aufstieg eines “kleinen Hitlers”, wie sie sich ausdrückt. Letzte Woche hat Papst Franziskus in Rom gewarnt, “jungen Menschen sollten die Geschichte des 20. Jahrhunderts mitsamt der beiden Weltkriege kennen, so dass sie nicht dieselben Fehler begingen und wüssten, wie Populismus sich ausbreite”[20].

Zusammenfassend: Egal ob du mehr liberal oder mehr konservativ bist. Das Gegenteil einer offenen und freien Gesellschaft ist eine populistische politische Ordnung. Liberal-konservative akzeptieren keinen Totalitarismus, sei es der braune oder der rote Totalitarismus. Eine totalitäre und unfreie, eine sog. “illiberale” Gesellschaftsordnung liegt eben in den Antipoden der freien, demokratischen und offene Gesellschaft. Die populistische Gefahr kommt heute in der ganzen Welt eben von der rechten Seite.


[1] Die AfD fordert, der Konferenz re:publica die öffentlichen Fördergelder zu entziehen.

[3] Lobo spricht über “die gezielte, demokratiefeindliche Abschaffung des Pluralismus”. Siehe “Lügenpresse” ist keine Medienkritik

[4] Karl Popper, “Die offene Gesellschaft und ihre Feinde”.

[5] “We should therefore claim, in the name of tolerance, the right not to tolerate the intolerant”.

[8] Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, 1975, S. 146.

[9] “Was uns zu Amerikanern macht, das ist die Verfassung”, sagte der irischstämmige Rechtsanwalt James Donovan zu dem deutschstämmigen CIA-Agenten Hoffman -in dem Film “Bridge of Spies”. Er hat Recht.

[10] Tweet von AfD Uwe Junge, MdL

[11] Sie sprechen oft von “Zerstörung” und beziehen sich auf Menschen, die sie zerstören wollen. Siehe screenshot als Beispiel.

[13] Oft schreiben sie “Wiederstand” 😉 Ja, deutsche Sprache, schwere Sprache 😉

[14] Wie der Präsident des Maram Stern Vorsitzender des Jüdischen Weltkongresses über die AfD eundeutig behauptet: RECHTSPOPULISMUS »Keinen Koscherstempel« Reaktionen auf angekündigte Gründung einer jüdischen Vereinigung in der AfD 

[15] Es gibt in Deutschland ein Blog mit dem Titel “Freie Welt”.

[17] “Die Humanität verlangt von uns, Menschen zu helfen. Das ist christliches Abendland. Das verbindet uns. Es ist der Kern des Sozialstaatsprinzips. Das gilt für Bürger in persönlichen Notlagen. Und es gilt für Menschen, die bei uns Schutz suchen”. 3. Oktober 2018 Rede von Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble am „Tag der deutschen Einheit“ in Berlin

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La Ley Holocausto, Ronen Bergman y la fría respuesta de Morawiecki

“Art. 55a. 1. Quien pública y contrariamente a los hechos asigne responsabilidad a la nación polaca o al estado polaco o corresponsabilidad por los crímenes nazis cometidos por el Tercer Reich (descritos) en el artículo 6 de la Carta del Tribunal Militar Internacional adjunta al Acuerdo Internacional sobre el tema enjuiciamiento y castigo de los principales criminales de guerra del Eje Europeo, firmado en Londres el 8 de agosto de 1945 (Revista de leyes de 1947, artículo 367), o por otros delitos que constituyen crímenes contra la paz, la humanidad o crímenes de guerra, o de otra manera reducir groseramente la responsabilidad de los autores reales estos crímenes, están sujetos a una multa o encarcelamiento de hasta tres años. La sentencia será hecha pública”[1].

Desde que, hace algunos días, publiqué mi primer tweet relativo a la “ley Holocausto” o “nueva ley sobre la verdad histórica única sobre el Holocausto en Polonia”, me he visto enfrentada a una serie de usuarios de esa red social, con pocos o muy pocos seguidores (entre dos y 800) que defiende la ley. Gente desafiante, agresiva, incapaz de dialogar y que recurre incluso al insulto y a la ofensa[2].

Varios de ellos me han echado en cara que defienda a los judíos sin serlo. Esta mañana alguien[3] me preguntó “Why are you so fixed on Jews?” Mi respuesta es muy simple: hay que abandonar la actitud en que sólo se defiende los derechos del propio grupo. Cada uno, cada una de nosotros tiene que defender los derechos de los demás, como si fueran propios. La premisa es: conculcar los derechos de los demás equivale a conculcar los míos propios. Defender los derechos fundamentales del otro es defender mis propios derechos. Pienso que esto vale para todo sociedad y para toda circunstancia[4]. Ama a tu prójimo, nos dice la Escritura, no nos manda Ama sólo a los nacionales de tu país, nos recomienda Carl Popper[5].

Pero vamos por parte, la nueva ley polaca -que ya pasó las dos cámaras y fue firmada rápidamente por el presidente Andrzej Duda, quien la envió para su revisión al Tribunal Constitucional- prevé multas y hasta tres años de cárcel por el uso del término “campos de concentración polacos” o la mención de crímenes efectuados por la “nación polaca” durante el Holocausto.

En realidad, a nadie se le podría ocurrir que los campos de concentrarión, de trabajo o de exterminio del nacional socialismo hayan sido establecidos por el estado polaco. Evidentemente, fueron campos organizados por Alemania nazi en territorio polaco. No olvidemos que, en un primer momento, Alemania se dividió Polonia con la URSS, en el Pacto Hitler-Stalin y luego invadió totalmente Polonia. Si alguien dice alguna vez “campo polaco” es evidente que se refiere a que se encontraba en territorio polaco. Si alguien habla de un campo bielorruso, como Osaritschi o como Maly Trostinez, a nadie se le ocurriría que fueron los bielorrusos quienes los instalaron, sino que simplemente nos referimos a su ubicación geográfica. Hacer de esto un gran drama es más bien ridículo y realmente parece una obsesión.

El texto con que el gobierno polaco anunció que el Parlamento (Sejm) había aprobado la ley afirma que la ley protege el “buen nombre de Polonia”[6]. Continúa “El uso de términos mentirosos como ‘campos de concentración polacos’, ‘campos de exterminio polacos’ o ‘campos de exterminio polacos’ es un delito punible con hasta tres años de prisión”[7]. Realmente no sé qué decir, sólo me consta que los grandes crímenes se han cometido y se siguen cometiendo en nombre de esa antigua mentalidad de la defensa del honor…

Sostener que hay una especie de sucia campaña para denostar la honra, la buena reputación de Polonia es algo que a nadie normal se le podría pasar por la mente. Y es una victimización extrema. Incluso, algunos hablan del “antipolonismo” (palabra inventada por ellos) en contraposición a antisemitismo. OMG! Proponen incluso fundar una “liga antidifamación polaca”, a imitación de la jewish anti defamation league. Pretenden colocarse al mismo nivel que los judíos.

La pregunta es si un gobierno ultra nacionalista (apoyado por sectores abiertamente extremistas) como es el gobierno actual de Polonia[8] prefiere usar la ley para crear un “enemigo externo”: la Unión europea, Israel, Alemania, Gran Bretaña, EEUU, el Occidente que ellos tanto desprecian, “el sionismo internacional”, o quién sabe quién. Polonia contra el mundo, si total, como dicen es “Cristo entre las naciones”. Sorry, pero compararse con el Redentor es como mucho.

Como adelanté, la ley no se queda ahí, sino que, como dice “el presidente de Polonia, Andrzej Duda, … intenta desterrar esta imagen errónea del país mediante una peligrosa medida: penar con multas y hasta tres años de prisión a quienes ‘contrariamente a los hechos’ sostengan públicamente que el país tuvo un rol en el Holocausto, según explicó el gobierno polaco”[9] [10]. (Entre parántesis, recién, en Twitter, me escribe alguien “alemanes y ucranianos mataron a los judíos, los polacos sólo los salvaron”[11]). Estamos frente a una “verdad histórica oficial” como la de la época del comunismo polaco… Perdón, del comunismo en Polonia 😉

Okay, veamos… Si entendí correctamente el texto legal, de lo que se trata es negar que algún polaco, algunos polacos o grupo de ellos (por ej., un pueblito completo o un grupo policial o de otro tipo) haya tenido participación en el Holocausto, entregando o, al menos denunciando a algún judío o a un grupo de ellos, por ej., una familia o partisanos judíos, etc. De “responsabilidad de la nación polaca o del estado polaco o corresponsabilidad por los crímenes nazis” habla la ley.

Hace poco, el vicepresidente… hoy es ex-vicepresidente, porque fue recientemente destituido… El hoy ex-vicepridente del Parlamento europeo, el polaco Ryszard Czarnecki del partido PiS que gobierna en Polonia, llamó szmalcownik a una colega suya, a la diputada polaca Roza Thun, integrante de la fracción de los partidos populares, demócrata cristianos o conservadores en el Parlamento europeo[12]. Szmalcownik se llamaba a los polacos que denunciaban o entregaban judíos a los nazis o extorsionaban a quienes los protegían. El diputado va a tener que cuidarse de llamar “colaboradora con los nazis” a una connacional suya, porque le puede caer todo el peso de la nueva ley 😜

Este fin de semana, durante la Conferencia de la Seguridad de München, alguien entendió la ley igual que yo… De acuerdo a su tenor literal, que es muy claro. Luego de los discursos del premier polaco y del canciller austriaco, un periodista israelí se puso de pie y preguntó al primero: “Vengo de Israel. Soy periodista israelí y colaborador del New York Times. Siento ser un poco personal. Mis padres nacieron en Polonia, mi difunta madre y mi padre.

“Mi madre recibió un premio del Ministerio de educación de Polonia cuando tenía cinco años por su buen polaco[13]. Luego comenzó la guerra y perdieron gran parte de sus respectivas familias, porque sus vecinos… sus vecinos polacos, los denunciaron a la Gestapo que tenían judíos en sus manos[14].

“Mi madre pudo salvar a gran parte de su familia porque, durante la noche, escuchó que sus vecinos iban a denunciar que tenían judíos en la vecindad, a las SS, a la mañana siguiente.

“Después de la guerra, mi madre juró que nunca hablaría polaco por el resto de su vida, ni siquiera una palabra. Si entiendo correctamente, después de la promulgación de esta ley, seré considerado un criminal en su país por decir esto. ¿Cuál es el propósito? ¿Cuál es el mensaje que están tratando de transmitir al mundo? Están creando la reacción opuesta y solo estás atrayendo más atención sobre estas atrocidades”[15].

Gracias a Dios, la asamblea reunida en la sala plenaria del hotel Bayerischer Hof hizo algo que nunca hace: aplaudió al periodista, al que se ve en los videos notoriamente removido[16]. Esto me devuelve la confianza en la humanidad. Después de esta escena capaz de poner la piel de gallina a la persona más dura, vino otra escena que -al menos a mí- me puso muy triste, como creo que entristecería a cualquier persona normal que se ponga -como hace habitualmente la gente normal- en la piel del periodista israelí Ronen Bergman[17].

El premier Mateusz Morawiecki trató de arreglar las cosas, pero metió la pata aún más, lo que trató de ser corregido a posteriori por el gobierno polaco, diciendo que no quiso decir lo que dijo. Con Pilatos, le diría: “lo dicho, dicho está”:

Morawiecki: “Es extremadamente importante entender primero que, por supuesto, no será penado ni será considerado un crimen decir que hubo autores polacos, ya que hubo autores judíos, ya que había perpetradores[18] rusos y ucranianos, no solo perpetradores alemanes”[19]. ¿Entendí bien? ¡¿Hubo autores o perpetradores judíos del Holocausto!?

¡¿O sea que judíos fueron autores de su propio genocidio?!  Wow… creo que supera hasta las mayores barbaridades que había leído en Twitter. Es como acusar a las víctimas que han tenido que cavar su propia tumba antes de ser acribillados, de ser coautores de su propia muerte. Por lo demás, esto fue lo que sufrieron los judíos en los bosques de Lituania[20]. No, los judíos no fueron autores de su propio Holocausto. Sostenerlo es abiertamente señal del peor antisemitismo, cultivado, por otra parte, por un revisionismo histórico profundamente antisemita.

La maldad llega a tal extremo que un usuario de Twitter me recomienda una página donde aparecen los supuestos criminales judíos culpables de su propia muerte… Otra persona anuncia en Twitter que Hanna Arendt habló de colaboradores entre las eiltes judías a lo que respondo que “Hanna Arendt spoke about ‘collaborator’, but not about ‘Jewish Holocaust ‘perpetrators'”[21] como hizo el premier polaco el domingo en München.

Esta es gente que -llena de fanatismo- intenta tergiversar la historia para hacerla calzar en su sesgado y tendencioso discurso nacionalista en que polacos se estilizan a sí mismos como víctimas. Como me comenta un amigo, tratan de ponerse al mismo nivel que los judíos; pero olvidan que las víctimas nunca son “perpetrators”. Posener hace ver que “todos los judíos debian morir sin excepción alguna; a diferencia de polacos, lituanos, letonios, estonios, ucranianos, rusos, húngaros, croatas, bosniacos, rumanos, holandeses y franceses y otros que participaron en el asesinato de judíos”[22].

Ronen Bergman, el periodista que se atrevió a formular la pregunta el domingo en München, escribe: “Más tarde, se me acercaron altos funcionarios alemanes de diferentes organizaciones gubernamentales, quienes me agradecieron por decir lo que ellos no pudieron decir”[23].

Y continúa Bergman: “Pero el premier ministro polaco no estaba confundido ni impresionado, y ni siquiera me ofreció ninguna simpatía. Él estaba frente a un hombre con un nudo en la garganta que habla de cómo su familia fue exterminada en el Holocausto, y él me mira como si estuviera examinando algún tipo de molestia”[24].

Sí, así es como me sentí yo misma al ver la transmisión el día domingo…  Me dió entre pena y vergüenza ajena. El premier polaco parece no tener empatía alguna… En München mostró una frialdad castigadora de quien observa desde arriba y despacha con una respuesta impensada a alguien o a algo molesto. En este caso a Ronen Bergman, hijo de Mirian Bergman, una sobreviviente del Holocausto en Polonia…que, decidió no hablar polaco nunca más en su vida, pese a que lo hablaba tan bien que ganó un premio por ello.


[1] Texto de la ley Gracias a @ewa_gontarz por su ayuda para encontrarlo. “Art. 55a. 1. Kto publicznie i wbrew faktom przypisuje Narodowi Polskiemu lub Państwu Polskiemu odpowiedzialność lub współodpowiedzialność za popełnione przez III Rzeszę Niemiecką zbrodnie nazistowskie określone w art. 6 Karty Międzynarodowego Trybunału Wojskowego załączonej do Porozumienia międzynarodowego w przedmiocie ścigania i karania głównych przestępców wojennych Osi Europejskiej, podpisanego w Londynie dnia 8 sierpnia 1945 r. (Dz. U. z 1947 r. poz. 367), lub za inne przestępstwa stanowiące zbrodnie przeciwko pokojowi, ludzkości lub zbrodnie wojenne lub w inny sposób rażąco pomniejsza odpowiedzialność rzeczywistych sprawców tych zbrodni, podlega grzywnie lub karze pozbawienia wolności do lat 3. Wyrok jest podawany do publicznej wiadomości.”.

