Junge Familien – aber bitte keine Ausländer

Die ganze Debatte um die Worte Christian Lindners über die Schlange beim Bäcker[1] erinnert mich an manche Szene, die ich selbst neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts erlebt habe.

Was ich gleich erzählen möchte,  geschah vor langer Zeit – nämlich in den Neunzigern. Seither hat sich in der CDU viel verändert. Trotzdem ist es sehr gut möglich, dass sich so eine Szene, wie ich sie hier beschreiben werde, auch heute irgendwo in Deutschland wiederholt.

Es war ein schöner Sommerabend. Ich war hochschwanger und sah so aus: Niemand konnte diesen Umstand übersehen, Ich wurde zu einer Veranstaltung der “Initiative Junge Familien – Bonn” eingeladen. Die Veranstaltung fand in einem privaten Haus in Godesberg statt. Die Organisatoren waren Leute, die das Haus Welrich[2] in der Kölnstraße in Bonn jede Woche besucht haben.

lch war alleine dort, da mein Mann auf unser ältestes Kind aufgepasst hat. Ungefähr 20 Personen waren in dem großen Wohnzimmer des privaten Hauses. Ich kannte fast alle relativ gut und war sogar bei ihnen eingeladen oder sie waren bei mir zu Hause gewesen .

Der Referent war ein Unions-Abgeordneter des Bundestages aus Süddeutschland. Ein konservativer Herr, der uns erzählt hat, er sei Vater von sechs Kinder (oder zehn, weiß ich nicht mehr genau) und dass seine Frau sich in der Schule ihrer Kinder engagiere, wie dies eine gute Mutter tue.

Er beklagte, dass seine Frau in der Öffentlichkeit gedemütigt würde, eben weil sie viele Kinder habe (beim “Schlecker”, erzählte er). Er verkündete seine Überzeugung, dass eine Frau nicht berufstätig sein dürfte. Dass sie sich 100% um die Kinder und ihre Angelegenheiten kümmern müsste/sollte. Und dass die Frau nicht so egoistisch sein sollte, aus Gründen der Selbstverwirklichung einen Beruf ausüben zu wollen.

Als – nach dem Vortrag – die Diskussion eröffnet wurde, habe ich mich als erste gemeldet, um ihm sehr freundlich versucht zu widersprechen: “Eine Frau arbeitet außerhalb des Hauses nicht nur aus Gründen der Selbstverwirklichung. Es gibt auch andere Gründe…”. Die wollte ich nennen, so weit bin ich aber nicht gekommen.

Der MdB unterbrach mich sofort schroff und fragte vorwurfsvoll in die Runde:”Laden Sie immer Ausländer zu ihren Veranstaltungen ein…!?” Mit “Ausländer” war ich gemeint… Obwohl ich eigentlich “Ausländerin” bin 😉

Keine Antwort… Kein Mensch hat etwas gesagt… Schweigen… wie so oft in Deutschland haben die Menschen geschwiegen und irgendwoanders hingeschaut. Außerdem, ein Mitglied des Bundestages unterbricht man nicht. Die alte hierarchische Gesellschaft lässt schön grüßen.

Die Person, die die “Diskussion” (war das wirklich eine Diskussion? ich denke nicht) leitete, erteilte das Wort einem Deutschen, der eine andere passende, gefügige, nicht kritische Frage gestellt hatte. Kein Widerspruch war gewünscht. Auch keine Ausländer.

Kein Mensch hat an diesem Abend noch mal darüber geredet. Die “Initiative Junge Familien” fand anscheinend alles in Ordnung…

Am übernächsten Tag oder auch noch später rief ich eine damalige Freundin (sie war – wie ich – eingeladen) an… Sie war die Einzige, die sagte, dass was geschehen ist, nicht in Ordnung war. Sie hat aber an diesem Abend nichts gesagt. Das wurde nie mehr von irgendjemanden, der dabei war, thematisiert…


[1] “Man kann beim Bäcker in der Schlange nicht unterscheiden, wenn einer mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen bestellt, ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist, oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer. Damit die Gesellschaft befriedet ist, müssen die anderen, die in der Reihe stehen, damit sie nicht diesen einen schief anschauen und Angst vor ihm haben, müssen sich alle sicher sein, dass jeder, der sich bei uns aufhält, sich legal bei uns aufhält. Die Menschen müssen sich sicher sein, auch wenn jemand anders aussieht und noch nur gebrochen deutsch spricht, dass es keine Zweifel an seiner Rechtschaffenheit gibt. Das ist die Aufgabe einer fordernden, liberalen, rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik.” Aus der Pressemitteilung der FDP

[2] Studentisches Kulturzentrum Welrich, in Bonn. Das Kulturzentrum als solches hat momentan keine Seite, aber ihr Jugendclub Gronau

Advertisements

Religionsverbotgesetz Eine europäische Dystopie

Hintergrund

Der Prozess, der zu dem umstrittenen europäischen Gesetz von 2030 führte, begann viele Jahrzehnte zuvor. Man kann aber festhalten, dass die entscheidenden Ereignisse, die schließlich zu der Verabschiedung führten, innerhalb von drei Jahren, und zwar ab 2027, stattfanden.

Im Jahr 2027 ereignete sich in Madrid ein islamistischer Terroranschlag von großem Ausmaß mit mehr als 11.000 Toten. Eine Reihe von Explosionen erschütterte die spanische Hauptstadt und berührte Europa und die ganze Welt. Die Terroristen platzierten Tonnen von Sprengstoff in verschiedenen Teilen der Stadt, ohne dass die Geheimdienste den Anschlag verhinderten. Es wird vermutet, dass Geheimdienste – auf hoher Befehlsebene – von Personen der extremen anti-islamischen Rechten unterwandert waren, die einen Angriff der Muslime ausnutzen wollten.

Nach diesem großen Angriff folgten in ganz Europa Aktionen, deren Ziel sowohl die Zurückweisung des Terrorismus der europäischen Muslime als auch die Rache von Gruppen, die sich der islamischen Religion widersetzten. Europäische Muslime distanzierten sich von dem Terror, der angeblich auf ihrer Religion beruhte, und bestanden darauf, dass Terroristen nicht “in ihrem Namen” handeln. Der berühmte und altgediente hashtag #NotInMyName wurde verwendet.

Im Jahr 2028 fand ein weiterer Anschlag in Berlin statt, die den Weg für eine neue Gesetzgebung bahnte. Eine Gruppe von Christen der beiden großen deutschen Konfessionen (katholisch und evangelisch) führte eine koordinierte Aktion durch, bei der mehrere Moscheen in der deutschen Hauptstadt durch Sprengstoffangriffe zerstört wurden. Es gab insgesamt 6.000 Tote und doppel zu viele Verletzte. Dieser Tag ist als Black Friday von Berlin bekannt. Die deutsche Polizei warnte vor der Gefahr; aber er konnte es nicht aufhalten.

Die Gruppe, die das Massaker an den Moscheen am Schwarzen Freitag in Berlin durchführte, war bekannt wie “ad maiorem dei gloriam”-Zelle oder AMDG. Die Aufrufe der Hierarchie der Kirchen zur Gewaltfreiheit lehnten die fanatischen ultrakonservativen Gruppierungen ab.

Christen beider Konfessionen bildeten eine neue identitäre Ökumene. Die katholischen Gruppen beschuldigten Papst Valentin, ein Anti-Papst zu sein. Die fanatischen Evangelikalen, die durch ein Magazin und in sozialen Netzwerken organisiert waren, beschuldigten die evangelischen Bischöfe, Abtrünnige des wahren Glaubens oder Ketzer zu sein. Der neue Glaube – von den Beobachter der Szene neue Ökumene der extremen Rechten, genannt – ist eine Mischung aus katholischen, evangelischen und orthodoxen Elementen mit einem großem traditionalistischen Einfluss.

Am Montag nach dem Black Friday beschlagnahmte die gleiche Gruppe christlicher Extremisten ein Militärfahrzeug – ein Armeeoffizier gehörte zur AMDG-Zelle – und feuerte eine Rakete auf den Bundestag, so dass – obwohl sie behaupten, dass dies nicht ihre Absicht war – zerstörte das Gebäude, fiel auseinander, weil die Rakete an einer Stelle auf dem Dach explodierte, die der Schlüssel zum Erhalt der Konstruktion war. Weil in diesen Augenblicken eine Plenarsitzung des Parlaments stattfand, starben 90% der deutschen Abgeordneten, darunter Bundeskanzler Alexander Pilz. Anschließend hat sich der Bundestag aufgelöst.

Pilz – der aus einer Familie von Russlanddeutschen stammte, die in den 1990er Jahren in das Land eingewandert waren – gehörte einer rechtsextremen Partei an und war der erste Kanzler dieser Richtung in Deutschland nach 1945. Er war jedoch nicht einer der extremsten seiner Partei und hatte eine versöhnliche Haltung gezeigt.

Es gab viele andere Scharmützel zwischen christlichen und muslimischen Gruppen, die leider ganze Stadtteile in verschiedenen europäischen Städten verheerten. Die Konfrontationen erreichten sogar Gruppen der jüdischen Gemeinde, wo auch Verteidigungsgruppen organisiert waren, von denen die wichtigste die so genannten “Makkabäer” war, die sich über ganz Europa ausbreiteten.

Sogar einige europäische Buddhisten schlossen sich dem bewaffneten Kampf an, besonders eine Gruppe, die von einem ehemaligen deutschen Polizisten angeführt wurde, die das Ende des buddhistischen Pazifismus verkündete. In einigen Städten mit reichlich persischer Einwanderung wurden “Zoroastrische Zellen” organisiert. Jesiden schlossen sich sog. “Sportklubs” an, die in allgemeinen “Kinder von Melek Taus” genannt wurden.

Manche sprechen von einem echten Bürgerkrieg religiösen Ursprungs. Die Gewalt nahm in den Städten zwischen den verschiedenen Gruppen und Zellen zu, die sich mit einigen Mafia-Chefs verbündeten. Dies erhöhte das Gefühl von Instabilität und Gewalt der Bürger.

Summa summarum gab es drei entscheidende Ereignisse: das Attentat in Madrid, den schwarzen Freitag in Berlin und die Auflösung des Bundestages. Von diesem Moment an kann gesagt werden, dass ein Punkt ohne Rückkehr erreicht wurde. Viele Leute begannen, die Situation mit dem Dreißigjährigen Krieg zu vergleichen. Bücher und Filme erschienen über diesen alten Krieg der europäischen Konfessionen im 17. Jahrhundert. In ihren Analysen wurden die politischen und wirtschaftlichen Faktoren, die sie verursachten und begleiteten, beiseite gelassen und sich nur auf das religiöse Thema konzentriert. Das erzürnte noch mehr die Geister.

Krieg aller gegen alle

Nach und nach war die Position derer, die behaupteten, dass die Terroranschläge verschiedener religiöser oder antireligiöser Gruppen unerträglich waren und dass Religion nur Gewalt hervorrief, kristallisiert. Es wäre besser, alle Religionen zu verbieten, damit es kein Blutvergießen mehr geben würde. Dies war das Hauptargument für die Verabschiedung des Gesetzes: Es sei besser, keine Religion zu haben, da es unmöglich sei, eine Religion zu bevorzugen. Und eine Gleichheit sei unmöglich. Ohne Religion wären Sicherheit und Frieden gewährleisten. Sicherheit und Frieden seien wichtiger als eine vermeintliche Religionsfreiheit, die nur Ursache von Kriegen, Zerwürfnis und Verfeindung ist.

Das Niveau der gesellschaftlichen Entwicklung in der Mitte des 21. Jahrhunderts ermöglichte, auf die Religionen vollständig zu verzichten. Dass Europa definitiv in die positivistische Ära der Geschichte eingetreten sei, so die These von August Comte, die auf einmal populär wurde. Die vollständigen Werke des französischen Soziologen des 19. Jahrhunderts, der als überzeugter Religionskritiker bekannt ist, erreichten den Status eines europäischen Bestsellers, man sagt, dass sie viele verkauft haben; aber sie lesen wenig…

Der Leviathan von Thomas Hobbes wurde zu dieser Zeit ebenfalls sehr viel verkauft und wurde ebenfalls ein europäischer Bestseller. Die Verleger stritten sich darum, wer die schönste Ausgabe gemacht hatte, und es gab viele Sammler von Leviathan-Büchern ganzen Kontinent. Es gab sogar Ausstellungen von Büchern und Wettbewerben darüber, welche Ausgabe die schönste war. Papierbücher erlebten in dieser Zeit allgemeine eine Renaissance.

Im Jahr 2029 wurde Europa von einem sehr harten Winter heimgesucht, der zu einem Anstieg der Nahrungsmittelpreise führte; Lebensmittel mussten aus anderen Kontinenten importiert werden. Gleichzeitig erhöhte Russland die Gaspreise; Europa war weiter abhängig von russischen Öl. All dies führte zu einer Wirtschaftskrise und zu verarmten Bevölkerungsschichten, insbesondere im Süden und Osten der Europäischen Union, wo sich die Länder mit der höchsten Bevölkerungsdichte konzentrieren und damit diejenigen mit den meisten Stimmen. Das Plündern von großen und kleinen Lebensmittelläden war das tägliche Brot für die hungrige Europäern.

Die Aufrufe von Papst Valentin II. – der erste chinesische Papst in der Geschichte, Lui Yuang Wang ist sein chinesischer Name – zu Toleranz, Liebe und Verständnis wurden von extremen Gruppen von europäischen Christen ignoriert, die die traditionellen Werte des Christentums (besonders die Nächstenliebe) als ein Symbol der Schwäche betrachten. Sogar Valentins Begegnungen mit dem Dalai Lama, der gegen das Gesetz zum Religionsverbot die Europäer umstimmen wollte, erreichten nicht den erwarteten Effekt.

Sonntag für Sonntag wurde in den Kirchen gegen Gewalt und für Verständnis zwischen den Religionen gepredigt. Aber die extremen christlichen Gruppen riefen dazu auf, nicht zur Kirche zu gehen, und organisierten pseudoreligiöse Zeremonien, die im Internet übertragen wurden, wo sie gegen alle Religionen außer ihrer eigenen agitierten. Oder einfach gegen alle Religionen, einschließlich der eigenen. Menschen, die seit ihrer Kindheit nicht zum Gottesdienst gegangen sind, haben den die im Internet übertragenen Zeremomien und Riten gesehen und gehört. Sie hörten den neuen Laienpredigern und ein paar ehemaligen Pastoren zu, die die Amtskirchen als Verräterinnen am Christentum und an der nationalen Identität angriffen. Und an alle anderen Religionen. Andere Religionen organisierten auch Zeremonien im Internet; aber keine waren so erfolgreich wie die der Christen.

Der religiöse Kampf zwischen extremistischen Gruppen in der Gesellschaft war so bitter, dass es den meisten Gläubigen nicht genügte, eine gemäßigte Tendenz zu haben. “Extremisten gewinnen immer”, erklärt der österreichische Analyst Max Jandl.

Die Volksabstimmung

Das Gesetz, das alle Religionen verbietet, wurde Ende 2029 in einer Volksabstimmung angenommen. Das vorgeschlagene Gesetz gewann mit einem niedrigen Ergebnissen von 50,2%. Der Text sagt:

“Jeder religiöse Glaube ist ausnahmslos verboten. Seine Ausübung, Verbreitung, Verteidigung oder jeder Akt der Verehrung wird mit einer Strafe nicht unter zehn Jahren Haft oder der endgültigen Verbannung vom europäischen Kontinent bestraft, abhängig von der Schwere der Übertretung.