[2] Llamar hijo de p… (con el perdón de las prostitutas) al historiador Jan T. Gross, por ej. (screenshot del tweet), desde hace tiempo, odiado por nacionalistas extremistas debido a sus exhaustivas investigaciones sobre el antiesemitismo en Polonia.

[3] Uno que se escuda en el anonimato de un número @M307698973

[6] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[7] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[8] Para que no crean que estoy exagerando, una página tan seria como Infobae escribe acertadamente “La decisión no puede entenderse sin recordar el derrotero del PiS, un partido populista de derecha y nacionalista fundado en 2001 que tuvo un breve paso por el gobierno entre 2005 y 2007 antes de imponerse con una notable mayoría en 2015”., Cómo Polonia intenta desligar su responsabilidad en el Holocausto con una insólita ley

[10] “Expresamos nuestra profunda convicción de que los cambios mencionados anteriormente llevarán a la eliminación del discurso público de declaraciones que sugieren la participación, organización o responsabilidad de la nación polaca y del Estado polaco por la comisión de los crímenes del Tercer Reich Alemán”, de Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó..

[12] El PiS forma parte de la fracción autodenominada conservadora y reformista, de tendencia nacional-conservadora y populista, de la que forma parte la nacionalista e islamófoba Alternativa para Alemania,

[13] Esto muesta su “asimilación” y el amor al idioma polaco.

[14] Muchos judíos se oucltaron entre polacos, por muchas razones, los polacos podían denunciarlos.

[15] Polish Prime Minister Morawiecki draws ire with claim of Jewish Holocaust ‘perpetrators’ 

Transcripción en  En Polish PM: There were also Jewish perpetrators of the Holocaust 

“I come from Israel. I’m an Israeli journalist and a contributing writer for the New York Times. Sorry for being a little personal. Both my parents were born in Poland—my late mother and my father.

“My mother received a prize from the Polish Ministry of Education when she was five for good polish (“good polish” no lo recoge el artículo de YNet, pero me parece importante por eso lo agrego). Then the war started and they lost much of their (respective) families, because their neighbors—their Polish neighbors—snitched to the Gestapo that they were holding Jews.

“My mother was able to save much of her family because she heard during the night that her neighbors were going to tell that they have Jews in their vicinity to the SS the next morning.

“After the war, my mother swore that she would never speak Polish for the rest of her life, not even a single word. If I understand correctly, after this law is legislated I will be considered a criminal in your country for saying this. What is the purpose? What is the message that you are trying to convey the world? You are creating the opposite reaction and just attracting more attention to these atrocities”.

[16] Incluso lo comenta en su artículo, cuya lectura recomiendo mucho In the name of my mother, the Holocaust survivor: “When I was done, everyone applauded”.

[17] Recomiendo seguirlo en Twitter: @ronenbergman ‏

[18] Aunque Ud. no lo crea… La palabra perpetrador, ra sí existe en castellano.

[19] Morawiecki said, “It’s extremely important to first understand that of course it won’t be punishable or seen as a crime to say that there were Polish perpetrators as there were Jewish perpetrators, as there were Russian and Ukrainian perpetrators, not only German perpetrators. “Polish embassies had to react 260 times in 2017 alone with regards to the expression ‘Polish death camps’ or ‘Polish concentration camps.’ Well, ladies and gentlemen, there were no Polish death camps or concentration camps. There were German Nazi death camps. “The mere fact that we have to explain it today stems from our history. For 50 years after the Second World War—45 to be exact—we couldn’t defend our case. There was no Polish independent state”.

[20] Cfr. Alan Posener, Die unselige Traditionslinie des polnischen Antisemitismus = La non santa tradición del antisemitismo polaco.

[22] “Die Juden sollten ausnahmslos sterben. Das unterscheidet sie von den Polen, Litauern, Letten, Esten, Ukrainern, Russen, den Ungarn, Kroaten, Bosniern, Rumänen, von den Holländern, Franzosen und anderen, die sich am Judenmord beteiligten”. En Die unselige Traditionslinie des polnischen Antisemitismus = La non santa tradición del antisemitismo polaco.

[23] “Later, I was approached by senior German officials from different government organizations, who thanked me for saying what they are unable to say” In the name of my mother, the Holocaust survivor 

[24] But the Polish prime minister was neither confused nor impressed, and didn’t even offer me any sympathy. He is faced by a man with a lump in his throat talking about how his family was exterminated in the Holocaust, and he stares as me at if he is examining some kind of nuisance”. In the name of my mother, the Holocaust survivor

Defendamos nuestra civilización o al menos sus cuatro fines, según Popper

Para el ascenso de la la Alternativa para Alemania (AfD[1]) y para su ingreso al Parlamento alemán no hay una sola causa, sino muchas. Es más, para nada hay una sola causa, muy por el contrario, nuestro mundo es multicausal. El gran error de los conspiranoicos[2] -los que creen en teorías de la conspiración- es pensar, con una fe cuasi-religiosa, que los acontecimientos tienen una sola causa. Y una que sólo ellos conocen, con lo que están en ventaja sobre todos nosotros[3], pobres mortales ignorantes.

De partida, hay que aclarar que sólo un escaso 13% de la población de Alemania votó por la AfD. El 87% no votó por ella. La AfD no es “el pueblo”, como ellos vociferan en sus manifestaciones públicas, en las de sus aliados de Pegida y en las redes sociales. Desde hace décadas, el potencial del voto de extrema derecha oscila entre el 10 y el 15%, así que el 13% del 2017 no me sorprende. Sí, me sorprende el 27% que obtuvo la AfD en Sajonia 😦 Parece que Sachsen y otros nuevos Länder[4] sí tienen un problema. Para solucionar un problema, para superar una dificultad, primero hay que reconocer que existe.

A diferencia de lo que ocurre en otros países de Europa, en Alemania este 10 a 15% que adhiere a una ideología extrema, históricamente no ha votado por un partido de esa tendencia, sino que lo ha hecho por otras colectividades políticas tradicionales[5], puesto que se considera que un voto entregado a estos partidos es un “voto perdido” y es preferible influir en otros partidos.

Un reciente estudio de la Fundación Bertelsmann[6] muestra que, en las últimas elecciones de Parlamento federal en septiembre pasado, “la AfD logró movilizar a los no-votantes en circunscripciones electorales socialmente precarias”. Esto es, en sectores marginales (pobres), generalmente reacios a acudir a las urnas. Que la AfD haya motivado a votar a una cantidad significativa de personas se denomina “efecto AfD”.

(De acuerdo al estudio, el porcentaje de gente del sector socialmente más bajo que votó por la AfD llega a un alarmante 28%, el más alto de todos los sectores sociales, en tanto que quienes no votaron por la AfD alcanzó un 63%).

Otro de los resultados del estudio de la Fundación Bertelsmann es que dos terceras partes de los electores de la AfD son contrarios a la modernización. En consecuencia, se puede decir que ha surgido una nueva línea de conflicto en el electorado alemán: una línea que lo divide entre los escépticos frente a la modernización y los partidarios de la misma.

Quienes se inclinan en contra de la modernización y más bien toman partido por volver al pasado, se enfrentan al mundo actual, al progreso, al cambio, a la tecnología. Por el contrario, en todos los otros partidos (llamados tradicionales) predominan quienes prefieren avanzar[7] y no quedarse rezagados frente al desarrollo mundial.

En ningún caso estamos frente a un rompimiento violento, sino a una lenta evolución, a un reconocer que, los desafíos actuales son distintos a los de hace treinta, cincuenta o más años, y a aceptarlos. Me refiero a desafíos a los que se enfrenta Alemania, tales como la globalización, la inmigración, el libre comercio, la defensa militar europea (después de las advertencias de Trump), el euro, nuevas formas de ver la familia, nueva posición de la mujer en la sociedad, debate sobre el sexismo, el desconectar los reactores nucleares, una posición firme frente a Rusia y muchos otros temas.

Quienes se oponen a la vida moderna, a la forma de mirar y de sentir de nuestra sociedad son reacios a cambiar un ápice de su vida. Parece que desean que las cosas -tanto a nivel personal como social-  sigan igual o incluso que vuelvan a ser como antes. Plantean mantener el status quo, lo que, en el fondo, supone y conlleva no ceder ni en sus privilegios, ni en sus derechos adquiridos.

Sí, temen que vengan advenedizos y les quiten su posición social, tienen algo así como un miedo insano a caer en la escala social. En este sentido, tenemos que ver el rechazo a los refugiados y a los extranjeros en general a quienes ven como una eventual competencia (para ellos, algo muy real), a nivel social, laboral, estudiantil y de todo tipo. Los ven como un peligro. Pienso incluso en el arcaico reflejo de acusar a los extranjeros de “quitarnos a las mujeres”.

Entre las ideas pro-modernas se cuentan la igualdad entre hombres y mujeres (que incluye el trabajo de la mujer fuera de la casa[8]), la diversidad étnica y la multiculturalidad, el matrimonio homosexual, los colegios que duran todo el día (y no sólo durante la mañana), las guarderías infantiles, el término definitivo del servicio militar obligatorio, la Reforma de Bologna (que cambió el sistema universitario en toda Europa), los curricula vitae sin foto, la cuota femenina en las grandes empresas, hacer de la sociedad, una sociedad menos jerárquica y más igualitaria… y un gran etcétera.

Siempre me ha dado la impresión que hay demasiada gente que se aferra al pasado y le gustaría vivir eternamente en la década de 1950[9], tal vez porque es la época del “milagro económico alemán”. Esto, incluso en lo que relativo a las nuevas tecnologías, igualmente rechazadas… Salvo en lo que se refiere a Facebook, inicialmente mirado con gran recelo; pero que después se convirtió en el aglutinador de las personas con ideas antimodernas que, de otra forma, no se habrían encontrado nunca[10].

Cada uno, cada una habría seguido viviendo en su pueblo, encerrado en su pequeño mundo; pero internet -y especialmente Facebook- posibilitó su encuentro virtual y la organización de sus primeros encuentros en el mundo análogo[11]. Hasta ahora, el medio preferido para dar a conocer sus declaraciones públicas, es Facebook. Esto, probablemente cambiará ahora que tienen las vías de comunicación parlamentarias a su disposición.

El miedo a la modernización incluye o es consecuencia o bien causa del temor a la globalización[12], vista como un aspecto de lo que algunos llaman universalismo, que es igualmente combatido, como si fuera una gran amenaza para la población de Alemania. La Unión Europea, la OTAN son instituciones multinacionales o “universales” que, por eso mismo son miradas con recelo o bien claramente combatidas.

Todo esto me recuerda la tesis que Popper plantea en “La sociedad abierta y sus enemigos”[13]. Ya en la introducción[14], el autor se refiere a la transición (Übergang) de la sociedad tribal o cerrada hacia la sociedad abierta. Esto es, el paso desde una sociedad basada en la familia (Stammesgesellschaft), en la etnia, en la tribu en sentido amplio, en la ascendencia, en “la sangre” o en “los genes”, hacia una sociedad abierta. La sociedad abierta es, sin duda, una sociedad más más avanzada[15], más moderna. Popper la llama sociedad abierta, denominación muy clara y apropiada que es, en sí un proyecto y conlleva un programa.

Popper explica que el shock producido por la transición de la sociedad tribal a la sociedad abierta es uno de los factores que contribuyen al auge de movimientos reaccionarios que trabajan para lograr el regreso a la unidad o a la uniformidad de la sociedad cerrada, esto es, a las ataduras existentes con anterioridad entre los miembros de una sociedad, ataduras basadas en la pertenencia a una etnia[16]. Es lo que vemos hoy, entre los grupos tipo AfD, cuando basan sus slogans en un rechazo a los refugiados en particular y a los extranjeros en general.

Cuando impugnan todo lo externo, incluso la cultura que no sea la supuestamente propia. Hay que aclarar eso sí que, dado que el término “raza” ha caído hoy en desprestigio, es reemplazado hoy por el de “cultura”[17]. (Este rechazo no se dirige solamente en contra de una cultura árabe, musulmana o norafricana. Conozco gente que no escucha ni siquiera música norteamericana, ni usa jeans, ni ve películas de Hollywood. Conozco a un padre que cortó completamente el contacto con su hija porque ella se casó con un chino).

Para mí, esto que ocurre hoy día en Alemania y otros países del primer mundo (pienso en el tea party y en Trump; pienso también en Polonia y en Hungría e incluso en Rusia, aunque no sea parte del primer mundo), en que grupos reaccionarios se aferran con uñas y garras al pasado o a lo que ellos glorifican como pasado, ya que es más bien un “pasado inventado”. A esa arcadia o edad de oro que probablemente no haya existido jamás. En el fondo, se autoproclaman como “la voz del pasado”, sin pensar que lo más seguro es que el pasado no nos hablaría como ellos hacen, sino con una voz y con palabras muy pero muy diferentes[18] [19].

Así pues una imaginada edad de oro pretérita reemplaza la esperanza en un mejoramiento de la sociedad. Se abandona el mito del progreso indefenido que -hay que reconocerlo- era un poco ingenuo. Y nos llenanos de pesimismo cultural de la mano de quienes aman el pasado y son super pesimistas frente al futuro. Desconfianza en el futuro, rechazo a nuestro tiempo y una melancolía que los lleva a añorar aquellos gloriosos tiempos que no volverán. Esto es lo que los caracteriza, lo que subyace en su pensamiento y actuaciones, aunque no siempre lo reconozcan abiertamente.

Popper explica que las fuerzas reaccionarias, en su intento de volver al pasado, tratan de provocar una caída (Sturz) de la civilización… de nuestra civilización que se encuentra recién en sus comienzos y que se desarrollará en pos de sus cuatro fines u objetivos esenciales, a saber: a saber: humanidad, racionalidad, igualdad y libertad[20].

Sí, Karl Popper es un filósofo de la postguerra y uno de los pensadores que más ha contribuído a la democratización de las sociedades occidentales y tal vez no-occidentales (los límites de Occidente son difusos, dependiento del punto de vista del observador[21]) durante la segunda mitad del siglo 20. Sus cuatro elementos guía o fines de nuestra sociedad son hoy -a diferencia de lo que ocurría antes de la II Guerra- ampliamente aceptados, al menos de palabra.

En las relativamente jóvenes democracias liberales de la postguerra, observó Popper el surgimiento de grupos que se negaban a seguir este camino de humanidad, racionalidad, igualdad y libertad, en otras palabras: de civilización. Grupos totalitarios, que pertenecen a una tradición que es tan antigua o tan nueva como nuestra misma civilización, escribe el influyente filósofo liberal.

No, los totalitarismos no se acaban de la noche a la mañana, requieren esfuerzo y sobre todo, mucha, mucha paciencia. Hay que estar atentos, ya que muchas veces, están entrelazados con grupos pseudoliberales[22], con quienes se mezclan, se esconden, se mimetizan, se disfrazan, según lo que más les convenga.