“Als Verbreitung eines religiösen Glaubens wird Folgendes angesehen: ein religiöses Buch zu besitzen, wie insbesonder die Bibel, den Koran und den Talmud, sowohl in Teilen als auch in seiner Gesamtheit.

“Innerhalb der nächsten fünf Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes werden alle sogenannten heiligen Bücher aller Religionen und Konfessionen konfisziert und vernichtet. Die Aktionen werden sowohl von der Nationalpolizei jedes Landes als auch von der europäischen Bundespolizei durchgeführt. Nur zwei Kopien von jedem der Bücher, die als heilig gelten, werden an den europäischen Universitäten, die es wünschen, hinterlegt. Sie bleiben unter Verschluss, und die Studierenden können nicht darauf zugreifen, es sei denn, sie haben eine schriftliche Genehmigung des jeweiligen Professors, Dozenten oder des Ethikrats der jeweiligen Universität oder Hochschul-Cluster. Einzelheiten werden durch nationales Recht geregelt.

“Die Behörden, die das Internet kontrollieren, müssen alle vorhandenen digitalen Kopien vernichten und den Zugriff auf digitalisierte Bücher in anderen Kontinenten verhindern und die Seiten zensieren, die sie online anzeigen. Ein Verstoß gegen diese beiden letztgenannten Bestimmungen wird wie im ersten Absatz dieses Artikels auch mit einer Haftstrafe nicht unter zehn Jahren Haft oder der lebenslangen Verbannung sanktioniert.

“Jede religiöse oder kultische Handlung ist verboten, sowohl in Bezug auf Geburt, Tod oder Ehe. Der Verstoß gegen diese Bestimmung wird ebenfalls mit zehn Jahren Haft oder lebenslanger Verbannung bestraft.

“Die Indoktrination von Minderjährigen – einschließlich der eigenen Kinder – wird mit dem vorherigen Strafsatz und auch mit dem Verlust der elterlichen Sorge über die eigenen Kinder bestraft. Religiöse Eltern dürfen keinen Kontakt mit ihren Kindern unterhalten. Der Nationalstaat muss die notwendigen Maßnahmen ergreifen, damit Minderjährige im nationalen Patriotismus und im europäischen Suprapatriotismus erzogen werden.

“Dieses Gesetz wird am 1. Januar 2031 vollständig und endgültig in Kraft treten. Der Zeitraum zwischen dem 1. Januar 2030 und dem 31. Dezember 2030 wird als Übergangszeit betrachtet, in der die Staaten der Europäischen Union alle Maßnahmen treffen und alle Gesetze erlassen müssen, damit alle Religionen ab dem 1. Januar 2031 ausnahmslos verboten bleiben”.

Die Verteidiger der Religionen oder der Religionsfreiheit behaupteten während der Kampagne vor der Volksabstimmung, dass sie die große Mehrheit seien und niemals eine Volksabstimmung verlieren würden, die so absurd ist wie die damals vorgeschlagene. Es wird angenommen, dass dieser Umstand – die Zusicherung, dass sie gewinnen würden – viele Anhänger des “Nein zum neuen Gesetz” dazu gebracht hat, nicht zu wählen. Deren Enthaltung steht im Gegensatz zur intensiven Mobilisierung der Befürworter des “Ja zum neuen Gesetz gegen die Religionen”.

Was werden die Religionen tun?

Unsicher ist das Schicksal der Gläubigen der Naturreligionen. Die europäische extreme Rechte beharrt darauf, dass die ursprünglichen Religionen Europas nicht unter das religiöse Verbot fallen, und erwarten daher einen großen Aufschwung in der Verehrung Odins, Mars’ und Afrodite. In Nordeuropa nimmt eine wichtige Bewegung von Menschen, die sich als Druiden betrachten und stolz ihre langen Bärte und seltsamen Kleider durch die Straßen der Städte tragen, Gestalt an. Sogar in Frankreich und Belgien ist der Kult von Asterix und Obelix entstanden (Comicfuguren aus dem 20. Jahrhundert). Es scheint, dass sie nicht wissen, dass der Name des Druiden der Karikatur Miráculix und nicht Ásterix ist. Es wird behauptet, dass das Gesetz nur als Verbot für nicht-europäische Religionen ausgelegt werden sollte.

Die Buddhisten bestehen ihrerseits darauf, dass sie nicht religiös und deshalb von dem neuen Gesetz nicht betroffen sind, da es in ihrem Glauben keinen persönlichen Gott gibt. Ihr Nirvana ist nicht mit dem christlichen Himmel gleichzusetzen. In den meisten europäischen Staaten wird jedoch angenommen, dass das Gesetz auch den Buddhismus verbietet. Es wird gewarnt: unter dem Auftreten des Buddhismus können sich die alten Religionen verbergen.

Papst Valentin ruft Katholiken und Christen im Allgemeinen dazu auf, Menschen nicht zu verurteilen, die dem Gesetz zugestimmt haben, da sie glauben, etwas gutes zu tun und die Gewalt und Gesetzlosigkeit so zu beenden.

Eine weitere Frage ist, wohin sich der Vatikan bewegen wird, wenn jede Religion in Europa verboten ist. Die Vatikanstadt kann als extraterritorial betrachtet werden; aber die Christen aus anderen Kontinenten wird nicht möglich sein, nach Rom zu pilgern. Ebenso wäre es sehr schwierig, eine globale Religion von einer isolierten Exklave aus zu regieren. Der Dalai Lama bietet Tibet als neuen Sitz des Vatikans an. Die chinesischen Behörden sehen diesen Vorschlag positiv – obwohl der Vorschlag aus dem Mund des Dalai Lama kommt -, da sie glauben, ihr Land kann so einen größeren Einfluss in der Welt haben.

Die Deutsche Evangelische Kirche (klein aber reich) wird nach Nord- und Südamerika auswandern. Es wird erwartet, dass sich ihr Kopf im Süden Chiles oder in Argentinien etabliert, was noch nicht entschieden ist. Ihr Mangel an Zentralisierung wird als ein Grund für ihre schwache Opposition gegen extreme und antireligiöse Gruppen innerhalb der Gesellschaft angesehen und eine Ursache des Erfolg der “Ja zum neuen Gesetz gegen die Religionen”-Lagers angesehen. Man hofft, einen Umzug werde das Regieren der evangelischen Kirche und ihr Oberhaupt bestärken.

In einigen Ländern werden Massenveranstaltungen in Fußballstadien und anderen Sportarten organisiert, in denen Tausende von Menschen gemeinsam die Religion ablehnen, zu der sie gehörten.

Der Exodus und seine Auswirkungen auf Wirtschaft und Finanzen

Das Gesetz wird am 1. Januar 2031 in Kraft treten; aber seine unmittelbaren Auswirkungen sind bereits spürbar. Es gibt einen Exodus jüdischer Bürger nach Israel, Nord-, Süd- und Zentralamerika. Große christliche Gruppen fliehen oder bereiten sich darauf vor. Ihre bevorzugten Ziele sind auch Nord- und Südamerika; Indien und Afrika, wo viele von ihnen herkommen, oder ihre Familien und Vorfahren. Muslime flüchten bevorzugt in Länder in Asien und Afrika. Wer zwei Pässe hat, ist in einer vorteilhaften Situation. Im Moment platzt der Schwarzmarkt der gestohlenen Pässe.

Ein großer Geldtransfer begleitet die Auswanderung, was die europäische Wirtschaftskrise weiter verschärft. Dennoch begrüßen die europäischen Staaten die Konfiskation ohne das Recht auf Entschädigung der Vermögenswerte der verschiedenen Kirchen, die in den Gesetzen der meisten Länder festgelegt sind. Auch die Konfiszierung von Synagogen, Moscheen und Kulturzentren. Die Säle der Zeugen Jehovas und vieler anderer. Verlage, Schulen und Universitäten in kirchlicher Trägerschaft, jüdische Gemeinden und muslimischen Gemeindezentren. Alles gehört jetzt zum Staat, der damit ein wenig die Probleme der Wirtschaftskrise zu bewältigen hofft.

Experten sagen, dass mit dem Metall von Glocken und heiligen Gefäßen der Metallpreis weltweit fallen wird. Es wird sogar angenommen, dass seltene Metalle aus religiösen Ornamenten gewonnen werden können, woran eine Mehrheit zweifelt. Der Experte David Eggert glaubt, dass sich die Krise verschärfen wird, da der Goldpreis fallen wird und nicht mehr der sichere Hafen sein kann, ein Zufluchtsort für Anleger, die nicht mehr auf den Euro oder andere instabile Währungen setzen. Wir stehen daher vor einem Feedback-Prozess, der die Krise verschärfen wird und damit Instabilität und Unsicherheit hervorruft.

Die Länder, in die die europäischen Flüchtlinge fliehen, haben Aktionen organisiert, um die besten Köpfe anzuziehen. Für die Jüngsten und die Gesündesten. Die europäischen Häfen und Flughäfen sind voller armer alter Menschen, die Europa nicht verlassen können, weil sie kein Land empfangen will. In einigen Ländern, wie Griechenland, der Türkei und Kroatien, ist die Situation dramatisch. Ältere Menschen aus Nordeuropa, die über etwas mehr Geld verfügen, kaufen sich einfach ein Aufenthaltsvisum in einem Land ihrer Wahl.

Die Kommunistische Partei Chinas kann sich nicht zwischen der Förderung der Einwanderung von Christen, Juden und europäischen Muslimen oder einem Einwanderungsverbot entscheiden. Argumente gibt es in einem und in einem anderen Sinne. Ebenso der Umstand, dass der Papst ein Chinese ist, hat dem Christentum in China einen großen Aufschwung gegeben.

Einige juristische und verfassungsrechtliche Gesichtspunkte

Ein Bereich, der zuvor dem Gesetz widersprach, behauptet, dass “das Gesetz jetzt ein gültiges Gesetz ist” und jeder Widerstand wäre falsch. Da das Gesetzgebungsverfahren bei der Entstehung des neuen Gesetzes erfüllt wurde, kann das neue Gesetz kein ungerechtes Gesetz sein. Es kann überhaupt nur gerechte Gesetze geben. Überlegungen, die über das rein Gesetzliche hinausgehen, gelten für sie als religiös.

Andere versuchen, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte dazu zu bringen, sich gegen das Gesetz zu entscheiden. Aber der Gerichtshof hat sich bereits für unzuständig erklärt, diese Angelegenheit zu lösen. Kein Professor wagt es, ein Gutachten gegen das Gesetz zu erstellen. Und zwar aus Angst, für das Verbrechen “Verteidigung eines religiösen Glaubens” verurteilt zu werden. Gleiches gilt für Richter aller Instanzen.

Der Versuch, die Anwendung des Rechts nur auf außereuropäische Religionen, insbesondere auf die sogenannten “Semiten” zu beschränken, war bislang weder auf der Ebene der nationalen Gesetzgebung noch der administrativen Hermeneutik erfolgreich, noch wurde sie von irgendeinem Gericht akzeptiert .

Befürworter des Gesetzes leugnen, dass es mit ihm die Religionsfreiheit endet. Im Gegenteil: jetzt werde es die einzige wahre Freiheit geben. Die Freiheit, die “wahre Wahrheit” und nicht eine Religion zu wählen, ist die einzige echte Freiheit.

Die nationalen Gesetze, die in Kürze in Kraft treten, verbieten denjenigen, die bestraft werden bei einer eventuellen Auswanderung aus dem europäischen Territorium, seine Güter und Habe nehmen, die sowieso von den Nationalstaaten konfisziert werden müssen. Es ist erlaubt, nur einen Koffer mit dem Nötigsten für die Reise mitzunehmen. Noch umstritten ist, ob Migranten ihre heiligen Bücher mitnehmen können oder ob sie in Europa bleiben müssen, um eingeäschert zu werden.

Umweltgruppen schlagen vor, den Begriff “Verbrennung der heiligen Bücher” breit zu interpretieren, damit das Papier der Bücher recycelt werden können. So wird die Emission von Kohlendioxid, das die Umwelt schädigt, reduziert.

Einige Leute kündigen an, sie würden untertauchen und ihre religiösen Überzeugungen im Katakomben-Stil auf europäischen Territrorien weiter ausüben. Die große Mehrheit will aber fliehen; sie will nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch vor allem ihre Kultur und ihre heiligen Bücher mitnehmen. In mehreren Ländern wurde eine Steuer auf Auswanderung  und Hindernisse für die Mitnahme von Gütern oder Geld vom Kontinent eingeführt.

Marta Salazar, Korrespondentin in Europa, Berlin 2030. Wir werden weiterhin über das Thema berichten

La invasión de las Malvinas

A 36 años de la Guerra de las Malvinas o Falklands, me gustaría referirme brevemente a este triste episodio bélico de los años 80 del siglo pasado.

El antecedente inmediato fue un negocio realizado por Constantin Davidoff, un comerciante de chatarra de nacionalidad argentina, quien había comprado una estación ballenera abandonada en la Bahía Leith, en las Georgias del Sur, no en las Malvinas. El inmueble había pertenecido a balleneros escoceses que ya no lo utilizaban, estaba abandonado y Davidoff quería convertirlo en depósito de chatarra (en aquella época, parece que nadie pensaba en la protección del medio ambiente). Para el transporte del metal, Davidoff arrendó a bajo precio una embarcación de la Armada argentina, llamada Bahía Buen Suceso. El arriendo no sólo incluía el barco, sino también su tripulación, formada obviamente, por miembros de la Marina de guerra.

Estando en la Bahía de Leith, los marinos argentinos y los trabajadores de Davidoff -un total de cincuenta- no tuvieron una idea mejor que izar la bandera argentina en las Georgias del Sur, territorio indiscutidamente británico. Los cuatro científicos que se hallaban en una estación de estudio, telegrafiaron (el 19 de marzo) a Londres informando sobre esta circunstancia. Londres reclamó a Argentina por la vía diplomática. Asimismo, los trabajadores (y los marinos) se negaron a solicitar el permiso correspondiente a las autoridades británicas de Grytviken (que se lo habrían dado sin problema) para trabajar en la Bahía de Leith. Gran Bretaña envió al patrullero Endurance (un patrullero y el único buque de la Marina británica que se encontraba en el Atlántico sur), que, el 26 de marzo, confirmó que Leith se encontraba ocupado o tomado por argentinos (40 de ellos eran infantes de marina[1]), quienes además se negaban a pedir un permiso de trabajo.

A continuación, comenzó la actuación de la diplomacia británica, que exigió el retiro de la bandera argentina de la Bahía de Leith, mediante una nota de protesta de fecha 23 de marzo. Esta nota fue considerada una “provocación” por el gobierno militar argentino quien decidió invadir las Malvinas (no las Georgias, donde se encuentra Leith) el día 2 de abril de 1982. Entre las Malvinas y las Georgias del Sur hay 1550 kms de distancia.

La invasión argentina y la guerra que le siguió dejó un saldo de 907 muertos (258 británicos -8 civiles chinos y 3 civiles británicos en Puerto Stanley- y 649 argentinos). 1845 heridos, de ellos 777 británicos y 1068 argentinos. Hace algunos años, conocí a una señora argentina que estaba de visita en München, buscando -según me contó- artefactos ortopédicos para su hijo que había perdido algunos miembros del cuerpo durante esa guerra. Sí, ese es el saldo de una invasión y posterior guerra: casi mil muertos y casi dos mil heridos. Y una mamá intentando ayudar a su hijo en un país extranjero. De más está decir que el viaje y los artefactos los pagaba ella.

Al parecer, el gobierno de Buenos Aires pensaba que Estados Unidos los apoyaría a ellos y no a Gran Bretaña. El modelo schmittiano, según el cual, “mi enemigo es también el enemigo de mi amigo” es un modelo de análisis falso, que conduce a errores garrafales como éste. Asimismo, considerar que sería posible revivir una especie de doctrina Monroe intepretada según Carl Schmitt[2], de acuerdo a la cual América debería ser para los americanos y donde los europeos deberían no entrometerse en absoluto, fue una  apreciación equivocada de la realidad.

Por mucho que, en 1965, las Naciones Unidas hayan considerado a las Malvinas como un “territorio en disputa” y hayan llamado a las dos partes a lograr a un acuerdo político que nunca suscribieron[3], es totalmente claro que Argentina intentaba cambiar un límite internacional por la fuerza de las armas y, en consecuencia, no podía contar con el apoyo de ningún país occidental. El mismo 3 de abril de 1982, el Consejo de Seguridad emitió una resolución en que se exigía a Argentina el retiro inmediato de sus tropas y a ambos países, resolver el problema por la vía diplomática[4], civilizada. 

Argentina tuvo el apoyo -al menos de palabra- de Moscú y de Cuba, pese a que el gobierno de Buenos Aires, se hallaba en las antípodas ideológicas de los gobiernos de Rusia y del de Fidel Castro. Pero claro, más grande era el odio de estos dos países a Estados Unidos, a la OTAN y a los países de Europa occidental. Venezuela también apoyó de palabra a Argentina e incluso consideró la posibilidad de enviar tropas militarse para apoyar a los argentinos. Si los militares argentinos sufrían con el frío del Atlántico Sur, es mejor no pensar en qué habría pasado con tropas venezolanas en aquellas latitudes.

Perú apoyó a Argentina con aviones militares, pilotos de los mismos, instructores y otros suministros. Lo grave es que el secretario general de las Naciones Unidas en aquel entonces, era un peruano, Pérez de Cuellar, con lo que esta institución perdió su imparcialidad y con ella, su credibilidad. Por una parte, Perú llamaba a la paz y por otro lado, enviaba armamento para proseguir la guerra. En un funesto doble juego, el gobierno de Lima, intentó sacar provecho de la situación y echó más leña al fuego de la guerra y de la muerte.

Demás está decir que el Tratado Interamericano de Asistencia Recíproca (TIAR, la “OTAN latinoamericana”, por así decirlo) no podía ser aplicado, ya que no estábamos ante un “un ataque armado … contra un estado americano”, lo que debería ser “considerado como un ataque contra todos los estados americanos”[5]. En este caso, tenemos que reconocer que lamentablemente, el estado agresor había sido uno de los nuestros. La situación es similar a la que vivimos hoy con Turquía, país miembro de la OTAN cuyas tropas invadieron una región de Siria (Kurdistán). Gracias a Dios, Turquía no tiene cara para pedir ayuda a sus aliados.

En suma, Argentina no sólo no logró su objetivo de conquistar las Malvinas, sino que cerró sus posibilidades de lograrlo en las próximas décadas. Una vez más, vimos que el intento de alterar las fronteras por medio de la fuerza es un gravísimo error, que no conduce al resultado esperado. (Lamentablemente, hoy observamos otro intento de mudar las fronteras, concretamente en Crimea y también en el Este de Ucrania, en ambos casos, por parte del actual gobierno de Moscú).


[1] Fuentes argentinas aseguran que sólo eran 14. Me pregunto qué hacían infantes de marina “trabajando” para una empresa privada. Puede ser que se refieran a los llamados Non-Self-Governing Territories o territorios sin gobierno propio.

[5] Art. 3.

Juan de Matienzo: una exigencia de justicia social

Si yo fuera supersticiosa (no lo soy), diría que es como un saludo de ultrarumba: me refiero al libro “Gobierno del Perú”, de Juan de Matienzo de Peralta, mi abuelo hace once generaciones. Esto es, mi abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo-abuelo. Leo en la genealogía de mi familia que Juan fue “Relator de la Real Chancillería, Oidor y Presidente de la Real Audiencia de Charcas y, luego, de Lima; autor de la obra Gobierno de Perú; colaborador del Virrey Toledo en sus Ordenanzas”. Al parecer, el único de sus libros que que se ha conservado completo a través de los siglos, se puede comprar ahora en Amazon[1] y a un precio relativamente razonable.

Desciendo de su hija, Agustina de Matienzo y Toro, mi abuela hace diez generaciones. De ella se sabe que se casó en 1567[2] con Hernando (Fernando) de Aguirre y Torres y Meneses[3], con el que tuvieron seis hijas: desciendo de Inés de Aguirre y Matienzo, quien “como primogénita y a falta de varón heredó las encomiendas de su padre en La Serena”. Heredó sus bienes sólo porque Agustina y Fernando no tuvieron un hijo hombre… esa sociedad patriarcal.

Sigo leyendo la historia de mi familia: Agustina se trasladó al Norte de Chile en algún momento de la historia y allí se casó con Fernando (o Hernando, los conquistadores no tenían muy claro si escribían con F o H) de Aguirre, hijo del conocido conquistador Francisco de Aguirre de la Rua de Meneses y de María de Torres y Meneses. (Los Meneses parece que abundaban en esa época). Hijo legítimo, habría que aclarar, porque los hijos ilegítimos de Francisco de Aguirre fueron incontables[4].

Un detalle pintoresco de la historia es que “Matienzo, oidor de la Audiencia de Charcas, informó que la orden que llevaba Almendras[5] era traer a Aguirre ‘preso o muerto’”[6]. En otras palabras, el oidor Matienzo ordena a uno de sus subordinados capturar y llevarle “vivo o muerto” a Francisco de Aguirre, esto es, al papá de quien luego será más tarde el suegro de su hija, con quien no parecía tener demasiada condescendencia. Otro detalle pintoresco es que a Fernando de Aguirre en su cargo de “corregidor, le correspondió formar y encabezar la tropa que rechazó al pirata Francis Drake en la bahía de Guayacán (La Herradura) el 19 de diciembre de 1578”[7]. Con lo cual, puedo decir que desciendo de una de las pocas personas que vencieron al pirata inglés.

En realidad, nunca me ha gustado la genealogía, sobre todo porque muchos la utilizan para vanagloriarse de las reales o supuestas glorias de sus antepasados (generalmente más supuestas que reales). Alcurnia, nombre, pedigree… Cosas sin la menor importancia, ni en el pasado, ni en el presente, ni menos, en el futuro.

Sin embargo, tengo que reconocer que algunos de los párrafos de Juan de Matienzo me llenan… no diría que de orgullo, porque no es mérito mío ser su nieta once generaciones después; pero sí de un cierto agradecimiento e incluso, de admiración. Antes que nada, hay que considerar que mi abuelo hace once generaciones, es considerado hoy un proto-economista, esto es, uno de los estudiosos de los fenómenos que hoy se conocen como macro-económicos. Él los vivió -por así decirlo- y los estudió antes de que la economía fuera considerada una ciencia. En Wikipedia se habla sobre su pensamiento económico Y el economista rumano-argentino Oreste Popuescu escribió un libro donde se refiere a sus ideas económicas[8].

El capítulo 11[9] contiene una fuerte crítica a la situación que vivían -o más bien sufrían- los indios en el Perú del siglo XVI.Matienzo habla de los mitayos, esto es, los indios de la mita. La mita era una forma de organización del trabajo que venía de la época de los mayas y consistía en un tributo al estado inca (a los incas) en forma de trabajo. Fue adoptado por los conquistadores europeos, que aprovecharon esta forma pre-existente de organización laboral. Es la llamada ley de hierro de la oligarquía que yo explicaría simplemente con la frase: “los que están arriba siempre lo estarán, aunque haya un cambio de sistema político”. Consecuencialmente, los que están abajo, los mitayos, seguirán abajo, aunque se cambie de sistema. No creo que sea siempre así; pero muchas veces, ha ocurrido en la historia.

Matienzo explica que los mitayos sirven “a los corregidores y a los clerigos de la doctrina y a otros españoles para que los sirvan en su casa”. Los españoles deberían pagarles entre 25 y 30 pesos. El problema es que este dinero no es pagado a los indios mismos, sino a sus caciques, lo que, para él es “grande agravio y rrobo de los caciques”. Obvio, es una especie de esclavitud. Demás está decir que sólo una persona con gran prestigio y autoridad puede criticar el sistema que imperaba en el territorio. Más aún, si era el sistema que imperaba en la minería, de tanta importancia para los europeos.

Matienzo dice que los caciques “de adrede los mudan cada semana por que no cobren nada”. Esto es, para que evitar que se establezca una relación entre el empleador y el empleado, los caciques los cambian semanalmente a los indios de la mita. Esto ocurre tanto cuando trabajan en casas (casas particulares, diríamos hoy) como cuando realizan alguna obra de construcción: “lo mismo hacen quando dan mitayos a sus encomenderos quando hazen casas o alguna iglesia, aunque esta proveydo que no se haga”. En otras palabras, en las construcciones, debería estar prohibido relevar los indios cada semana. Los caciques lo hacen para cobrar ellos el sueldo de los indios de su mita.

“Tambien suelen dar mitayos y repartirlos en algunas ciudades para servicio de los españoles que no tienen Indios”. Dice Matienzo que es muy necesario que se pague a estos mismos mitayos, “aunque se muden cada semana”. Explica que habrá “hartos indios que de su voluntad se alquilen. Sabiendo que el provecho ha de eser para ellos”. En palabras de hoy, si los indios saben que el dinero será para ellos, entonces, tendrán un incentivo para trabajar. Uno de los principios de nuestra actual economía de libre mercado, uno de cuyos principales lemas es precisamente que trabajar debe valer la pena, “ser de provecho” para quién trabaja.

El oídor y presidente de la Audiencia de Charcas propone tres leyes sobre este tema: “1. Que los mitayos (…) se les pague el tiempo que sirviesen a ellos mismos”. Sí, a ellos mismos, por el tiempo efectivamente trabajado, y no a sus caciques, como era la mala costumbre de la época.

“2. (…) que los Indios que se dieren para hazer casas e iglesias se les pague en fin de cada semana lo que fuese tasado por la Justicia a ellos mismos y si las mugeres trabajaren se les pague la mitad”. Este debe ser el origen del gender gap o desigualdad de género en el plano laboral. Interesante es que las mujeres, al parecer, también trabajaban en la construcción, lo que, un par de siglos más tarde, sería impensable. Lo de la fijación del precio “por la justicia” es también muy interesante. La teoría del valor y precio justo”[10] fue un tema que interesó especialmente a Matienzo.

“3. (…) que la Justicia de orden como se den Indios para guarda de los ganados pagandoles sus trabajos a ellos mismos y no a sus caciques”.

4. Que a los indios que sirvan en la minería y en las ciudades “pagándoles si alquiler como a los demás”. Matienzo llama alquiler al sueldo o salario, a la retribución que se debe por el trabajo realizado[11].

En suma, Matienzo propone reformar todo el sistema económico del reino, reemplazando la mita por un orden económico en que el empleador pague directamente al trabajador o a la trabajadora su sueldo (al final de cada semana). Y no que pague a un intermediario que es el cacique, ya que esto es un “gran agravio y un robo” que se hace a los indios pobres, quienes no reciben la correcta retribución por el trabajo realizado, puesto que los caciques indios recurren a un ardid (cambiar a los trabajadores cada semana) para que no les paguen directamente a ellos, sino a sus jefes indios, los caciques.

Si Matienzo viviera hoy, sería un partidario de la libertad económica, de la autonomía individual, de la economía social de mercado; y este corto pero contundente capítulo de su libro, podría llamarse algo así como “una exigencia de justicia”.


[2] Dos primos míos -que no se conocen entre sí- independiente el uno del otro, confeccionaron sendos árboles genealógicos: uno dice que se casaron en Perú y el otro, en La Serena. Esto se explica porque la Capitanía General de Chile era, en esa época, parte del Virreynato del Perú.

[4] Cuando fue amonestado por esta circunstancia, se cuenta que contestó: se hace “más servicio a Dios en hacer mestizos que el pecado que en ello se cometía”. Se imaginan lo desconforme que estoy mi antepasado. Menos mal que hoy vivimos en otros tiempos.

[5] Martín Almendras, un conquistador, de quien se lee en Wikipedia: “Eran más de 100 soldados que venían comandados por Martín de Almendras, pero él fue muerto por los indígenas calchaquíes en Humahuaca”, Segundo gobierno del Tucumán (1563-1567)

[8] El capítulo titulado Juan de Matienzo and Tomás de Mercado, en el libro Studies in the History of Latin American Economic Thought Popuescu escribe sobre la obra de Matienzo: “In order to carry out such a commitment, the work must have been arduous and one assumes that it would have required intense dedication, through many years of effort; much reading and deep meditation (…). But Matienzo had accumulated a great reserve of experience in scientific research carried out the decade before.” (Para llevar a cabo tal compromiso, el trabajo debe haber sido arduo y se supone que habría requerido una intensa dedicación, a través de muchos años de esfuerzo; mucha lectura y meditación profunda (…) Pero Matienzo había acumulado una gran reserva de experiencia en investigación científica llevada a cabo la década anterior.).

[9] Págs 27 y 28.

[10] Teoría del valor y precio justo en el pesamiento de Juan de Matienzo.

[11] Cfr. pág. 26.

¿Cuál es la finalidad de la nueva ley sobre la historia del Holocausto en Polonia?

Reconocemos el proyecto de ley como una herramienta para la manipulación ideológica, la imposición de una política histórica oficial y un intento sin precedentes de intervenir en el debate público sobre la historia polaca en un estado democrático. La verdad histórica no se puede decretar de antemano, porque surge de una investigación confiable basada en el material de origen. La ley adoptada en esta forma es un instrumento que puede usarse para comparar la popularización y la discusión de los resultados de la investigación científica independiente, mostrando la compleja verdad sobre el Holocausto. Su difusión no puede estar sujeta a control y presión política. (Texto de la declaración del Centro de investigación sobre el Holocausto de los judíos, acerca la modificación de la Ley del Instituto de Memoria Nacional, en Polonia[1] [2]).

La directora del Centro de Investigación sobre el Holocausto en Polonia, del Instituto Internacional para la Investigación del Holocausto Yad Vashem, Havi Dreifuss afirma que, en países normales, la investigación histórica no tiene que ser aceptada o rechazada por el estado[3], como parece ser el caso de hoy en Polonia. La pregunta que nos hacemos es ¿ha dejado Polonia de ser un país normal?

Lo que pasó esta semana, me ha dado bastante qué pensar. Me refiero a la decisión de la justicia  irlandesa que rechazó la extradición de un ciudadano polaco (Artur Celmer, acusado de narcotráfico), debido a que “los recientes cambios legislativos en el sistema judicial polaco han sido tan inmensos (so immense) que el tribunal superior de Irlanda se ve obligado a concluir que el estado de derecho en Polonia ha sido sistemáticamente dañado (systematically damaged), socavando la confianza mutua (mutual trust) que se halla en la base del proceso de la orden de detención europea”[4], la vía por la cual Polonia solicitó la extradición. Duras palabras de la sonriente jueza irlandesa Aileen Donnelly.

Ahora corresponderá resolver al Tribunal europeo de Justicia (en Luxemburgo) a quien Irlanda envió el caso, en consulta. Es probable que los otros 50 casos de extradición solicitada por Polonia a Irlanda se suspendan. Más aún, Gary FitzGerald, director del Centro Irlandés para el Derecho Europeo en el Trinity College de Dublín, advierte que no sería sorprendente si otros países otros países de la Unión Europea decidieran no extraditar a Polonia en espera de la resolución del Tribunal europeo[5].