Hay un grupo en Facebook que se llama “Sé amable con la AfD”[23]. Sé amable aunque cueste, porque es la única alternativa. (Aunque hay que elegir bien el momento, supongo que no se puede hablar con alguien que ejecuta in fraganti un acto de violencia). No podemos caer en el mismo juego de los enemigos de nuestra sociedad. No podemos comenzar a odiar a quienes no piensan como nosotros -es lo que hacen ellos- ni podemos caer en su juego de animadversión schmittiana frente al rival político.

El rival político no es un enemigo. Es sólo un rival político; puede ser mi amigo en otras cosas, en otros planos de la vida: puede ser que le guste el mismo equipo de basquetbol o que le guste el pescado frito o las películas de Star Wars. En el juego democrático de las ideas, el contendiente es un rival político y nada más, no un enemigo al que hay que aniquilar[24].

La arcaica mentalidad del amigo y enemigo -que se extiende por todo el pensamiento de Carl Schmitt, uno de los autores preferidos de la nueva derecha europea[25]– “ha sido deletérea y ha traído y sigue trayendo, grandes males a las relaciones internacionales, a la política interna de un país o de una región del mundo. Y, me atrevería a decir, que también a las relaciones interpersonales”[26]. No, no hay un “enemigo total”, sólo hay personas que ven las cosas distinto a nosotros[27]. El límite de la aceptación de sus ideas es la dignidad humana que, bajo ninguna circunstancia, puede ser pasada a llevar.

En suma, siempre habrá grupos reaccionarios dentro de la sociedad. Su misma existencia nos indica que vamos por buen camino. En algunos países, estos sectores son más grandes que en otros. Lo importante es que no se conviertan en mayoría, no podemos permitir que “los enemigos de la sociedad abierta se apoderen del estado, acaben con la sociedad civil y conculquen los derechos fundamentales de sus ciudadanos”[28]. Su presencia es un aguijón que permanentemente nos advierte que no podemos ceder en los fundamentos de nuestra civilización. Popper nos señala nuestros fines: humanidad, racionalidad, igualdad y libertad.


[1] Alternative für Deutschland.

[2] Cortos pensamientos de 2015 sobre el tema: Arrogancia de los iluminados conspiranoicos

[3] Ver mi antiguo artículo (de 2007) Wolfgang Wippermann: el eje del mal

[4] Se llaman “nuevos Länder” a las regiones que formaban parte de la República democrática alemana o “Alemania comunista”, como le llamaba mi tía abuela.

[5] Cfr ¿Una pelea de familia? Ver nota 10

[7] Según el estudio, el 52% de los partidarios de la democracia cristiana / unión social cristiana están a favor de la modernización. Así como un 56% de los social demócratas y un 59% de los liberales. Un 62% de los partidarios del Partido de Izquierda (aunque esto me cuesta creerlo) y un 72% de los Verdes.

[8] Aunque parece increíble, es un tema que aún se discute en Alemania…

[9] La primera persona que me habló de quienes desean vivir en el pasado, concretamente en la década de 1950, fue Jutta Burggraf. Y lo hizo como una crítica, especialmente, a sectores cristianos conservadores en Alemania.

[10] En alemán, se llama a la AfD un “Facebookpartei”, un “partido de Facebook”. Se hace ver el paralelo con los Verdes de antaño que, se considera que surgió gracias a que sus iniciadores se comunicaban por fax, la tecnología de punta de entonces.

[11] Sobre sus inicios, recomiendo leer el excelente los capítulos correspondientes del libro del periodista del FAZ, Justus Bender “Was will die AfD?”, Pantheon, 2017, München.

[12] Como en muchos otros aspectos, la extrema derecha y la extrema izquierda se hallan unidas en el miedo a la globalización y a su consiguiente rechazo.

[13] Karl Popper, Die Offene Gesellschaft und ihre Feinde, Tomo I, Editorial Francke, Berna, München.

[14] Págs. 22 y siguientes.

[15] El estado nacional no es una continuación de la familia nuclear de mayores dimensiones, como se escucha de vez en cuando… La sociedad civil, la ciudad, el estado, la república, la nación es muchísimo más que una gran familia. Sus lazos son de una entidad totalmente diferente a los lazos que unen a una familia, a una tribu o a una etnia. La autoridad de quienes dirigen la sociedad no es la autoridad de un pater familias, esa me parece una arcaica visión de la organización social.

[16] Sin duda, esto es algo que Popper vivió en carne propia, como judío de Viena, de debió huir del nacional socialismo, de una ideología deletérea que predicaba el retorno a la unidad étnica inicial y la depuración de elementos que ellos consideraban foráneos. A mi modo de ver, el nacional socialismo fue una ideología de la sociedad estamental en grado extremo.

[19] Cfr Clemens Schneider explica, en Der Liberale ist ein Hoffender (El liberal es una persona que tiene esperanza, podríamos traducir libremente el título del artículo de Schneider) que, en la película Psicosis, de Hitchcock, lleva consigo el cadáver momificado de su mamá a la que, incluso da su voz para poder conservar así el pasado. La mamá de Bates no tiene una chispa de vida, tampoco es un ser con existencia propia. El pasado, del cual hablan y escriben los temerosos conservadores no es otra cosa que una momia sin vida y sin existencia, a la que el conservador da su voz. Ver Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta

[20] Págs 22 y siguientes de la obra citada.

[21] Así, en Europa, Latinoamérica no es parte de Occidente. Lo que sería un gran agravio para muchos latinoamericanos.

Se dice que Chile es el país más “occidentalizado” de Latinoamérica (sin ser parte de Occidente), al menos es lo que piensa el historiador alemán Heinrich August Winkler, uno de los mayores estudiosos del concepto de Occidente de la actualidad.

[24] Cfr. La crítica y el progreso en “La sociedad abierta” de Karl Popper “El adversario político tiene que ser eso, un rival y nunca un enemigo”, nota número 8 de mi columna citada en esta nota.

[25] Recomiendo la obra magistral de Samuel Salzborn, “Angriff der Antidemokraten”, Beltz Juventa, Berna Suiza, 2017, especialmente el tercer capítulo dedicado a Carl Schmitt.

[27] Incluso no hay que olvidar que “en una democracia, la oposición es imprescindible”, ver  La crítica y el progreso en “La sociedad abierta” de Karl Popper

El populismo, el liberalismo y el political correctness

Comenta una amiga que, mientras menos respetuoso de la libertad sea un movimiento u organización, más se llena la boca con el tema libertad. Esto que mi amiga decía acerca de una institución religiosa[1], se aplica plenamente a los movimientos de extrema derecha en Europa… y probablemente, en todo el mundo[2].  

Es paradojal y casi una burla que los movimientos populistas actuales, usen o más bien abusen de la palabra libertad. Incluso, el movimiento de extrema derecha del holandés Wilders, se autodenomina, “Partido por la libertad”[3]. Paradojal, porque son estos movimientos los que utilizan la libertad para luego intentar derogarla, como vemos que ocurre en Hungría y en menor medida -ya que la sociedad civil parece ser más fuerte y tener mayor capacidad de oposición- en Polonia.

No quiero ni pensar en lo que pasaría si un movimiento de extrema derecha xenófoba como la Alternativa para Alemania, llegara al poder. Casi todas las pesadillas posibles se harían realidad. Casi, porque creo que la sociedad alemana no es la misma de antes y el sistema de frenos y contrapesos en la administración, funcionaría eficazmente, haciendo posible un pronto relevo de los populistas. Pero sería mejor no tentar al destino y evitar caer en las garras de Petry, Weidel, Höcke y otros.

Liane Bednarz analiza el tema en su columna del Tagesspeigel, sobre la Alternativa para Alemania (en adelante, AfD) y el liberalismo[4]. Su tesis principal es que el supuesto liberalismo de este partido consiste simplemente en la posibilidad de sostener ideas, de expresar ideas o de exponer tesis que contradigan el llamado political correctness.

Se dice con demasiada liviandad, que el partido Alternativa tiene dos alas: la económica-liberal y la patriótica-nacionalista. Siendo la primera una buena, aceptable y una real alternativa y la segunda, una corriente siniestra. Ambas estarían en pugna dentro del partido y la consejera empresarial Alice Weidel -recién elegida como una de las candidatas de punta del partido- representaría la posición liberal[5].

Más bien, creo que, como decía el editorial del ditorial del diario Volksstimme, de Magdeburg: hay una única tendencia dentro de la AfD, dentro del partido, los oponentes no se encuentran separados con respecto al contenido. No, más bien se trata de un juego de poder y de animosidades personales[6].

Justus Bender (del Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ) tiene razón cuando escribe que, desde que, hace dos años cuando se excluyó a su fundador Bernd Lucke, no hay división en el partido. En efecto: dentro de la colectividad, existen sólo quienes “arden por la ideología de derecha” y aquellos que tienen un comportamiento oportunista y desean obtener votos y en consecuencia, mandatos como diputados y se preguntan cómo podemos ganar todos los puestos políticos posibles y asegurarlos para nosotros[7].

En otras palabras, pienso que algunos no quieren transar y están dispuestos a mostrar todo aquello en lo que creen (Höcke, Gauland, Meuthen, Weidel, etc.). Y otros (el matrimonio Petry y Pretzell) pretenden esconder un poco su tendencia extrema, con la finalidad táctica de lograr todos los escaños parlamentarios y eventualmente, otros puestos políticos, para después, desde el poder logrado democráticamente, llevar a cabo su programa. Primero, llegar al poder y luego, sacarse la máscara y llevar a cabo su ideario. Para ellos, el sistema democrático es sólo un medio que, en una primera etapa, es neceario que respetar. Esta estrategia me parece conocida…

Los primeros no quieren transar, ni mostrarse amigables con los “viejos partidos”, por lo que se les llama “oposición fundamental”. Los segundos, se aliarían con cualquiera (de derecha o de izquierda), con tal de llegar al poder[8], son, llamados “realistas”..

Después del triunfo del partido liberal alemán (FDP[9]) en las elecciones de parlamento estadual en Nordrhein-Westfalen (NRW) -y hace una semana de Schleswig-Holstein- creo que se hace necesario reflexionar acerca del supuesto liberalismo de los populistas alemanes que, gracias a Dios, sólo obtuvieron en NRW, un magro 7,4%. Pero toda cifra superior al 5% que obtengan los populistas, es siempre demasiado alta.

Qué mejor que hacerlo a la luz de la columna de la abogado Bednarz. De partida, generalmente, se dice -en una gran simplificación- que los funcionarios Meuthen y Weidel -ambos de Baden-Württemberg- representarían el ala “liberal” del partido. Sin embargo, ambos, se han distanciado expresamente de esa denominación.

No, ellos mismos dice que no son liberales, sino que “freiheitlich”[10], que yo traduciría más propiamente como libertario. Meuthen rechaza ser llamado liberal, ya que esa “etiqueta” no corresponde “ni a la mitad de la verdad” sobre su posición, asegura. El concepto liberal, prosigue el profesor de un instituto superior, se halla “contaminado”.

Meuthen critica duramente a la FDP, que se considera como guardián del liberalismo en Alemania; pero que, en realidad, lo habría traicionado[11]. Como de costumbre, el populismo recurre a descalificacr como “traidores” a sus enemigos políticos. No es el rival político al que se enfrentan, sino al enemigo total. Tal vez sea la deletérea influencia de Carl Schmitt[12].

De partida, en la concepción falsamente liberal del populismo, no hay lugar para el individuo, sólo existe el colectivo. De supremacía de derechos y libertades individuales, de lucha contra la discriminación y de defensa de las minorías, todos temas tan importantes para el liberalismo, de ello, no hay nada. En esta línea, podemos incluir, por ej., la exigencia de los tres niños por mujer alemana[13]. El colectivismo manda muchos saludos desde el oscuro pasado…

La otra de las figuras que generalmente, se califica como liberal, es Alice Weidel (ex-economista de Goldman Sachs, firma que los populistas de derecha y de izquierda tanto critican)[14]. En el congreso del partido en Colonia, Weidel dice que los términos liberalismo y liberalidad han sido llevados por la FDP al absurdo y que ella es freihelitlich-conservadora, esto es, libertaria-conservadora. En otras ocasiones, Weidel se ha definido como liberal. Cierto, Weidel se ve como liberal; pero abre la boca y te das cuenta que no lo es, sino que su discurso es más bien populista[15].

Sin ir más lejos, los populistas austriacos, tienen el calificativo freiheitlich incluído en su mismo nombre[16] , el partido se llama así: Freiheilich, exactamente el mismo término con que Meuthen y Weidel se autodenominan. Los vínculos, los encuentros entre funcionarios de la AfD alemana y la FPÖ austriaca son innumerables [17] [18].

La distinción entre “freiheitlich” y liberal no es una mera cuestión semántica…

Como hace ver Bednarz, en el fondo, para la AfD, la liberalidad que exige, se traduce y se reduce a su rechazo al llamado political correctness. Pienso que pertenece al código genético de los movimientos populistas, renegar de las reglas mínimas de convivencia civilizada y democrática que hacen más agradable, llevadera y posible el entendimiento entre personas que piensan distinto; pero que se respetan, que se toleran y no se ven como enemigos irreconciliables. Esto y no otra cosa, es lo que, en el mundo occidental, se llama political correctness. De ninguna manera se trata de colocar una especie de bozal, sino que a establecer un rayado de la cancha dentro de la cual nos movemos en el juego democrático.

Por el contrario, el populismo plantea una especie de derecho a romper con todo lo que nos es caro y que ha llevado a que la coexistencia pacífica y amable entre personas y grupos que piensan y que son distintos. El populismo actual ha reemplazado al colectivismo, al totalitarismo y al sectarismo de antaño y lo ha hecho, en todo el espectro. El populismo actual recurre a un extraño pseudo-liberalismo, a una falsa libertad -que no es tal- para salirse de la cancha y decir cualquier barbaridad, con la excusa de no someterse a la llamada corrección política.  

Bajo la premisa según la cual “se debe poder decir algo”[19]… Algo que es insoportable, insostenible y que, generalmente hiere a los demás o los ataca en su dignidad, los populistas pretenden tener un falso derecho a decir todo lo que se les pasa por la cabeza… Generalmente, lo que dicen no es nada bueno. Y a esto llaman no doblegarse frente al political correctness.

En su discurso en el Congreso del partido, en Colonia, Weidel anunció concretamente y en tono altisonante, que la corrección política debe ser arrojada al basural de la historia[20]. En realidad, nada más anti-liberal, más iliberal… Hablar de iliberal, me recuerda al ministro presidente húngaro Orbán, que sostuvo, en una rueda de prensa con Merkel que él es partidario de la democracia; pero de la democracia iliberal[21]. Lo que le valió que Jean-Claude Juncker le haya llamado jocosamente “el dictador”[22].