Laurent Pech, profesor de Derecho europeo en la Universidad de Middlesex se refiere al desmantelamiento de la independencia del poder judicial, independencia que es uno de los componentes clave del estado de derecho[6] . En primer año de derecho, aprendimos que la división de poderes y la consiguiente independencia de los tribunales de justicia es uno de los pilares básicos del estado de derecho. Del estado de derecho como lo conocemos en los países de tradición liberal democrática representativa, lo que ciertos países del Grupo de Visegrad, hoy rechazan y prefieren hablar de una cierta “democracia iliberal”. No sé por qué recuerdo a las “democracias populares” del socialismo real.

Cabe preguntarse ¿qué repercusiones puede tener esta circunstancia, este virtual secuestro de la justicia polaca[7], que se traduce en este daño tan inmenso a los tribunales polacos, si consideramos que son esos mismos tribunales los encargados de juzgar, de acuerdo a la mencionada ley que comentamos, la Ley del Instituto de Memoria Nacional, llamada en inglés, simplemente Holocaust Law.

No sin razón, la historiadora Havi Dreifuss quien, debido a sus investigaciones[8], viaja frecuentemente a Polonia, teme hacerlo ahora, bajo la vigencia de la nueva legislación, aunque ésta, supuestamente, exime a los académicos y a los artistas de responsabilidad penal. “Para mí, lo más problemático en esta ley es crear una atmósfera de miedo en Polonia al hablar de estos temas”[9].

Dreifuss elogia a sus colegas polacos, ahora más en peligro que ella y que todos quienes estamos fuera del alcance de los tribunales polacos polaca, salvo que también nos quieran extraditar. “Polonia tiene estudiosos maravillosos que realmente cambiaron nuestra comprensión de muchos aspectos del Holocausto. El hecho que ellos y sus estudiantes  -especialmente los estudiantes- no son parte de la exención, entonces tendrán que pensar dos veces antes de trabajar en estos temas, lo que es algo muy problemático”[10] [11].

El caso del diario argentino Página 12[12] es, no sé si llamarlo ridículo o grotesco, aunque creo que estos calificativos son muy suaves para describir la realidad[13] . Menos mal que la jurisdicción de los tribunales polacos no llega a Argentina, no va más allá de sus fronteras, ya que, de otra forma, estaríamos frente a un intento de establecer una “censura global”[14], con muchas víctimas inocentes. Me refiero a víctimas reales y no fictivas, del intento de acabar con la libertad de prensa e imponer una única verdad oficial.

El historiador polaco-norteamericano Jan Tomasz Gross[15] -expulsado de la Universidad de Varsovia en 1968, encarcelado durante varios meses y que debío abandonar el país debido a la campaña antisemita de ese año[16]– nos explica que su patria “choca actualmente con la Unión Europea, debido a la destrucción de la independencia judicial en Polonia (…) Y ahora la nueva ley ha desatado una disputa diplomática con Israel por la falsificación de la historia del Holocausto”.

Con Renan Berger, nos preguntamos ¿Cuál es el propósito de esta ley? ¿Cuál es el mensaje que el gobierno polaco trata de transmitir al mundo?[17] ¿Realmente se trata de “defender el honor polaco”?[18] ¿De quién? Con el mismo Berger, nos respondemos: en realidad, lo que verdaderamente están haciendo es “crear la reacción opuesta y sólo están llamando la atención sobre todas estas atrocidades”[19]. Sí, toda esta discusión nos lleva a investigar más sobre el tema y a no dejarnos amedrentar por amenazas en redes sociales. Parece que es verdad que de lo malo, siempre se puede sacar algo bueno. Esta ley más parece combatir el honor polaco que defenderlo. Honor que -por lo demás- nadie en el mundo ha ofendido, como quiere hacer creer el gobierno polaco.

¿Cuál es el verdadero objetivo de esta ley? Historiadores polacos explican que esta es “una herramienta para la manipulación ideológica, para la imposición de una política histórica oficial y es un intento sin precedentes de intervenir en el debate público sobre la historia polaca en un estado democrático”[20].

Por su parte, Dreifuss señala: “Muchos judíos en Polonia, agrega, fueron asesinados no en los campos de exterminio, sino en manos de los polacos. ‘Esto es algo que Polonia no quiere aceptar y aparentemente lo que esta nueva ley trata de encubrir’”[21]. Podemos decir que el encubrimiento es uno de los propósitos de la ley.

Siempre me ha llamado la atención la forma en que algunos polacos reaccionan cuando se ven enfrentados a las atrocidades o a la crueldad que otros polacos cometieron contra los judíos y contra otras minorías en Polonia durante la II Guerra o, en general, en el pasado. Las niegan. Para mí, dice mucho que, durante la II Guerra se denominaba szmalcownik, a polacos que denunciaban o entregaban judíos a los nazis o extorsionaban a quienes los protegían[22]. Si hasta la lengua polaca ha acuñado una palabra para designar esta acción, concluyo que sí existió y no fue una gran excepción como nos quieren hacer creer los apologetas de una Polonia inmaculada o “Cristo entre las naciones”, como se autodenominan en un arranque increíble de soberbia que los hace compararse con el Salvador.

Gross hace ver que la ley no pretende proteger la reputación de Polonia, sino que su “objetivo final es falsificar la historia[23]. Creo que tiene toda la razón. “Las autoridades polacas quieren amordazar cualquier debate sobre la complicidad de los polacos en la persecución de ciudadanos judíos, por lo que es ilegal discutir el asunto”[24]. Hay que considerar lo absurdo sostener la ilegalidad de un debate, de una investigación histórica, del estudio académico. “Las autoridades polacas quieren bloquear cualquier debate sobre la complicidad de los polacos en la persecución de ciudadanos judíos, por lo que es ilegal discutir el tema públicamente y contra los hechos”[25].

Por su parte, el periodista polaco Maciek Wisniewski (quién, entre otros medios, escribe para Le Monde Diplomatique), dice que lo que, “en realidad pretende es sanitizar la historia al gusto de los ultranacionalistas en el poder”[26]. Sanitizar, me explican consiste en “Dejar algo muy limpio, libre de microbios. Es un anglicismo, viene de sanitize, que significa limpieza o pureza extrema”[27]. Para mí, esta es, una forma de tergiversar la historia, para “quedar bien”, un poco lo que hacían muchos alemanes en la década de 1950. Los países del socialismo real, no tuvieron la posibilidad de discutir sobre la historia, ya que toda discusión que se escapara del marco de la intepretación única, oficial y estatal de la historia, estaba prohibida. En el fondo, el gobierno actual de Polonia, vuelve a lo mismo que el país vivió durante el comunismo.

Barbora Černušáková escribe en Time: “lo que está en juego no son los hechos ocurridos en torno a la Segunda Guerra Mundial, sino la libertad de expresión y la aplicación desmedida de la ley para reprimir las opiniones disidentes. Al ilegalizar todo pronunciamiento, declaración escrita o imagen que parezcan dañar ‘la reputación de la República de Polonia y la Nación polaca’ o que sugieran que hubo responsabilidad o complicidad polacas en los ‘crímenes nazis’, restringe aún más el derecho a la libertad de expresión y tendrá un efecto negativo más general”[28].

Y lo que es peor, Gross advierte que “se cierne un desastre mayor”, pues, con el pretexto de defender los derechos soberanos de Polonia, las autoridades aceptan los prejuicios xenófobos y antisemitas de algunos sectores de la población y, al mismo tiempo, exacerban tales sentimientos[29]. Esto se aprecia en las manisfestaciones públicas de lo que nosotros llamamos extrema derecha (aunque la izquierda europea es también profundamente antisemita) y en la quema de muñecos que representan a judíos-cliché, como vimos hace pocos meses en Polonia. “Los medios controlados por PiS han despertado aún más las emociones, al sugerir que fuerzas externas -en particular, los judíos- quieren evitar que Polonia diga la verdad sobre su propia historia”[30]. En las últimas semanas, incluso popularizaron el hashtag #StopJewishLies

Maciek Wisniewski escribe en Página 12, que la sola mención de la Masacre de Jedwabne, “impide seguir calificando el antisemitismo polaco –parte integral de la anatomía del nacionalismo local, étnico e inherentemente excluyente– como algo marginal o inofensivo. Contradice la visión dominante que sólo fuimos víctimas (del nazismo, del comunismo, de la historia en general)[31]”. Para algunos, Polonia no seria nada más que una víctima. Me pregunto cuántos crímenes se han cometido en la historia en virtud de la victimización.

“No es sorprendente que uno pueda ver el aumento del antisemitismo en las redes sociales, en la televisión y en la prensa que apoya al gobierno. Una sociedad movilizada en torno a una propaganda tan mentirosa se volverá cada vez más xenófoba, hasta que los polacos más abiertos de mente encuentren en su hogar un lugar inhóspito para vivir”[32], dice Gross y creo que habla por experiencia propia. ¿Le podrá extrañar a alguien si pronto empezáramos a recibir a los primeros asilados o refugiados polacos? Al igual que recibimos ya a los primeros turcos. El historiador de Princeton habla sobre la “fuerza destructiva de un gobierno dispuesto a aprovechar los peores instintos de una población para mantenerse en el poder”[33].

“Una Polonia monoétnica, podría ser el turno de la élite educada para emigrar, con un impacto incalculable en el capital social del país”[34]. Todos quienes pertenecemos a la generación Juan Pablo II y leímos “Cruzando el Umbral de la Esperanza”, sabemos que Polonia nunca fue ni mono-étnica, ni mono-religiosa, ni menos mono-cultural. Sobre Polonia, él nos explica: “A lo largo de los siglos de su milenaria historia, Polonia ha vivido la experiencia de ser un estado de muchas nacionalidades y de muchas confesiones cristianas, y no sólo cristianas. Tales tradiciones hicieron y hacen que un aspecto positivo de la mentalidad de los polacos sea la tolerancia y la apertura hacia la gente que piensa de modo distinto, que habla otras lenguas, que cree, reza o celebra los mismos misterios de la fe de modo diferente”[35]. ¡Qué diría Karol Wojtyla si supiera hoy de la ley sobre la historia del Holocausto!


[6] Cfr. Laurent Pech (@ProfPech), profesor de Derecho europeo en la Universidad de Middlesex. En Ireland refuses extradition over concern at Polish justice reforms

[7] Mi columna anterior: “Hoy, Polonia está secuestrada por oscuros fantasmas del pasado. Por un lado, el fantasma del antisemitismo ancestral, del antisemitismo de los pogromos centro-europeos. Y por otro, el fantasma de la época del socialismo real, con su intento de establecer una verdad histórica oficial y única, que no puede, que no debe ser contradecida, so pena de sufrir un castigo penal, algo tan propio de la tradición comunista. Estos dos fantasmas se expresan pues claramente en la llamada Ley sobre el Holocausto”, en Havi Dreifuss y otros historiadores sobre el Holocausto en Polonia 

[8] Desde noviembre de 2010 dirige el Centro de Investigación sobre el Holocausto en Polonia, del Instituto Internacional para la Investigación del Holocausto Yad Vashem, Havi Dreifuss y otros historiadores sobre el Holocausto en Polonia

[11] Sí, dentro de Polonia y entre los sectores con más cultura de la sociedad polaca, hay una gran resistencia a las medidas autoritarias del gobierno del PiS, dirigido tras bambalinas por Jarosław Kaczyński. Gross hace ver acertadamente que “Jaroslaw Kaczynski, líder del PiS. Su partido busca una mayoría constitucional en el parlamento que le permita establecer un régimen legalmente autoritario y asegurar su poder por un largo tiempo”.

[12] Ver, entre otros artículos sobre el tema: Por el buen nombre de Polonia y Revisionismo con fuerza de ley

[13] La declaración de una supuesta “liga de antidifamación de Polonia” es realmente de un cinismo que da vergüenza ajena. El “sueño del pibe” de algunos grupos conservadores siepre ha sido tener una liga antidifamación de ellos mismos, para contrarrestar la famosa Liga antidifamación judía.  

[15] Los innumerables usuarios polacos de Twitter denigran a Gross de la peor manera. Entre otras cosas, sostienen que no es historiador (tal vez porque tiene un doctorado en sociología en Yale), en circunstancias que es profesor de historia en la prestigiosa Universidad de Princeton y profesor invitado en las universidades de Harvard, Stanford, California en Berkeley, Columbia, Paris, Viena, Cracovia y Tel-Aviv.

[16] El mismo Gross nos explica que “La última vez que un gobierno polaco usó el antisemitismo en su propaganda oficial, hace 50 años, cuando el Partido Comunista estaba en el poder, la limpieza étnica resultante llevó a miles de sobrevivientes del Holocausto y sus hijos a emigrar de Polonia”. Poland’s death camp law is designed to falsify history

[18] Todo por el honor de Polonia nota 3 que cita Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[25] Poland’s death camp law is designed to falsify history (La ley del campo de exterminio de Polonia está diseñada para falsificar la historia)

[27] Agradezco a @federicoalves su tweet explicándome el significado de esta palabra..

[35] Juan Pablo II, “Cruzando en Umbra de la esperanza”, capítulo 22 “A la búsqueda de la unidad perdida” (Una mejor traducción habría sido: En busca de la unidad perdida).

Havi Dreifuss y otros historiadores sobre el Holocausto en Polonia

Una de las voces más mesuradas en el debate acerca de la Ley sobre el Holocausto -debate que algunos ven como una verdadera guerra[1]– es la voz de Havi Dreifuss, profesora de la Universidad de Tel Aviv, quién “desde noviembre de 2010 dirige el Centro de Investigación sobre el Holocausto en Polonia, del Instituto Internacional para la Investigación del Holocausto Yad Vashem”[2]. En otras palabras, es una de las expertas, a nivel mundial, de lo que ocurrió en Polonia durante la ocupación alemana, en lo relativo al genocidio del pueblo judío.

Antes que nada, hace ver que “aquellos que intentan retratar lo que sucedió en términos de blanco y negro muchas veces cometen errores”[3]. Esa es su premisa fundamental y me parece que es un buen comienzo. Pienso que la mayoría de las cosas, no son ni blancas, ni negras, sino que más bien son grises, frase que escuché muchas veces a Jutta Burggraf. Es más, Dreifuss advierte que “las percepciones judías de sus vecinos polacos cambiaron drásticamente incluso en el transcurso de la guerra. ‘Si nos fijamos en lo que los judíos escribieron sobre su entorno polaco durante los años del Holocausto, se ve que hasta 1942 solían describir a los polacos de manera muy positiva, e incluso cuando había polacos que los perjudicaban, solían verlo como un fenómeno marginal. Desde mediados de 1942 en adelante, sin embargo, comienzan a referirse a los polacos en términos muy duros’”[4]. Me pregunto qué cambió en 1942. Tal vez que, el verano de 1942 comenzó la Acción Reinhardt[5], nombre clave para designar el asesinato sistemático de todos los judíos y “gitanos” del llamado Generalgouvernement, esto es, de los territorios de Polonia y de Ucrania ocupados por Alemania.

Haaretz explica que, de acuerdo a la historiadora, “los campos de exterminio fueron establecidos donde estaban, no porque los alemanes vieran a los polacos como verdugos voluntarios, sino más bien, por razones logísticas, específicamente por la gran cantidad de judíos en el país”[6]. No sé si saben que la mayoría de los campos de exterminio nazi estaban en Polonia[7] [8]. (Sobre la ubicación del campo de concentración de Auschwitz, que ha sido motivo de gran controversia, Wikipedia nos explica que fue escogido este lugar porque su localización era favorable desde el punto de vista de las posibilidades de tráfico. Auschwitz había pertenecido al Imperio austro-húngaro en el siglo XIX y, desde ese tiempo, existía una línea ferroviaria entre Viena y Cracovia. Esta conexión ferroviaria simplificó la rápida deportación de judíos de muchas regiones de Europa hacia Auschwitz. Asismismo, el entorno escasamente poblado, con sus ríos como obstáculo natural para evitar los escapes. Además, los mismos ríos y otros obstáculos naturales ocultaban el acceso al lugar, lo que dificultaba la mirada pública al campo de Auschwitz”[9]).

“’Tenían razones prácticas para establecerlos en las partes orientales de lo que veían como territorio alemán’. Pero aunque los campos de exterminio no fueron una invención o iniciativa polaca, señala Dreifuss, eso no exime a los polacos de su responsabilidad por las atrocidades cometidas contra los judíos en su territorio. Aunque Polonia ha tratado de desempeñar el papel de rescatadora de judíos, durante los últimos años del Holocausto, ‘los rescatadores (rescuers) fueron la excepción y no la norma’”[10]. Duras palabras… ¿quién podrá escucharlas?[11] De partida, no lo harán los partidarios del partido político Derecho y Justicia, más conocido por su sigla PiS, en Polonia. Concluyo que muchos polacos fueron actores, perpetradores, perpetrators[12] y no sólo rescatadores, como se nos quiere hacer creer por parte del gobierno polaco y su ejército de trolls. Por algo, la entrevista a Dreifuss se titula en Haaretz “Los campos de la muerte no eran polacos, pero los polacos eran lo suficientemente malos con los judíos, aún sin los campos” de concentración y exterminio.

El diario israelí Haaretz resume las explicaciones de la profesora de la Universidad de Tel Aviv: “A lo largo de los años, Yad Vashem ha reconocido a más de 6.700 polacos como Justos entre las Naciones”, asi se llama a personas que no eran judías y que arriesgaron su vidas para rescatar judíos sin recibir compensación alguna. “Este es un número impresionante”, reconoce Dreifuss; “pero es importante recordar que en la mayoría de los casos, los judíos en Polonia y sus rescatadores escondían a judíos, no solamente de los nazis, sino también de sus vecinos polacos[13]. Muchos judíos en Polonia fueron asesinados no en los campos de exterminio, sino en manos de los mismos polacos”[14].

“Esto es algo que Polonia no quiere aceptar y es lo que aparentemente esta nueva ley trata de encubrir”. En efecto -prosigue la experta- “durante el Holocausto, en bastantes comunidades pequeñas en la región de Lomza en Polonia, los lugareños[15] asesinaron a sus vecinos judíos. Y Kielce no fue el único sitio [donde esto ocurrió], algunos judíos, los únicos sobrevivientes de sus familias, fueron asesinados por los polacos después de que terminó la guerra”[16] [17].

“Dreifuss señala que, de alrededor de 250.000 judíos polacos que intentaron escapar de la muerte y buscar refugio en el campo [se refiere a zonas rurales, donde era más fácil esconderse], sobrevivió menos del 10%. ‘La gran mayoría de ellos perecieron no por los esfuerzos alemanes, sino porque los mataron los lugareños o porque fueron entregados a los alemanes o la policía polaca, que luego los mató’”[18]. Sí, son duras estas palabras; pero sólo personas muy duras de corazón[19] serían capaces de no escucharlas o de sostener que todo es mentira o que los judíos se lo merecían por las sinrazones que sean… (por ej., por ser supuestamente comunistas).

Llegados a este punto, pienso que es interesante lo que escribe Times of Israel acerca de Szymon Datner, sobreviviente del Holocausto y quien fue, durante su vida, director del Instituto Histórico Judío de Varsovia y trabajó como historiador para el precursor del Instituto Nacional de Recuerdo de Polonia. El diario nos explica que “Datner calculó que 200.000 judíos murieron a manos de los polacos durante la Segunda Guerra Mundial. Al intentar huir de los transportes y campamentos alemanes, hallaron la muerte luego de ser entregados a las autoridades, a las que informaron donde estaban escondidos o, en otros casos, asesinados por sus vecinos polacos. De 1942 a 1945, de acuerdo con los cálculos de Datner, de los 250.000 judíos que intentaron escapar de los alemanes en la Polonia ocupada, solo sobrevivió entre el 10 y el 16%”[20]. Sus investigaciones fueron publicadas en la década de los ‘60 y ‘70 en la misma Polonia. Times of Israel advierte que hoy Datner podría ser encarcelado por escribir algo así.

Asimismo, Jan Grabowski, profesor de historia en la Universidad de Ottawa (hijo de un polaco de fe judía y de una polaca de la nobleza[21]) décadas después de los cálculos de Datner, señala que el equipo de investigación liderado por él y por la historiadora polaca Barbara Engelking y que ha trabajado durante los últimos cinco años en Polonia, puede confirmar que los cálculos de Datner son correctos[22]. Efectivamente, “en los últimos años, los investigadores han descubierto la creciente evidencia de un lado oscuro de las interacciones de judíos y polacos durante la Segunda Guerra Mundial. Y su trabajo ha sido recibido con críticas crecientes y rechazo total por parte de muchos polacos que tienen la impresión de que sus antepasados ​​actuaron de forma completamente honorable durante la guerra”[23]. No entiendo por qué los seres humanos tenemos esa tendencia a glorificar el pasado y a quienes vivieron en el pasado. Creo que hay que reconocer los errores del pasado para no repetirlos.

Por otra parte, de acuerdo al United States Holocaust Memorial Museum, “tanto polacos uniformados como también individuos, fueron cómplices de la condena a la muerte de sus vecinos judíos”[24]. Efectivamente: “Cuando las fuerzas alemanas llevaron a cabo los asesinatos, recurrieron a algunas agencias polacas, como las fuerzas policiales polacas y el personal ferroviario, para proteger guetos y deportar judíos a los centros de exterminio. Individuos polacos a menudo colaboraron en la identificación, en la denuncia y la persecución de judíos escondidos, con frecuencia aprovechando el chantaje que ello llevaba consigo, y participaron activamente en el saqueo/robo de propiedades judías”[25]. Como es obvio, de los “polacos uniformados” no se puede decir que actuaban como meros ciudadanos individuales.

Dreifuss habla -esta vez en Times of Israel- de una “participación profunda de los polacos de todos los sectores de la sociedad”. Explica que “algunas veces los judíos fueron capturados y entregados a los alemanes, o fueron atrapados y entregados a la Policía Azul (la policía polaca en la Polonia ocupada alemana). Y otras veces fueron asesinados por los mismos polacos”[26].

Como para que no quede duda de esto, Haaretz publica una foto que describe como “German and Polish police, Poland, 1943. Credit: Yulia Krasnodembsky, from ‘Hunt for the Jews'”

29062955_2100190476688976_2276782949085162326_n

¿Por qué? Preguntan a la historiadora de Yad Vaschem… Responde: “Las motivaciones de los polacos para asesinar o entregar a sus vecinos judíos fueron variadas…. No siempre fue antisemitismo. En muchas ocasiones fue avaricia, miedo, peleas, venganza. Hubo muchas razones diferentes. No se puede limitar o resumir los actos de las comunidades en las estadísticas. Hubo muchas razones para ayudar, y para dañar, a los judíos”[27]. (Un amigo mío cuyo papá era el único sobreviviente de su familia, al regresar a su casa, en Polonia, fue rechazado por sus vecinos polacos, que le dijeron que no lo conocían, ni a él, ni a su familia, que esa casa, nunca había sido suya, sino que pertenecía a una familia polaca, que ya se había aduñeado de la misma. Esto, pese a que él había vivido años allí con su se señora y sus hijos asesinados. El papá de mi amigo murió como displaced person en Alemania esperando poder emigrar a América. Ningún polaco me puede decir que estas cosas no ocurrieron).

Hoy, Polonia está secuestrada por oscuros fantasmas del pasado. Por un lado, el fantasma del antisemitismo ancestral, del antisemitismo de los pogromos centro-europeos. Y por otro, el fantasma de la época del socialismo real, con su intento de establecer una verdad histórica oficial y única, que no puede, que no debe ser contradecida, so pena de sufrir un castigo penal, algo tan propio de la tradición comunista. Estos dos fantasmas se expresan pues claramente en la llamada Ley sobre el Holocausto. Como señalan historiadores polacos a fines de enero, esta norma legal es “una herramienta para la manipulación ideológica, para la imposición de una política histórica oficial y es un intento sin precedentes de intervenir en el debate público sobre la historia polaca en un estado democrático”[28].

Jan Tomasz Gross escribe esta semana en el Financial Times “El aislamiento de mi patria entre las democracias occidentales se está volviendo claro. Temo por mi patria. Y no puedo imaginar el impacto en la gente de Polonia de otros doce años de gobierno PiS”[29]. Sí, todos tememos por Polonia…[30].  


[1] Desde comienzos de febrero, me veo expuesta a un permanente shitstorm por parte de usuarios de Twitter polacos; la mayoría de ellos no tiene nombre, ni apellido, ni foto de perfil y algunos, ni siquiera tienen seguidores, por lo que me atrevo a expresar la sospecha de que son simples trolls.

[3] Death Camps Weren’t ‘Polish’ – but Poles Were Bad Enough to Jews Without Them, Holocaust Historian Says (Los campos de la muerte no eran “polacos”, pero los polacos eran lo suficientemente malos para los judíos sin aún sin los campos, dice historiadora del Holocausto).

[5] En agunas partes, los alemanes escribían Reinhard y en otras, Reinhart. Hoy en día, los extremistas de derecha alemanes, tambien tienen grandes dificultades para escribir en alemán.

[8] Esto lo tematizó hace poco Menachen Levin en el artículo del Washington Times, Why Poland’s new Holocaust law is a mockery (Por qué la nueva ley del Holocausto de Polonia es una burla), al que me referí en una de mis columnas de febrero ¿Por qué los campos de exterminio estaban en el Este de Europa?

[9] “Die Lage war verkehrstechnisch günstig gewählt worden. Auschwitz hatte im 19. Jahrhundert zu Österreich-Ungarn gehört und in dieser Zeit die Bahnlinie Wien – Krakau erhalten. Dieser Bahnanschluss vereinfachte die rasche Deportation von Juden aus vielen Gebieten Europas nach Auschwitz. Die dünn besiedelte Umgebung mit ihren Flussläufen als natürlichen Näherungs- und Fluchthindernissen schotteten die Anlage ab, so dass öffentliche Einblicke erschwert wurden”. Wikipedia en alemán.

[11] Juan 6,60

[13] Aunque sea “sólo una película”, recuerdo que en la galardoneada, incluso con un Oscar, cinta polaca “Ida”, es el hijo de quien oculta a los judíos en el bosque quien mata a toda la familia, menos a la hija menor -Ida- que, por sus rasgos no judíos, él pensaba que podía salvarse más fácilmente, por lo que la entregó a un convento.

[15] “locals” en inglés, no se me ocurre una mejor traducción; acepto sugerencias.

[17] Antes de leer ningún libro o artículo sobre el tema y mucho antes de que comenzara esta polémica, escuché relatos de descendientes de sobrevivientes del Holocausto que regresaron a Polonia, que avalan completamente lo que explica Dreifuss.

[19] Higinio Paterna (de Aceprensa) escribe en Twitter (8 de agosto de 2017 a las 11,25): “1945: judíos son el 1% de la población d Polonia – 18,7% de funcionarios del sistema de represión son judíos – Incluyendo 50% de altos funcionarios”.

En una carta al director en un diario de LanzarotePaterna escribe recriminando a los judíos “¿dónde estaban los rabinos cuando medio millón de polacos fueron deportados, enviados a campos de concentración o asesinados con un tiro en la nuca?”. Incomprensibles sus palabras.  

[20] Complicity of Poles in the deaths of Jews is highly underestimated, scholars say (La complicidad de los polacos en la muerte de los judíos está muy subestimada, dicen los estudiosos).

[21] En su libro “Hunt for the Jews”, Grabowski describe episodios escalofriantes que se hallan documentados, que retratan a un residente polaco de Bagienica llamado Przędział, que descubrió a un par de judíos escondidos en el bosque cerca de su casa. Después de traicionarlos, Przędział exigió su recompensa a los ocupantes alemanes: 2 kg de azúcar. La recompensa variaba, en algunos lugares era 500 złoty por cada judío. En otros lugares consistían en dos abrigos, antes usados ​​por los judíos, por cada judío entraggado”. Complicity of Poles in the deaths of Jews is highly underestimated, scholars say (La complicidad de los polacos en la muerte de los judíos está muy subestimada, dicen los estudiosos).

[22] Cfr. Complicity of Poles in the deaths of Jews is highly underestimated, scholars say (La complicidad de los polacos en la muerte de los judíos está muy subestimada, dicen los estudiosos).

[30] Mi posición muy personal sobre el tema en Todo por el honor de Polonia

Todo por el honor de Polonia…

A fines de febrero, publiqué el texto de la controvertida ley polaca denominada oficialmente “Enmienda a la Ley del Instituto de Memoria Nacional”, que no hace sino reformar y reforzar una ley antigua. Concretamente, traduje el artículo 55a.número1[1]. Creo que es importante ir a las fuentes -sicut cervus desiderat ad fontes[2]– e informarse directamente lo que el texto legal polaco realmente dice. En este caso, la realidad supera a la más viva de las imaginaciones.

Al anunciar el paso de la ley por el Parlamento, el Ministerio de Justicia explica: “Hoy, el Sejm (26 de enero de 2018) aprobó una ley, preparada por el Ministerio de Justicia, que protege el buen nombre de Polonia”[3]. De manera que el objetivo de la ley es defender el honor polaco. Me pregunto ¿de qué o de quién? Un poco más tarde, el 15 de febrero, el Presidente polaco Andrzej Duda firmó la ley y la envió al Tribunal Constitucional, para que revisara su constitucionalidad[4], puesto que el texto ha sido muy debatido en la misma Polonia, donde encontró gran resistencia. Sí, no crean que todos los ciudadanos polacos están de acuerdo con las estridentes medidas del gobierno del PiS[5]. No, en Polonia aún existe oposición.

En el mensaje que acompaña el texto legal -los considerandos, podríamos llamarlo- el ejecutivo habla de la necesidad de tener “herramientas legales efectivas que permitan oponer resistencia frente a la falsificación de la historia de Polonia y proteger la reputación de la República de Polonia y de la nación polaca”[6]. Estamos pues frente a una especie de historia oficial que no admite contradicción. El antiguo comunismo manda saludos desde el pasado….

Y prosigue “No podemos limitarnos solo a protestas verbales. El gobierno polaco tiene que comunicar a Polonia y al mundo que, tomaremos cada insulto en serio, y también toda difamamación del buen nombre de Polonia”[7]. Más adelante, señala que un “pilar muy importante” de la ley es “la protección del buen nombre de la República de Polonia y la Nación Polaca”[8].

Advierte que, “En el caso de entidades que infrinjan la reputación de la República de Polonia y de la nación polaca en el extranjero, se aplicarán los instrumentos de asistencia jurídica en materia civil y penal en los que Polonia es parte”[9]. El fin de semana vimos estos instrumentos en acción con la querella en contra de la revista argentina Página12[10]. Me temo que no será el último medio en ser demandado… Verdaderamente una especie de intento de ejercer una suerte de censura global[11].

Como se ve, se habla en forma ininterrumpida del honor, de la honra, de la reputación, del buen nombre, de la imagen de Polonia… Y de los polacos o más bien, de algunos polacos. Es como volver a la Edad Media o, en el mejor de los casos, al comienzo de la Edad Moderna, donde la honra -por ejemplo, en la literatura- era uno de los tópicos más importantes. Lo único que falta ahora es que propongan “mesar las barbas” o que volvamos a usar cinturones de castidad. Sólo puedo decir, una vez más, que “grandes crímenes se han cometido y se siguen cometiendo en nombre de esa antigua mentalidad de la defensa del honor…”[12].