Bednarz cita el libro de Bender sobre la AfD, donde el periodista del diario conservador FAZ explica que, en Alemania existe un political correctness que se puede llamar también decencia, decoro, buenos modales o tener consideración hacia los demás y este decoro o buenos modales no es sólo una cuestión de moral, sino que tiene que evitar que representantes de grupos de la sociedad se sientan heridos porque se inicia una provocación o incitación que hace imposible que se tenga lugar un debate de fondo. Por el contrario, muchos miembros de la AfD, pretenden ‘liberarse’ de la exigencia de la tolerancia, que ellos consideran insoportable[23].

Yo prefiero la tolerancia, la magnanimidad, la liberalidad, la decencia, el decoro y el respeto a las personas y a su dignidad, derechos e igualdad 🙂 En otras palabras, la sociedad abierta de que habla Popper.[24] 


[1] En su momento, defendí ante mi amiga, a la institución, de la que mi amiga también era miembro. Ver ¿En qué se parecen John Boehner y yo?

[2] Como he citado ya tantas veces, mi amigo el abogado argentino -reconocidamente liberal- Diego Goldman, me hizo ver que hay demasiados conservadores disfrazados de liberales. Ver Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta

[3] Partij voor de Vrijheid, más conocido por su abreviatura PVV.

[5] Su calidad de lesbiana refuerza más esta tesis simplista.

[9] Freie Demokratische Partei. Obtuvo un 12,6% de los votos, constituyéndose en la tercera fuerza electoral en el estado rhenano-westfálico. En Schleswig-Holstein, la FDP obtuvo un 11,5% y la AfD, un 5,9%..

Las elecciones de parlamento estadual en NRW son llamadas “pequeñas elecciones de Bundestag, ya que aproximadamente, una quinta parte de los electores alemanes vive en este Land. De ahí su gran importancia. Recordemos en septiembre del 2017.

[10] Hay muchas palabras para denominar algo como liberal en alemán: liberalistisch, freisinnig, freigeistig, freiheitlich, freigebig. Muchas de ellas, dejan un muy mal sabor…

[11] Ver, sobre todo, el discurso de Meuthen, en el Este de Alemania, donde el partido tiene su mayor porcentaje de adherentes, en la localidad de Kyffhäuser el 2016. En youtube: Rede von Prof. Dr. Jörg Meuthen No olviden poner un dislike 😉

[12] Al absolutamenta anti-liberal Carl Schmitt, ver: El nuevo orden según Carl Schmitt. También:: Schmitt y el estado de excepción – Peligrosamente actual y Liberales y autoritarios en vez de izquierda y derecha

[13] Ver, entre muchos artículos sobre el tema Drei Kinder pro Frau und Ende des „Genderwahns“ (tres niños por mujer y el fin de la locura del gender).

[14] Estos grupos son generalmente, conspiranoicos y ven en Goldman Sachs al gobierno mundial o algo así 😛

[15] Ver el video de su discurso en Colonia Y no olviden regalarle un dedo para abajo 😉

[16] Freiheitliche Partei Österreichs, FPÖ.

[17] No quiero profundizar en el tema, sin embargo, recomiendo el artículo de Die Zeit: Was AfD und FPÖ gemeinsam haben y el de Die Welt Vieles lassen Europas Rechte unausgesprochen Como asimismo, el de ZDF Rechte Schwestern im Geiste Hay muchos más sobre el tema, si alguien tiene ganas de escribir sobre el tema en castellano, sería ideal.

[18] Por otra parte, ha habido al menos un partido en Alemania que se ha denominado freiheitlich y que fue abiertamente de extrema derecha, el Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei Hay más de estos partidos y todos de línea más bien de extrema derecha o similar.

[19] La frase de Thilo Sarrazin, el hombre que rompió los diques de contención de la convivencia democrática y que popularizo la frase “Das wird man doch wohl noch sagen dürfen” (aún podemos decir…), como si él no hubiera podido, alguna vez, decir algo… Dar entrevistas y escribir libros que vendió con gran éxito.

[20] Die “politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte”.

[23] “Es gibt eine ‚Politische Korrektheit‘ in Deutschland. Man könnte das Phänomen auch Anstand oder Rücksichtnahme nennen, und dieser Anstand ist nicht nur eine Frage der Moral. Er soll strukturell verhindern, dass Vertreter gesellschaftlicher Gruppen sich verletzt fühlen müssen, weil die Aufwiegelung, die dadurch beginnt, eine Sachdebatte verunmöglicht“. Viele AfD-Mitglieder hingegen, so Bender weiter, „wollen frei sein von der Zumutung der Toleranz”

[24] Invito a leer La crítica y el progreso en “La sociedad abierta” de Karl Popper y Popper y el mandamiento del amor al prójimo

Popper y el mandamiento del amor al prójimo

Ama a tu prójimo”, dice la Sagrada Escritura y no “Ama a los de tu estirpe“, Karl Popper[1].

En momentos, en que una Europa recibe a refugiados de la guerra de Siria, una minoría muy ruidosa los rechaza e incluso ataca. Incluso y pese a los acuerdos de la Unión Europea, algunos estados del Este del continente, se niegan a acogerlos. Para qué hablar de Trump y su Muslim Ban…[2] Creo que, ante este panorama, puede servir traer un poco a la memoria el pensamiento de Popper. Más aún cuando un sector de quienes los rechaza, recurre a Popper e incluso a la Biblia en su intento de justificar su comportamiento.

La frase es de “La sociedad abierta y sus enemigos”, el libro más conocida de Karl Popper, una obra emblemática del pensamiento democrático y libre del siglo 20. Popper es unpensador liberal agnóstico que, generalmente, no hablaba de religión. Rechazaba, para sí, tanto el “ateísmo arrogante”, como la fe judía o la cristiana[3]. (Venía de una familia de “judíos asimiliados” de Viena).

El filósofo liberal explica que este pensamiento del amor al prójimo y no a la estirpe, a la propia familia, a la nación o a la etnia en la que se nace, es el núcleo de todas las enseñanzas de nuestra civilización. Ningún otro pensamiento ha tenido, en la historia del desarrollo moral de la humanidad, una eficacia más grande que la de esta idea[4].

Kant la recogió en su máxima de la razón práctica: obra de tal manera que la humanidad, tanto de tu persona, como de la persona de los demás, no sea nunca un medio que utilizas, sino un fin[5] [6]. En otras palabras, todo ser humano -incluyéndome a mí misma- es un fin y nunca puede ser usado, nunca nos podemos aprovechar de los demás, ni verlos como un medio para lograr cualquier cosa. No, todas las personas, cada persona es un fin y no un medio, no es una cosa. Este es el principio que debe guiar nuestro actuar.

Popper describe el mandamiento del amor al prójimo como expresión de individualismo en combinación con el altruismo y agrega que esta doctrina central del cristianismo se ha convertido en el fundamento de nuestra civilización occidental[7]. En este sentido, se puede decir que la civilización occidental está fundada en el cristianismo. Soy yo, como individuo, quien actúa; mi actuación es siempre altruista. El altruismo hace que me comporte de manera que mi actuación beneficie o pueda beneficar a otros. Es -por decirlo de una manera fácil- lo contrario del egoísmo. El altruísmo es la palabra no religiosa para designar el amor al prójimo.

Es evidente que el cristianismo que llama a amar al prójimo y no sólo “a los nuestros”. Es lo que se llama al universalismo cristiano[8]. De ninguna manera, el cristianismo puede ser rebajado y utilizado como un elemento de identidad nacional, ni menos aún, en esta misma línea espúrea, usarlo como una barrera que se coloca frente a los demás, Por ej., frente a refugiados, homosexuales, extranjeros o creyentes de otras religiones. O no creyentes.

Siguiendo la idea de Popper, pienso que, en momentos en que algunos (pocos, pero muy bulliciosos) vuelven a rechazar a otras personas, a grupos de personas, hay que actuar como nos recomienda Leon Botstein: dejar de lado la actitud en que sólo se defiende los derechos del propio grupo. Cada uno, cada una de nosotros, tiene que defender los derechos de todos los demás como si fueran los propios derechos. Los derechos de toda persona, aunque sea diferente o perteneza a una minoría[9]. O precisamente por ello[10].

Esta lección de humanidad es la piedra de toque de la civilización occidental. Por el contrario: vociferar por las calles en contra de extranjeros, refugiados, asilados, inmigrantes, de blancos, negros o amarillos no sólo no es occidental, sino que tampoco es civilizado.


[1] “Liebe deinen Nächsten”, sagt die heilige Schrift, und nicht “Liebe deinen Stamm”, Karl Popper. Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Francke Verlag München, 4a. edición, 1975. Pág. 146.

[3] Popper äußerte sich nur selten über Religion. (…) Demnach beschrieb er sich selbst als Agnostiker und lehnte für sich den seiner Ansicht nach arroganten Atheismus ebenso ab wie den jüdischen und den christlichen Glauben. Wikipedia

[4] “Und er ist der Kern aller ethischen Lehren, die aus unserer Zivilisation erwuchsen und sie anregten. Zum Beispiel ist er auch Kants zentrale praktische Lehre (‘Handle so, daß du, die Menschheit sowohl in deiner Person als auch in der Person jedes anderen jederzeit zugleich als Zweck, nie als bloßes Mittel gebrauchst.’). Kein anderer Gedanke hat in der moralischen Entwicklung des Menschen eine so mächtige Wirksamkeit entfaltet”. Págs. 146 y 147.

[5] Idem.

[6] Otras traducciones del llamado imperativo categórico, en Wikipedia: Formulaciones.

[7] Dieser mit dem Altruismus vereinigte Individualismus ist die Grundlage unserer abendländischen Zivilisation geworden. Er ist die zentrale Lehre des Christentums. Pág. 146.

[8] Ver mi columna El universalismo y los refugiados

En su también insigne obra sobre el racismo (“Rassismus”, pág. 68, de 2004. En inglés “Racism. A short History”, Princeton 2002.) George M. Fredrickson hace ver que la finalidad principal del Nuevo Testamento es la Salvación de toda la humanidad. Por otra parte, la creencia en la descendencia de Adán y Eva nos hace hermanos y hermanas. Es muy interesante el capítulo I sobre religión y racismo.

[9] Ver mi columna Y si pasa algo…

[10] No sé por qué pienso en el poema de Martin Niemöller:

Cuando los nazis vinieron a buscar a los comunistas, guardé silencio, porque yo no era comunista. Cuando encarcelaron a los socialdemócratas, guardé silencio, porque yo no era socialdemócrata. Cuando vinieron a buscar a los sindicalistas, no protesté, porque yo no era sindicalista. Cuando finalmente vinieron a buscarme a mí, no había nadie más que pudiera protestar.

El poema tiene innumerables versiones y variaciones; pero esta es la original

La crítica y el progreso en “La sociedad abierta” de Karl Popper

Crítica

Hace unos días, vi una conferencia en que un intelectual judío alemán de izquierda, le dice a otro intelectual igualmente judío-alemán pero conservador[1]: “antes yo estaba contra el sistema y ahora, me veo defendiédolo”. Sí, tal vez es lo que nos pasa a muchos no conformistas, a personas de espíritu crítico y que lo cuestionábamos todo. Y seguimos cuestionándolo. Pero hoy, parece que hoy -obligados por las circunstancias, defendemos más de lo que criticamos. Rebus sic stantibus, podríamos argumentar…

Como -hace ya muchas décadas- nos hizo ver Karl Popper “hay una diferencia esencial entre la crítica en una sociedad democrática y la critica totalitaria a la sociedad democrática”[2]. O sea, hay que distinguir… distinguir entre los tipos de crítica. Lo que vemos ahora, en nuestro día a día europeo, es una crítica autoritaria a la sociedad liberal. Frente  a esa crítica, que consideramos injusta[3] y sumamente peligrosa, muchos de nosotros, nos vemos en la necesidad de defenderla.

Es cierto que los enemigos de la democracia no son muchos (entre 10 a 15% dependiendo del país); pero, como dice Ovidio, “combate la enfermedad desde un comienzo, no prepares la medicina cuando el mal se ha hecho ya muy fuerte, debido a tu vacilación”[4].

El filósofo liberal continúa: “la crítica de Sócrates era democrática; de hecho, era una crítica del tipo que es necesaria para la supervivencia de la democracia”. Que una crítica sea necesaria para la supervicencia del sistema es algo que soprenderá a algunos. Como me comenta un amigo: la crítica es el motor del progreso. Sin este enfrentarse y pensar críticamente sobre algo, no avanzamos.

Si estamos siempre conformes con lo que tenemos, nunca podremos superarnos, ni llegar más lejos. Permaneceremos siempre en el mismo lugar. No vamos a poder crecer como personas, ni como sociedad, ni mejoraremos el sistema. No progresaremos, no seremos mejores. Es un poco aquello que la sabiduría popular ha acuñado en la frase: “el que no avanza, retrocece”, que no es una frase ni de Lenin, ni de Marx, sino que nada menos que de San Agustín[5].

Que, en una democracia, la oposición es imprescindible, es algo que igualmente se puede derivar -a contrariu sensu- de la premisa de Popper según la cual, los “demócratas que no distinguen entre una crítica amigable y una crítica enemiga de la democracia, están prisioneros del espíritu totalitario”[6]. Yo diría que son pseudo demócratas.

Un verdadero demócrata, una verdadera demócrata, no sólo acepta la crítica y la oposición, como un mal necesario, sino que la promueve, la favorece, la defiende como una institución necesaria, buena e imprescindible. El sistema democrático de gobierno requiere una oposición que hace posible la alternancia en el poder., ya que “la alternancia en el poder es, pues, condición sine qua non de la democracia”[7]. Como se repite tantas veces, para Popper, es la alternancia en el poder llevada a cabo en forma pacífica -o sin derramamiento de sangre- lo que distingue  un sistema democrático de uno que no lo es.  

La oposición tiene que ser, eso sí, responsable, en lo posible constructiva y no destructiva. Capaz y dispuesta a llegar a acuerdos. El adversario político tiene que ser eso, un rival y nunca un enemigo[8]. Algunas veces, estaremos de acuerdo; otras veces, no. Pero nunca se puede perder el respeto por el oponente.

En general, la crítica no va dirigida sólo “al sistema” como tal, sino también, a los partidarios de diversas tendencias políticas dentro de la sociedad plural  y abierta. La crítica es -por así decirlo- intrasistemática, se halla dentro del sistema y no pretende destruirlo. Por lo tanto, la crítica tiene que ser, no sólo tolerada como un mal menor, sino que la podemos tranquilamente fomentarla; promocionar, alabar, elogiar a quienes la hacen, ya por el solo hecho de hacerla, aunque no estemos de acuerdo con ellos.

En otras palabras, es bueno que no estemos todos de acuerdo y que discutamos. El mismo común denominador: el sistema o rayado de la cancha y muchos numeradores diversos al otro lado de la línea divisoria. Esto es lo sano y debería ser lo normal. Ver el mismo objeto desde distintos puntos de vista es enriquecedor: de un lado se le ve cócavo y, desde el otro convexo[9]. De un lado, es un seis, del otro, es un nueve.  “Estamos divididos en el color; pero unidos en lo fundamental”[10].

En esta misma línea, lo que no podemos admitir es la crítica de los intolerantes, de aquellos que quieren destruir, que están en contra del sistema democrático liberal de gobierno. Ello, porque “en nombre de la tolerancia, tenemos que reservarnos el derecho a no tolerar la intolerancia”[11]. Ojo que Popper no dice que no podemos tolerar a los intolerantes, como se traduce muchas veces erróneamente en castellano[12], sino a la intolerancia. A las personas, siempre las tenemos que aceptar. Su maldad, no[13].

No podemos caer en el error de los intolerantes: “Un régimen totalitario naturalmente nunca puede ver cualquier crítica como amigable, ya que cualquier crítica de la autoridad coloca el principio de autoridad en tela de juicio”[14]. Y creo que no es necesario trasportarse idealmente a un régimen totalitario, hay demasiadas personas con mentalidad totalitaria o autoritaria[15].

Los autoritarios de hoy mucho tienen que ver con las personas con mentalidad servil que existieron en el pasado. Sí, aunque ellos hablen, sin parar, de libertad y pretendan levantarse contra supuestas elites que consideran opresoras y a las que, generalmente, ellos mismos pertenecen o han salido de ellas. Lo que temen realmente es perder sus privilegios, su posición excepcional dentro de la sociedad.

Progreso

Popper nos explica que tanto Platón, como los historicistas (Historizisten) creían en la existencia de una ley del destino (Schicksalgesetz) cuya vigencia y rigor no se pueden detener. Según esta ley, a medida que pasa el tiempo, las sociedades decaen, declinan y se desmoronan. Es la ley de la decadencia histórica[16]: el tiempo trae consigo inexorablemente “los males del cambio y de la decadencia”[17]. Le degeneración racial lleva a la decadencia de las costumbres y de ahí a la declinación del estado como tal, hay sólo un paso[18].

El cambio se ve siempre como un mal y como una señal de decadencia. Cualquier semejanza con la realidad actual es pura coincidencia[19]. Platón sostiene que la ley de la declinación, del decaímiento es muy difícil de parar, ya que es una “ley del destino”[20]. Me pregunto cuánto de esto hay en la tendencia actual que denominamos pesimismo cultural [21] [22].

Sin embargo y contradiciendo al historicismo estricto, “Platón es de la opinión que nos es posible romper la ley de hierro del destino y evitar así la decadencia”[23]. En otras palabras, la ley de hierro del destino, según la cual, las sociedades humanas se acercan cada vez más -a medida que pasa el tiempo- a su ruina y que los historicistas reconocen como un proceso inevitable y fatal, puede ser rota, quebrada, detenida… Puede ser detenido el proceso que no sería pues totalmente irrevocable. Platón da una esperanza y ofrece un programa:

El filósofo griego explica que nuestro mundo en movimiento no es ni siquiera real, sino que es una copia de un mundo anterior, perfecto e inamovible que no podemos ver[24]. (Recordemos el mito de la caverna). Si el estado perfecto es el antiguo, el pre-existente, todos los estados -o sistemas políticos- que le sucedieron, son degenerados o, al menos imperfectos[25]. Es más, este estado es real, y no fantástico, ya que, debido a su estabilidad, es de una realidad superior, ya que no está sometido al cambio de la realidad social que es efímera[26].

Debemos detener todo cambio, ya que todo movimiento es malo. Por el contrario, la tranquilidad, el sosiego, el reposo o como se lo quiera llamar, es divino[27]. Para Platón, todo lo que promueva inamovilidad y acreciente el poder del estado, es derecho, es justicia. Popper llama a esto una barbarie, una barbaridad[28].

El ideal platónico es un estado perfecto que no conoce el cambio. Es perfecto precisamente porque no cambia, por eso es el estado ideal que propone fundar[29]. Sostiene que la ley del cambio y la decadencia se puede detener si se evita toda variación, reforma, modificación. Su idea es que el estado permanezca para siempre igual. Que sea un estado petrificado[30] en una edad de oro[31], en una arcadia (utopía romántica e idílica), que durará mil años[32]. Esto de los mil años me parece peligrosamente conocido…[33] 

Para Platón, la perfeccción se encuentra en la falta de movimiento. Las cosas que cambian son imperfectas. Sólo las inamovibles, las inmóviles, las inmutables son perfectas[34]. Pienso que, muy por el contrario, es más que obvio que, si todo tiene que seguir igual, no puede haber avance, ni progreso. Sin movimiento, sin cambio, no hay mejora, desarrollo, ni auge, tampoco ascenso, sólo estagnación, sino retroceso. Ya lo decía San Agustín[35] y lo que el santo africano sostenía respecto a la vida espiritual, se aplica también a la vida social y política, para qué hablar de la económica.

Sí, siempre ha habido personas que se aferran al pasado e ideas como las platónicas les sirven de excusa para justificar su resistencia al normal devenir del tiempo. Gente que ve en todo cambio, algo peligroso, que no ve las oportunidades, sino sólo el mal y pone avisos de “peligro” en todas partes. No distinguen, no disciernen. Temen todo cambio y luchan por mantenerlo todo como está, aduciendo erróneamente, que el mundo debería ser presidido por una especie de ley inmutable[36], por un orden pre-establecido que ellos conocerían. Serían una especie de demiurgos que nos indican lo que tenemos que hacer o no hacer. Permanecen anclados en el pretérito, sin entender el devenir de la historia, ni aceptar, ni reconocer progreso alguno.

Si todo está gobernado por una ley inamovible, entonces, el progreso no sólo está demás, sino que contradice la norma suprema de la inamovilidad. Esto, que parece absurdo es la base de teorías ultraconservadoras, reaccionarias, autoritarias actuales, que no sólo quieren mantener las cosas como están, sino que intentan volver al pasado o hacernos great again, con acento en el again[37].  

Me parece que quienes piensan así, por lo menos carecen en absoluto del don de discernimiento, puesto que no todo cambio es bueno, ni tampoco todo cambio es malo, hay que saber distinguir. Esta capacidad de discernirnimiento es -por otra parte- la quintaesencia del pensamiento conservador, que se diferencia esencialmente de las ideas autoritarias, tradicionalistas, totalitarias o ultraconservadoras a las que nos enfrentamos hoy[38].

Nada tiene que ver con un sano conservadurismo de raíz liberal-conservadora[39], sino que más parece una expresión romántica de una ética tribal[40]. Recordemos que -para Popper- lo contrario de la sociedad abierta, su antónimo es la sociedad tribal[41] (Stammesgesellschaft), basada en los ancestros, en la familia, o más que en la familia, en la tribu, de ahí su nombre. Tal distinción cobra hoy una gran relevancia en Europa, donde grupos autoritarios -una minoría muy bulliciosa- rechaza a quienes desean o se ven obligados -como refugiados de guerra- a integrarse a la sociedad europea[42]. Por tal razón, se ha vuelto a hablar de la sociedad abierta y a releer la obra de Popper.  

Hace dos años encontré el libro de Popper, “La sociedad abierta”, en un anticuario de Celle (en Niedersachsen) por un precio módico. Le he leído, releído y hecho leer, siempre con mucho provecho. Lo recomiendo 🙂


[1] Si mal no recuerdo, los intelectuales eran Micha Brumlik y Michael Wolffsohn; pero como no encuentro la cita, prefiero no escribir sus nombres en el texto de este artículo, ya que puede ser que me equivoque.

[2] “Aber es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen einer demokratischen und einer totalitären Kritik an der Demokratie”, pág. 254. En adelante, las citas de Karl R. Popper son de su libro Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Francke Verlag München, 4a. edición, 1975.

[3] Vienen a mi memoria las palabras de Chesterton en 1932: “en este momento la democracia esta siendo atacada y, lo que es más, atacada injustamente”. En Democracia y Capitalismo G. K. CHESTERTON No sin razón, muchos sostienen que vivimos una especie de deja vu, en que regresamos a la década de 1930. Los defensores del autoritarismo actual recurren a los autores de esa época, en quienes se inspiran. Lo que no deja de ser terriblemente significativo.

[4] Principiis obsta. Sero medicina parata, cum mala per longas convaluere moras.

[5] “Avanzad, hermanos míos; examinaos continuamente sin engañaros, sin adularos ni pasaros la mano. Nadie hay contigo en tu interior ante el que te avergüences o te jactes. Allí hay alguien, pero uno al que le agrada la humildad; sea él quien te ponga a prueba. Ponte a prueba también tú mismo. Desagrádete siempre lo que eres si quieres llegar a lo que aún no eres, pues donde hallaste complacencia en ti, allí te quedaste. Mas si has dicho: «Es suficiente», también pereciste. Añade siempre algo, camina continuamente, avanza sin parar; no te pares en el camino, no retrocedas, no te desvíes. Quien no avanza, queda parado; quien vuelve a las cosas de las que se había alejado, retrocede; quien apostata, se desvía. Mejor va un cojo por el camino que un corredor fuera de él. Vueltos al Señor”. Del SERMÓN 169 Traductor: Pío de Luis, OSA

[6] “Demokraten, die nicht den Unterschied zwischen einer freundschaftlichen und einer feindseligen Kritik der Demokratie sehen, sind selbst in totalitärem Geiste befangen”, pág 254.

[10] Cfr. Europa endlich mal lieb haben “In Berlin sagt Silvan Wagenknecht: Wir sind vielleicht in der Farbe getrennt, aber in der Sache vereint”. #pulseofeurope

[11] “Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren”.

[12] En inglés se refiere a las personas y no a la intolerancia: “We should therefore claim, in the name of tolerance, the right not to tolerate the intolerant”. 

[13] El liberalismo de Popper es liberalismo y, de ninguna manera es esa caricatura intolerante y totalitaria de los libertarios que han surgido en algunos países. Me refiero grupos que se hacen pasar por liberales, en circunstancias que son reaccionarios misatrópicos. La dignidad de la persona está en el centro del liberalismo.

[14] “Ein totalitäres Regime kann natürlich überhaupt keine Kritik als freundschaftlich ansehen, denn jede Kritik einer Autorität muß das Autoritätsprinzip selbst in Frage stellen”, pág. 254.

[16] “Gesetz des historischen Verfalls”, pág. 46.

[17] “Übel der Veränderung und des Verfalls”, pág. 46.

[18] Cfr. pág. 46.

[19] “Any resemblance to reality is pure coincidence”, como se dice en las películas 😉

[20] Schicksalgesetz, pág. 47.

[21] “Cultural pessimism arises with the conviction that the culture of a nation, a civilization, or humanity itself is in a process of irreversible decline”, en Wikipedia 

[22] El pesimismo cultural, es una inclinación, una postura o creencia que observo, sin excepción y abundantemente, en los grupos autoritarios actuales. E incluso entre grupúsculos cristianos ultraconservadores, pese a que el pesimismo cultural es lo más contrario al cristianismo que pueda existir. Este convencimiento de que estamos en un proceso irreversible de decadencia.

[23] “Platon war der Ansicht, daß es uns möglich sei, das eherne Schcksalsgesetz zu durchbrechen und den Verfall durch das Anhalten aller Veränderung zu verhindern; dies zeigt, daß seinen historischen Neigungen wohlbestimmte Grenzen gesetz waren”. Pág. 47.

[24] Pág. 124.

[25] “Der vollkommene Staat ist sozusagen der erste Vorfahren, der Ahnherr der späteren Staaten, die gleichsam die degenerierten Nachkommen dieses vollkommenen oder besten oder “idealen’ Staaten darstellen”, pág. 51.

[26] “eines idealen Staates, der nicht bloße Phantasie, noch ein Traum, noch eine ‘Vorstellung in unserem Geiste’ ist, sondern dem angesichts seiner Stabilität höhere Wirklichkeit zukommt als jenen verfallenden, dem Wechsel unterworfenen Gesellschaftsordnungen, die in jedem Augenblick vergehen kännen”, pág. 52.

[27] “Bewegung ist übel, Ruhe göttlich”, pág. 126.

[28] La palabra Barbarei es en alemán mucho más fuerte y significativa que la “barbaridad” en castellano. Pág. 151.

[29] “die Gründung eines Staates zu verwirklichen,der nicht verfällt”, der sich nicht verändert, und der eben deshalb von den Übeln aller anderen Staaten frei ist. Der von den Übeln der Veränderung und des Verfalls freie Staat ist der beste und vollkommenste Staat. Er ist der Staat des goldenen Zeitlaters, das keine Bewegung kannte”. Pág. 46.

[30] “Er ist der zum Stillstand gebrachte, der versteinerte Staat”, pág. 46.

[31] “der Staat des goldenen Zeitalters”, pág. 46.

[32] “Die Prophezeihung der Wiederkehr des Goldenen Zeitalters, eines neuen tausendjähriges Reiches, die wir im ‘Staatsman’ finden”, pág. 46.

[33] Hitler anució oficialmente, el 1° de septiembre de 1933 que el estado que él dirigía, el llamado „Drittes Reich“ (tercer Reino) duraría mil años. Wippermann, Benz y otros, citados en Wikipedia

[34] Pág. 47.

[35] Ver nota 5.

[36] Cfr. pág. 38. O 28 en el ejemplar en GoogleBooks en castellano. “Oft scheint es, als versuchten sie sich über den Verlust einer stabilen Welt zu trösten, indem sie an der Annahme eines unverämderlichen Gesetzes festhalten, das die Veränderung beherrscht”.

[38] En realidad, más conservadores moderados debería levantar su voz frente a la derecha (europea) autoritaria y que intenta imjustamente apropiarse del término conservador. Un buen intento de hacerles frente en: “Die Rechten dürfen sich den Konservativismus nicht aneignen”, en Das Konservative muss vor den Rechten geschützt werden (Lo consevador tiene que ser defendido de la derecha).

[39] Invito a leer mi columna Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta Donde escribo conservador, léase autoritario, en el sentido en que lo describí en  Liberales y autoritarios en vez de izquierda y derecha

[40] Popper habla de una “romantische Stammesethik”. Pág. 42.

[41] Cfr. pág 15 en GoogleBooks en castellano.

[42] “quien siente miedo frente al cambio -que actualmente se expresa, sobre todo, en el pluralismo y en la apertura de nuestra sociedad- se encuentra en peligro permanente de ser paralizado por ese miedo (…) En el caso de los conservadores, este ideal positivo se encuentra en el pasado, al menos en el pasado como ellos se lo imaginan. Con su mirada nostálgica y melancólica, dirigida hacia una supuesta edad de oro es lo que reemplaza la esperanza de un mejoramiento de la sociedad”. Ideas del autor liberal Clemens Schneider, en mi columna Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta 

 

Liberales y autoritarios en vez de izquierda y derecha

Ideólogos de las más diversas tendencias no se han dado aún cuenta de que la diferencia ya no es más entre derecha e izquierda, sino entre liberalismo y autoritarismo[1], Sabine Adler.

No es que la diferencia entre derecha e izquierda haya perdido todo su sentido. No. Pero, a nivel mundial, tiene ahora otro. No se puede comparar lo que llamamos derecha, por ej., en Chile, con lo que se llama derecha en el Norte de Europa.