Pero ¿frente a quién quieren defender la honra? Porque yo no veo, que, en ninguna parte del mundo, se quiere ofender, denigrar, abajar el honor, el buen nombre de Polonia. Muy por el contrario, Polonia y los polacos son uno de los países -hasta ahora- más queridos y admirados en el mundo. Por la lucha contra el comunismo, por el sindicato Solidaridad, por Lech Walesa (detestado por los actuales gobernantes), por Juan Pablo II o por las razones que sean… Sin embargo, me temo que, desde febrero del 2018, pocos podrán mirar a Polonia, con los mismos ojos. Las cosas han cambiado y no es culpa nuestra, sino responsabilidad, o más bien, irresponsabilidad absoluta del gobierno de Polonia… y de su ejército de trolls.

“Los cambios adoptados por el Sejm tienen como objetivo contrarrestar la carga injustificada y errónea de Polonia y los polacos con la responsabilidad de los crímenes cometidos durante la Segunda Guerra Mundial por el Tercer Reich alemán”[13], prosigue el gobierno encabezado por el partido “Derecho y Justicia” o PiS, que poco y nada respeta el estado de derecho en su propio país. Y parece estar empeñado en abandonar raudamente los altos standards democráticos que exige la Unión Europea a sus estados miembros. De abandonar el estado de derecho democrático representativo y liberal que tanto costó lograr al pueblo polaco en su lucha contra el totalitarismo propio del socialismo real. Parece que quisieran convertirse en un “sistema iliberal” siguiendo el ejemplo de Orbán[14], el aliado de Putin. Como dice un amigo, hay una sola ex-potencia que se beneficia de la división de Europa que el gobierno de Polonia propicia tan activamente… (con este teatro o más bien, con este lamentable circo polaco).

En mi artículo de mediados de febrero, traduje las palabras del periodista israelí Ronen Bergman, quien -en el marco de la Conferencia de Seguridad de München- preguntó al premier polaco acerca de la finalidad de la ley Holocausto: “¿Cuál es el propósito? ¿Cuál es el mensaje que están tratando de transmitir al mundo? Están creando la reacción opuesta y solo estás atrayendo más atención sobre estas atrocidades”[15].

Creo que Bergman no se equivoca. Gente que nunca se había metido mucho en el tema conoce hoy nombres como Kielce o Jedwabne -donde tuvieron lugar sendos pogromos ejecutados por polacos- y no nos cabe duda que, antes y después de la guerra, existió un gran antisemitismo en Polonia. Hoy conocemos el antisemitismo de 1968, que provocó un éxodo hacia Israel y otros países. No, no todos los polacos fueron como Irena Sendler o Karol Wojtyla.

Asimismo, inspirados precisamente en el debate en torno a la ley, hemos visto películas polacas sobre el tema, como Ida o Pokłosie que, de otra forma, probablemente, no habríamos visto. Y son películas polacas en que trata el tema del antisemitismo polaco, no son parte de una “campaña mundial contra el honor de Polonia”. Ni tampoco son una conspiración judía para ganar dinero, como me dijo una usuaria polaca de Twitter en estos últimos días. Sinceramente, estoy verdaderamente choqueada de la reacción destemplada de demasiados polacos que pululan en redes sociales y que no admiten ni si quiera cuestionar si no habrá habido algo de cierto en las investigaciones históricas acerca del antisemitismo en su país.

Hay gente que ha escrito sobre el tema y que no lo habría hecho, si no fuera por esta ley, como el rabino Menachem Levine -de familia polaca- quien sostiene que los campos de exterminio fueron instalados por los alemanes en Polonia, dado que temían una menor resistencia de parte de la población polaca debido a su ancestral antisemitismo[16]. (Entre paréntesis: los campos de concentración trabajo o exterminio fueron establecidos por los alemanes emborrachados de la ideología demoniaca del nacional socialismo y no por los polacos, nadie nunca sostendría que el Holocausto fue obra polaca, como asegura el gobierno de Polonia que creemos en el mundo, lo que es absolutamente falso. Pero claro, se trata de inventar mentiras para “defender el honor” de Polonia, que en realidad, nadie insulta u ofende. Hay que crear un enemigo externo, es el llamado síndrome de Galtieri).

Si esto fue o no así, es algo que tendrán que dilucidar los historiadores; pero no sobre la base de especulaciones o de sentimientos o impulsados por una pasada de moda “defensa del honor”, sino fundados en investigaciones concretas realizadas en archivos, después de revisar documentos y de leer y escuchar testimonios. Los verdaderos historiadores se dedican a estudiar, a visitar archivos, leerlos y fotocopiarlos para citarlos en sus investigaciones y no a lanzar elucubraciones mejor o peor escritas en que defiendan “el honor” de su propio país, sólo porque es su país, al tiempo que atacan a todos los demás y/o se auto-victimizan.

A propósito de buenos historiadores, toda esta tonta polémica inciada por el gobierno polaco y por sus huestes de trolls en las redes sociales, sólo ha servido para que yo encargue y lea cuanto antes los libros de Jan T. Gross, historiador y sociólogo de la Universidad de Princeton, otrora hijo predilecto de Polonia y hoy denostado por el nuevo gobierno (lamentablemente apoyado por cerca del 50% del electorado polaco, especialmente por la población rural), que se atrevió a examinar el fenómeno del antisemitismo polaco y a escribir libros sobre el tema.

Si el gobierno del PiS quería “defender la honra, el honor, la reputación, el buen nombre” de Polonia, sólo les puedo decir que ha logrado exactamente lo contrario. Dejo para otra columna los problemas que Polonia tiene ahora con Ucrania debido a esta ley, ya que sus primeros artículos se refieren a la historia de masacres aparentemente recíprocas entre polacos y ucranianos ocurridas en el pasado…

En suma, Polonia está dividida internamente entre partidarios del gobierno y de quienes no lo son (la clase más culta no lo es). En ese escenario, la creación de un enemigo externo le viene muy bien al partido PiS, en el poder. A su vez, el gobierno se “peleó” con la Unión Europea, y ahora también con Ucrania, con Israel, con la comunidad judía en el mundo, con los liberal-conservadores en el mundo, con los demócratas en el mundo, con los Estados Unidos. E incluso con Argentina por el tema de Página 12. Lo único que falta es que aislados como están -y tal como ocurrió con Orbán en Hungría- Putin les tienda la mano y ellos la tomen… Como dice el amigo que cité más arriba: hay una sola ex-potencia que se beneficia con la división de Europa, en que el gobierno de Polonia parece tan empeñado.


[1] Mi columna La Ley Holocausto, Ronen Bergman y la fría respuesta de Morawiecki El texto:

“Quien pública y contrariamente a los hechos asigne responsabilidad a la nación polaca o al estado polaco o corresponsabilidad por los crímenes nazis cometidos por el Tercer Reich (descritos) en el artículo 6 de la Carta del Tribunal Militar Internacional adjunta al Acuerdo Internacional sobre el tema enjuiciamiento y castigo de los principales criminales de guerra del Eje Europeo, firmado en Londres el 8 de agosto de 1945 (Revista de leyes de 1947, artículo 367), o por otros delitos que constituyen crímenes contra la paz, la humanidad o crímenes de guerra, o de otra manera reducir groseramente la responsabilidad de los autores reales estos crímenes, están sujetos a una multa o encarcelamiento de hasta tres años. La sentencia será hecha pública”.

[2] Como los siervos anhelan las fuentes (de agua), Salmo 42.

[3] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[5] Me refiero al partido de gobierno llamado en polaco Prawo i Sprawiedliwość, esto es, Derecho y Justicia, abreviado PiS.

[6] MS: ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona (komunikat) = Centro que actúa protegiendo el buen nombre de Polonia. Noticia de la Agencia de Prensa Polaca (en polaco: Polska Agencja Prasowa, abreviada PAP), que es la agencia noticiosa estatal del gobierno de Polonia.

[7] MS: ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona (komunikat) = Centro que actúa protegiendo el buen nombre de Polonia. Noticia de la Agencia de Prensa Polaca (en polaco: Polska Agencja Prasowa, abreviada PAP), que es la agencia noticiosa estatal del gobierno de Polonia.

[8] MS: ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona (komunikat) = Centro que actúa protegiendo el buen nombre de Polonia. Noticia de la Agencia de Prensa Polaca (en polaco: Polska Agencja Prasowa, abreviada PAP), que es la agencia noticiosa estatal del gobierno de Polonia.

[9] MS: ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona (komunikat) = Centro que actúa protegiendo el buen nombre de Polonia. Noticia de la Agencia de Prensa Polaca (en polaco: Polska Agencja Prasowa, abreviada PAP), que es la agencia noticiosa estatal del gobierno de Polonia.

[13] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[15] Traducción mía del texto en Polish PM: There were also Jewish perpetrators of the Holocaust“What is the purpose? What is the message that you are trying to convey the world? You are creating the opposite reaction and just attracting more attention to these atrocities”. El video ha sido publicado abundantemente en youtube y otros medios.

¿Cerremos las fronteras?

Hace poco, durante una conversación de sobremesa, uno de los comensales -joven, viene del Este de Alemania- nos contó que él era partidario de controlar las fronteras, esto es, de cerrarlas e instalar estaciones de policía que revisen autos y pasaportes. Como era antes de la vigencia del Tratado de Schengen, antes de que las fronteras intraeuropeas estuvieran abiertas, para personas y para cosas.

Todos, en la mesa, nos miramos con incredulidad. No puedo entender a esos jóvenes que añoran el pasado. Yo le conté que una amiga mía acababa de llegar de Praga en auto -con su hijo y su perro- y que el viaje había durado sólo cinco horas, de Praga a Bonn. Recuerdo que, justo antes de que los checos se incorporaran el Schengen, hice un viaje a Karlsbad o Carlovy Vary y debimos -con niños- esperar horas en la frontera, para que nos revisaran, en realidad, para nada, porque sólo habíamos comprado un Knödel donde “los vietnamitas” y un paquete de cigarrilos. No teníamos nada que declarar; pero debimos pasar largo tiempo en la frontera, mostrar nuestros pasaportes y el viaje tardó nueve horas de vuelta y siete de ida, y no cinco. (Y eso que Carlovy Vary está bastante más cerca que Praga).

Para particulares, como nosotros, esto no es gran cosa; pero imagínense lo que significa para camiones, buses de pasajeros, y transportes de todo tipo, incluyendo transportes urgentes. La pregunta es: ¿Queremos mercado común o no? El mercado común supone fronteras abiertas entre los miembros. Me temo que, aparte de otras razones, el rechazo o la aversión frente a la Unión Europea y frente al sistema de libre comercio, juega un papel importante entre quienes proponen controlar o incluso cerrar las fronteras.

Quienes siempre hemos vivido en la parte occidental de Alemania, no tenemos mayor experiencia con controles en la frontera y esto, desde hace muchas décadas. Nunca he vivido controles en mis viajes a Holanda, a Bélgica, ni a Luxemburgo. Viajes por el día, just for fun, a comer papas fritas belgas, a comprar dulce de leche en Luxemburgo, o ropa para niños o bicicletas en Flandes. A visitar a amigos en Bélgica u Holanda. A gozar el día disfrutando del aire marino y de una buena pizza de mariscos en Amberes, viendo jugar basquetbol a los multiculturales habitantes del puerto. A pasear un día feriado mirando antigüedades, libros viejos, el Museo de Rubens o cuadros de Rembrandt… Esa es nuestra vida normal y corriente en un continente sin fronteras. En una sociedad abierta. Nos acostumbramos a ella, la vemos como lo más natural del mundo. A veces, sería bueno que la viéramos como algo no tan natural, sino como algo que hay que defender.


Nuestro amigo sostiene que es importante saber quién entra al país, así como nos interesaría también saber quién entra a nuestra casa. De partida, la comparación entre un país y una casa de familia no es correcta, como tampoco la analogía entre la familia y el estado que muchas veces escucho de alemanes cercanos a la Alternativa para Alemania o AfD. No, el estado no es una “familia en grande”, como me decía otro amigo de esa tendencia (él es partidario que el estado obligue a la gente a bajar de peso, ya que los alemanes -según él- están cada día más gordos, debido al MacDonalds y a la comida rápida norteamericana. Que él no piense en la influencia de la cerveza, me da qué pensar…). No, la entidad del estado es totalmente distinta a la entidad de la familia o a un hogar de familia. Para mí, este es un tema elemental de primer año de filosofía del derecho.

Pero volviendo a la tesis según la cual, habría que instalar controles fronterizos para saber quién entra al país, debido a la abundante criminalidad que vendría del extranjero. Yo no creo que la criminalidad en Holanda, Bélgica, Suiza, Francia, Dinamarca, Austria o Luxemburgo sea más alta que la existente en Alemania…. En honor a la verdad, la gente del Este de Alemania se refiere a la criminalidad checa y polaca, que es la que tienen más cerca. Y, en honor a la verdad, en los países del ex-socialismo real, la criminalidad parece ser más alta que la de los países occidentales.  

Checos o polacos NO son, por naturaleza, “más criminales” que los alemanes. De ninguna manera se puede sostener algo así. Es una barbaridad siquiera pensarlo. Puede haber circunstancias relacionadas con déficits en el estado de derecho de sus respectivos países que favorezcan la criminalidad, lo que no es propio de un determinado pueblo, o de una determinada etnia o cultura, sino más bien de circunstancias históricas que habría que corregir. Por lo demás, ya se están corrigiendo, en gran parte, gracias a los altos standards que les exige la Unión Europea en estos aspectos (aunque actualmente vemos un retroceso en Polonia).

Es cierto que algunos criminales pasan de un país a otro, aprovechando que la policía ha sido -hasta ahora- competente sólo para operar dentro de su propio país y que, demasiadas veces, no hay un buen trabajo en conjunto entre los policías, la administración o la justicia de los dos estados, en orden a perseguir a los críminales que operan en la región fronteriza. Lo vivimos hace poco en mi ciudad, cuando una banda proveniente de Holanda pasó la frontera, robó cajeros automáticos en Alemania, para huir despavoridos de regreso a los Países Bajos. En mi ciudad, a nadie se le ocurrió proponer un cierrre de la frontera con Holanda, ni tampoco poner controles. Si hubiera casetas de control en la frontera, seguramente los criminales habrían huído por caminos rurales o por algún lugar del bosque.

Me parece que desviar policías que deberían resguardar la paz en las ciudades y combatir la criminalidad, hacia labores de control fronterizo sería un absurdo. La solución ni es cerrar las fronteras, ni poner casetas de control como los que había antes. Para ello, necesitaríamos mucho personal. Este personal, todos estos policías y funcionarios públicos, realizan una labor mucho más efectiva, enfrentándose a la criminalidad directamente donde actúan los criminales y no revisando pasaportes de ciudadanos honrados, ni abriendo maletas de pasajeros, ni carpot de autos.

Asimismo, el costo que tendrían controles fronterizos para la economía sería inmenso y podríamos decir adiós al libre comercio entre los países de la Unión Europea. Significaría cerrar las fronteras e instaurar la autarquía: cada país produciría sus propios productos para su propio mercado nacional y cerrado. Por lo demás, el sueño de la extrema derecha… y de la extrema izquierda, ambas unidas en su intento de cerrar las economías y retornar al proteccionismo naciolalista, como antaño. Un retroceso histótico que nadie en su sano juicio, puede desear. Pero a veces la gente no piensa en las consecuencias de los slogans nacionalistas que repite.

Todos esos policías que mi amigo se imagina con una linterna, revisando que particulares no lleven más de una botella de slivobitz o más de las cajas de cigarrillos permitidas, creo que sería mucho mejor, que se concentraran en trabajar coordinadamente con sus colegas del país vecino en la lucha contra la criminalidad. Contra el tráfico de drogas -el horrible crystal meth- o contra la prostitución. Prioridad absoluta es perseguir a criminales que operan en regiones fronterizas aprovechándose de los conflictos de competencia de la policía de uno y otro lado. La frontera no es una línea abstracta, es mucho más que eso: es una región.

La solución no es pues, cerrar las fronteras, ni destinar policías y otros funcionarios para controlarlas. La solución es la lucha conjunta, competente y coordinada de los policías de dos, tres o cuatro países contra la criminalidad. La mejor alternativa consiste en que la policía atraviese la frontera persiguiendo a presuntos criminales o investigando delitos, que pueda interrogar a testigos y detener a sospechosos, aunque se hallen fuera del propio territorio. En suma, que los policías tengan facultades para actuar en el país vecino, solos o en conjunto con sus colegas extranjeros. El número de policías siempre será limitado. Que estén empleados en tareas con sentido -en el combate directo y efectivo de la criminalidad y de los criminales- es preferible a que realicen labores sin sentido alguno.

¿Por qué los campos de exterminio estaban en el Este de Europa?

Parece que Ronen Bergman tenía razón al advertir al premier polaco Morawiecki que la ley Holocausto creará la reacción opuesta y sólo atraerá más atención sobre estas atrocidades[1] y sobre las circunstancias que las acompañaron y las decisiones adoptadas en ese entonces. Una de ellas dice relación con la determinación nacional socialista de establecer los campos de exterminio en el Este, especialmente en Polonia.

En el marco del debate histórico serio y fundado, esta semana, apareció en el conservador Washington Times (Varsovia no lo puede acusar de izquierdista, ni de liberal y por tanto, contrario a la elite gobernante en Polonia) un equilibrado y mesurado artículo del rabino Menachem Levine, nieto de cuatro sobrevivientes del Holocausto en Polonia[2].

Antes que nada, Levine explica que “llamar a los campos de concentración ‘campos polacos’… es una tergiversación”, ya que “es un hecho histórico que los alemanes iniciaron, planearon y construyeron los campos de trabajo esclavo y de exterminio en Polonia”. Yo diría que esto es obvio que fueron campos organizados por Alemania nazi en territorio polaco[3]. Esto lo sabe todo el mundo y en todo el mundo. Y nadie lo pone en duda.

Polskie Radio (radio polaca) publicó un video que contradice al gobierno polaco… Por lo demás, como corresponde a una buena prensa libre en un país democrático. El video se titula Co Amerykanie wiedzą o obozach śmierci? Esto es: ¿Qué saben los estadounidenses sobre los campos de exterminio? En inglés y con subtítulos el polaco.

En él, los periodistas polacos entrevistan a ciudadanos norteamericanos de todos los tipos y de todas las edades y sin excepción, ellos sostienen que los campos de concentración, eran campos alemanes, organizados por alemanes y que fueron los nazis quienes planearon y llevaron a cabo el Holocausto. Absolutamente obvio. Es una mentira muy grande que, fuera de Polonia, se acuse a los polacos de ello. En realidad, esto es más que absurdo y no ocurre en ninguna parte. No parece más que una burda manera de hacerse la víctima.

Sí, la fijación del PiS de sostener que se culpa a Polonia del Holocausto lo veo más como un intento de auto-victimizarse, para crear un enemigo externo y así autopresentarse como la única fuerza defensora de Polonia y descalificar a la oposición dentro de Polonia, como antipatriota y vendida al extranjero. Recurso muy conocido de gobiernos populistas y temerosos de perder el apoyo popular. Mientras exista el enemigo externo, el pueblo se debe unir junto a su gobierno y apoyarlo, es la consigna. 

Menachem Levine explica, citando a Yad Vashem[4]: “No hay duda de que el término ‘campos de exterminio polacos’ es una tergiversación histórica. Yad Vashem continuará apoyando la investigación destinada a exponer la compleja verdad sobre la actitud de la población polaca hacia los judíos durante el Holocausto”.

Continúa: “También es cierto que Polonia y el pueblo polaco sufrieron bajo la Alemania nazi. En la ocupación que siguió a la invasión alemana de Polonia en septiembre de 1939, polacos murieron de hambre y fueron esclavizados con brutal ferocidad. Decenas de miles de polacos fueron expulsados ​​de sus tierras para dejar sitio a los alemanes, que acorralaron a los intelectuales y las élites políticas, prohibieron hablar en polaco en algunas áreas, y cerraron o destruyeron las instituciones culturales y educativas polacas. Además de los más de tres millones de judíos polacos asesinados en el Holocausto, se estima que los alemanes mataron al menos a 1,9 millones de civiles polacos no judíos durante la Segunda Guerra Mundial”.

Goldhagen explica que los campos de exterminio fueron construidos para exterminar a los judíos. Que en ellos hayan muerto también no judíos es algo secundario, marginal. Los campos de la muerte no hubieran existido si no hubiese sido por la intención principal del nacional socialismo de eliminar a todos los judíos y no a otros pueblos[5] que eran mirados más bien como fuerza de trabajo (como los eslavos).

“Además, cerca de 6.700 polacos fueron reconocidos por el Memorial del Holocausto Yad Vashem por rescatar judíos, que es el número más grande de un país. Ciertamente hubo polacos indescriptiblemente valientes y amables. Arriesgaron sus vidas y las vidas de sus seres queridos, al albergar a los judíos perseguidos en sus casas y graneros, bajo tierra y en bunker, y lo hicieron durante años.

“Sin embargo, Yad Vashem deja en claro que fueron los polacos quienes hicieron posible el Holocausto Nazi en Polonia”. ¿Cómo? Esto es realmente nuevo para mí… Levine continúa: “Sin la cooperación de la ciudadanía local, a veces observando pasivamente y muchas veces apoyando con entusiasmo, un programa de asesinato masivo habría sido imposible. ‘Las restricciones a las declaraciones de académicos y otros sobre la complicidad directa o indirecta del pueblo polaco con los crímenes cometidos en sus tierras durante el Holocausto son una distorsión grave’, dice Yad Vashem”.

Una cosa es que un número muy grande de polacos haya sido realmente heroico al defender a sus conciudadanos judíos y otra bien distinta es prohibir bajo una pena establecida en el derecho penal, que se investigue -en universidades e institutos de estudios históricos, sociológicos, económicos, en medios de prensa, etc.- la complicidad directa o indirecta del pueblo polaco o de una parte de él, en crímenes de guerra y/o en el Holocausto o en crímenes de lesa humanidad.

Levine hace ver que “Casi todos los campos de exterminio en la Europa ocupada fueron construidos en Polonia”. Es cierto, en mi articulo anterior mencioné dos ubicados en Bielorrusia[6]; pero es verdad, los nacional socialistas construyeron sus horribles campos de muerte fundamentalmente en territorio polaco. Me atrevo a decir que, si la guerra hubiera continuado, también habrían construido estas puertas que conectaban directamente con el infierno, también en territorio soviético.

Se me ocurren dos causas para ello: 1) los nacional socialistas no estaban seguros de la reacción de la población alemana -aunque profundamente antisemita- frente a campos de exterminio; además, querían alejar estos horribles mataderos de las bellas ciudades del Reich. 2) La mayoría de los judíos vivía en el Este de Europa, especialmente en Polonia y en ciudades del Occidente de la Unión Soviética, de manera que era más fácil “eliminarlos”, en su propio territorio, evitando el transporte. Los judíos alemanes (mucho menos en número) fueron transportados primero a guetos en el Este y luego, directamente a los campos de exterminio. 3) Polonia y el Este, en general, no estaba tan poblaco, de manera que había espacio para grandes campos de internación.

Levine nos da otra causa para la decisión nazi… “No hubo crematorios o cámaras de gas en la ocupada Francia, Bélgica, los Países Bajos, Grecia, Bulgaria, Luxemburgo, Noruega, Dinamarca, Checoslovaquia o cualquier otra nación invadida por las tropas nazis. Auschwitz, Birkenau, Chelmno, Majdanek, Sobibor, Treblinka y otros fueron construidos en Polonia. ¿Por qué?

“La respuesta es que los nazis sabían que Polonia había sido antisemita durante siglos y que los alemanes estaban convencidos de que los polacos no protestarían contra los campos de exterminio de judíos en su territorio. Como muestra la historia, estaban en lo cierto”. Sinceramente, esta “razón” realmente no me la esperaba. No puedo asegurar que esto haya sido así; habría que estudiar archivos alemanes para saberlo con certeza. Pero es una tesis interesante y Levine desarrolla el tema, da sus argumentos y la convierte en una explicación triste, pero plausible.

“Incluso antes de la invasión alemana en 1939, la hostilidad hacia los judíos era un pilar del régimen polaco y de la Iglesia católica polaca[7]. En la década de 1930, el boicot nacional a las empresas judías y la defensa de su confiscación fue promovido por el partido Endecja[8] en Polonia, que introdujo el término ’tienda cristiana’. La tienda de mi abuela sufrió a finales de 1930 del boicot, que la empobreció a ella y a ella familia, entre muchos otros en la comunidad judía. Los polacos ciertamente no necesitaban a los alemanes para enseñarles a odiar a los judíos”.

Ese partido Endecja -llamado oficialmente nacional democrático- existió entre mediados del siglo 19 y 1939. Wikipedia habla de “la postura antisemita del partido, que defendía la eliminación forzosa o la emigración en masa de la población judía de los territorios que consideraba polacos”[9]. Explica que -durante la década de 1930- el partido organizó acciones antisemitas, tales como boicot, manifestaciones e incluso ataques. “Las acciones más notorias fueron realizadas por un grupo disidente de radicales jóvenes nacional democráticos que formaban el llamado Campamento Radical Nacional, de inspiración fascista”[10].

“Conociendo los puntos de vista antisemitas polacos, los comandantes alemanes reclutaron policías polacos para proteger los guetos y los ferroviarios polacos para deportar a los judíos a los centros de exterminio. Individuos polacos traicionaron o persiguieron a judíos ocultos y participaron activamente en el saqueo de propiedades judías. Mi difunta abuela se disfrazó de católica polaca para salvar su vida y la de su hija pequeña. Durante ese tiempo, escuchó a muchos polacos discutir cómo cazaban judíos en los bosques para matarlos o entregarlos a los nazis”. Duras palabras… He escuchado testimonios directos de descendientes de judíos polacos que me han contado historias similares.

“Un ejemplo posterior al Holocausto, que presenta el caso del antisemitismo polaco sin participación nazi, es la trágica historia de los 200 judíos sobrevivientes que regresaron a sus hogares en Kielce después de la guerra. De vuelta en Kielce, comenzaron a reconstruir sus vidas. Establecieron una sinagoga, un centro comunitario y un orfanato. Todo esto se detuvo el 4 de julio de 1946, cuando una difamación (de sangre) se extendió por la ciudad, acusando falsamente a los judíos de secuestrar a un niño cristiano[11]. Para su venganza, los residentes polacos de Kielce descendieron al sector judío” de la ciudad.  “La policía y los soldados observaban mientras la turba atacaba a los judíos, asesinando a 42 sobrevivientes del Holocausto e hiriendo a muchos más. Los judíos restantes se dieron cuenta de que no tenían otra opción que huir del lugar en el que creían poder encontrar algo de paz y libertad: Polonia libre de los nazis. Claramente, estaban equivocados. Esos polacos eran antisemitas asesinos tanto si los nazis estaban allí como si no”. De la veracidad de estos relatos, tampoco me cabe la menor duda, también los he escuchado de descendientes de sobrevivientes.

Levine culmina su corto pero contundende relato: “Cuando era adolescente, viajé a Polonia para visitar los antiguos sitios judíos y ver los campos de exterminio. En ese momento, mis abuelos me preguntaron por qué querría regresar a un lugar empapado en sangre judía. Se referían no solo a las atrocidades nazis que tuvieron lugar en suelo polaco, sino también al país Polonia, que permitió y ayudó en el Holocausto”. Si bien, era difícil para la mayoría de los polacos -para el polaco común- oponerse al régimen de ocupación nazi, sobre todo en las ciudades, donde existía más control.

Por eso, puedo concluir que “la nueva ley que hace que sea ilegal acusar a Polonia de ser cómplice de los crímenes nazis en el Holocausto” no sólo una burla como la llama Levine, sino que es un intento de silenciar a historiadores, a la opinión pública, a los interesados en el quehacer europeo y mundial, sino que además, es una barbaridad y una gran injusticia, especialmente frente a hijos, nietos y a bisnietos de sobrevivientes del Holocausto. Creo que -a eso nos insta  Yad Vashem- tenemos que “continuar apoyando la investigación destinada a exponer la compleja verdad sobre la actitud de la población polaca hacia los judíos durante el Holocausto”[12]. Una ley mordaza, como en la época del comunismo, no sirve para nada.


[1] “¿Cuál es el propósito? ¿Cuál es el mensaje que están tratando de transmitir al mundo? Están creando la reacción opuesta y solo estás atrayendo más atención sobre estas atrocidades”, en La Ley Holocausto, Ronen Bergman y la fría respuesta de Morawiecki

[2] Why Poland’s new Holocaust law is a mockery En castellano: Por qué la nueva ley del Holocausto de Polonia es una burla.

[5] Daniel Jonah Goldhagen, “Hitlers willige Vollstrecker”, pág. 239. Editorial Bertelsmann 1996.

[7] Católicos occidentales, especialmente franceses -entre Francia y Polonia siempre hubo muy buenas relaciones- que viajaron a Polonia, dejaron constancia del antisemitismo de sus correligionarios polacos, no sin horror y una fuerte crítica.

[8] Narodowa Demokracja o democracia nacional o nacionalista.

[10] Antisemitic actions and incidents – boycotts, demonstrations, even attacks – organized or inspired by National Democrats occurred during the 1930s. The most notorious actions were taken by a splinter group of radical young former NDs who formed the fascist-inspired National Radical Camp (Obóz Narodowo-Radykalny), en Wikipedia en inglés

[11] La llamada muerte ritual de un niño cristiano, cuya sangre sería usada para ritos propios de los judíos, según una leyenda cristiana proveniente de la Edad Media y que seguía presente en el pueblo polaco de mediados del siglo 20.

La Ley Holocausto, Ronen Bergman y la fría respuesta de Morawiecki

“Art. 55a. 1. Quien pública y contrariamente a los hechos asigne responsabilidad a la nación polaca o al estado polaco o corresponsabilidad por los crímenes nazis cometidos por el Tercer Reich (descritos) en el artículo 6 de la Carta del Tribunal Militar Internacional adjunta al Acuerdo Internacional sobre el tema enjuiciamiento y castigo de los principales criminales de guerra del Eje Europeo, firmado en Londres el 8 de agosto de 1945 (Revista de leyes de 1947, artículo 367), o por otros delitos que constituyen crímenes contra la paz, la humanidad o crímenes de guerra, o de otra manera reducir groseramente la responsabilidad de los autores reales estos crímenes, están sujetos a una multa o encarcelamiento de hasta tres años. La sentencia será hecha pública”[1].

Desde que, hace algunos días, publiqué mi primer tweet relativo a la “ley Holocausto” o “nueva ley sobre la verdad histórica única sobre el Holocausto en Polonia”, me he visto enfrentada a una serie de usuarios de esa red social, con pocos o muy pocos seguidores (entre dos y 800) que defiende la ley. Gente desafiante, agresiva, incapaz de dialogar y que recurre incluso al insulto y a la ofensa[2].