Después del término de la Guerra fría, la derecha tiene que ser conceptualizada de otra forma, al menos en el primer mundo y en Rusia. Lo que antes llamábamos derecha -la alianza entre conservadores y liberales que hacían frente al mundo totalitario del comunismo- ya no existe.

Para nosotros en Latinoamérica, la “derecha” sigue siendo una alianza entre liberales y conservadores. En Europa, esa unión dejó de existir o se encuentra reducida a su mínima expresión[2]. En Europa, Merkel es la mejor encarnación del mundo conservador. O si prefieren, liberal-conservador del estilo que líderes como Reagan y Thatcher representaron alguna vez.

Pero Merkel -la líder del mundo libre según Politico[3]– es duramente criticada por los conservadores de la antigua escuela, anteriores a la caída del Muro de Berlín, como izquierdista, partidaria del multiculturalismo -que ella misma ha criticado-, socialista y un gran etcétera de calificaciones, todas negativas.

Un sector conservador, pequeño pero influyente -debido a su prestigio social, a sus recursos económicos o a su tradición cristiana, se ha aliado a grupos extremos que ya no podrían calificarse de conservadores, sino más bien como de populistas de derecha o de extrema derecha nacionalista. Tal grupo anatemiza a todos los demás, como izquierdistas, como hombres buenos (para ellos es una ofensa), como liberales de izquierda o simplemente como liberales.

Los parámetros han cambiado y lo han hecho en forma radical. Es por ello que muchos de nosotros, aún cuando mantenemos los mismos principios que hace veinte años, se nos tilda en Europa y otras latitudes, de izquiedistas, incluso de comunistas (esto último, especialmente de parte de españoles que consideran que ser “de derechas” es poco menos o poco más, que ser fascista y postear fotos de Mussolini en Facebook, su medio de expresión preferido).

Hace poco, critiqué la desigualdad del acceso a la educación en Chile, por lo que fui -a mi vez- criticada, como si una especie de darwinismo social fuera lo propio del pensamiento liberal conservador. Lo propio del pensamiento liberal-conservador que yo conocí, es precisamente la igualdad de oportunidades. El que el talento y las virtudes te permitan surgir, triunfar. Las virtudes, el esfuerzo y la constancia y no la cuenta bancaria de tus papás. Es lo que se llama la meritocracia.

Volviendo al tema inicial, izquierda y derecha, esos términos que poco dicen a nivel mundial, sí nos pueden aclarar mucho, a nivel local, ya que son una apropiada orientación dentro de la política local, nacional o regional. Pero es sumamente difícil aplicarlos sin más, a la hora de comparar países o continentes.

Asistimos hoy a espectáculos tan curiosos -por llamarlos de alguna forma suave- como que un ex-comunista soviético y ex-oficial de (des)información de la KGB -encargado de la represión de disidentes- sea el mejor padrino del movimiento de extrema derecha en Europa Oriental. Su patrocinio se implementa en tres niveles: dinero, medios y plataforma cultural pseudo religiosa.

A nivel europeo, encontramos a partidos como Syriza, el Partido socialista de Grecia, populista de izquierda, e integrado por grupúsculos comunistas, ecosocialistas, maoístas e incluso trotzkistas que, en cabezado por Alexis Tsipras, se halla en el gobierno en una extraña alianza con la extrema derecha nacional denominada ANEL, cuyo líder -y ministro de defensa griego- es su vez, aprendiz del ideólogo del Kremlin, Alexander Dugin.

Navid Kermani comenta que el slogan “Primero España” se ha convertido en una consigna de la izquierdista Podemos[4]. Kermani nos dice con razón que la izquierda, que siempre había sido pro-Europea y trans-nacional, parece haber dejado de serlo y que muchos izquierdistas pretenden refugiarse tras las fronteras nacionales, en el nacionalismo. A mi modo de ver, la unión entre socialismo y nacionalismo ha sido siempre deletérea.

Sin ir más lejos, en Alemania, la AfD se nutre de electorado de izquierda y de extrema izquierda. Y una de las líderes del Partido de izquierda -la más importante- sostiene posiciones de extrema derecha frente a los refugiados y a la inmigración, e incluso ha alabado a Trump en el Bundestag… Esto ha llevado a que el líder de la AfD, Alexander Gauland, la invite a dejar el Partido de Izquierda y a pasar a integrar su partido de extrema derecha.

En Alemania, en las Protestas de los días lunes (Montagsdemo) se unen tanto la extrema derecha populista como la extrema izquierda. E igualmente, grupos populistas de ambos extremos, que hacen de diferentes teorías conspiranoicas, una verdadera religión. Es una alianza demencial.

En su discurso ante la Cámara de los Comunes, frente a los atentados terroristas[5] de la semana pasada, la conservadora Theresa May sostiene con admirable firmeza we are not afraid y explica cuáles son los valores democráticos: libertad, libertad de expresión, derechos humanos y estado de derecho[6]. Sí, esos son los valores fundamentales de una sociedad democrática.

Cuando Trump fue elegido Presidente (pese a tener dos millones de votos menos que Clinton), la conservadora Merkel, en una declaración pública, habló de los valores comunes a Occidente, estos son: 1) democracia 2) libertad 3) respeto al derecho (estado de derecho, rule of law, primacía de la ley) 4) respeto a la dignidad de la persona, independiente de su origen, del color de la piel, de su religión, sexo, orientación sexual o lo que piense en política.

Sobre la base, y sólo sobre la base de estos valores, Merkel ofrece al nuevo presidente norteamerciano su colaboración para hacer frente a los grandes desafíos de nuestra época y enumera: 1) la aspiración al bienestar económico y social 2) la política climática, esto es, de protección del clima, están contra el cambio climático 3) la lucha contra el terrorismo, pobreza, hambre y enfermedad 4) el empeño por la paz y la libertad en todo el mundo[7].

Las de May y las de Merkel son las coordenadas en que nos movemos hoy los partidarios de la democracia y de la libertad en el mundo. Quienes defendemos el sistema político y social libre y pluralista, con respeto a los derechos fundamentales y a la dignidad humana. Habría que agregar la alternancia en el poder, piedra fundamental, cimiento del sistema democrático de gobierno.

Quienes adheremos irrestrictamente al mundo libre somos además, más felices, porque podemos interactuar con todo el mundo, sin tantas “trancas” como las que obligan a los partidarios del autoritarismo a indagar primero qué piensa la otra persona para saber si puede o no acercarse a ella. Lamentablemente, el lema de Carl Schmitt sobre los amigos y los enemigos se ha colado hasta en las más elementales relaciones interpersonales[8].

Si postulamos y defendemos nuestro sistema democrático y pluralista de gobierno, con alternancia en el poder y garantía para los derechos fundamentales, sabemos que podemos criticar el sistema. Como hace ver Popper, la critica tiene que ser democrática, ya que “hay una diferencia esencial entre la crítica en una sociedad democrática y la critica totalitaria a la sociedad democrática”[9].

Continúa Popper: “Un régimen totalitario naturalmente nunca puede ver cualquier crítica como amable, ya que cualquier crítica de la autoridad coloca el principio de autoridad en tela de juicio”[10]. Ya, la autoridad… de ahí la denominación autoritarismo. (Un intento de crítica en un sistema totalitario es imposible o trae consecuencias desastrosas a quien la realice, quien no lo crea, pregunte a Navalny y a todos los rusos arrestados ayer por protestar frente al gobierno de Putin).

El filósofo liberal explica: que “la crítica de Sócrates era democrática; de hecho, era una crítica del tipo que es necesaria para la supervivencia de la democracia”[11]. No sé qué piensen ustedes; pero yo estoy convencida que la crítica es el motor del progreso. Y que, en la democracia, la oposición es imprescindible.

Quiero ir un poco más allá y poner de manifiesto que la crítica no va dirigida sólo “al sistema” como tal, sino también, a los partidarios de diversas tendencias políticas dentro de la sociedad pluralista, abierta y variopinta. En una sociedad cerrada, esto es autoritaria, ello no es posible y toda crítica es rechazada con mal humor. O simplemente, se la califica como calumna o difamación, como hacen muchos autoritarios hoy en día. Quienes adhieren al totalitarismo, ven toda crítica o incluso sólo una simple interrogante o cuestionamiento como un terrible vilipendio o una gran ofensa.

Sí, los postulados de Merkel y de May son nuestras coordenadas. Pero estamos abiert@s a más. Tal vez, una de las mayores exigencias de nuestro tiempo, sea, por ej., lograr la igualdad entre hombres y mujeres, tan desprestigiada por los partidarios del autoritarismo[12], como si no fuera una expresión de la igualdad de todos los seres humanos.

Sí, nos abrimos como un abanico, independientemente de si antes, éramos de derecha o de izquierda. La guerra fría ya pasó[13] y con ella, las cartas se han vuelto a mezclar.


[1] “Ideologen unterschiedlicher Couleur haben immer noch nicht erkannt, dass die Gräben längst nicht mehr zwischen Links und Rechts verlaufen, sondern zwischen Liberalen und Autokratie-Anhängern”, Bundestagswahl 2017 Angst vor Fake News, Lügen und Verleumdungen (Elección de Parlamento de 2017. Miedo a las fake news, a las mentiras y a la calumnia).

[2] Invito a leer el artículo de Karen Horn „Ich halte derlei Flirts für einen üblen Fehler“ (Considero que este tipo de flirts son un error muy grande), citado abundantemente en mi columna Los conservadores de hoy, enemigos de la sociedad abierta, que invito a releer.

[4] “Denken Sie an die Linkenbewegung dort, in Spanien etwa, wo Podemos mit dem Slogan auch auftritt “Spanien zuerst”, en: Navid Kermani “Europa blockiert sich selbst”

[5] El terrorismo es totalmente contrario a la sociedad libre y democrática y lo más parecido al autoritarismo.

[6] “Mr Speaker, yesterday an act of terrorism tried to silence our democracy. But today we meet as normal – as generations have done before us, and as future generations will continue to do – to deliver a simple message: we are not afraid. And our resolve will never waiver in the face of terrorism. And we meet here, in the oldest of all Parliaments, because we know that democracy – and the values it entails – will always prevail.

“Those values – free speech, liberty, human rights and the rule of law – are embodied here in this place, but they are shared by free people around the world. A terrorist came to the place where people of all nationalities and cultures gather to celebrate what it means to be free. And he took out his rage indiscriminately against innocent men, women and children”.

[7] Ver mi artículo de noviembre pasado Merkel frente a Trump: el rayado de la cancha 

[8] Sí, me parece que esta mentalidad del amigo-enemigo, que se extiende en toda la obra schmittiana , ha sido deletérea y ha traído y sigue trayendo, grandes males a las relaciones internacionales, a la política interna de un país o de una región del mundo. De más está decir que una persona adherente del mundo libre, de lo que Sabine Adler llama el liberalismo que hace frente al autoritarismo, jamás podría ser fan de Schmitt. Este para mí, es un criterio de diferenciación esencial. Invito a leer mi columna El nuevo orden según Carl Schmitt

[9] “Aber es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen einer demokratischen und einer totalitären Kritik an der Demokratie”, pág. 254.

[10] “Ein totalitäres Regime kann natürlich überhaupt keine Kritik als freundschaftlich ansehen, denn jede Kritik einer Autorität muß das Autoritätsprinzip selbst in Frage stellen”, pág. 254.

[11] “Die Kritik des Sokrates war demokratisch; in der Tat, sie war eine Kritik von jener Art, die notwendig ist für den Weiterbestand der Demokratie”, pág. 254.

[12] Esta semana, uno de ellos (uno más o menos importante), me mandó a la cocina, a cocinar, en vez de estar debatiendo con él en Twitter. E incluso me llamó (sin saber nada de mí, sólo por mi condición de mujer) una mamá frustrada

[13] Aunque, a algunos les gustaría revivirla: La nueva guerra fría

Los derechos humanos frente al etnopluralismo

El etnopluralismo niega la validez universal de los derechos humanos fundamentales[1]. Reconocer y garantizar los derechos humanos sería algo que el estado nacional sólo puede garantizar a sus propios ciudadanos, a sus propios nacionales y no a los extranjeros. El derecho no sería  más que una creación cultural y, como tal, parte de una determinada cultura.

Los extranjeros provienen de otras culturas que tienen su propio derecho. Este “derecho propio” es algo que un extranjero lleva siempre consigo cuando -por alguna razón y por un tiempo- se traslada a vivir a otro país. En consecuencia, el derecho -incluídos los derechos fundamentales- no serían igual para todos, sino que estarían sujetos al origen de la persona que determinaría su estatuto jurídico.

En el fondo, volvemos a una suerte de derecho estatutario. De un “estatuto personal” (del que escuché hablar en otro tiempo y en otro lugar[2] y que pensaba que ya estaba superado en y por la historia. Denominaría a sus propugnadorea historiadores diletantes, que poco y nada sabían de Derecho. Planteaban la existencia de un supuesto estatuto personal que acompañaría a la persona sujeto donde quiera que ésta se encontrara.

Armin Pfahl-Traughber[3] explica que, para los etnopluralistas, el concepto de pueblo no se entiende en sentido político, sino sólo en sentido étnico[4]. Racial diría yo… organicista, colectivista y profundamente anti-individualista y anti-liberal. El hombre sólo existiría como parte de un todo organíco. Estamos pues ante un nuevo organicismo. Colectivismo le llama Pfahl-Traughber, ya que el individuo valdría algo sólo en cuanto es parte del colectivo. Por tanto, es lógico que no es el hombre -o la mujer- sujeto de derechos, sino el pueblo al que pertenecen.

O, desde un punto de vista “más metafísico”: el pueblo es el único “sujeto de la historia y que lucha por su autodeterminación”[5]. Para el etnopluralismo, el pueblo es el sujeto de derechos y no la persona individual. Para ellos, no existe el individuo, sino sólo el pueblo, el pueblo en que él nació[6]. Para mí, una persona vale no porque pertenezca a un grupo, sino que vale en sí misma.

Sí, el etnopluralismo desprecia el individualismo. Con esto, me temo que gana muchos puntos en nuestra sociedad, siempre dispuesta a criticarlo; pero, en realidad, sumamente individualista. Peor aún: la persona humana pierde su valor en sí y los hombres tienen tan sólo el mérito que les da el ser miembros del grupo étnico[7]. Como dice Schopenhauer: “la especie más barata de orgullo es el orgullo nacional: de aquel al que faltan cualidades individuales de las que podría estar orgulloso; pero que se aferra a las supuestas cualidades de su nación”[8].

No sólo desprecia el individualismo, sino también rechaza la globalización y especialmente el -por ellos odiado- concepto de humanidad. la citada revista Kontrakultur (ver nota 6) nos explica que, a la humanidad global que sería algo abstracto. La realidad humana sólo existe realmente como parte de una identidad etnocultural, organizada en un pueblo organizado y únicamente puede ser percibida como parte de un colectivo étnico-cultural.

Uno de sus más admirados autores, Carl Schmitt (no entiendo que este autor de los años 20, ha sido y es tan popular en el mundo hispanoparlante) dice claramente que: “quien habla de humanidad, quiere engañar”[9] [10]. El autor de “El Führer protege el Derecho” sostenía la existencia de un pluriverso, esto es, de pueblos cuyos integrantes son relativamente homogéneos. Es lo que yo llamo la trampa de la homogeneidad. Postulaba Schmitt que es inherente a la democracia la existencia una población homogénea y el rechazo y explusión de lo heterogéneo.

Con esto, no se opone diametralmente al pensamiento liberal. Especialmente, a Popper quien postula la sociedad abierta que es lo contrario a la Stammesgesellschaft o sociedad tribal, de clan, raza, estirpe o como quieran llamarla (la traducción es difícil)[11]. En consecuencia, se niega a los miembros de “otras culturas”[12], los mismos derechos fundamentales que tienen los integrantes del propio pueblo.

(En esta línea, se recurre muy comúnmente al pseudo-argumento: los cristianos no pueden construir iglesias en Arabia Saudita, por lo tanto, los musulmanes tampoco las podrían construir mezquitas en “territorio cristiano”. Una de las características fundamentales de la llamada nueva derecha europea es la negación de la libertad religiosa. Es esta una argumentación tan burda que no creo que sea necesario ni siquiera refutarla).

Si pensamos que Schmitt se refiere a personas, a personas humanas, individuales y distintas entre sí, me parece que su discurso cosifica a la gente. Sí, poco queda del ser humano en una sociedad que lo ve simplemente como un componente más. O, más bien -tratándose del “heterogéneo”- como un no-componente que hay que expulsar. Estamos demasiado cerca del totalitarismo del siglo 20 o más bien, entramos de lleno en él.

Para Henning Eichberg[13] -considerado el fundador de la nueva nueva derecha alemana, en los años 1970- no existen los individuos, sino sólo hay alemanes, franceses o israelíes. No hay derechos individuales sino soolamente derechos de la colectividad. El etnopluralismo niega la universalidad de los derechos de la persona, los que no serían más que una construcción artificial de cada pueblo y, por tanto, no universal. Producto cultural, nada más. Sí, como cada pueblo es diferente a todos los otros, y se ha desarrollado de forma diversa a lo largo de la historia y en su propio hábitat o Lebensraum, el derecho no puede ser universal. De acuerdo al etnopluralismo, no puede hablarse de una universalidad de los derechos humanos.

En concreto, toda esta construcción ideológica se traduce en que la AfD[14], el movimiento identitario y los Pegida, exijan que a los refugiados no se les garantice el derecho a asilo político[15]. La CSU de Baviera no va tan lejos; pero con su exigencia de un “contingente” de refugiados cae exactamente en lo mismo. A la vez, que se grita de voz en cuello que los refugiados deben acatar y cumplir el derecho alemán…

Bueno, ¿en qué quedamos…? ¿Se aplica a los refugiados -o a los extranjeros en general- el derecho alemán? ¿Se les garantiza o no sus derechos como personas? ¿Deben cumplir los refugiados el derecho alemán? ¿Los alemanes, también? La respuesta es evidente. Si nos atenemos a lo que claramanente nos dice la Ley Fundamental[16], que garantiza el derecho a asilo a todos los perseguidos, sin distinción alguna, no hay la menor duda de cuál es la respuesta correcta. Un gran SÍ 🙂


[1] Ver mi columna de julio pasado sobre El etnocidio o la muerte del pueblo

[2] A ellos me referí en mi columna ¿En qué se parecen John Boehner y yo? cuando me refiero a los grupos del nacional catolicismo espanol tradicionalista, etc.

[3] Armin Pfahl-Traughber, sociólogo y politólogo alemán, especialista en el tema del extremismo y tendencias similares.

[5] Ver Zur Ideologie des “Ethnopluralismus”: Das Volk als Subjekt “Vielmehr begreift man im kollektivistischen Sinne das ‘Volk’ als Subjekt der Geschichte. Als Triebfeder der historischen Entwicklung gilt der Kampf der ‘Völker’ um ihre “Selbstbestimmung”.

[6] Ver la página Kontrakultur, de tendencia duginista (me refiero a Alexander Dugin, el denominado “ideólogo del Kremlin) pro-Putin Ethnopluralismus und die multipolare Welt: “Anders als eine diffuse Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen ist nach ethnopluralistischer Auffassung der Mensch eben kein Wesen welches bindungslos und atomisiert in einer Welt des individualisierten „Nichts“ hineingeworfen wird, sondern immer nur im Zusammenhang mit seinen Bindungskräften betrachtet werden kann, die es aus seiner ethnokulturellen Zugehörigkeit speist.”

[7] Por eso mismo, vemos con demasiada frecuencia, a un montón de patanes que nunca han logrado nada por sí mismos; pero que, como parte del grupo, se sienten superiores a los demás.

[8] La traducción-resumen es mía. El original: “Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen”. Hay una traducción en Wikiquote, pero no me parece buena. Mejor es el original alemán, que aparece muchas veces en internet, aquí, por ejemplo.

[9] “Wer Menschheit sagt, will betrügen”. Wikiquote

[10] Recuerdo que el Padre Osvaldo Lira sostenía jocosamente que “nadie ha visto a una señora gorda llamada Humanidad”.

[11] Uno de mis libros favoritos: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (1945). Tengo la edición de 1975.

[12] Como ya no se puede hablar de “razas”, los partidarios del etnopluralismo y de movimientos similares, recurren a la denominación de cultura que reemplaza y la de raza; pero viene a ser lo mismo. Sobre el término “raza”, los invito a leer mi columna Nos guste o no, en realidad todos somos africanos

[13] Sociólogo alemán al que me referí en mi artículo Un fantasma recorre Europa, el fantasma del etnopluralismo

[15] Sobre este tema, ver El universalismo y los refugiados

[16] §16a de la Ley Fundamental.

Hacer justicia por la propia mano, en Chile de hoy

En estas semanas, hemos asistido, en Chile, a una discusión muy poco sana. Todo empezó cuando tres delincuentes (aparentemente fueron tres) robaron, de la puerta de una casa, un auto. Al parecer, su conductor se había bajado a cerrar el portón y lo había dejado solo. Nada de malo en ello. Debería ser normal poder dejar tu vehículo de transporte unos minutos frente a tu casa sin que nadie se lo robe.

El papá y el hijo de esa familia (trabajadores, se levantan temprano para ir a trabajar) salieron, en otro auto de la familia, tras los ladrones. (O tras el ladrón, esto es algo que tendrán que aclarar ante un tribunal). Les dieron alcance, les quitaron el auto y salieron persiguiento -a pie- a uno de los delincuentes. Probablemente, al que corría más lento. Le dieron alcance, le pegaron, tiraron al suelo y… Aquí hay dos versiones: probablemente: le pegaron con un fierro o palo en el suelo y lo mataron. Sin querer, claro… No querían matarlo, no era su intención principal. Pero, al parecer, no les importó golpearlo de tal forma que el ladrón murió. Lo mataron por robar un auto.

La otra versión -es la que cuentan el padre y el hijo- es que el delincuente se cayó a una zanja y se golpeó la cabeza. Según las investigaciones periciales, es la versión menos probable. Pero, mientras no haya un veredicto final, no se puede saber si esto es verdad o no. Aunque las pruebas hablan en su contra; pero no se puede descartar.

La jueza descartó de plano el alegato de su abogado en el sentido de que se trataba de un caso de legítima defensa. Es evidente que no es legítima defensa, ya que no se dan las condiciones mínimas para ello. En realidad, se trata de un intento de hacer justicia por su propia mano, de castigar al malhechor que robó el auto.

Una amiga y colega mía comenta acertadamente, en Facebook[1]: “No se trata de delincuentes comunes. Se trata de gente como usted, como yo, que en un arrebato de ira insuperable consideraron que el robo violento de su vehículo merecía la adopción de drásticas medidas”. Sí, tal vez eso sea lo que nos tiene tan agobiados y tratando de justificar lo injustificable: se trata de GCU o gente como una/o que cometió un homicidio.

Se cree que se trataría de un homicidio simple, esto es, “el homicidio que se comete sin ninguna de las calificantes: premeditación, alevosía, ensañamiento, veneno, premio o promesa remuneratoria”. Su castigo es presidio mayor en su grado medio, esto es, entre diez años y un día a quince años de presidio[2]. Lo que no es menor. Pero veremos, tengo dudas sobre el tipo de homicidio.

Mi amiga y colega nuevamente reflexiona. “Ya liberados del incendio emocional, que iracundo, los llevó a matar, veo en sus rostros la consecuencia de su acción, se puede leer en ellos ese despertar tras el horror…”. Sí, lamentablemente, así es. Cuántas veces nos gustaría tener un reloj de esos que hacen retroceder el tiempo, para reaccionar de otra forma ante acontecimientos que luego lamentamos. Una especie de time-turner o giratiempo, como el de Hermine Granger.

Recuerdo que hace bastantes años (31 me dice mi primo), un ladrón le robó la bicicleta a mi primo. Mi tío -su papá- salió en su auto, persiguió al ladrón y le quitó la bicicleta. A mi tío no se le ocurrió matar al ladron de la bicicleta, obvio… Ni pegarle siquiera. A nadie en su sano juicio se le habría ocurrido castigar él mismo al delincuente. Pese a que le había quitado por la fuerza la bicicleta a un un niño pequeño. Mi tío, menos aún le habría pegado con tanta fuerza hasta llegar a darle muerte. ¿Por qué hoy ocurre esto?

Hace años fui a Chile y me di cuenta que la sociedad había cambiado mucho… Un auto, en Las Condes, con una mujer de esas con pinta de pertenecer al sector llamado ABC1, tenía una calcomanía en inglés pegada en el vidrio que decía: “si tocas mi auto, te rompo la cara”. ¡Y en inglés! ¿De dónde lo habrá traído? Tal vez de la estadía de su marido en una buena universidad norteamericana, donde puede haber hecho un master en economía? Hoy vivimos las consecuencias de esta mentalidad.

Hacer justicia por la propia mano es absolutamente contrario al estado de derecho. Todos esos memes, esos comentarios, las opiniones que vemos y leemos en las redes sociales y que llaman precisamente a castigar directamente al presunto delincuente, sin recurrir a la justicia, que sería desastrosa e injusta ha contribuido a este intento de conculcación del imperio de la ley. Esto, ya que los tribunales no harían bien su trabajo. Las campañas de desprestigio de la justicia han llegado, en Chile, a niveles intolerables.

Al respecto, mi amiga y colega habla acertadamente de “esa manga de hombres y mujeres que usan redes sociales y medios de comunicación para expresar, a diario, las arengas de su propia violencia. Su personal frustración y disgusto. Son los que han ido germinando en la mente de los ciudadanos que no hay justicia. Que es mejor recurrir a la fuerza propia. Que todos los infractores de ley merecen secarse en la cárcel, cualquiera sea el caso en que se vieron involucrados o su edad”.

Es cierto… La preminencia del estado de derecho, del rule of law es uno de los logros más grandes de la sociedad occidental. Es una de las características propias de la sociedad occidental. Hacer justicia por su propia mano, recurrir al lynchamiento del criminal real o presunto es volver a la época de las cavernas.

Karl Popper escribe en su magistral obra acerca de la “Sociedad abierta” (uno de los libros más importantes del siglo 20) que la prevención, que el impedir, que evitar que se cometan delitos dentro de la sociedad nacional -del estado nacional- es un gran logro que anteriormente se consideraba una utopía. Lo que, evidentemente, no quiere decir que no se siga cometiendo delitos; pero que éstos sean perseguidos y castigados ya no es una utopía técnico-social, sino una realidad en las sociedades occidentales[3]. ¡Gracias a Dios!

No contribuye al imperio del derecho, ni menos a la prevención y castigo del delito, que ciudadanos comunes y corrientes, que han sido víctima de un delito, intenten castigar ellos mismos al real o presunto delincuente. No, en un estado de derecho, el mismo estado tiene el monopolio de la fuerza y es el único que puede castigar. No con cualquier pena, sino con aquella que está fijada en la ley penal que -por otra parte- es anterior al delito. Por aquello de nulla poena sine lege, principio fundamental del derecho desde la época de los romanos[4], desarrollada, como hoy la conocemos, durante la Ilustración.

Muchas veces se alaba a Chile por ser el país más occidental[5], esto es, con el estado de derecho más desarrolado de Latinoamérica, donde impera la ley y no la arbitrariedad, ni la supuesta justicia por la propia mano. Al conocer hechos como este, y más aún, al ver la reacción de aprobación de gente con aparentemente más cultura, me pregunto hacia dónde marca Chile… Hacia adelante o hacia atrás.


[1] Copio frases de su texto, con su autorización; pero sin mencionar su nombre.

[2] Sobre la figura del homicidio en Chile, se puede ver la voz homicidio en la página de la Biblioteca del Congreso.

[3] Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde, tomo I, página 219.

[4] Cfr. Digesto, Ulpiano, 15, 16, 131; Paulus 15, 16, 244, etc. También Cícero. Etc.

[5] Ver opinión del historiador alemán, especialista en el tema Occidente, Heinrich August Winkler, en el video de la conferencia que tuvo lugar en Berlín, el 2015. A partir del minuto 21.

Un fantasma recorre Europa, el fantasma del etnopluralismo

Como toda palabra que contiene en sí la voz pluralismo, el término etnopluralismo suena -en principio- muy bien. Sólo en principio, ya que el etnopluralismo es uno de las ideologías más importantes de la “nueva derecha” europea, con su pléyade de movimientos populistas, extremistas, radicales, ultraconservadores, nacional conservadores, etc. Como pueden ver, el concepto etnopluralismo es, podríamos decir, de amplio espectro.

El etnopluralismo tiene sus orígenes en la ideología nacionalista del siglo 19 y de la primera mitad del 20. Especialmente en la llamada Revolución Conservadora de la década de 1920 en Alemania. En aquel entonces, se creía que sólo grupos humanos homogéneos podían desarrollar una cultura propia y por ello, debería evitarse la “mezcla de razas” que sería la causa de la muerte del pueblo, etnocidio o Volkstod.

Luego de la experiencia nacional socialista, estas ideas se dejaron de lado en Alemania. Sin embargo, esta ideología logró un renacimiento con la llamada Nouvelle Droite o nueva derecha francesa, especialmente liderada por Alain de Benoist[1], quien logró difundir estas ideas entre un público más amplio[2].

Ettimológicamente, la voz etnopluralismo se compone de dos partes: del griego ethnos, esto es, pueblo y del latín pluralis, plural o pluralidad[3]. Con ella, no se designa una especie de multiculturalidad dentro de una sociedad, sino más bien todo lo contrario. Se plantea la necesidad de la homogeneidad dentro de la sociedad. El pluralismo se daría sólamente entre las culturas, razas o sociedades culturales cerradas que estarían obligadas a conservar su identidad[4], en realidad, no podrían hacer otra cosa, ya que, si se mezclaran, morirían. Las cuolturas deben vivir distanciadas unas de otras y no mezclarse[5]. Esta es la condición sine quanon de la convivencia pacífica entre los pueblos.