Varios de ellos me han echado en cara que defienda a los judíos sin serlo. Esta mañana alguien[3] me preguntó “Why are you so fixed on Jews?” Mi respuesta es muy simple: hay que abandonar la actitud en que sólo se defiende los derechos del propio grupo. Cada uno, cada una de nosotros tiene que defender los derechos de los demás, como si fueran propios. La premisa es: conculcar los derechos de los demás equivale a conculcar los míos propios. Defender los derechos fundamentales del otro es defender mis propios derechos. Pienso que esto vale para todo sociedad y para toda circunstancia[4]. Ama a tu prójimo, nos dice la Escritura, no nos manda Ama sólo a los nacionales de tu país, nos recomienda Carl Popper[5].

Pero vamos por parte, la nueva ley polaca -que ya pasó las dos cámaras y fue firmada rápidamente por el presidente Andrzej Duda, quien la envió para su revisión al Tribunal Constitucional- prevé multas y hasta tres años de cárcel por el uso del término “campos de concentración polacos” o la mención de crímenes efectuados por la “nación polaca” durante el Holocausto.

En realidad, a nadie se le podría ocurrir que los campos de concentrarión, de trabajo o de exterminio del nacional socialismo hayan sido establecidos por el estado polaco. Evidentemente, fueron campos organizados por Alemania nazi en territorio polaco. No olvidemos que, en un primer momento, Alemania se dividió Polonia con la URSS, en el Pacto Hitler-Stalin y luego invadió totalmente Polonia. Si alguien dice alguna vez “campo polaco” es evidente que se refiere a que se encontraba en territorio polaco. Si alguien habla de un campo bielorruso, como Osaritschi o como Maly Trostinez, a nadie se le ocurriría que fueron los bielorrusos quienes los instalaron, sino que simplemente nos referimos a su ubicación geográfica. Hacer de esto un gran drama es más bien ridículo y realmente parece una obsesión.

El texto con que el gobierno polaco anunció que el Parlamento (Sejm) había aprobado la ley afirma que la ley protege el “buen nombre de Polonia”[6]. Continúa “El uso de términos mentirosos como ‘campos de concentración polacos’, ‘campos de exterminio polacos’ o ‘campos de exterminio polacos’ es un delito punible con hasta tres años de prisión”[7]. Realmente no sé qué decir, sólo me consta que los grandes crímenes se han cometido y se siguen cometiendo en nombre de esa antigua mentalidad de la defensa del honor…

Sostener que hay una especie de sucia campaña para denostar la honra, la buena reputación de Polonia es algo que a nadie normal se le podría pasar por la mente. Y es una victimización extrema. Incluso, algunos hablan del “antipolonismo” (palabra inventada por ellos) en contraposición a antisemitismo. OMG! Proponen incluso fundar una “liga antidifamación polaca”, a imitación de la jewish anti defamation league. Pretenden colocarse al mismo nivel que los judíos.

La pregunta es si un gobierno ultra nacionalista (apoyado por sectores abiertamente extremistas) como es el gobierno actual de Polonia[8] prefiere usar la ley para crear un “enemigo externo”: la Unión europea, Israel, Alemania, Gran Bretaña, EEUU, el Occidente que ellos tanto desprecian, “el sionismo internacional”, o quién sabe quién. Polonia contra el mundo, si total, como dicen es “Cristo entre las naciones”. Sorry, pero compararse con el Redentor es como mucho.

Como adelanté, la ley no se queda ahí, sino que, como dice “el presidente de Polonia, Andrzej Duda, … intenta desterrar esta imagen errónea del país mediante una peligrosa medida: penar con multas y hasta tres años de prisión a quienes ‘contrariamente a los hechos’ sostengan públicamente que el país tuvo un rol en el Holocausto, según explicó el gobierno polaco”[9] [10]. (Entre parántesis, recién, en Twitter, me escribe alguien “alemanes y ucranianos mataron a los judíos, los polacos sólo los salvaron”[11]). Estamos frente a una “verdad histórica oficial” como la de la época del comunismo polaco… Perdón, del comunismo en Polonia 😉

Okay, veamos… Si entendí correctamente el texto legal, de lo que se trata es negar que algún polaco, algunos polacos o grupo de ellos (por ej., un pueblito completo o un grupo policial o de otro tipo) haya tenido participación en el Holocausto, entregando o, al menos denunciando a algún judío o a un grupo de ellos, por ej., una familia o partisanos judíos, etc. De “responsabilidad de la nación polaca o del estado polaco o corresponsabilidad por los crímenes nazis” habla la ley.

Hace poco, el vicepresidente… hoy es ex-vicepresidente, porque fue recientemente destituido… El hoy ex-vicepridente del Parlamento europeo, el polaco Ryszard Czarnecki del partido PiS que gobierna en Polonia, llamó szmalcownik a una colega suya, a la diputada polaca Roza Thun, integrante de la fracción de los partidos populares, demócrata cristianos o conservadores en el Parlamento europeo[12]. Szmalcownik se llamaba a los polacos que denunciaban o entregaban judíos a los nazis o extorsionaban a quienes los protegían. El diputado va a tener que cuidarse de llamar “colaboradora con los nazis” a una connacional suya, porque le puede caer todo el peso de la nueva ley 😜

Este fin de semana, durante la Conferencia de la Seguridad de München, alguien entendió la ley igual que yo… De acuerdo a su tenor literal, que es muy claro. Luego de los discursos del premier polaco y del canciller austriaco, un periodista israelí se puso de pie y preguntó al primero: “Vengo de Israel. Soy periodista israelí y colaborador del New York Times. Siento ser un poco personal. Mis padres nacieron en Polonia, mi difunta madre y mi padre.

“Mi madre recibió un premio del Ministerio de educación de Polonia cuando tenía cinco años por su buen polaco[13]. Luego comenzó la guerra y perdieron gran parte de sus respectivas familias, porque sus vecinos… sus vecinos polacos, los denunciaron a la Gestapo que tenían judíos en sus manos[14].

“Mi madre pudo salvar a gran parte de su familia porque, durante la noche, escuchó que sus vecinos iban a denunciar que tenían judíos en la vecindad, a las SS, a la mañana siguiente.

“Después de la guerra, mi madre juró que nunca hablaría polaco por el resto de su vida, ni siquiera una palabra. Si entiendo correctamente, después de la promulgación de esta ley, seré considerado un criminal en su país por decir esto. ¿Cuál es el propósito? ¿Cuál es el mensaje que están tratando de transmitir al mundo? Están creando la reacción opuesta y solo estás atrayendo más atención sobre estas atrocidades”[15].

Gracias a Dios, la asamblea reunida en la sala plenaria del hotel Bayerischer Hof hizo algo que nunca hace: aplaudió al periodista, al que se ve en los videos notoriamente removido[16]. Esto me devuelve la confianza en la humanidad. Después de esta escena capaz de poner la piel de gallina a la persona más dura, vino otra escena que -al menos a mí- me puso muy triste, como creo que entristecería a cualquier persona normal que se ponga -como hace habitualmente la gente normal- en la piel del periodista israelí Ronen Bergman[17].

El premier Mateusz Morawiecki trató de arreglar las cosas, pero metió la pata aún más, lo que trató de ser corregido a posteriori por el gobierno polaco, diciendo que no quiso decir lo que dijo. Con Pilatos, le diría: “lo dicho, dicho está”:

Morawiecki: “Es extremadamente importante entender primero que, por supuesto, no será penado ni será considerado un crimen decir que hubo autores polacos, ya que hubo autores judíos, ya que había perpetradores[18] rusos y ucranianos, no solo perpetradores alemanes”[19]. ¿Entendí bien? ¡¿Hubo autores o perpetradores judíos del Holocausto!?

¡¿O sea que judíos fueron autores de su propio genocidio?!  Wow… creo que supera hasta las mayores barbaridades que había leído en Twitter. Es como acusar a las víctimas que han tenido que cavar su propia tumba antes de ser acribillados, de ser coautores de su propia muerte. Por lo demás, esto fue lo que sufrieron los judíos en los bosques de Lituania[20]. No, los judíos no fueron autores de su propio Holocausto. Sostenerlo es abiertamente señal del peor antisemitismo, cultivado, por otra parte, por un revisionismo histórico profundamente antisemita.

La maldad llega a tal extremo que un usuario de Twitter me recomienda una página donde aparecen los supuestos criminales judíos culpables de su propia muerte… Otra persona anuncia en Twitter que Hanna Arendt habló de colaboradores entre las eiltes judías a lo que respondo que “Hanna Arendt spoke about ‘collaborator’, but not about ‘Jewish Holocaust ‘perpetrators'”[21] como hizo el premier polaco el domingo en München.

Esta es gente que -llena de fanatismo- intenta tergiversar la historia para hacerla calzar en su sesgado y tendencioso discurso nacionalista en que polacos se estilizan a sí mismos como víctimas. Como me comenta un amigo, tratan de ponerse al mismo nivel que los judíos; pero olvidan que las víctimas nunca son “perpetrators”. Posener hace ver que “todos los judíos debian morir sin excepción alguna; a diferencia de polacos, lituanos, letonios, estonios, ucranianos, rusos, húngaros, croatas, bosniacos, rumanos, holandeses y franceses y otros que participaron en el asesinato de judíos”[22].

Ronen Bergman, el periodista que se atrevió a formular la pregunta el domingo en München, escribe: “Más tarde, se me acercaron altos funcionarios alemanes de diferentes organizaciones gubernamentales, quienes me agradecieron por decir lo que ellos no pudieron decir”[23].

Y continúa Bergman: “Pero el premier ministro polaco no estaba confundido ni impresionado, y ni siquiera me ofreció ninguna simpatía. Él estaba frente a un hombre con un nudo en la garganta que habla de cómo su familia fue exterminada en el Holocausto, y él me mira como si estuviera examinando algún tipo de molestia”[24].

Sí, así es como me sentí yo misma al ver la transmisión el día domingo…  Me dió entre pena y vergüenza ajena. El premier polaco parece no tener empatía alguna… En München mostró una frialdad castigadora de quien observa desde arriba y despacha con una respuesta impensada a alguien o a algo molesto. En este caso a Ronen Bergman, hijo de Mirian Bergman, una sobreviviente del Holocausto en Polonia…que, decidió no hablar polaco nunca más en su vida, pese a que lo hablaba tan bien que ganó un premio por ello.


[1] Texto de la ley Gracias a @ewa_gontarz por su ayuda para encontrarlo. “Art. 55a. 1. Kto publicznie i wbrew faktom przypisuje Narodowi Polskiemu lub Państwu Polskiemu odpowiedzialność lub współodpowiedzialność za popełnione przez III Rzeszę Niemiecką zbrodnie nazistowskie określone w art. 6 Karty Międzynarodowego Trybunału Wojskowego załączonej do Porozumienia międzynarodowego w przedmiocie ścigania i karania głównych przestępców wojennych Osi Europejskiej, podpisanego w Londynie dnia 8 sierpnia 1945 r. (Dz. U. z 1947 r. poz. 367), lub za inne przestępstwa stanowiące zbrodnie przeciwko pokojowi, ludzkości lub zbrodnie wojenne lub w inny sposób rażąco pomniejsza odpowiedzialność rzeczywistych sprawców tych zbrodni, podlega grzywnie lub karze pozbawienia wolności do lat 3. Wyrok jest podawany do publicznej wiadomości.”.

[2] Llamar hijo de p… (con el perdón de las prostitutas) al historiador Jan T. Gross, por ej. (screenshot del tweet), desde hace tiempo, odiado por nacionalistas extremistas debido a sus exhaustivas investigaciones sobre el antiesemitismo en Polonia.

[3] Uno que se escuda en el anonimato de un número @M307698973

[6] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[7] Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó.

[8] Para que no crean que estoy exagerando, una página tan seria como Infobae escribe acertadamente “La decisión no puede entenderse sin recordar el derrotero del PiS, un partido populista de derecha y nacionalista fundado en 2001 que tuvo un breve paso por el gobierno entre 2005 y 2007 antes de imponerse con una notable mayoría en 2015”., Cómo Polonia intenta desligar su responsabilidad en el Holocausto con una insólita ley

[10] “Expresamos nuestra profunda convicción de que los cambios mencionados anteriormente llevarán a la eliminación del discurso público de declaraciones que sugieren la participación, organización o responsabilidad de la nación polaca y del Estado polaco por la comisión de los crímenes del Tercer Reich Alemán”, de Ustawa chroniąca dobre imię Polski uchwalona o La ley que protege el buen nombre de Polonia pasó..

[12] El PiS forma parte de la fracción autodenominada conservadora y reformista, de tendencia nacional-conservadora y populista, de la que forma parte la nacionalista e islamófoba Alternativa para Alemania,

[13] Esto muesta su “asimilación” y el amor al idioma polaco.

[14] Muchos judíos se oucltaron entre polacos, por muchas razones, los polacos podían denunciarlos.

[15] Polish Prime Minister Morawiecki draws ire with claim of Jewish Holocaust ‘perpetrators’ 

Transcripción en  En Polish PM: There were also Jewish perpetrators of the Holocaust 

“I come from Israel. I’m an Israeli journalist and a contributing writer for the New York Times. Sorry for being a little personal. Both my parents were born in Poland—my late mother and my father.

“My mother received a prize from the Polish Ministry of Education when she was five for good polish (“good polish” no lo recoge el artículo de YNet, pero me parece importante por eso lo agrego). Then the war started and they lost much of their (respective) families, because their neighbors—their Polish neighbors—snitched to the Gestapo that they were holding Jews.

“My mother was able to save much of her family because she heard during the night that her neighbors were going to tell that they have Jews in their vicinity to the SS the next morning.

“After the war, my mother swore that she would never speak Polish for the rest of her life, not even a single word. If I understand correctly, after this law is legislated I will be considered a criminal in your country for saying this. What is the purpose? What is the message that you are trying to convey the world? You are creating the opposite reaction and just attracting more attention to these atrocities”.

[16] Incluso lo comenta en su artículo, cuya lectura recomiendo mucho In the name of my mother, the Holocaust survivor: “When I was done, everyone applauded”.

[17] Recomiendo seguirlo en Twitter: @ronenbergman ‏

[18] Aunque Ud. no lo crea… La palabra perpetrador, ra sí existe en castellano.

[19] Morawiecki said, “It’s extremely important to first understand that of course it won’t be punishable or seen as a crime to say that there were Polish perpetrators as there were Jewish perpetrators, as there were Russian and Ukrainian perpetrators, not only German perpetrators. “Polish embassies had to react 260 times in 2017 alone with regards to the expression ‘Polish death camps’ or ‘Polish concentration camps.’ Well, ladies and gentlemen, there were no Polish death camps or concentration camps. There were German Nazi death camps. “The mere fact that we have to explain it today stems from our history. For 50 years after the Second World War—45 to be exact—we couldn’t defend our case. There was no Polish independent state”.

[20] Cfr. Alan Posener, Die unselige Traditionslinie des polnischen Antisemitismus = La non santa tradición del antisemitismo polaco.

[22] “Die Juden sollten ausnahmslos sterben. Das unterscheidet sie von den Polen, Litauern, Letten, Esten, Ukrainern, Russen, den Ungarn, Kroaten, Bosniern, Rumänen, von den Holländern, Franzosen und anderen, die sich am Judenmord beteiligten”. En Die unselige Traditionslinie des polnischen Antisemitismus = La non santa tradición del antisemitismo polaco.

[23] “Later, I was approached by senior German officials from different government organizations, who thanked me for saying what they are unable to say” In the name of my mother, the Holocaust survivor 

[24] But the Polish prime minister was neither confused nor impressed, and didn’t even offer me any sympathy. He is faced by a man with a lump in his throat talking about how his family was exterminated in the Holocaust, and he stares as me at if he is examining some kind of nuisance”. In the name of my mother, the Holocaust survivor