Tales ideas fueron reimportadas a Alemania, en 1973, por el sociólogo alemán Henning Eichberg (hoy profesor de deporte en una universidad danesa[6]). Después de militar en grupos de la extrema derecha alemana[7], Eichberg habría abandonado este sector dos años después de emigrar a Dinamarca, para acercarse a la izquierda. Hay personas que dudan de esta conversión.

Eichberg acuña el término etnopluralismo y explica que, debido a las diversas condiciones geográficas y climáticas en que viven, los pueblos son muy diferentes entre sí. De ahí nace una pluralidad que es indispensable proteger. Esta particularidad o pecularidad cultural sería destruida con la mezcla de etnias, que conducirían a que el idividuo perdiera su identidad y esto llevaría finalmente a la muerte del pueblo (lo que decíamos más arriba acerca del etnocidio o Volkstod).

Para Eichberg, no existen los individuos en sí, sino sólo existen alemanes, franceses o israelíes. Se reemplaza así los derechos individuales por los derechos de la colectividad. En consecuencia, ell etnopluralismo niega la universalidad de los derechos de la persona. En lo político. su objetivo es reemplazar el sistema parlamentario por una democracia orgánica, de la cual salga un Führer carismático que guíen al pueblo[8]. No sé por qué esto me parece muy conocido…

Una de las mejores definiciones de etnopluralismo, es la del artículo de un joven que salió del colegio el 2015 🙂 Traduzco[9]:

“El llamado etnopluralismo pertenece al núcleo del contenido de la nueva derecha. De acuerdo a él, cada pueblo tiene el derecho a mantener a su sociedad libre de influencias externas. Las características diferenciales no se basan en una clasificación biologista en razas, sino en la pertenencia a una cultura. Las influencias extranjeras se perciben como una amenaza para su propia identidad cultural. Los críticos ven en etnopluralismo un racismo sin razas, ya que en él se hallan elementos esenciales del racismo clásico el que, sin embargo, renuncia a la terminología propia del racismo clásico, como el concepto de raza”.

Sí, los etnopluralistas de hoy ya no hablan más de raza[10], sino que de cultura. que es el concepto con el que sustituyen la voz “raza”. Se habla por tanto, de un racismo sin razas. Es el viejo racismo en nuevos vestidos[11]. Fredrickson explica acertadamente que el concepto de cultura se ha conviertido en equivalente funcional del antiguo de raza[12]. Las características “culturales” de una nación o pueblo son fijadas como si fueran cualidades biológicas e inmutables[13]. Como dice Liane Bednarz, estamos frente a un verdadero Apartheid a nivel mundial[14]. Un apartheid según el cual, las “culturas” deben permanecer homogéneas dentro de sí.

Como dicen los pegidistas (del movimiento Pegida), podemos ir de vacaciones a otros países; pero no debemos mezclarnos con sus habitantes que pertenecen a otra cultura. Todos tienen que quedarse en su habitat natural o Lebensraum. Es un poco el slogan de la NPD alemana: “no estamos contra los extranjeros, amamos a los extranjeros; pero en el extranjero”[15].

El etnopluralismo rechaza ardientemente la globalización. Repudia igualmente las sociedades multiculturales como la norteamericana. Para los etnopluralistas y otros extremistas de derecha europeos, Estados Unidos es el mal supremo.

Asimismo, esto explica el rechazo a los equipos de fútbol europeos multiétnicos (recordemos el tweet de Storch a que el próximo equipo alemán sea uno “nacional”). O el tweet de 4 de julio de 2014[16],  durante el Mundial de fútbol, del periodista Alexander Kissler, en que alaba el equipo de Rusia, por ser -según Kissler- el único que no tiene un equipo multiétnico.

Mientras más homogénea sea una cultura -dicen- será más solidaria y capaz de soportar y de rendir más[17]. Por ello, Björn Höcke se refiere a la sociedad solidaria intacta (intakte Solidargemeinschaft)[18], para referirse a lo que el etnopluralismo desesaría para Alemania: una cultura cerrada. No es la sociedad abierta en que vivimos después de Popper. Höcke señala que la defensa de la diversidad etnocultural tiene la más alta prioridad[19].

Los movimientos de extrema derecha donde se ha desarrollado el etnopluralismo pertenecen al inventario político de los países industrializados de Europa occidental. En ellos, el porcentaje de trabajadores extranjeros llega al 10% aproximadamente[20]. Para reinstaurar una sociedad heterogénea, los inmigrantes deberían regresar al país de donde vinieron. Especialmente grave es esto, considerando que también los hijos, nietos y bisnietos deberían ser repatriados. Personas que nacieron y crecieron en el país, que viven y trabajan en él, tendrían que ser explusados. Si esto no es racismo, no sé cómo llamarlo.

No es posible pasar a ser parte de otra “cultura”, no es posible “cambiar su raza”[21], perdón: su “cultura”. El etnopluralismo es contrario a toda “mezcla”, de manera que rechaza por tanto toda inmigración[22]. Da lo mismo que sea un sólo extranjero o un millón. No se trata de fijar una cuota máxima (al estilo de la Obergrenze de la CSU de Baviera), sino que todo extranjero debe ser rechazado. Por ello, el político de la llamada “Alternativa para Alemania” (en adelante AfD), Höcke exigía ya el 2014 (antes de la división del partido), detener la pérdida de la propia identidad y la defensa de la diversidad etnocultural que, según él, debe tener prioridad absoluta[23].

El etnopluralismo rechaza la integración de personas provenientes de otras regiones y de otras culturas. Ya que, las culturas o naciones perderían así su identidad y su particulturalidad cultural. De tal forma, esta vieja ideología sirve a la extrema derecha que habla de la preservación de la identidad nacional[24]. La política de la AfD Storch ha rechazado pública y abiertamente la integración de los refugiados, dice que no necesitan integrarse a la sociedad y la sociedad no los debe integrar[25].

A diferencia de los neonazis que se consideran superiores a los extranjeros, teóricamente la nueva derecha no considera a otras “culturas” necesariamente inferiores, sino sólo exige que no “se mezclen”[26]. En otras palabras, todos los pueblos serían iguales; pero sólo si permanecen encerrados sobre sí[27]. Sin embargo, en la práctica, se parte de la base de un mayor valor del propio pueblo[28]. Por ello, Michael Miersch llama a esta postura, arrogancia o engreimiento monocultural[29].

Los etnopluralistas toman ideas de la etología (rama de la biología que estudia el comportamiento de los animales en su medio natural[30]) y tratan de traspasar o proyectar las observaciones hechas en el “reino animal”, a la comunidad humana. Según ellos, nuestro comportamiento natural exige que rechacemos al extranjero. Y nuestra solidaridad se limita a nuestro grupo, a nuestra etnia o pueblo o cultura. La xenofobia sería algo totalmente natural y que no se puede contrarrestar[31].

Si el punto de referencia no es el individuo sino que el pueblo al que pertenecemos, no nos puede extrañar que el etnopluralismo sea virulentamente antilberal. Como dice la páginaKontrakultur[32], en un artículo sin firma titulado “El etnopluralismo y el mundo multipolar”[33] (donde se cita a Alexander Dugin, llamado el “ideólogo del Kremlin): “los días del liberalismo están contados”. Y califica al liberalismo como viejo podrido y en proceso de desmoronarse. Su gran pecado habría sido intentar destruir el orden natural de los pueblos[34]. De pasada, ataca al capitalismo, a Occidente y al universalismo[35].

Las palabras del Papa Francisco -quien condensa y resuma la doctrina católica sobre el tema- con motivo de la entrega del Premio Carlo Magno son, para mí, muy claras y contradicen absolutamente la ideología etnopluralista:

“Las raíces de nuestros pueblos, las raíces de Europa se fueron consolidando en el transcurso de su historia, aprendiendo a integrar en síntesis siempre nuevas las culturas más diversas y sin relación aparente entre ellas. La identidad europea es, y siempre ha sido, una identidad dinámica y multicultural (…). El rostro de Europa no se distingue por oponerse a los demás, sino por llevar impresas las características de diversas culturas y la belleza de vencer todo encerramiento”[36].


[1] También conocido por sus pseudónimos Fabrice Laroche oder James Barney, Robert de Herte.

[2] Tengo que confesar que, en algún momento de fines de los 70, encargué los libros de Benoist, un poco por curiosidad, un poco porque conocía a gente en Chile que los idealizaba con entusiasmo, como algo nuevo, una alternativa. Poco después, los tiré a la basura, cuando me di cuenta del bullshit que contenían, de lo que hoy me arrepiento, ya que, como objeto de investigación, serían hoy interesantes, para mí o para estudiosos de la historia de los movimientos de extrema derecha en Europa.

[3] Ethnopluralismus en el glosario de la Bundeszentrale für politische Bildung.

[5] Nada de matrimonios entre miembros de distintas culturas, pueblos o “razas”. En el fondo, se vuelve a la eugenesia que creíamos ya superada por la historia.

[6] Escribe también bajo los pseudónimos Hartwig Singer y Thorsten Sievers.

[7] Su vida en Alemania, de la cual habla abundantemente Wikipedia, está marcada por la participación en actividades políticas de extrema derecha.

[8] Para esta introducción histórica, he segudo, sobre todo el artículo de a Christian Faludi, historiador de la Universidad de Jena, Ethnopluralismus für Fortgeschrittene (etnopluralismo para adelantados).

[9] Florian Bunes, Die Vorboten der rechten Revolution (Los precursores de la revolución de derecha), en Firstlife: “Inhaltlicher Kern der Neuen Rechten ist der sogenannte Ethnopluralismus. Demnach habe jedes Volk das Recht, seine Gesellschaft von fremden Einflüssen freizuhalten. Das Unterscheidungsmerkmal liegt dabei nicht in einer biologistischen Einordnung in Rassen, sondern in der Zugehörigkeit zu einer Kultur. Fremde Einflüsse werden als Gefährdung der eigenen kulturellen Identität wahrgenommen. Kritiker sehen im Ethnopluralismus einen Rassismus ohne Rassen, da wesentliche Merkmale des klassischen Rassismus auch im Ethnopluralismus zu finden seien, dieser jedoch auf historisch vorbelastete Termini wie eben den Rassenbegriff verzichte”.

[10] Sobre el tema “raza”, invito a leer mi columna Nos guste o no, en realidad todos somos africanos

[11] Según Markus Schäfert del Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz: El movimiento identitario es etnopluralista, no es nacionalista. Estamos frente a un racismo en un nuevo envoltorio (“Die IB ist ethnopluralistisch, nicht nationalistisch, unterm Strich haben wir es hier aber mit einem neu verpackten Rassismus zu tun)”. Artículo en Die Welt Die hippen Hetzer

[12] George M. Frederickson, Rassismus, Reclam 2004. Página 194.

[13] George M. Frederickson, Rassismus, Reclam 2004. Epílogo: Racismo al comienzo del siglo 21. Páginas 191 en adelante.

[14] Hass und Ausgrenzung – Sprache als Kampfmittel der neuen Rechten in ARD: “Ein gutes Beispiel dafür ist sowas wie Ethnopluralismus. Das hört sich erst mal nicht so schlimm an, ist aber faktisch eine weltweite Apartheid”.

[15] “Wir sind keine Ausländerfeinde, wir lieben das Fremde – in der Fremde”. Del proyecto escolar de la NPD En otras palabras, esto es lo que esta gente quiere inculcar a los niños.

[16] Lamentablemente, la cuenta de Kissler está cerrada; pero aquí hay otro screenschot.

[17] Was bedeutet Ethnopluralismus? en Netz gegen Nazis.

[18] Björn Höcke, Auf bestem Weg zur Volkspartei, en The European.

[19] Höcke en Björn Höcke, Stefan Scheil und die AfD – ein Doppelinterview (1. Teil), en la revista de Kubitschek, Sezession. “Verteidigung der ethnokulturellen Diversität höchste Priorität”.

[20] Armin Pfahl-Traughber, Zur Ideologie des “Ethnopluralismus”: Das Volk als Subjekt, en Netz gegen Nazis

[21] Ethnopluralismus, en el glosario de la Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung. “Es ist nicht möglich Teil einer anderen Kultur zu werden, so wie es nichtmöglich ist, seine Rasse zu wechseln”.

[22] Liane Bednarz, Wider die Gewöhnung an die Verrohung, en Carta.

[23] Liane Bednarz, Wenn Lucke geht, bleibt Höcke El artículo en The European, es de mayo de 2015. Sólo puedo decir: Lucke se fue o más bien, lo echaron y se quedó Höcke. 

[24] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[25] AfD will Flüchtlingen die Integration verweigern en talshow en televisión. Ver, asimismo su video donde lo sostiene: Flüchtlinge müssen nicht integriert werden

[26] Liane Bednarz, Die konservativ-revolutionäre Versuchung (la tentación de la revolución conservadora). Cuaderno 132, páginas 9 y siguientes.

[27] Liane Bednarz, Hass und Ausgrenzung – Sprache als Kampfmittel der neuen Rechten in ARD. “alle Völker sind gleich viel wert, aber nur solange sie unter sich bleiben”. “Ein gutes Beispiel dafür ist sowas wie Ethnopluralismus. Das hört sich erst mal nicht so schlimm an, ist aber faktisch eine weltweite Apartheid. Man sagt nicht mehr, die Deutschen sind die Herrenrasse und alle anderen sind schlechter, sondern man sagt, alle Völker sind gleich viel wert, aber nur solange sie unter sich bleiben”.

[28] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[29] “Monokultureller Dünkel”, en su memorable artículo Na dann ohne mich (Entonces, sigan si mí) con el cual el conocido periodista se despidió del blog Achse des Guten (eje del bien) por la línea que había tomado.

[30] Etología en Wikipedia.

[31] Ethnopluralismus en la página del Verfassungschutz de Nordrhein-Westfalen.

[32] El sociólogo Andreas Kemper me dice en un tweet que el responsable de la página es Daniel Fiß de los nacionalies y socialistas de Rostock (Nationalen Sozialisten Rostock). Más información sobre él aquí

[33] Ethnopluralismus und die multipolare Welt Significativo es que el cuadro que “adorna” el artículo es El Garito o sala de juegos, del pintor francés Jean-eug Ne Buland

[34] “Das universalistische Streben des westlichen Liberalismus ist vergleichbar mit einem alten Rentner, der versucht die Alters und Krankheitserscheinungen mittels Faltenlifting und Feierexzesse zu übertünchen. Auch das Grundgerüst der liberalen Postmoderne ist alt, morsch und brüchig. Einzig und allein geopolitische Hegemonieansprüche, versuchen die letzten Machtfetzen vom Schein einer globalen Autorität zu wahren. Innerlich sind die Tage des Liberalismus jedoch gezählt, da in seiner Konsequenz alle natürlichen Ordnungen und Völkergemeinschaften zu zerstören, er schon bald sich selbst auffressen wird. Denn die kapitalistischen Prozesse sind inzwischen zu einem Automatismus geworden, die sich jeglicher menschlicher Kontrolle und Beherrschbarkeit entziehen.”

[35] Mi columna sobre el tema universalismo: El universalismo y los refugiados